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Kurzgeschichten Stories
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Andreas MettlerIch schreibe Geschichten, seit ich schreiben kann, allerdings musste ich erst Mitte 20 werden, um auch ein leidenschaftlicher Leser zu sein. In der frühen Schulzeit bedeutete das Aufsatzschreiben noch das Erzählen von Geschichten und ich konnte gar nicht erwarten, bis der nächste Schulaufsatz geschrieben werden durfte. Später standen Schulaufsätze für Interpretationen und Textwiedergaben und entsprechend weniger begeistert waren auch meine damit verbundenen Leistungen und Schulnoten. Es vergingen viele Jahre bis ich wieder die Lust am Schreiben entdeckte. Das passierte ungefähr Mitte der 1990er Jahre, vermutlich beim Lesen eines Helge Schneider Romans. Die Idee, nicht gezwungenermaßen etwas Gutes schreiben zu müssen, sondern Geschichten so auf das Papier (oder den Monitor) zu bringen, wie ich sie erzählen möchte, hat mir gut gefallen. Der Begriff "Trash" ist dabei für mich kein Schimpfwort, im Gegenteil: Von meinen eigenen Geschichten, sind diejenigen, bei denen ich versucht habe, besonders "gut" zu schreiben, auch jene, die ich am wenigsten mag. Wer soll beurteilen, was eine "gute" Geschichte ist? Ich kann versuchen, anderen zu gefallen oder ich kann kompromisslos meine Story erzählen, so wie sie sein soll und schauen, wem sie noch gefällt.

Flotte Geschichten oder Literatur?

Auch als Leser bevorzuge ich Geschichten, in denen ein Autor mit Begeisterung seine Ideen entwickelt und kann mit bemühten Literaturversuchen nicht viel anfangen. So bevorzuge ich Science-Fiction Stories aus den 1940er Jahren, bei denen ein genialer Gedanke auf den nächsten folgt jederzeit den heutigen "Werken", die ich im Buchhandel finde. Bisweilen habe ich den Eindruck, es gehe den Autoren vor allem darum, eine Seitenvorgabe des Verlags zu erfüllen und so kommt es, dass eine Handlung, die auf rund 100 Seiten erzählt werden könnte, auf mehr als 500 Seiten ausgedehnt wird mit der Folge, dass die Protagonisten bisweilen recht viele Dinnerpartys feiern. Handlung wird durch Handlungsstränge ersetzt und durch stetes hin- und herswitchen der verschiedenen Szenen wird versucht, fehlende Ideen zu kompensieren, getreu dem Motto: "Hier ist wieder nichts mehr los. Mal schauen, was in der anderen Szene gerade passiert." Nur leider sieht es dort dann auch oft nicht viel besser aus. Aber es gelingt durchaus die Seiten eines Buches auf diese Weise zu füllen.

Hier findet Ihr meine Geschichten, die ich bei Kurzgeschichten-Stories veröffentlicht habe. Und wer kurze Satireideen mag, kann gerne auch einmal zu meinem Satireportal Satirepatzer weiter klicken.

Meinen Lebensunterhalt verdiene ich (unter anderem) mit Schreiben ungefähr seit 2007. Die Kasse klingelt natürlich bei Texten, bei denen ich nicht meine Fantasie ungezügelt von der Leine lassen kann. Das sind dann Inhalte, wie Onpage-Texte für eine Website oder so simple Textschöpfungen, wie Eintragtexte für Webkataloge oder Artikelverzeichnisse. Aber warum auch nicht? Eine Arbeitswoche besteht aus (mindestens) fünf Tagen und man kann nicht jeden Tag das Universum neu erschaffen. Im Gegenteil: Ab und zu können auch ein paar Stunden der Routine eine nette Abwechslung sein.

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