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hab ich gern gelesen
geschrieben von ORF.
Veröffentlicht: 07.11.2026. Rubrik: Satirisches


Selbstverständlich...

war ich gestern, allen Widrigkeiten zum Trotz, noch im Ehrenamt. Ich wurde ja von der Gattin gefahren (unter Missachtung der eigenen Befindlichkeiten) und wir sind entsprechend eher losgefahren, um beizeiten anzukommen.
Klar, an den Stellen mit dem dicksten Nebel (Sichtweite etwa 10m) tasteten wir uns im Schritttempo durch die dicke Brühe um nicht überraschend Gebäude, Gewächse, Menschen und, unterwegs befindliche Frutarier (die essen nur Fallobst von Bäumen, es muss aber freiwillig nach unten geplumpst sein) zu touchieren (draufzuknallen).
Wie man lesen kann, ist ja wieder alles gut gegangen, sonst hätte ich dies nicht aufschreiben können. Die Bedürftigen (mal mehr, mal weniger) und meine Teamleiterin von Oxfam waren es jedenfalls sehr zufrieden.
Es waren keine Beifallstürme (begeisterter Applaus) die da aufkamen (da ist eine Kirche in der Nähe) und auch einen roten Teppich hat man für mich nicht ausgerollt, wegen der Straßenbahnschienen vor dem Laden, aber, in der mir angeborenen Bescheidenheit, sah ich natürlich davon ab, mich aus den eben genannten Gründen zu echauffieren (offzuregen).
Und so ging wieder mal alles seinen normalen Gang. Bei der Heimfahrt war übrigens kein Nebel mehr zu sehen.
(O.R.F.)

counterhab ich gern gelesen
Geschichte Nummer 11322

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