Kurzgeschichten-Stories
Autor
Schreib, wie du willst!
Startseite - Registrieren - Login - Kontakt - Impressum
Menu anzeigenMenu anzeigen
1xhab ich gern gelesen
geschrieben 2019 von Alexander (Alex268sunn).
Veröffentlicht: 04.09.2019. Rubrik: Nachdenkliches


Wann wird richtiges Sein nicht mehr erkannt?

Seit man aus Aktionen zu Konsequenzen emulativ darstellen kann, kann man hineintauchen. Für viele ist es ein wichtiges Kriterium, das macht es oft aus. Einige profitieren, aber andere können auch viel verlieren in ihrer eigenen Umgebung.
Vor 100 Jahren experimentierte man mit Bildern, die aus den vielen Bildern eine Bewegung erzeugten. Der Film war geboren. Beim Ersten wurde gedreht, wie ein Zug in einen Bahnhof einfährt. Die Leute dachten, dass der Zug wirklich einfährt und haben reflexartig ihre Köpfe zu Boden bewegt. Das war eine Revolution.
Später kamen auch Ton und Farbe, das hat auch einiges verändert. Schon zwei Sinne haben eine Geschichte erzählt und der Effekt wurde verstärkt. Es ist doch schön wenn man sich auf einen Film konzentriert und mittendrin in das Gesehen sich befindet. Aber auch mit einen Buch könne das Passieren, man muss aber mehr denken und seiner Phantasie freien Lauf setzten.
Als Jemand den Fernseher mit einer Platine verbindet entsteht das erste Video-Spiel. Anfangs dachte man noch, dass dies ein Scherz ist, aber die Technik verbesserte sich rasend. Dank des Mikrochip konnten komplexe eingaben von Spielern, wie etwa von Kontrollern, Tastaturen und später auch von Mäusen verarbeitet werden. Der Spieler kann den Film selber beeinflussen. Bei einem Quest spiel kann der Spieler seine Geschichte hautnah erleben.
Anfangs war das Arpanet nur für Forschungszwecke erlaubt. Webpages waren nur über Kryptische Kommandos zu erreichen. Eine E-Mail kostete früher etwa 20Rp. Wenn man eine Seite Spam bekommt, dann würde das etwa 20Rp. Kosten. Das Cern hat später die erste richtige http Website veröffentlicht. „info.cern.ch“ heisst die Website. Als das Internet auch für Kommerzielle Zwecke freigegeben wurde hat sie sich rasend schnell entwickelt. Systeme wurden vernetzt.
Neuere Spiele haben oft einen sogenannten Multiplayer Modus. Dabei kann man die Spiele gemeinsam spielen. Free to Play und andere Spiele haben leider schon viel Schaden in der Bevölkerung angerichtet. Besonders Jugendliche wissen leider oft nicht wann die Grenze zur Sucht überschritten ist. Mit Micro Transactions haben viele schon viel Geld ausgegeben. In China ist das Problem bei Jugendliche so gross, dass es sogar eigene Bootcamps dafür gibt. Über die Isolation in der Gesellschaft und ihre Folgen wurde schon viel geschrieben. In Südkorea gab es sogar ein Todesfall, wo leider eine Person 30 Stunden ein Spiel in einer Spielhalle gespielt hat und leider dabei verdurstet ist. Die Hersteller verdienen dabei viel Geld, während viele leider Opfer werden.
Mit Virtual Reality und anderen Verbesserungen auch speziell im Sound könnte das Problem verschärft werden. Vielleicht werden wir später keinen Unterschied zwischen der eigenen ursprünglichen und der virtuellen Welt erkennen. Was ist, wenn wir alle in gleichgrossen Räumen leben würden und wir künstlich versorgt werden und wir davon nichts mitbekommen würden, weil alle in ihrer Welt wären. Ist vielleicht diese Welt nur von uns künstlich erzeugt worden und all was uns umgibt nur eine Simulation ist. Man kann das leider nie wissen. Aber es ist leider auch realistisch, dass wir später solche Simulationen erstellen können.
Ich möchte hier abbrechen, weil wir sonst zu stark in die Welt der Philosophie eintreten werden.
Dieser Gedanke hatte auch warscheinlich der Author von "Sword Art Online".
Wie sich innerhalb 100 Jahre speziell die Videotechnik und auch das Internet innerhalb 20 Jahre das Leben verändert hat, ist schon erstaunlich. Von der KI ganz geschweigen.

1xhab ich gern gelesen

Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

Einen Kommentar schreiben

Weitere Kurzgeschichten von diesem Autor:

Jeden Tag etwas neues
Der See