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2xhab ich gern gelesen
geschrieben 2019 von Alexander (Alex268sunn).
Veröffentlicht: 04.09.2019. Rubrik: Fantastisches


Der See

Kapitel 1:
Es war einmal, da hatte ich einen ganz komischen Traum, als ich aufwachte sah ich ein anderes Zimmer. Es sah sehr ländlich und sehr traditionell aus. Einfache Holzmöbel, Holzboden, kein elektrisches Licht. Nichts was ich mir gewohnt war. Ich fragte mich, wo und wann war ich eigentlich? Als ich zu Füssen blickte, wäre ich fast in Ohnmacht gefallen. Ich dachte, es währe ein Traum. Das ist doch alles nicht real und das ist nur ein blöder Traum. Ich darf mich nicht in den Spiegel schauen, keinesfalls. Bitte Nicht!!
Dann stürzte ein kleines Mädchen in mein Zimmer, um mich zu wecken. "Komm, steh endlich auf. Du hast verschlafen." Der Vater fragte: "Kommt sie?". "Ja, sie kommt gleich." Ich ging dann also zum Esstisch. Es gab Brot, Käse, Butter, Milch, Eier und so viel. Es duftete und schmeckte einfach so gut. Als das Rührei aus der Pfanne kam, da roch es schon so gut. Ich kannte das alles nicht. Ich war so überglücklich. Ich konnte nicht mehr aufhören zu essen. Bei uns gab es das alles nicht.
"Heute ist sie ganz eigenartig.", sagte der Vater. "Das ist nur eine Phase.", sagte die Mutter "Sie spinnt einfach, so wie immer.", sagte das kleine Mädchen.
Nach den Frühstück wusste ich nicht, wo ich eigentlich hingehen sollte. Aber da warteten schon zwei Mädchen. Sie sind auf mich magnetisch aufgestürzt. Ich fühlte mich allesandere als wohl dabei. Eigentlich wollte ich sie wegschubsen, muss aber verstehen dass es für sie normal sein sollte. "Na, wie läufts bei deiner Aushilfe?" Sie fingen an zu kichern. Ich fand mich deplatziert. "Ich weiss von nichts." "Fängst du an uns anzulügen." Ich habe einfach keinen Ausweg aus der Situation gefunden. "Was ist mit dir los?" fragte einer. "Nichts", habe ich gesagt. "Wisst ihr wo und wann ich nochmals arbeiten muss?", fragte ich. "Weisst du nicht, dass du bei einem Gastwirt morgens eine Schicht hast?" "Nein" "Heute spinnt Sie, so wie immer!" und die Mädchen sind gegangen.
Ich musste mich beeilen, denn ich darf ja nicht zuspät kommen. Ich wusste aber nicht wo der Gastbetrieb überhaubt ist. Doch ich fand ihn und kam fast zuspät. Der Gastwirt behaubtete, du kämtest nie zu spät. Ich ging in den Umkleideraum, wo sich auch andere Mitarbeiter aufhalten und nahm meine Uniform. "Hey, das ist doch die falsche Uniform!" Ich hab ja völlig vergessen, dass ich jetzt anders bin. Um halb Zwölf trafen die ersten Gäste ein und ich musste deren Besstellung aufnehmen. Ich hatte keine Ahnung was ich sagen sollte. Ich sagte einfach: "Kann ich ihre Bestellung aufnehmen?", mit einer höflichen stimme. Es lief alles prima mit meinem neuen Job ohne richtige Ausbildung. Ich brachte die Getränke. Sagte danke. Nahm Bestellungen auf und verabschiedete die Gäste. Ich fand schnell die Koordination. "Sie hat ja riesen Vortschritte gemacht", sagte der Gastwirt. "Wow, sehr gutes Personal", sagte ein Gast, "Kein Vergleich zu früher." Am Ende war ich Fix und Fertig und dann war es erst noch zwei Uhr. Ich habe keine Ahnung wie das Mädchen dort gearbeitet hat. Am Ende war ich nurnoch Zuhause und so ging der seltame Traum schnell vorbei.
Kapitel 2:
Ich bin endlich in meiner bekannten Umgebung aufgewacht. Ich ging aus meinem ganz normalen Zimmer und ging zum Frühstückstisch. Da war auch mein zwei Jahr älterer Bruder. "Was war gestern mit dir eigentlich los?". "Ich habe kein Schimmer, um was du eigentlich sprichst.", sagte ich unschuldig. "Gestern warst du extrem seltsam, du hast nicht den Weg zur Schule gewusst." Nach dem Frühstück habe ich mich fertig gemacht und ging gewohnt zur Schule. Als ich auf mein Notizbuch des Handys blickte, sah ich lauter Herzli und Küssli. Danach sah ich mein Freund auf meinen Schulweg. Zusammen gehen wir jeden Morgen in den Zug. Ich zeigte ihm die komischen Notizen. "War da jemand auf meinem Handy?" "Dein Passwort ist unknackbar", sagte mein Freund, der Informatiker werden möchte. "Vielleicht hast du sie geschrieben." "Das ist nicht lustig!", habe ich gesagt. "Gestern musste ich dir alles zeigen: Was ein Handy ist und wie man es bedient, wie man ein den Zug einsteigt und wo die Schule ist.", hat er gesagt, "Was ist gestern passiert? Hast du etwa Drogen genommen?" - Und das haben alle anderen auch im Zug mitgehört. Ich habe später dem Freund in der Schule erzählt, dass ich letzter Zeit komische Träume habe, die sehr real gewirkt haben. Währenddessen haben alle gefragt, ob es mir wieder besser geht. Die Vorprüfungszeit wahr sehr stressig, haben viele in der Schule gemeint. "Das kommt alles nur vom Stress, von dem du den ganzen Tag ausgesetzt bist", hat mein Freund auch gemeint. Ich hatte eine ganz andere Meinung. Nach der Schule schrieb ich jetzt auch etwas in mein Notizhäftchen und ging wieder zu Bett.
Kapitel 3:
Als ich wieder aufwachte, sah ich wieder das fremde bekannt vorkommende Zimmer und wieder riss ein kleines Mädchen die Holztür auf und rief, dass ich aufstehen solle. Ich wusste nicht, was der Grund für diese Verwandlung ist, aber das all das wirklich stattfindet. Das Mädchen erzählte mir mit voller Aufregung, dass wir heute zu einem ganz besonderen Ort gehen werden. Meine Oma ist gekommen. Ich begrüsste die Oma und wir machten wieder so einem deftigen Frühstück. "Das ist nicht alles nur für dich, die anderen wollen auch ein Stück davon haben.", sagte die Grossmutter. "Heute machen wir einen kleinen Ausflug." Das war aber sehr relativ gemeint, wird sich später herausstellen.
Wir liefen auf einem kleinen schmalen Weg. Der Weg erwies sich als sehr gefährlich. Die Grossmutter konnte kaum halt finden. Schritt nach Schritt ging es den Berg hinoch. Mein Mädchen gross und bei der Grossmutter klein waren die Schritte. Ich staunte dabei nicht schlecht über die wunderschöne Natur hier tief in den Bergen. Nach einer Weile musste ich die Grossmutter tragen. Sie war sehr dankbar über meine Tat. Ihr Rücken sei nicht mehr so wie es früher einmal war.
Tief in einem Gebirge zwischen zwei massiven Bergen. Da sprudelte das Wasser förmlich aus einer Quelle. Die Sonne schien so stark, so das das Wasser glänzte. Das Wasser floss mit einem rasantem Tempo den Bach hinunter. Auf dem Weg mischte es sich immer wieder mal mit anderem Wasser. Schlussendlich floss das Wasser in einem Grossen See, dass mitten in einem Wald hoch in den Bergen in einem Seitenthal lag.
Nach einer gefühlten halben Stunde war der schwerste Abschnitt geschafft und wir machten eine kleine Pause. Während sie sehr erschöpft waren, hatte ich noch reichlich. Das Mädchen erzählte der Grossmutter, dass sie manchen Tagen ganz eigenartig ist. Die Grossmutter erzählte, während ich so alt war die du, da musste ich diese Zeiten auch durchmachen. Nach dem sie wieder Kraft hatten ging die Wanderung weiter.
Die Blätter wurden mit der Zeit immer gelblicher und rotlicher. Die Vögel machten sich auf die lange Reise parat und die Blätter verlohren allmälich ihren Halt. Sie glitten mit fünf centimeter pro Sekunde zuboden. Entweder landen sie hart auf den Boden, oder sanft auf dem Wasser. Wie Schnee fallen die Blätter zuboden. Irgendwann, wann die Bäume nakt wurden, hört das Spiel auf und alle Blätter sind gefallen. Dann war der See voller Blätter, alsob eine Schicht voller Blätter die Tiere vor der Kälte bewahren sollte. Doch die Blätter blieben nicht ewig auf der Wasseroberfläche. Nach einiger Zeit flossen die Blätter weiter in Richtung Thal und eine Welle voller Blätter war zusehen. Das war der Beginn für den Winter.
Als wir endlich am Ziel ankamen war ich fasziniert. Das ist der ganz besondere Ort, der ich euch zeigen wollte. Grosse mächtige sattgrüne Bäume, Vögel die herumflogen und dieses glasklare Wasser. "Das ist das Besondere an dem Ort", hat die Grossmutter erzählt. "Das ist das reinste und gesündeste Wasser was es auf Erden gibt." "Trink ruhig ein schluck." Die Schwester nahm auch ein Schluck. Das Wasser hatte einen unvorstellbaren Geschmack gehabt. Schon unsere Vorfahren haben das geschätzt. "Ohne Wasser gibt es kein Leben. Sogar wir bestehen siebzig Prozent aus reinem Wasser. Wo es Wasser gibt, gibt es auch Leben", sagte die Grossmutter mit Weisheit.
Kapitel 4:
Ein weiterer Tag verging und ich wachte wieder in meiner vertrauten Umgebung. Dabei hatte ich wieder ein Ausflug, aber mit meinem Grossvater. Der Weg kam mir bekannt vor;
Ich staunte nicht schlecht über die Natur die eines Tages mal einer erschaffen hat. Mein Großvater und ich liefen dem Berg hin hoch. Der Weg war mühsam und gefährlich. Das erste Stück war relativ Steil, deshalb hat man dort einen Weg errichtet. Mein Großvater konnte während dem Weg keinen Halt finden. Ich musste ihn festhalten und er bedankte sich sehr für meine Hilfe. Nach wenigen Metern allerdings musste mein Großvater eine Pause einlegen. Ich fragte mich, wozu der ganze Aufwand, denn mir kam der Weg irgendwie bekannt vor. Der Großvater sagte mir, dass es etwas ganz besonderes dort oben gibt.
Nach einem kleinen Schluck Wasser, konnte mein Großvater genügent Kraft tanken. Wir hielten ihn wieder und er konnte seine kleinen gewagten Schritte durchführen. Langsam aber sicher ging es weiter. Als auch schlussendlich meine Beine weh taten hatten wir das schwerste Stück geschafft. Mein Großvater bedankte sich ganz herzlich für meine Leistung. Ich finde, dass man nie zuviel danken kann. Mein Großvater erzählte mir bei den leichteren Abschnitten, warum wir heute zu diesem besonderen Ort hingehen werden.
Kapitel 5:
Vor langer langer Zeit, damals Lebten die Vorfahren noch im Süden. Im Süden lag ein fruchtbares Flussdelta. Viele Große Flüsse aus den Bergen treffen sich aufeinander und spalteten sich wieder. Der ganze flache Süden war ein idealer Ort für den Ackerbau. Die Bevölkerung wuchs rasant und alle lebten im Wohlstand. Durch den Handel hatten sie alles. Aber der Kaiser hatte am meisten. Sein Reichtum ist heute unvorstellbar. Er baute sich eine riesige Burg mitten in einem Sumpfgebiet. Um die Burg anzugriefen muss man mit dem Boot zu der Insel fahren, aber dort waren noch Bogenschützen. Es war Praktisch unmöglich. Nur durch das gesegnete Wasser waren die Reichtümer dieses Kaiserreichs unvorstellbar. Die größte Stadt war riesig. Es standen überall eng beieinander viele kleine Häuser und dazwischen tausende kleine Kanäle um die Stadt mit Wasser zu versorgen. Den Menschen gang es sehr sehr gut.
Ich fragte dem Großvater, ob jemand je diese Schwachstelle ausnutzen wird? wart mal ab.
Rosardes der König im Norden gefiel das gar nicht. Rosardes war der Bruder des Kaisers vom Süden. Rosardes war den Schwachstellen seines Reiches bekannt. Er musste nur das Wasser in den Bergen vergiften und schon muss das ganze Land vor ihm verbeugen. Dabei befahl er eine Hexe für ihn eine toxische Mischung herzustellen. Die Hexe verbrachte nur für den Auftrag des Kaisers Stunden für dessen Entwicklung. Nach Monaten ließ sich das Ergebnis voller stolz präsentieren. Der Kaiser nahm einen für ihn wertlosen Menschen und reichte ihn die Mischung. Er sagte, dass es ein neuer Sirup sei. Aber schon beim Riechen, während die Flasche geöffnet war, hat ihn in Ohnmacht gebracht. Rosardes war extrem glücklich, aber die Hexe hat auch versehentlich daran gerochen. Der Kaiser fragte ob es ein Gegengift gibt, aber da lag die Hexe schon auf den Boden. Für ihn ist aber nur die Mission bedeutend gewesen, deshalb gingen seine Streitkräfte eines Tages mit der toxischen Flüssigkeit zu den Bergen vom Norden.
Den Weg haben die Streitkräfte unterschätzt. Die Nahrung wurde immer knapper und jeder Schritt immer mehr zur Qual. Als die Mission abgebrochen werden musste. Erreichten sie hoch in den Bergen ein kleines Dorf. Herzlich wurden sie erstmals eingeladen und gegen Goldmünzen wurden sie verpflegt und konnten dort übernachten. Die Dorfbewohner sind aber auch vom Dorfwasser angewiesen.
Eines Morgens da lief ein Mädchen um in den Hinterhof Gemüse zu holen, da sah sie auf einem Pferd ein kleines weißes Fläschchen mit einer komischen Beschreibung. Das Mädchen wollte das den Eltern erzählen, aber dann ritten die Streitkräfte davon und die Eltern glaubten das kleine Mädchen nicht, dass man damit unser Reich untergeht.
Warum hat niemand das Mädchen geglaubt. Das ist ja ganz Tragisch, habe ich gesagt.
Kapitel 6:
Nach dem langen Erzählen haben wir endlich unser Ziel erreicht. Aber es sah nicht so aus wie ich mir es vorgestellt habe. Die Bäume hatten keine Blätter mehr gehabt und Fischekadaver schwam auf der Wasseroberfläche, als ob es völlig normal währe. Der See sah ganz normal aus, aber mein Großvater hält mich sogar nur von einer Berührung ab. Es sah aus, als ob die Menschen irgendetwas gegen die Natur haben. Warum muss man einfach unschuldigen Tieren und Pflanzen so schaden. Ich begriff schnell den Zusammenhang zwischen der Geschichte und dem Ort, der mein Großvater mir umbedingt zeigen wollte. Ich weiß, dass die Streitkräfte wirklich das Gift verwendeten und dieses immer noch sich befindet. Ich wollte unbedingt in mein Notizbuch schauen, aber alle Informationen, die sie mir geschrieben hatte, das mit den Herzchen und so, sind wie gelöscht worden. Sie sind einfach vor meinen Augen gelöscht. Alles schien gelöscht.
Geschichte ist Geschichte. Was vergangen war, kann man nicht mehr ändern. Rosares Schaden kann man nicht mehr rückgängig machen. Mit diesem Preis müssen wir leben. Ich wollte das einfach nicht hinnehmen. Dabei sind Millionen von Menschen und zahlreiche unschuldige Tiere gestorben. Wie kann man das akzeptieren und einfach hinnehmen. Du kannst Dinge, die vergangen sind, leider nicht ändern. Schau auf die Zukunft und lerne aus den Fehlern von der Vergangenheit.
Mein Großvater und ich gingen nach einer Weile wieder zurück zum Thal. Der Abstieg erwies sich als nicht allzu schwer. Danach habe ich nur noch an das geträumt.
Fortsetzung Folgt...

2xhab ich gern gelesen

Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von RudiRatlos am 30.01.2020:
dies ist keine Kurz- sondern LangGeschichte ... ein Roman. Am liebsten lese ich UltraKurzGeschichten, z.B. in der Warteschlange an der DiscounterKasse, in der StraBa oder auf der Toilette




geschrieben von Ben Warrik am 25.11.2021:
"Wow, sehr gutes Personal" , sagte ein Gast, "Kein Vergleich zu früher." 😂




geschrieben von Ben Warrik am 25.11.2021:
Mir persönlich war die Geschichte auch etwas lang, deshalb nicht ganz bis zum Schluss gelesen. Die Ideen und Umsetzung sind aber klasse. Konnte mir die witzigen Begebenheiten im Gasthaus usw. gut vorstellen :) Die Erzählstimme empfand ich als sehr sympathisch und angenehm.

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