Veröffentlicht: 26.06.2026. Rubrik: Unsortiert
Der Fluss
Das fließende Wasser des Flusses beruhigte mich.
Ich hatte jemanden verletzt.
Also bin ich weggerannt, aber ich konnte nicht entkommen.
Der Schmerz der Person blieb bestehen.
Das fließende Wasser des Flusses beruhigte mich.
Ich hatte mich verletzt.
Also bin ich weggerannt, aber ich konnte mir nicht entkommen.
Mein Schmerz blieb bestehen.
Ich rannte den Fluss entlang, denn irgendwo müsste er beginnen oder auch enden.
Beides wäre mir gleich gewesen.
Der Anfang hat irgendwann ein Ende, aber auch das Ende hat einen Anfang.
Das fließende Wasser des Flusses beruhigte mich.
Ich schwamm den Fluss entlang.
Ich wollte nicht schwimmen, ich wollte mich wie Zucker im Wasser auflösen.
Das fließende Wasser des Flusses beruhigte mich.
Ich fühlte mich verletzt.
Ich fühlte mich, obwohl ich mich im Wasser befand, schwer wie Blei.
Mein Kopf schmerzte.
Das fließende Wasser des Flusses beruhigte mich.
Letztlich stelle ich fest, dass ich mir nicht entkommen kann.
Ich hatte jemanden verletzt.
Ich hatte mich verletzt.
Das fließende Wasser des Flusses beruhigte mich.
Plötzlich wachte ich schweißgebadet auf.
Das Bett erinnerte mich an einen Fluss.
Irgendwie beruhigend.
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