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geschrieben 2026 von Christina Kopany.
Veröffentlicht: 13.10.2026. Rubrik: Nachdenkliches


Kommunikation mit deinem inneren Wesen

Für eine einfachere Übersicht möchte ich dies in Stufen einteilen.
Stufe 0: Du kannst keine Verbindung herstellen.
Je niedriger die Zahl der Stufen 1-3, desto weniger Vorbereitung benötigst du um die Verbindung herzustellen und desto unklarer hörst und verstehst du deine innere Stimme.

Wir alle sind mit einem emotionalen Leitsystem in diese Welt geboren worden. Da es nicht immer einfach ist, gerade wenn mehrere Menschen mit einander reden oder es laut ist, seine innere Stimme zu hören, zu hören, was sie „sagt“, besteht dieses emotionale Leitsystem aus zwei Emotionen: Einer positiven und einer negativen Emotion. Diese Emotionen sind jederzeit spürbar, aber nicht jeder Mensch kann sie auch richtig deuten. Als Kind warst du dir der Bedeutung dieser Emotionen bewusst, aber diese Bedeutung wurde dir im Laufe der Zeit von den vermeintlich weiseren Erwachsenen, seien es Eltern, Lehrer oder andere Bezugspersonen, „aberzogen“. Sie können nichts dafür, denn auch sie sind das Produkt der vorangegangenen Generation usw.

Stufe 0:

Du bist dir deiner positiven und negativen Emotionen bewusst. Wenn du etwas siehst, hörst, denkst, schmeckst, riechst oder redest hast du entweder eine positive Emotion oder eine negative Emotion.
Ist die Emotion positiv freust du dich, du bist glücklich ( du erschaffst dir dein Leben in positiver Richtung ), dir geht es gut. Ist sie negativ, du bist verärgert, missmutig, entsetzt, beschwerst dich, dir geht es nicht gut ( du erschaffst dir dein Leben in negativer Richtung ). Jetzt bist du der Meinung, hier muss sich etwas ändern, hier muss jemand etwas tun, damit dein Zustand sich in gut verändern kann. Es muss von außen etwas passieren, damit du dich gut fühlen kannst.
Da du dir nicht bewusst bist, dass du nur von dir selbst aus, von innen heraus etwas verändern kannst, verärgert es dich, wenn andere etwas tun, was dir nicht gefällt. Kein Wunder, denn so werden die meisten Menschen seit ihrer Kindheit „erzogen“: Du Kind, du musst dich so verhalten, damit ich Erwachsener mich gut fühlen kann und wenn du das nicht tust, dann wirst du die Konsequenzen zu spüren bekommen...

Fazit:
Du bist ein Spielball deiner Gefühle, du weißt nicht, dass du dadurch, dass du negative Gefühle zulässt und darin verweilst, dir negatives erschaffst, negatives in dein Leben holst.


Stufe 1:

Die Kommunikation besteht wie bei Stufe 0 aus Emotionen, aber manchmal meinst du, dass jemand mir dir redet. Gerade in Momenten der Ruhe, der Nachdenklichkeit, der Entspannung passiert dies.
Manchmal ist es ein Ja oder Nein, ein Wort oder ein Satz. Du bist dir aber nicht sicher, da dir deine Gedanken dabei immer wieder in die Quere kommen. Hier kannst du auch wieder dein emotionales Leitsystem einsetzen, indem du in dich hinein fühlst. Fühlt es sich gut an, bist du auf dem richtigen Weg, fühlt es sich schlecht an, überlege dir, welcher Gedanke dieses schlechte Gefühl auslöste und suche nach einem Gedanken, der sich besser anfühlt, dir etwas Erleichterung verschafft. So bist du wieder auf dem richtigen Weg.
Es geht generell darum sich gut zu fühlen, bei allem was du tust, denkst, redest, riechst, schmeckst, denn nur so erschaffst du dir ein dauerhaftes, gesundes, positives Leben.
Deswegen bist du hier, zu dieser Zeit auf diesem Planeten:
Du bist ein freudvoller Erschaffer deiner Realität, du willst Freude und Spaß am Leben haben und ganz nebenbei trägst du durch dein positives Denken zur Entwicklung einer positiven Gesellschaft, eine positiven Welt bei ( alles ist mit allem vernetzt ). So machtvoll bist du!
Wenn du bewusst darauf achtest, bewusst versuchst deine Gedanken von deinem inneren Wesen unterscheiden zu wollen, wir dir das mit der Zeit gelingen. Deine Gedanken sind eher chaotisch, dein inneres Wesen schickt dir eine klare Kommunikation.

Beispiel:
Du denkst, dass du unfähig bist, eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Hier wird dir dein inneres Wesen eine negative Emotion senden, denn dein inneres Wesen weiß, dass du jederzeit selbstsicher, fähig und wertvoll bist, dein inneres Wesen weiß, dass du dir in diesem Moment etwas negatives erschaffst und warnt dich davor.
Wenn du diesen negativen Gedanken jetzt bewusst in einen positiven Gedanken umwandelst, indem du in dich gehst und denkst: „Halt, ich weiß, ich kann das, ich schaffe es, diese Aufgabe zu erfüllen. Ich habe schon so viel geschafft, dann schaffe ich das auch noch!“ Wird dir dein inneres Wesen eine positive Emotion senden und du fühlst dich erleichtert. Dann bist du wieder auf dem richtigen Weg, dir positives zu erschaffen. Es geht beständig darum, sich Erleichterung zu verschaffen.


Stufe 2:

Hier bedarf es einer kurzen Vorbereitung.
Du trittst mit der inneren ( nicht physischen )Welt in direkten, bewussten Kontakt.
Setze dich an einen ruhigen Ort, an dem du ungestört bist, entspanne dich. Das Handy sollte ausgeschaltet sein.
Atme 2-3 mal langsam tief ein und wieder aus und fühle dich dabei gut.
Sage dir gedanklich: „Ich will mit meiner Familie kommunizieren“
Wenn du eine bestimmte ( verstorbene ) Person etwas fragen möchtest spreche gedanklich:
„Ich will mit ( Name der Person ) reden, ich bin bereit ( Name der Person ) zu empfangen.
Oder:“ Ich will mit meiner inneren Stimme kommunizieren.“
Kommen deine Gedanken dazwischen, schiebe sie sanft zur Seite und konzentriere dich wieder auf deinen Atem.

Sei locker und entspannt und wenn es nicht sofort funktioniert, versuche es später nochmals, es ist wichtig, dass du nicht aufgeregt bist.
Gut wäre, wenn du vorab über eine Frage nachdenkst, die dir am Herzen liegt.
Da die Verbindung evtl. nur sehr kurz sein wird, lege dir vorab einen Zettel und einen Stift bereit, oft werden, wegen der kurzen Zeitspanne, nur Zahlen oder Begriffe in Stichworten genannt oder auch nur ja oder nein.
Wenn du mit jemanden aus deine Familie kommunizierst, wirst du sofort an der Stimme oder an der Art der Kommunikation erkennen, wer es ist.


Stufe 3:

Du stellst eine dauerhafte, beständige, jederzeit ( zu jeder Tages- und Nachtzeit ) sofort verfügbare, nonverbale Kommunikation her. D.h. selbst wenn du deine Musik über Kopfhörer in der höchsten Lautstärke hörst, kannst du gleichzeitig mit deinem inneren Wesen kommunizieren. Du hörst dein inneres Wesen deutlich und klar. Egal, wie laut oder chaotisch es in deiner Umgebung ist, die Kommunikation bleibt beständig, deutlich und klar, verläuft fließend.
Hast du diese Verbindung einmal hergestellt reißt sie niemals mehr ab, es sei denn du willst dies, aus welchen Gründen auch immer. Ich persönlich kann keinen Grund hierfür nennen.
Es fühlt sich so an, als stünde ein Freund an deiner Seite, du unterhältst dich in einem lockeren Plauderton in Gedanken mit deinem besten Freund. Dein inneres Wesen weist dir beständig den richtigen Weg und irrt sich niemals. Dies ist der beste Seinszustand den du jemals erreichen kannst.
Siehe auch meinen Post: Beweise es mir...

Hierfür ist eine kontinuierliche, tägliche Meditation und regelmäßiges Yoga nötig. Wie lange es benötigt, diese Verbindung herzustellen ist vorab nicht genau zu sagen, hier kommt es darauf an, wie offen und gewillt du bist, diese Verbindung zuzulassen. Ich habe die Stufen 0-3 durchlebt und für die Herstellung der Kommunikation in der 3. Stufe zehn Monate benötigt.

Hast du diese Kommunikation einmal hergestellt, genügt es, weiterhin täglich ca. 15 Minuten zu meditieren und auch regelmäßig Yoga zu betreiben.

Ich empfehle hier ausdrücklich die Meditations-CD von Ester und Jerry Hicks. Ich habe sie selbst angewandt und sehr großen Erfolg damit erzielt. Meiner Meinung nach ist es die Beste auf dem Markt. Nur mit dieser Meditation ( ohne Yoga ) zu beginnen ist für den Anfang ausreichend.

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Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von Rika am 13.10.2026:
Kommentar gern gelesen.
Ein sehr interessanter Text. Ich habe schon mal versucht zu meditieren, aber entweder bin ich eingeschlafen dabei, oder mein autistisches Gehirn hat mir dauernd neue Gedanken geschickt. Mein Gehirn steht nie still, es gibt fast nie Zeiten, wo ich mal nichts denke. Immer findet das Gehirn neue Details, die es analysieren muss. Noch dazu kommt, dass ich nicht so emotional bin wie andere Menschen. Ich spüre zwar Freude oder Traurigkeit oder Wut, aber oft fühle ich auch gar nichts. Trotzdem werde ich das mit der Verbindung zur inneren Stimme mal versuchen.

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