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geschrieben von Alex268sunn.
Veröffentlicht: 25.06.2020. Rubrik: Nachdenkliches


Die helvetische eidgenössische schwimmende Insel in Europa kann kentern

Die Schweiz ist durch den Föderalismus, der Kulturenvielfalt, der direkten Demokratie, der Neutralität eine Insel in Europa umgeben von EU-Staaten.
Die Schweiz hat eine eigene Währung und eine Hochpreispolitik. Durch den Bankgeheimnis und der Finanzkriese 2006 wurden viele Franken gekauft und die Währung wurde gestärkt. Deutschland, das der Motor der EU darstellt, stellen viele billige Lohndumpingarbeiter von Osteuropa ein. Dort sind die Löhne viel geringer als in der Schweiz und in der Schweiz ist alles viel teurer. Durch die Finanzkriese wurde der Franken auf 1-1 mit dem Euro aufgewertet und einerseits gingen viele Schweizer über die Grenze und konnten sich mit billigen Waren bereichern lassen und bekamen obendrauf die Mehrwertsteuer zurück, was nicht in die Haushaltskassen fliesst. Im Gegenzug arbeiten viele Deutsche in der Schweiz. Sogar BMW hat in einer Zeit keine Neuwagen mehr in der Schweiz verkaufen können, weil der Preisdifferenz bei 20% lag. Dann haben sie die Konditionen geändert und den Schweizer Markt geschützt. Die EU macht die Schweiz Druck, das Bankgeheimnis aufzulösen und den Franken abzuwerten.
Die Nationalbank hat einen Euromindestkurs von 1,20 gesetzt, die Nationalbank kaufte viele Euros. 2015 wurde es aufgelöst und es schoss zuerst noch in die Höhe und dann ist es auf 1,10 geblieben. Dann wurde gegen die Personenfreizügigkeit durch das Stimmvolk mit einer knappen Mehrheit gestimmt, dessen Auswirkungen bald wir erleben werden.
Durch Corona wurden alle Grenzen geschlossen, viele, die in der Schweiz nicht gut verdienen konnten nicht mehr in Deutschland einkaufen, aber was man gemerkt hat ist, dass wir in einer Insel mitten in Europa leben und wir mit der EU uns nicht immer einig sind. Wir können diese Hochlohnpolitik nicht mehr weiter finanzieren, wenn alles im Ausland konsumiert wird und unser Franken so hochgewertet ist und wir benachteiligt sind und nur mit Ausbildung und Produktqualität überhaupt eine Chance im Markt haben. Das System wird auf alle Fälle kippen und die Schweizer Demokratie ist in Gefahr. Die Schweiz ist gespalten, sprachlich und politisch. Die Schweiz hat ein sehr gutes Lehrsystem, dafür haben weniger die Matura aber sie haben wenigstens einen sichereren Arbeitsplatz und haben Arbeitserfahrung. In anderen Ländern herrscht Jugendarbeitslosigkeit, weil zu viele die Matura haben aber keine Arbeitserfahrung haben.
Die Schweiz wollte Eigenverantwortung beim Umgang mit Corona zeigen, indem sie empfohlen hatte Masken in den öffentlichen Verkehrsmitteln zu tragen, was offenbar nicht eingehalten wurde. Die Schweiz hat sich gesellschaftlich verändert und ist nicht mehr die selbe wie vor dreissig Jahren. In der Schweiz gibt es viele Parallelgesellschaften und ist modern weltoffen zugleich. Die Schweiz will ihre Vorteile bewahren und das will auch das Volk, aber es gibt einen Kipppunkt und diese kann erreicht werden. Viele, die die Schweiz nur als zweites Heimatland sehen, verstehen das nicht nur kaufen weiter in Deutschland oder in China per Aliexpress, wo alles in einzelnen Pakete mit tonnenweise Papier eingewickelt ist, um Zollfrei liefern zu können. Sie werden bei einer Kriese das Land verlassen können. Was aber sein kann ist, wenn die EU auch die Personenfreizügigkeit für Schweizer einschränkt, das wird ein grosses Problem sein. Die jungen wollen, dass die Schweiz offener ist zu der EU, aber die Beziehungen sind schlecht. Die Schweiz wurde wegen den Wahlen, die gegen Menschenrechten verstossen, speziell wegen Einwanderung wegen der SVP, vor dem europäischen Gerichtshof gestellt. Es gab viele Wahlen, die gegen das Menschenrecht verstossen. Aber die Politik hat dann diese auch nicht umgesetzt. Aber im Kanton St.Gallen dürfen Frauen keine Burkas mehr tragen, durch eine Wahl. Aber das Minaretten verbot wurde abgelehnt.
Wegen der Personenfreizügigkeitseinschränkung(Einwanderunsquoten) und der Ausschaffungsinitiative sind die Beziehungen zu der EU nicht mehr so wie früher. Das wird bald in Kraft treten. Ich weiss, dass es viele "Hybride" in der Schweiz gibt(Halbschweizer, ein Elternteil von Asien oder Europa)und sie eine offene freie Welt erleben wollen, sie werden alle, wenn es so weiter geht, von der Schweiz den Rücken zukehren und das Land viele Alte haben wird und nur wenige Junge, die auch dort bleiben um die Renten finanzieren können. Das wird ein riesen Problem. Aber viele werden nicht in das Land einreisen wollen, wo sie eine zweite Staatsangehörigkeit haben, weil die Lebensqualität nicht dieselbe ist, wie in der Schweiz natürlich. Wo werden sie dann gehen können, das stellt ein grosses Problem. Wer in ein Land einwandern darf, entscheidet nicht die Schweiz, sondern das Land selber.

Als EU Bürger kann man selber wählen, aber nur die Partei, wessen Abgeordnete auch meistens von der Industrie kamen. Deutschland ist der Wirtschaftsmotor der ganzen EU und andere Staaten sind benachteiligt. Deutsche Firmen profitieren von billigen Osteuropäischen Gastarbeiter und sie bringen das Geld dann zu den Familien in ihren Ländern. Die Firmen profitieren von den Gesetzgebungen. Manche Staaten bekommen mehr Leistungen von der EU als andere. Die europäische Zentralbank hat den Leitzins gesenkt, damit Firmen mit Krediten profitieren, aber Sparer nicht. Es geht nur darum, mehr Geld in das Wirtschaftssystem zu pumpen. Spanien hat z.B keine wirkliche Industrie wie z.B Deutschland und ist vom Tourismus sehr abhängig. In den EU Staaten muss man viele Steuern zahlen, wovon nur die Elite profitieren. Die EU Abgeordnete haben einen hohen Lohn. Das meiste EU Geld fliesst aber nur in Deutschland. Deutschland lässt sich von anderen ärmeren Staaten profitieren, durch billige Produktion, Lohndumping und anderen Vorteilen. Grossbritannien geht raus und die Schweiz fühlt sich von der EU benachteiligt und gefordert. Die EU will die Schweiz die Vornehmlichkeiten entziehen und das System europäisieren. Z.B mit dem Druck, das Bankgeheimnis anzuschaffen oder mit Liberale Verträge. Die Schweizer Hochlohnwirtschaft passt nicht in das EU System von Lohndumping durch Ausbeutung andere Osteuropäische Länder. Die Deutschen verdienen sehr wenig, es sind einfach zu viele Gastarbeiter da und das macht den Deutschen arm, die Arbeitskraft hat keinen Wert mehr. Die Schweiz hat eine starke Wirtschaft und hat eine hohe Nachfrage an Fachkräften und das stärkt den Arbeitsmarkt. Die EU kann durch Deutschland weiter bestehen und lässt andere ärmere Staaten von Deutschland abhängig machen.
Durch Corona in Rumänien konnten Gastarbeiter kein Geld zu ihren Familien bringen und Rumänien ging das Geld aus. Ganz viele Agrarprodukte konnten nicht verkauft werden, weil die Menschen auf einmal kein Geld hatten. Sie hat die Regierung beschlossen jeden Menschen Ackerland zu geben für ihre Selbstversorgung und das im 21. Jahrhundert. Rumänien ist zu stark abhängig von der EU, viel wird von dort Importiert und hat kaum einen eigenen Markt. Das wurde durch Corona ersichtlich. In Spanien auch, weil der Tourismus wegfiel und das ein Grossteil dessen BIP ausmacht.

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Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von RudiRatlos am 25.06.2020:
wo ist nun die Geschichte ... hallo ..?

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