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3xhab ich gern gelesen
geschrieben 2022 von philosophin17 (philosophin17).
Veröffentlicht: 22.03.2022. Rubrik: Persönliches


Sekunden bis zum ersehnten tot (tw:überdosis,suizid)

Meine Gedanken leer aber überfüllt, ich beobachtete die Sonne beim aufgehen die stille im haus ich will sie auf ewig ich will das es stoppt ich kanns nicht erklären da ist dieses Gefühl ich muss laufen ich will alleine sein aber nicht alleine mit meinen Problemen. Meinen Eltern zusehen wie sie mich fertig machen, aber vor andern spielen sie komplett eine andere rolle es ist wie als wären sie Schauspieler. auf dem weg in die Küche ich öffnete den Schrank ich nahm alle möglichen Medikamente raus auf dem weg in mein Zimmer mein Kopf ist leer ich setzte mich auf die Bettkante, ohne zu zögern nahm ich alles Durcheinander das war mir nicht genug ich ging an meine Rücklagen und nahm alles. Wahrscheinlich erwartest du jetzt dass ich sage die Erfahrung war ein Fehler, aber das wars nicht dieses Gefühl das die sorgen sich auflösen für ein paar Sekunden war alles so schön dann war ich weg als ich aufwachte drehte sich alles mir war schlecht ich hatte Bauchschmerzen alles war zum kotzen wort wortwörtlich konnte nicht aufstehen. mein Gedanke war "wars das jetzt ende ich jetzt so?" danach war ich wieder weg, als ich aufwachte schaute ich direkt auf die Uhr es war Mittag ich stand auf alles fühlte sich wieder normal an so scheinte es zumindest. so ging mein leben weiter es viel niemandem auf das ich solange nicht aus meinem zimmer kam das wunderte mich nicht aber ich will nicht lügen ich hatte schon ein wenig hoffung das jemand es bemerkt.

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Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von Stephan Heider am 23.03.2022:

Liebe philosophin 17. Dein mutiger Text holt mich in die dunkle Gedankenwelt einer jungen Frau, die sich mit ihren Problemen isoliert fühlt. Das has Du stark und gut beschrieben. Der Schreibstil ist dem von Rupi Kaur nachempfunden? So intim, wie Du schreibst, entsteht sofort die Sorge, dass es ein autobiografisches Erlebnis war und das macht nachdenklich. So wie ich, spürst Du hoffentlich, dass das kreative Schreiben einem Ringen mit seinen Dämonen ähnelt, dass sich am Ende des Prozesses reinigend und wohltuend anfühlt. Ein großer Schatz, den Du da hast. Das solltest Du ausarbeiten, ich wäre gespannt darauf. Kraft und Freude für Dich. LG Stephan




geschrieben von Lori am 24.03.2022:

Ich finde Rapper zuzuhören, erstrebenswert. Danke für Dein Outing




geschrieben von philosophin17 am 25.03.2022:

Danke für den Kommentar ich schätze das so sehr ich freue mich das es dir gefällt.

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