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geschrieben 2019 von Alexander (Alex268sunn).
Veröffentlicht: 02.12.2019. Rubrik: Spannung


Zuhause

Ich ging zum Gang, um Raus zugehen, dafür muss ich erstmal zur Türe laufen. Eigentlich wollte ich nie raus gehen, warum müssen mich alle anschauen. Was würden sie zu mir sagen. Aber eigentlich muss ich aber mal raus. Raus aus den einzigen Räumen, die ich schon immer gesehen habe. Warum muss ich diese verdammte blöde Türe eigentlich öffnen? Ich beschloss durch das kleine Guckloch zu sehen, ob sich jemand im Gang befindet. Als aber keine zu sehen waren. Berührte ich dieses Mettalteil, das seit vieler Zeit nicht bewegt wurde. Warum mach ich das nur? Die Türe öffnete sich mit einem lauten knackigen Ton. Dabei ist eine Mine an der Türe abgebrochen, die ich zur Kontrolle vor Einbrecher zuvor installiert hatte. Dann, nachdem das Tageslicht kam, trat ich ein. Eigentlich ziehe ich meine Schuhe an, aber ich wollte nicht wirklich raus, dann kam jemand. Ich beschloss unbemerkt die Türe und beschloss zu Fernsehen. Eigentlich wäre das völlig unnötig, aber Zeit hat für mich keinen Wert mehr. Nach unkostbaren Stunden wollte ich den ambitionierten Schritt nochmals wagen und die Mine ist unnatürlich komischerweise unerklärlicherweise gebrochen, so dass ich meine ganze Wohnung völlig verstresst und völlig verzweifelt durchsuchte. Alle Schubladen von meinem Vater waren komplett leergeräumt und die Wand vom Büro meines Vaters ist komplett durchlöchert. Eigentlich durfte ich gar nicht in das Büro meines Vaters eindringen und eigentlich war die Türe geschlossen. Sie müssten durch die Haustüre gekommen sein, aber da war doch niemand im Flur des Wohnzimmers. Ich habe nichts gehört. Warum mache ich das? Was war dort in den Regalen von meinem Vater versteckt?
Am nächsten Tag wollte ich eigentlich zuerst eine Strafanzeige erstatten, dazu müsste ich nur zur nächsten Polizeiwache laufen, die nur zwei Häuserblocks entfernt ist. Also nachm ich meine Jacke und ging dann zum Flur um dann über die Treppe, weil der Aufzug seit Jahren einen Defekt hatte und der Vermieter nicht bereit dazu war, ihn auch zu beheben. Ich hoffte nur zu sehnst, dass sie nicht wieder auftaucht. Ich lief runter, so nur ein paar Stufen und sah, das sie im unteren Stockwerk gerade ihre Zimmertüre geschlossen hatte. Ich lief also weiter bis zum Stockwerk. Dann drückte ich bei der Eingangstüre den schwarzen Knopf und mit einem Beepen ging dann die Türe von alleine auf. Schaute ob Post vorhanden war. Nein, der Briefkasten war leer, also ging ich zur Strasse. Dort standen, also bei der Polizeistation die man von hieraus erblicken konnte zwei Polizisten vor der Türe der Polizeistation. Ich lief also schnell hin und mit einer freundlichen beneideten Stimme sagten sie zu mir, dass wir an einem sehr tragischen Fall beschäftigt seien und deshalb mir nicht weiterhelfen können. Sie wirkten sehr unseriös auf mich, weil Polizisten niemals eine Person in Stich lassen würden. „Gibt es eine andere Polizeistation in der Nähe?“ „nein“, antwortete der eine Polizist mit einer ernsten Stimme. „Alle sind geschlossen, nur noch wir und eine andere im Aussendienst sind anwesend“, sagte er wieder mit einer freundlichen Stimme. Ich ging also wieder hoffnungslos und mit schlechtem Gewissen nach Hause, was hätte ich falsch machen können. Dan vor der Eingangstüre hörte ich komische dumpfe ausländische osteuropäische Stimmen. Als ich die Wohnungstüre durch den Pin öffnen wollte, sah einer mich. Sie reagierten mit Gerufe. Ich hatte voller Stress immer das falsche Kennwort eingetippt und dann rannten diese beiden dickeren Herren runter und sie rannten dann zur Strasse in Richtung des Bahnhofes, wo sie auf die anderen Polizisten trafen. Sie haben sie festgenommen, aber dann gingen sie alle vier in einen Polizeiwagen und flohen mit unnatürlicher Geschwindigkeit nach Westen. Der Polizeiwagen hatte kein Blaulicht und sah irgendwie anhand der Lackierung gefälscht aus. Ich konnte nichts machen. Ich rannte dann so schnell ich es nur konnte zu meiner Wohnung. Die Türe war wieder geöffnet worden. Ich erkannte das, weil die Mine wieder einmal gebrochen war und als ich da war, sah alles völlig normal aus. Alles stand da schön an seinem Platz. Als ob sie nur kurz da waren. Ich ging dann zurück zu meinem Wohnzimmer und wollte mich von alldem nicht mich beschäftigen lassen. Dann ging ich wieder zur Küche um mir Salat zuzubereiten, schaute wieder Fern und ich ging dann zu Bett, als ich aber beim Fernsehen die Lieblingssendung anschaute, dann kam plötzlich eine Eilmeldung. Ganz normal sprach dabei ein Mann vor laufender Kamera für die Nachrichten einen Dialog, er sah sehr sympathisch für mich aus und sah schon den Titel kommen. Als aber die Begrüssung vorüber war und langsam der Titel erschien, dann brach die Verbindung zusammen. Ich schaltete mir der Fernbedienung um, aber alle Kanäle waren gekappt. Nur Schnee, ich habe mich Sorgen gemacht, Ich dachte, dass es eh nur eine technische Störung sei. Ich ging also schnell zu Bett, ich kann sicher jemanden fragen, was so rasch vorgefallen war. Ich lief zu meinem Bett ohne jeden Gewissen, was eigentlich vorgefallen war. Alles drehte um mich herum nur um diese Eilmeldung, ich drehte das Licht aus und ging unter die Matratze, dann komischerweise klingelte irgendjemand bei meiner Türe, es war ein Nachbar von mir, der mir gelassen vorkam. Ich fragte ihm, was ihr Problem sein könnte. Er erzählte, dass der Fernseher und das Telefon nichtmehr funktionieren würden, und ob es bei ihm auch so sei. Ich sagte, dass bei mir auch das Gleiche vorgefallen sei. „Können wir ja einen Techniker anrufen“, sagte ich, „ist es dringend?“. „ja“, sagte er, „für das Geschäft“. „Um diese Uhrzeit kann man aber keinen Techniker anrufen“, sagte er. „Vielleicht kostet es viel Geld und das Problem kann ja auch nur vorübergehend vom Provider sein. Als ich diese Diskussion beenden wollte, verabschiedete sich der Mann und ich ging zurück zu meiner Wohnung. Ich schloss also dann die wieder die Türe und ging zu Bett.
Am nächsten Morgen, da schaltete ich den Fernseher wieder an, um mir die neusten Nachrichten zuhören, es funktionierte wieder. Als ich die Flocken aus dem Regal holen wollte, da rief mir der Vermieter wieder an, die Störung sei behoben, wir hätten einen Techniker vom Provider geholt und wir würden uns für die Unannehmlichkeiten entschuldigen. „Ah, sie sind ja der Sohn von ihrem Vater, ich gehe ihn einen lieben Gruss“, sagte er noch sympathisch. „ich wünsche ihnen auch alles Gute, auf Wiederhören“, sagte ich zurück. Als ich den Hörer zurücklag, dort auf das Telefongerät, das sich auf einem Korridortisch lag und ich zu meinem Sofa ging, um dort zu sitzen und auch zu versuchen zu liegen, weil ich verwirrt war und nur noch meine Ruhe benötigte, weil alles so komisch und eigenartig für mich war, da dachte ich an das Wort „Vater“. Was ist „Vater“? Beim Gedanken von dem Pronomen „mein“, da fing das ganze Zimmer zu vibrieren, ein Erdbeben dachte ich, aber es war nur mein Kopf, weil die Gegenstände nicht vibrierten. Es war so, als ob ich oder etwas frieren würden, nein es war kein Ausfall der Heizung, und auch nicht durch den chinesischen Gott der Wärme: „Hei-Zung“. Dann fror ich, die Haut fühlte sich dabei warm an, aber die Knochen fühlten sich so an, als ob sie bis fast an die Temperaturen des Unmöglichen froren. Ich nahm die Decke, die auf dem Sofa lag, ich dachte, dass ich eine Erkältung in dieser Jahreszeit bekommen hatte und dann schlief ich einfach ein. Ich wusste nicht für wie lange. Ich habe nach einem Mädchen geträumt, das mir bekannt vorkam, sie erschien, sie lachte mich an, sie hat mir nach gewunken, mich angelächelt und verschwand wieder in das umgedachte. Sie erschien und verschwand da und wieder dort. Sie fragte einmal mir mit meinem Namen, ob ich dich gesehen haben könnte. Sie lächelte und rief, ob ich mit dir was Lustiges unternehmen könne. Doch dann wurde sie von ihrem Stress zum Verhängnis und verschwand in ihrem Stress und kam nie wieder zurück. Dann sagte ihr Stress, dass du deinen Vater nicht enttäuschen solltest. „Komm doch zu mir Akuri“, sagte es. Dann fing es an zu lachen.
Dann wurde es still, lange still und dunkel. Alles schien vorüber zu sein. Nicht ausser gar nichts war zu sehen. Ich hatte Angst, dann nach gefühlten zwanzig Minuten bin ich aufgewacht.
Ich war in einem komplett anderen Ort. Ich sass auf einen schmutzigen blauen Sitz. Ich sah vier Sitze und einen grauen trapezförmigen Tisch an einem zerkratzten Fenster. Es war dunkel und die Neonlichter flackerten. Ich bemerkte, dass ich in einem leeren Zug sass. Der Motor war sehr laut, es halte, weil der Zug durch einen dunklen Tunnel fuhr. Der Boden war völlig verschmutzt. Es war stickig und die Luft roch nach Russ, vielleicht vom Motor, dachte ich, der einen ungeheuren Lärm ausübte. Ich sah mich durch die Reflektion am Fenster. Ich sah vor mir und hinter mir eine Treppe nach unten. Die Decke war rund und flach mit kleinen Luftlöchern bestehend aus Plastik. Ich sass also in einem unbekannten Wagen irgendwo im nirgendwo. Ich sah mich am Oberdeck um und fand in den Abfalleimer bei den Tischen nur Müll, ich wollte wissen, wo ich eigentlich bin. Ich fand Energydrink Büchsen, die in lateinischer Schrift beschrieben waren. Irgendwo in Europa oder in Amerika müssten wir uns eigentlich befinden. Dann kam plötzlich eine Person, die ich lieber auch aus dem Weg gehen wollte. Es sah unnatürlich aus nicht wie eine Person. Es hatte einen grossen Oberkörper, komischen Schmuck und einen hässlichen Gesicht. „Wer sind sie?“, fragte ich, weil er auf mich zukommen wollte. „Das kannst du für dich selber entscheiden“, sagte es. „Weist du, ich habe dir hierher gebracht“, sagte es. „Warum“, sagte ich. „Schau mal in der Zeitung gegenüber von der Viererbank, ja, dort, dort liegt eine Gratiszeitung – Blättere zu der Seite zwanzig“, sagte es. Ich wusste nicht, was er von mit wollte. „Siehst du deinen Namen?“. Ich sah geschockt in der Zeitung. Dort stand etwas mit Entführung und mein Vorname und von dem Land von wo ich herkomme. „Ich übersetze es für dich.“, „Ein Jugendlicher aus dem Raum Osaka wurde von einer Gruppe Krimineller, haben vermehrt in die Wohnung eingedrungen und ihn entführt. Man nimmt dies an, weil seine Leiche noch nicht gefunden wurde“, hat er übersetzt. Ich fragte, „Warum steht das in einer ausländischen Zeitung“, fragte ich. „Nun, weil das sehr ungewöhnlich in deinem Land ist und es ein sehr schwieriger Fall sein wird“, sagte es. „Sie werden die Schuld eh immer auf denen geben,“ sagte es. „ Aber das ist nicht die Wahrheit“, sagte es. „Dort steht, das die Annahme, dass er Suizid begangen hätte, sei sehr Wahrscheinlich. - Sieh doch mal an, du hast dich freiwillig in dieser versifften Wohnung einsperren lassen, alles aufgegeben und weigerst dich raus zugehen.“, sagte es. „Wer sind sie?“, fragte ich. „Ich bin eine Interpretation deiner selbst, du kannst nicht wissen, ob dies ein Traum ist oder die bittere Wahrheit ist.“, sagte es. Dann überfuhr der Zug eine Weiche. Es war sehr laut und dann bremste der Zug langsam ab. Der Motor tönte tiefer immer tiefer und wurde leiser. Dann aber wieder schneller zu der Ursprungsgeschwindigkeit. „Dein Vater“ „Was ist mit ihm?“, fragte ich. „Er hat dich schon seit langem anrufen wollen, doch es kam von dir nie eine Antwort, Immer hiess es, dass die Telefonleitung besetzt sei, oder keine Verbindung aufgebaut werden konnte. Er hat dich einfach vergessen, dich in der Wohnung für immer einsperren lassen.“ – „Du warst eine Person die immer weiter negative Sachen angezogen hat. Wie eine Teufelsspirale wurde alles immer schlimmer.“, sagte es, „Schau mal in der Zeitung nochmals was aus einer Zukunft geworden ist.“ Dann wurde der Zug wieder langsamer. Eine komische fremdanhörende magisch klingende Stimme sagte etwas durch die Lautsprecher, das ich aber nicht verstand. Dann verschwand die Gestalt und ich entschloss mich über die steile Treppe runterzulaufen und dann über einen Knopf die grossen Türen zu öffnen. Es zischte zweimal, dann betrete ich mit zwei Stufen den Bahnsteig, Es war kalt und dunkel. Es war ein Tiefbahnhof. An den Wänden waren komische trapezförmige Muster, die aus Dreiecken bestand. Dann fuhr der Zug davon. Dann wurde es still sehr still. Ich suchte nach einem Ausgang, aber die waren alle geschlossen. Die Rolltreppen neben den Treppen waren ausgeschalten und ich sah aber ein kleines Wartehäuschen, wo eine alte verwirrte Frau mit einer Wolldecke lag. Ich wollte zuerst nicht in das Wartezimmer gehen, ist sie vielleicht sauer auf mich wenn ich sie stören würde, Aber dann rief sie mich, dass ich mich in den beheizten erleuchteten Wartesaal Platz nehmen würde. Ich verstand sie schlecht, aber die Gestickt verriet mit, dass ich reingehen kann. Ich ging rein und setzte mich zu ihr. Sie fragte, „Was machst du noch so spät in der Nacht?“. Ich fragte, wie spät es sei. „Es ist kurz vor ein Uhr, der letzte Zug ist bereits durchgefahren“, sagte sie. „Jetzt beginnt meine Nachtruhe“, sagte sie. „Du kannst ruhig auch ein wenig vom Tee trinken“, sagte sie. Ich sagte, „Ich will einfach nicht erzählen, was wirklich vorgefallen war, wenn sie mir fragen würden, was ich hier mache, weil sie mir nicht glauben würden.“ Sie sagte, „Weisst du, ich weiss, dass du auch etwas verloren hast, sie wie alle hier unten, sonst wärst du nicht hier“, sagte sie. „Beeindrucken, sie können überraschend gut meine Sprache sprechen“, sagte ich. „Weisst du, ich habe lange in einer Botschaft deines Landes gearbeitet, ich glaubte lange auf einen sicheren Arbeitsplatz. Ich hatte viele Arbeitskollegen. Doch irgendwann setzte die Regierung vermehrt künstliche Botschafter ein, es spart somit Arbeitsplätze und Zeit der Kunden; einige sind sogar zweihundert Kilometer zur Botschaft gefahren. Jetzt geht alles nur per Mausklick“ ich fragte, „Was bedeutet das und worüber sprechen Sie?“, es geht darum, dass man immer weiter Kosten einspart und uns nicht mehr benötigt.“, sagte sie. Sie wirkte sehr gebildet und sehr einfühlsam. „Jetzt bin ich hier, weil das Leben zu teuer geworden ist, die Rente reicht heutzutage nur aus um sich mit Nahrung zu versorgen und wärmende Decken zukaufen. Auch mein Mann habe ich durch einen tragischen Autounfall vor vielen Jahren verloren - Ich habe scheinbar Garnichts mehr“, sagte sie. „Doch sie haben es, wie ich sehe haben sie einen Neuanfang verdient“, sagte sie zu mir. „Ich sehe, dass sie nicht von hier stammen.“ „Wo sind wir eigentlich“, fragte ich sie. „Ich kann das leider nicht beantworten, ich habe das leider vergessen.“ „Ich lebe hier, ich oben, ich lebe schon seit einiger Zeit hier unten und hier bin ich glücklich geworden.“ Ich fragte, „Wann ist es ‚“ „Ich bin schon zu alt geworden“-„ Zeit hat für mich keine Bedeutung mehr für mich.“ Und dann verschwand sie in ewiger Dunkelheit.

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