Kurzgeschichten-Stories
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1xhab ich gern gelesen
geschrieben von Lorson.
Veröffentlicht: 19.08.2020. Rubrik: Unsortiert


Lari

Wie jeden Morgen weckten vereinzelte Lichtstrahlen Larissa im Gesicht. Ein kleiner Spalt, welchen sie jede nacht in der Jalousie offen ließ, da sie das GEfühl liebte, durch diesen geweckt zu werden. Kaum reckte sie sich, da betrat schon das Hausmädchen Ellie das Zimmer. Sie war mitte dreißig, hatte mittellange, braune Haare und trug eine klassiche Bediensteten Kleidung.
Larissa war 17 Jahre alt, ca 1,63 Meter groß, hatte lange, dunkel braune Haare und einen unglaublich attraktiven und heißen Körper, mit perfekten Proportionen und Kurven. Ihr Gesicht wies auch keinerlei Makel auf, ihre Augen waren Kristallblau, wie das Wasser eines Korallenriffs, oder die eisige Klarheit eines Geltschers. immer wieder spürte sie die Blicke der Jungen auf ihren Brüsten oder ihrem Gesicht, sie war aber auch ein absoluter Hingucker. Ihre Eltern hatten uglaublich viel Geld, Larissas vater war CEO der größten Internetanbieter der Welt, ihre Mutter eine international bekannte Designerin. Larissa lebte im Luxus, von dem alle Menschen dieser WElt träumten.
"Guten Morgen, Fräulein Larissa, ich hoffe Eure Nacht war ruhig und ausruhend?", fragte Ellie freundlich, fuhr die Jalousien hoch und neigte leicht den Kopf.
"Wie oft noch, Ellie, du musst mich nicht so nennen und anreden.", lachte Larissa kurz und rieb sich die müden Augen.
"Ich bestehe darauf, Fräulein, schließlich seid Ihr die Tochter Eurer Eltern.", Ellie schlug die BEttdecke aus und LArissa blieb erstmal ein wenig verschlafen auf der BEttkannte sitzen.
"Soll ich schonmal einige Kleider für Euch heraussuchen und in das BAdezimmer bringen?", Ellie faltete die Händer vor dem Bauch und wartete auf ihre Antwort.
"Das wäre lieb, Ellie, danke dir.", müde nickte Larissa ihr zu.
"Mit VErgnügen, soll es heute etwas Bestimmtes sein?", Larissa schüttelte mit dem Kopf und erhb sich.
"Ich überlasse es deinem GEschmack, Ellie.", Larissa schaute ihr grinsend ins Gesicht. Ellie machte einen Knicks.
"Sehr wohl.", mit diesen Worten verschwand sie aus dem Zimmer und Larissa streckte sich ausgiebig. Sie zog ihr labbriges, graues Nachtshirt aus und ging oben ohne lediglich mit Boxershorts bekleidet aus dem Zimmer Richtung Bad.
"Ich habe dir doch gesagt, du sollst nicht so freizügig herumlaufen, Schätzchen. Was sollen denn usnere Angestellten denken?", hörte sie die Stimme ihrer Mutter aus dem Schlafgemach ihrer Eltern.
"Ist mir egal, Mum.", gab sie nur leicht genervt zurück und machte eine leicht abwinkende Geste. Im Badezimmer angekommen lagen ein rotes Somemrkleid, ein weißer BH mit Spitze, ein paar weißer Overknee Strümpfe, ein roter String und weiße Sneakersocken auf dem Prunkvollen Beistelltisch. Sie grinste breit.
"Natasha, ruf Ellie an.", sprach sie die Worte. Natasha war die künstliche Intelligenz im Haus, welche alles regelte und jeder mit verbunden war.
"Fräulein Larissa, gefällt euch die Auswahl?", fragte Ellie, im Hintergrund hörte Larissa die GEräusche, welche das Hausmädchen gerade in der Küche machte, und ihr das Frühstück vorbereitete.
"Ellie, du hast einen ganz hervorragenden GEschmack."
"Ich danke für das Lob.", Larissa lachte kurz, und damit war der Anruf beendet. Rasch war LArissa geduscht und fertiggemacht, ehe sie durch das riesige Haus nach unten ging, zahlreiche Wendeltreppen herunter, durch Flure und durch das große Portal des Hauses. In jedem Flügel standen mehrere Sicherheitsbeamte, bei welchen sich Larissa oft fragte, ob den ganzen Tag herumstehen nicht super LAngweilig ist. Doch ihre Eltern legten großen Wert darauf, dass alles absolut gesichert ist.
Vor wenigen Monaten gab es einen Anschlag auf sie selbst, wo das versagen des Sicherheitsbeamten für sie, beinahe zu ihrem Tod führte. Mehrere Maskierte begannen auf dem Rückweg der Schule auf sie aus einem Auto heraus zu feuern und ihr Security war völlig überfordert mit der lage. Wären die Sicherheitsmänner der Schule nicht eingegriffen, dann wäre LArissa jetzt bereits tot. Als sie gerade in den Speisesaal eintritt stand ihr VAter dort mit einer Person in einer sehr eigenartigen Rüstung. Sie war Pechschwarz, sah beinahe so aus als wären die Platten, welche sämtliche Teile des Körpers abdeckten, aus schwarzem Glas, oder Eis. Auf dem Rücken trug die Person zwei Schwerter, welche sich überkreuzten, zwei Pistolen an den Oberschenkeln und in den Händen führte sie ein Sturmgewehr, soweit larissa es feststellen konnte. Der Helm hatte zwei Spitzen an den Seiten des Kopfes, welche nach hinten führten, vorne bedeckte eine schwarze, undurchsichtige Scheibe das Komplette GEsicht. LArissa hatte sofort Respekt vor der Person, welche sie auf ca 1.80 Meter schätzte und männlich. Ihr VAter erblickte sie und machte eine geste mit den Händen, sie solle bitte kurz zu ihm kommen.
Larissa tat wie gehießen und kam näher. Die Person in der Rüstung drehte sich leicht zu ihr und wandte den Kopf in ihre Richtung. Ein schauer flog ihr über den Rücken.
"Larissa, dass ist Lucas, dein neuer Security. Er wird dir auf Schritt und Tritt folgen und führt all deine BEfehle auf, die du ihm aufträgst. In GEfahrensituationen jedoch hörst du exakt auf das, was er dir befiehlt, ist das klar?", sagte ihr Vater ernst und blickte sie besorgt an. LArissa wusste, dass er sich nach dieser Sache riesige Sorgen um sie machte.
"Ok, Papa. Ich habs verstanden.", sie nickte nur mitfühlend. ihr Vater machte einen Schritt nach vorne und schloss sie in die Arme.
"Ich hab dich lieb, meine Maus.", sprach er leise und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
"Ich dich auch, Dad.", sie legte die Arme um ihren Vater und fühlte sich sofort geborgen.
"Wir sehen uns heute Abend.", er löste sich und blinzelte ihr zum Abschied zu.
"Das Sie mir gut auf meine Tochter aufpassen.", ein letzter Strenger Blick zu ihrem neuen Security.
"Es wird ihr nichts passieren, Sir, darauf gebe ich ihnen mein Wort.", die Stimme aus dem Vesier war elektronisch bearbeitet und verstellt und hatte einen fast sehr maschinellen Klang, aber glasklar, Larissa zuckte fast zusammen. Der Junge neigte das HAupt und ihr Vater nickte nur, ein wenig misstrauisch. Er verließ das Esszimmer, drei Männer im Schlepptau und ging aus der großen Pforte heraus. Am großen Tisch war bereits ihr Platz gedeckt und Ellie stand lächelnd daneben. Larissa ging los, und Lucas sofort einen Meter hinter ihr. Als sie sich setzte blieb er stehen.
"Wie jeden Morgen, ich hoffe es schmeckt Euch.", Larissa nickte ihr nur freundlich entgegen.
"Das wird es, Ellie.
"Für heute Mittag 15 Uhr ist ein Treffen mit Ihren Freundinnen zum Bowlen, und danach der BEsuch im 'Texas Club' eingetragen, soll ich alle Vorkehrungen dafür treffen?", LArissa nickte mit vollem Mund. Ellie machte erneut einen Knicks und verabschiedete sich. Peinliche Stille trat ein. Anch einigen Minuten ergriff sie das Wort.
"ICh darf dir alles Befehlen?", fragte sie neugierig.
"Alles, was im Rahmen des möglichen liegt, Mylady.", ertönte seine elektronische, aber doch sehr ruhige Stimme von hinten. Sie wurde leicht rot, als er sie 'Mylady' nannte.
"Wo kommst du ursprünglich her, also was hast du hier vor gemacht?", fragte sie.
"Ich war in einer Elitetruppe des Militärs und in internationalen Konfliktgebieten Stationiert, zum Ausschlaten besodnerer Ziele, dem Schützen hochrangiger LEute und anderen Einsätzen mit besodnern Fähigkeiten. Euer Vater hat mich engagiert Euch zu verteidigen und zu beschützen, koste es was es wolle.", seine Sprache kam eindeutig vom Militär und sie war erstaunt, wie offen er zu ihr war.
"Du würdest für mich sterben?", fragte sie und zog die Augenbrauen hoch. Seine Antwort kam ohne jegliches Zögern.
"Wenn dies erforderlich ist, auf jeden Fall, Mylady. Das sit mein Job.", LArissa wirbelte herum und blickte ihn aus weit aufgerissenen Augen an. Er senkte leicht den Kopf.
"Entschuldigt, Mylady, gibt es ein Problem?", fragte er erstaunt. LArissa schüttelte nur perplex mit dem Kopf.
"Ähhm, nein...schon ok.", sie drehte sich wieder rum und aß in GEdanken verloren weiter.
Kurze ZEit später verließen sie das Haus und schritten zur schwarzen Lemousine, welche auf dem Schotter vor der Eingangshalle stand. Vorne saß ein Fahrer, und überall standen andere Security herum. Lucas schritt vor sie und öffnete ihr die Tür. nachdem sie einstieg setzte er sich sofort neben sie, das Gewehr stand zwischen seinen Beinen eingeklemmt. Die Limousine verließ das große Anwesen ihrer Eltern und fuhr über die Landstraße Richtung Stadtinnerem. Die kleine Stadt Wermelskirchen hatte nicht viele Einwohner, und LArissa besuchte dort das Städtische Gymnasium Wermelskirchen, eine relativ normale Schule. Die Schule war umgeben von einem Zaun, wo an einerm Ende ein Tor eingelassen war, wo einige Wächter jeden Schüler und jedes Auto kontrollierten. Als sie auf den parkplatz fuhren schauten bereits alle Schüler die Limousine an, man kannte sie und den unglaublichen Reichtum, den ihre Eltenr besaßen, deswegen war Larissa beim einen Teil der Schüler sehr unbeliebt, bei dem anderen das Gegenteil. Larissa stieg aus.
"Um kurz nach Eins habe ich Schluss, Hendrik.", der Fahrer nickte aus dem Geöffneten Fenster heraus, Lucas stand hinter ihr und zog noch mehr Blicke auf sich, als die Limousine.
"Ich werde hier auf Euch warten, Fräulein Larissa.", sie nickte dankend und die Limousine fuhr davon. Sobald sie außer Sichtweite war zog Larissa eine Schachtel Zigaretten aus der handtasche und machte sich eine an. Sie erwartete einen Einspruch von Lucas, wie von ihrem zuvorigen Security, doch der blieb aus.
"Stört es dich nicht, dass ich rauche?", fragte sie erstaunt und ging in Richtung des großen Hauptgebäudes der Schule.
"Es obliegt nicht meiner Aufmerksamkeit, euch daran zu hindern, Mylady. Es ist Eure Entscheidung, nicht die meine.", antwortete er so neutral wie eh und je. Larissa grinste.
"Ich mag dich, auch wenn du ein wenig weird bsit.", sagte sie halb lachend.
"Ich weiß nicht, ob ich dies als Kompliment aufgreifen, oder mich angegriffen fühlen soll.", Larissa lachte kurz auf und blickte ihn an. Sie konnte ja nicht sein Gesicht sehen. Ihre beiden Freundinnen kamen auf sie zu und wirkten sehr skeptisch, als sie Lucas in seiner Rüstung sahen. Sie küssten sich zur Begrüßung auf die Wange.
"Wer ist das ?", fragte Lola.
"Mein neuer Leibwächter.", antwortete Larissa ruhig und trat hre Kippe aus.
"Ich habe so jemanden noch nie gesehen.", sprach Melli nur neugierig und inspizierte ihn und seine Rüstung.
"Ich auch nicht, aber mein Dad hat ihn engagiert, und bisher mag ich ihn.", sie grisnte schelmisch zu ihm herüber, von Lucas kam nichts. Auf dem Weg zu den Klassenräumen stand Finn plötzlich auf und stellte sich vor sie. larissa hasste ihn, er sah nicht schlecht aus, führte sich jedoch immer so auf, als wäre er Gott und könnte alles haben.
"Hey, Lari."
"Was willst du, Finn.", er wirkte sofort einw enig angeschlagen.
"Ich wollte dich nur fragen, ob du heute Abend auch mit ins Gen' kommen möchtest.", Gen war die Kurzform für Generation, dass war ein Club, welcher unter den Schülern sehr beliebt und bekannt war.
"Ich bin eigentlich schon im Texas.", antwortete sie nur stumpf.
"Alle sind da, ein bisschen chillen mit den anderen.", führte Finn fort. Larissa schaute zu ihren Freundinnen, schließlich war sie mit ihnen verabredet. Melli und Lola zuckten nur mit den Schultern.
"Vielleicht, wir überlegen mal, ok?", Finn nickte nur.
"Alles klar, schreib mir einfach.", Larissa nickte nur, wusste aber sie würde das eh nicht tun. Nachdem er weg war gingen die drei weiter, Lucas folgte immer direkt dahinter.
"Habt ihr bock?", fragte Lola.
"Ich weiß nicht, wenn wirklich alle da sind, ist der Laden sowieso total voll.", sagte Melli nur. Larissa stimmte stumm zu, das Gen war sehr klein, halb so groß wie das Texas.
"Was sagst du Lucas?", fragte sie nach hinten.
"Ich enthalte mich der Abstimung, Mylady.", ertönte die mechanische Stimme. Bei dem letzten Wort zogen beide Mädchen ihre Augenbrauen hoch.
"Das zählt nicht, hilf uns bei der Abstimmung.", bestand sie weiterhin. Larissa wollte ein wenig ihre Grenzen testen.
"Ich werde so oder so dorthin gehen, wo auch Ihr hingeht, deswegen spielt es für mich keine Rolle.", konterte er geübt. Sie staunte nicht schlecht, viele ihrer vorigen Wächter waren sehr schüchtenr und trauten sich gar nichts, doch Lucas ließ sich nicht aus der Fassung bringen. Vor der Klasse angekommen drehte sie sich zu ihm um.
"Willst du mit hereinkommen?", fragte sie ihren neuen Wächter.
"Wenn Ihr fertig seid, werde ich hier auf Euch warten.", er senkte leicht das Haupt. Larissa nickte und ging in den Raum.
"Ich beneide dich so oft so sehr.", kam es nur stumpf von Lola und Larissa musste lachen. Der Schultag verging sehr schnell und schon saßen sie erneut im Auto.
"Magst du den Job?", fragte sie ernst.
"Ich liebe meinen Job.", antwortete er sofort.
"Ich meine aber genau diesen hier. Nach all deinen Erfahrungen muss das hier doch total langweilig für dich sein."
"Ganz im Gegenteil, Mylady, ich genieße Eure GEgenwart und die PFlicht, welche ich für Euren Vater übernommen habe."
"Ich bin aber anders, als ich nach außen hin scheine.", antwortete sie ernst und schaute ihn an.
"Das ist mir egal, es ist meine Aufgabe Euh zu schützen, ganz egal was Eure Charakteristika sind.", daraufhin sagte sie nichts mehr.
Nach etwa zwanzig Minuten kamen sie auf ihrem Anwesen an und Ellie öffnete die Tür.
"Ich habe Euch das Essen in den Ofen gestellt, sodass ihr es immer nehmen könnt, wann Ihr Hunger habt."
"Danke, Ellie.", sie stieg aus und Lucas wieder hinter ihr.
"Bleibt die Planung des Tages gleich?", fragte Ellie noch.
"Ich schätze schon.", Larissa nickte und ging in die riesige Villa. Schnell schritt sie zu ihrem Zimmer, wo Lucas draußen stehen blieb.
"Komm herein.", sprach sie nur grinsend. Lucas nickte und betrat das Zimmer. Sie warf ihre Tasche auf das Bett.
"Ich will dein GEsicht sehen.", sie drehte sich zum ihm um. Plötzlich löste sich der Helm so auf, wie sie es aus dem Fernsehen aus irgendwelchen Sci-Fi Filmen kannte. In kleinen Bllöcken löste sich der HElm auf und verschwand. Sein Gesicht war provokant hübsch und attraktiv, männlich kantige Züge, Braune Haare vorne ein wenig nach oben gegelt und blauen, exakt so wie sie sie hatte. Sie zog die Luft ein, so einen attraktiven Jungen hatte sie noch nie gesehen.
"Habt Ihr etwas anderes erwartet, Mylady?", seine Stimme war tief, klar und hatte einen schönen, ruhigen Klang.
"Ja, schon. Aber ich bin positiv überrascht.", sie zwinkerte ihm zu. Der Helm schloss sich erneut um sein Gesicht. Larissa war überrascht, wie jung er nch aussah.
"Wie alt bist du, Lucas?"
"21 JAhre alt, Mylady.", sie nickte nur trocken.
"Du bist sehr jung für so eine Ausbildung, kann das sein?", fragte sie und zog sich die Overknee aus.
"Das stimmt, ich schloss die Ausbildung ist Top Zeit ab. Jedoch wirkt sich mein Alte rnicht auf meine Fähigkeiten aus, dass garantiere ich Euch."
"ICh glaube dir das ohne jeden Zweifel.", kurz blickte sie lächelnd zu ihm. Lucas war so anders als ihre vorherigen Wächter, sie fühlte jetzt schon eine gewissen Nähe zu ihm und genoss seine Gegenwart. Sie ging zum Bett und nahm einige Schulsachen aus der Tasche.
"Hast du Familie?"
"Nein, meine Eltern starben kurz nach meiner Geburt, ich bin bei meinem Großvater aufgewachsen, welcher auch verstarb, woraufhin ich zum Militär gegangen bin. Weiter Familie habe ich nicht, zumidnest nicht meines Wissens.", LArissa zuckte innerlich zusammen.
"Das tut mir leid, ich wollte keinen wunden Punkt treffen.", sie senkte peinlich berührt den Blick.
"Kein Problem, Mylady, ich mache kein Geheimnis aus dem, was passiert ist.", Larissa winkte ab.
"Es tut mir trotzdem leid, ich wollte nicht harsch wirken.", Lucas senkte das HAupt.
"Das habt Ihr nicht. Macht Euch keine Vorwürfe.", sie blinzelte ihm freundlich zu und setzte sich an den Schreibtisch.
"Wo wohnst du eigentlich momentan?", fragte sie interessiert.
"Mir wurde zugetragen ich kann die Dachkammer im Obergeschoss dieses Flügels beziehen.", Larissa wusste es. Sein Vater brachte dort in der ersten Zeit jeden ihrer Wächter unter, um erstmal herauszufinden, wie er so tickt und drauf ist. Die Dachkammer war wohlig und gemütlich, aber nicht sonderlich schön. Lediglich das große, dreieckige Fenster bot eine tolle Aussicht.
"Sollte also etwas in der Nacht sein, so könnt ihr mich jederzeit Kontaktieren und ich werde in Sekundenschnelle bei Euch sein."
"Und dann verteidigst du mich?", sie grinste ihn an.
"Sogar gegen Insekten und Ungeziefer.", konterte er biestig. Larissa lachte kurz und warf ihm einen amüsierten Blick zu.
"Ich habe keine Angst vor Spinnen."
"NAtürlich nicht, wie konnte mir bloß so ein Gedanke kommen.", entgegnete er kühl. Sie drehte sich auf ihrem Stuhl zu ihm.
"Ich bin keine Tussi, auch wenn man das schnell von mir denkt.", verteidigte sie sich und hob den Finger.
"Das habe ich auch nie behauptet, Mylady.", er senkte kurz das Haupt, natürlich provokant gemeint. Larissa lachte auf.
"Du bist ein Arsch.", sie grinste breit und drehte sich zurück. Sie mochte Lucas biestige Art.
"Kannst du mir bei den Hausaufgaben helfen?", fragte sie frei heraus.
"Sofern dies in meiner Kenntnis liegt, kann ich mein möglichstes geben.", Larissa nickte und winkte ihn herbei. Sie hörte wie er sich in Bewegung setzte und blieb links neben dem Stuhl stehen. Das Gewehr in seiner Hand machte sie einw enig nervös und Larissa versuchte dies auszublenden.
"Bio, wir nehmen gerade DNA Zeug durch, kannst du das?", sie schaute nach oben. lucas machte eine Solala-Handbewegung.
"Es geht so, Mylady, meine Schulzeit ist ein wenig her und meine Erinenrungen eingerostet.", sie musste erneut grinsen. Lucas lehnte sich ein wenig vor und überflog die Seiten.
"Was genau ist Eure Aufgabe?", fragte er.
"Diesen Lückentext mit den Fachbegriffen füllen.", Lucas nickte.
"Das kommt darein, dieses Wort dort.", zügig waren sie mit Bio fertig und Larissa war über seine Intelligenz erstaunt.
"Ich dachte du wärst eingerostet?", sie pfefferte die Schulsachen auf das Bett.
"Reiner Zufall.", sie schüttelte mit dem kopf.
"Natasha, ruf Ellie an.", schon ertönte Ellies Stimme im Zimmer.
"Fräulein Larissa, was kann ich für Euch tun?", fragte das Ahusmädchen freundlich.
"Kannst du mir bitte einen Eistee mit einem Joghurt bringen?"
"Mit Vergnügen. Ich bin in wenigen Minuten da."
"Danke, Ellie.", Larissa stand auf und deutete Lucas auf ihr zu Folgen. Unten in der Halle angekommen blieb sie stehen.
"Lass dein Gewehr hier.", forderte sie ihn auf.
"Mylady...", weiter kam er nicht.
"Das war ein BEfehl.", setzte sie streng nach. Lucas ncikte kurz und gab sein gewehr beim Pförtner ab.
"Komm mit.", LArissa ging hinter das haus in den riesigen Garten. Mehrere Etagenbeete waren angelegt, ein gewaltiger garten erstreckte sich mehrere hudnert meter dahinter hinaus in die Wildnis. Ein gepflegter Rasen war am Ende des Beetes. Eine große gesteinerte Terasse war vor einer Verglasung im Haus angelegt. Die Sonne donnerte auf sie herab und LArissa blieb stehen.
"Ich möchte noch etwas Sport machen, bevor wir gleich Bowlen gehen, kannst du mir etwas empfehlen?", sie schaute ihn an.
"Nun, Joggen allgemein ist sehr dienlich für eine körperliche Fitness", Larissa winkte ab.
"Finde ich langweilig. Spielst du Badminton?", fragte sie neugierig.
"Ich habe einige Badminton Erfahrung.", sie kaltschte einmal in die Hände.
"Natasha, sag Marvin, er soll das Badmintonfeld aufbauen. Ich bin in Zehn Minuten dort."
"Ich sage Marvin bescheid.", erklang die weibliche Stimme aus den Lautsprechern.
"Du und Natasha seid gar nicht so verschieden.", sie grinste ihn böse an.
"Wenn man einen Menschen mit einer Maschine vergleicht, dann stimmt dies wahrscheinlich.", gab er ruhig zurück. Sie verdrehte verspielt die Augen.
"Kann man dich irgendwie aus der Ruhe bringen?", fragte sie und zog sich das Kleid über dem Kopf aus.
"Ich habe Angst vor Haien.", Larissa zog die Augenrbauen hoch.
"Ach, du hast auch GEfühle", sie schaute ihn an, leider konnte sie nicht erkennen, ob er sie gerade angafft, doch das vermutete sie aus irgendwlechen Gründen nicht. Er zeigte auch keinerlei Reaktion darauf, dass sie lediglich in Unterwäsche vor ihm stand.
"Sogar ich, Mylady.", Larissa lachte kurz.
"Natasha, sag Ellie sie soll mir mein weißes Sportshirt mitbringen."
"Ich sage Ellie bescheid.", zufireden nickte sie und legte sich auf eine der liegen.
"Mache ich dich nervös, mein starker Krieger?", sie schaute ihn verschmitzt an und räkelte sich auf der Liege. Sie liebte es, Leuten gegenüber provokant zu sein.
"Nicht im geringsten, Mylady.", antwortete Lucas knapp.
"Viele Kerle würden es bei diesem Anblick werden.", kurz streckte sie ihm die Zunge heraus.
"Nun, mit Verlaub, Mylady.", er wartete kurz und wartete ihre Reaktion ab. Lucas wusste wirklich, wie man höflich war und gehorchte.
"Sprich offen, mich stört es nicht.", sie legte sie seitlich in Richtung zu ihm.
"Ihr seid durchaus äußerst attraktiv, aber auch ihr habt einen normalen weiblichen Körper, und diese machen mich nicht wirklich nervös.", er senkte kurz respektvoll das Haupt.
"Du findest mich also attraktiv?", sie setzte sich auf die Kante der Liege und fuhr sich durhc die Haare.
"Wenn ihr so fragt, ja. Doch diese Tatsache wird meinen Job nicht beeinträchtigen, ich gebe mein Wort darauf.", Larissa winkte ab.
"Lass doch einmal deinen BEruf bei Seite."
"Aber dies ist der einzige Grund, wieso ich hier bin, Mylady. Um Euch zu beschützen, ich versprach es Eurem Vater.", Larissa stand auf und schritt direkt vor ihn.
"Du bist der erste meiner Wächter, der nicht vor meinem Chaarackter zurückschreckt. Also sei nicht immer so förmlich.", sie wandte ihm den Rücken und ging zur Terassentür. Ellie schritt heraus, verzog aber keine einzige Miene, als sie LArissa halb nackt sah.
"Ich stelle Euer Essen und den Eistee auf den kleinen Tisch dort. Und hier, Euer Shirt."
"Danke, Ellie. Gib auch bitte Mellie und Lola bescheid, sie sollen eine Stunde früher kommen.", Ellie nickte.
"Sehr gerne.", mit diesen Worten drehte sie sich um und ging. Larissa striff sich das weite, luftige Shirt über, welches eher einem Poncho glich, als einem Shirt. Es ging ihr bis zur Hälfte ihrer Oberschenkel, dann schlüpfte sie in ihre Sneaker.
"Komm, gehen wir.", Lucas nickte und ging hinter ihr her, links am Haus vorbei wo bereits das BAdmintonfeld auf einem roten Tennisboden stand. Marvin, ein Mann mittleren Alters daneben.
"Wie gwünscht, Fräulein LArissa.", er senkte das HAupt.
"Ich danke dir, hast du lust mit uns zu Spielen?", Marvin zog kurz die Augenbrauen hoch.
"Nun, sehr gerne, spielen wir ein Doppel, soll ich noch einen Partner suchen?", LArissa winkte ab.
"Nein, wir zwei spielen gegen unseren neuen Security hier.", böse lächelte sie nach hinten zu Lucas welcher keinerlei Reaktion zeigte.
"Also gut, die Schläger und Bälle liegen hier neben dem Netz.", alle drei nahmen sich einen Schläger, Larissa und Marvin auf der rechten Seite, Lucas auf der linken. Einige Clears zum warm werden, sie erkannte das seine Technik äußerst fein und makellos war und freute sich, Lucas schien gut zun sein. Lucas gab den Aufschlag zu ihnen ab. Ein kurzer Aufschlag, ein hoher Ball nach hinten zurück und schon schmetterte MArvin den Ball nach unten. Flink und präzise wehrte Lucas den Ball steil nach hinten in die Rückhandecke ab, über sie drüber, und so flach, dass Marvin einen Befreiungsschlag machen musste. Doch Lucas antizipierte den Ball, sprang hoch in die Luft und donnerte den Ball nach unten. Es knallte laut, als der Federball von seinem Schläger nach unten geschlagen wurde. Keine Chance für Marvin oder sie daran zu kommen. Larissa schaute ihn aus bewundernden Augen an.
"Heilige Scheiße.", hörte sie Marvin von hinten flüstern. Doch egal was sie versuchten, sie hatten keine Chance gegen Lucas. Den ersten Satz verloren sie zu Sieben, den zweiten zu Drei.
Nach dem Abklatschen ließ sich Larissa erschöpft auf den Stuhl neben dem Feld fallen und trank hast ig den Eistee.
"Willst du auch was?", fragte sie Lucas.
"Danke nein, ich empfinde keinen Durst.", sie nickte nur und trank den Rest.
"Du bist ziemlich gut, dass hattest du nicht erwähnt.", Lucas winkte schmal ab.
"Es geht, wir hatten oft keine Fußbälle oder ähnliches dabei, also haben wir provisorisch BAdminton gespielt.", Larissa wusste, er meinte damit in den ländenr, in welchen er stationiert gewesen war.
"LAss uns öfter spielen, vielleicht kannst du mir etwas beibringen?", Lucas ncikte kurz.
"Es wäre mir ein Vergnügen.", aus den Lautsprechern drang die Stimme von Ellie.
"Fräulein Larissa, Mellie und Lola sind soeben eingetroffen."
"Sag ihnen, sie sollen schon mal in mein Zimmer gehen, ich komme in Zwanzig Minuten nach."
"Mit Vergnügen.", LArissa erhob sich.
"Ich melde mich bei dir, sobald wir losgehen, hast du schon deinen Zugang zu NAtasha bekommen.", fragte sie.
"Natasha, wer bin ich?", fragte er.
"Du bist Lucas, der Leibwächter von Fräulein Larissa. Kann ich irgendetwas für dich tun?"
"Schalte mein Playstation ein und spiele in Fünf Minuten meine zweite Playlist ab."
"Playlist 'House und Lunge Music' wird in Fünf Minuten in deinen Gemächern abgespielt.", beendete die KI den Satz. Larissa musste lachen.
"Beantwortet das Eure Frage, Mylady?", Larissa schüttelte den Kopf.
"Du bist so bescheuert.", lachte sie und drückte ihre Stirn gegen seine Brustplatten.
"Ich mag dich.", flüsterte sie leiste. sie hörte wie sein Helm verschwand.
"Dies kann ich nur erwidern, Mylady.", seine ruhige, tiefe Stimme erklang. Larissa bekam Gänsehaut, verharrte noch einige Momente so und richtete sich dann auf. Sien Helm war bereits wieder um sein Gesicht.
"Wir sehen uns später, Krieger.", Lucas verneigte sich leicht.
"Meldet Euch, wann wir aufbrechen sollen, ich werde bereit sein.", Larissa blinzelte ihm zu und ging schnell nach oben. Sie konnte es nicht beschreiben, aber Lucas hatte es ihr angetan. Sie musste unentwegt an ihn denken. Seine Art war so anders, als die der vorherigen Wächter.
Nachdem sie duschen war zog sie das selbe an wie zuvor und ging in ihr Zimmer. Mellie und Lola lagen auf ihrem BEtt und quatschten.
"Tut mir leid ihr zwei, ich habe noch etwas Sport gemacht.", platzte sie herein und ihre Freundinnen wandten ihr die BLicke zu.
"Vorbildlich, Lari, vorbildlich.", dann sprachen sie über die Schule, selbstverständlich über Lucas, Larissa erzählte ihnen alles sehr detailliert und gebannt hingen die beiden Mädchen an ihren Lippen.
"Wo ist er gerade?", fragte Lola. larissa zuckte mit den Schultern.
"Natasha, wo ist gerade Lucas?"
"Er ist auf der Laufbahn und joggt.", Larissa zuckte kurz mit den Schultern.
"Trägt er seine Rüstung?"
"Lucas trägt seine Bekleidung wie auch vorhin.", sprach die KI.
"MAnn, immer hat der dieses blöde Ding an, ich möchte unbedingt wissen, wie er darunter aussieht.", fluchte sie kurz.
"Lari, so kenne ich dich ja gar nicht.", stichelte Lola.
"Ich weiß auch nicht was mit mir los ist, ich bin total verschossen in ihn.", schmollend blickte sie auf die Bettdecke.
"Nach einem Tag?", fragte Mellie lachend.
"Unglaublich, ne?", sie schaute mitleidig zu ihrer Freundin. Die Stimme ihrer Mutter erklang.
"Hallo, Schätzchen, ich bin wieder zu HAuse. Wie war der erste Tag mit Lucas?", erklang es aus den Lautsprechern, ihre Mutter war zu hören.
"Gut, ich mag ihn.", entgegnete sie nur.
"Macht er denn einen Guten Job, oder sollen wir ihn auswechseln lassen?", fragte sie besorgt.
"Nein, auf keinen Fall. Er soll bleiben!", entgegnete sie aufgebracht.
"Ok, ok. Lola, Mellie, seid ihr schon da?"
"Wir sind schon da, Frau Sekaschewski.", antwortete Lola.
"Hallo, Frau Sekaschewski.", kam es von Mellie.
"Ah, hallo ihr Zwei. Bleibt es dabei, dass ihr gleich Bowlen geht?"
"Ja, wir wollten in etwa einer Stunde los."
"Alles klar. Aber nimm Lucas mit, ok?"
"Mache ich Mum, versprochen.", antwortete sie. Lola streckte ihr kurz die Zunge heraus.
"Dann bis später, und noch viel Spaß.", der Anruf endete und Mellie begann zu lachen.
"Wie salty du warst, als deine Mum sagte, ihr könntet Lucas ersetzen.", LArissa lachte herzhaft.
Einige Minuten bevr sie fuhren rief sie Lucas an.
"Natasha, ruf Lucas an.", seine elektronische Stimme erklang.
"Mylady, seid Ihr so weit?"
"Ja, wir sind in wenigen Minuten unten vor dem Haus."
"Ich werde dort auf Euch warten.", Larissa stand auf und streckte sich.
"Ich wünschte mir, jemand würde mich mal Mylady nennen oder sowas.", LArissa vergrub das Gesicht in den Händen. Lola schaute sie nur schmollend an.
"Das wird bestimmt mal jemand.", die drei Mädchen gingen nach unten. Lucas stand in voller Rüstung und mit Waffe in der Hand vor der Limousine.
"Ein schönen Nachmittag wünsche ich.", er senkte leicht das Haupt."
"Dann mal los.", sprach Larissa und die Mädchen stiegen hinten ein, Lucas vorne neben den Fahrer. Nach einer kurzen Fahrt kamen sie an dem großen Bowling und Sportcenter an.
"Ich melde mich, wann du mich abholen kannst, Hendrik.", der Fahrer nickte und fuhr davon. Die vier betraten das Center, wo sich Lucas alle Blicke einfing. vor dem Schalter blieben sie stehen.
"Ich habe reserviert, eine Bahn für zwei Stunden auf den Namen Sekaschewski.", das junge Mädchen tippte einige Sachen in den Computer ein.
"Larissa nehme ich an?", fragte sie. Larissa nickte nur. Das Mädchen nickte nur und wandte sich dann an Lucas.
"Alle Waffen hier abgeben.", Lucas schritt nach vorne, breitete die Handfläche aus und ein kleines Holofenster erschien.
"Schatten-Batallion außer Dienst. Kennungsnummer 13342, Captain.", sprach er durch die elektronische Sprachausgabe. Die Angestellte tippte im Computer herum und riss dann die Augen auf.
"Etnschuldigt bitte die Umstände, natürlich dürfe Sie die Waffen angelegt halten.", Lucas schloss die Hand und trat hinter die Mädchen. Larissa schaute ihn kurz fragend an und wandte sich dann wieder an die Angestellte.
"Wo müssen wir lang?", die Frau hinter dem Schalter erklärte es.
"Die Treppe nach oben, die zweite Bahn von links.", Larissa bedankte sich und ging hoch. Auf dem Weg dorthin hatte sie einige Fragen an Lucas.
"Was war das denn gerade?", fragte sie nur skeptisch.
"Die Dame wollte mir die Waffen entziehen, jedoch bin ich dazu freigelassen in jedem Gebäude dieser Welt, bei jeder Veranstaltung und an jedem Platz auf diesem Planeten, scharfe Waffen mit mir zu führen. Dazu brauchte sie meine Herkunft, meine Freigabenummer und meinen Rang, um dies zu überprüfen.", erklärte Lucas.
"Hast du sonst noch andere Privillegien?", fragte Larissa.
"Ich bin berechtigt in Gefahrensituationen zu töten und alles in meienr MAcht stehende zu tun, meine Aufgabe zu bewältigen.", alle drei Mädchen wirbelten herum.
"Du bist so ein Freak, Lucas.", hacuhte LArissa nur aus. Von ihm kam nichts. An der Bahn angkommen traute sie ihren Augen nicht. Neben ihnen war Finn mit einigen Leuten, welcher sie nur angrinste.
"Was machst du denn hier?", fragte sie genervt.
"Bowlen, und du?"
"Ha ha, sehr witzig...", entgegnete Lola schnippisch. Finn kam näher.
"Kommt doch mit zu uns spielen?", er machte noch den Ansatz eines Schrittes, als blitzschnell Lucas vor ihr stand.
"Keinen Schritt weiter!", sprach er ernst. Finn schreckte zurück. Lucas stand mit ausgebreiteten Schultern und voller größe vor ihr und erst jetzt viel Larissa auf, was für eine unglaubliche Kante Lucas war. Das Gewehr leicht im Anschlag.
"Hey, ganz ruhig, ganz ruhig. Ich wollte nur...", weiter kam er nicht.
"Du hast gar nichts zu wollen, es sei denn Fräulein Larissa oder ihre Begleitung wünschen dies explizit.", unterbrach Lucas ihn gekonnt. Aufgebend hob Finn die Arme und ging mit eingezogenem Schwanz zurück. Lucas drehte sich um. Aus glänzenden Augen blickte Larissa ihn an.
"Belästigt Euch seine Anwesenheit, Mylady, dann werde ich dies sofort klären gehen.", LArissa brauchte einige Sekunden, ehe sie antwortete.
"Ehhm, ohne ihn würd eich mich wohler fühlen.", Lucas nickte, und drückte den Schalter an der Bahn. Sofort kam eine Angestellte. Auf dem kleinen NAmensschild an ihrem Polohed stand ihr Name.
"Frau Katrin, meine Klientin fühlt sich durch die Gegenwart dieser Leute sehr gestört. Ich verlange, dass diese Personen eine andere Bahn in einem anderen Raum bekommen.", völlig perplex blickte die Dame Lucas an, wohl auch abgeschreckt durch seine Erscheinung.
"Ich weiß nicht...", sie kam gar nicht weiter.
"Das war ein Befehl, keine Bitte.", schritt er harsch dazwischen.
"Natürlich, geben Sie mir Zwei Minuten.", Lucas nickte. Schon wenige Augenblicke später brachten zwei Securitys die anderen Leute aus der Tür in einen anderen Bereich des Centers. Lucas bedankte sich bei der Dame und kam zu ihnen zurück.
"Ich hoffe nun ist alles zu ihrem Wohlergehen, Mylady.", er senkte das Haupt. Larissa hatte gar keine Sprache. Ihr ganzer Körper zitterte beinahe und auch Lola und Mellie blickten ihn mit offenem Mund an.
"Danke, Lucas, ich weiß gar nicht...", sie brach einfach ab.
"Nichts zu danken, Mylady, ich setze mich nun und werde ein wenig lesen, wenn dies Recht ist.", Larissa nickte nur.
"Klar.", flüsterte sie nur. Lucas verneigte sich, schritt zu der Couch hinter der Bowlingbahn, die Waffe lag rechts von ihm auf der Couch, hob den linken Arm und ein Holofenster erschien aus der Rüstung. So eine technik hatte LArissa nooch nie gesehen. Wer zum Teufel war dieser Junge? Sie schüttelte sich einmal wach.
"Also los, Mädels, lasst uns anfangen.", schnell gaben sie die Namen ein udn begannen zu bowlen. Es war eine Menge Spaß, Lucas saß stumm, aber überaus Aufmerksam dahinte rund las. Wann immer jemand die Halle betrat, so wadnte er sich um und schaute sich die Leute an, die neben ihnen die Bahnen belegten, oft Familien der kleine Grüppchen wie sie. Larissa hatte den Anschein, dass alleine Lucas Aussehen Respekt bei den Anwensenden auslöste. DIe zwei Stundne in der Bowlinghalle vergangen wie im Fluge, kurz vor Ablauf der ZEit schritt Lucas zu ihr.
"Soll ich schonmal Euren Fahrer verständigen?", fragte er höflich.
"Das wäre lieb, kannst du auch Ellie bescheid geben, dass wir sofort zum Texas durchfahren werden?", Lucas senkte das Haupt.
"Mit Vergnügen.", er drehte sich um und klärte alles.
"Boah, du musst dich echt um gar nichts kümmern, kann das sein?", fragte Mellie mit glänzenden Augen. Larissa winkte ab.
"Doch, auch, aber nicht um solche Dinge.", Lola schaute nur ungläubig.
"Ich würde gerne so leben wie du.", Larissa schüttelte mit dem Kopf.
"Glaub mir, dass willst du wirklich nicht immer.", MEllie und Lola schienen nicht so ganz überzeugt.
Nach gut Zehn Minuten saßen sie im Auto auf dem weg in eine der benachbarten Städte zum Texas. Es war eine Bar und ein Restaurant zusammen. Als sie dort ankamen stand im Foyer ein junger Typ in lässigen Western Klamotten.
"Willkommen im Texas, was kann ich für euch tun?"
"Ich habe einen Tisch für drei Leute reserviert. Larissa Sekaschewski.", wie auch die Frau im Bowlincenter checkte er die Angaben und nickte.
"Oberer Rang der Tisch am Fenster. Die Waffen bitte hier abgeben.", bat er Lucas freundlich. lucas schritt nach vorne und breitete die Handfläche aus.
"Schatten-Batallion außer Dienst, Kennungsnummer 13342, Captain.", der junge Mann checkte die Informationen und schrak kurz auf.
"Ich bitte um verzeihung, natürlich sind Sie dazu befugt, die Waffen zu tragen.", leicht neigte er den Kopf, Lucas schritt zurück und wieder fragte sich Larissa, was der Angestellte wohl dort im Computer gelesen hatte. Die Mädchen gingen vor, Lucas sofort dahinter. Sie setzten sich an das große Fenster, welches nach draußen auf die nahegelegene Autobahn zeigte, doch Larissa mochte den Platz. Es war 19 Uhr und langsam färbte sich der Himmel rötlich. Lucas stand hinter ihrem Stuhl. Sie störte es nicht, ganz im Gegenteil, sie genoss seine Nähe.
"Viele Kerle beneiden dich warhscheinlich.", sprach Larissa nach hinten.
"Darf ich fragen, wieso?", antwortete Lucas höflich.
"Naja, du bist mit uns Dreien unterwegs, ein seltenes Privileg.", Lola und Mellie lachten kurz.
"ICh fühle mich durch Eure Gesellschaft über alle Maßen geehrt.", antwortete er zügig. Larissa wandte ihm kurz den Blick zu und grinste ihn an. Ein Kellner kam.
"Was darf es denn sein?", gekonnt notierte er sich die Bestellungen und schon bald hatte jeder sein bestelltes.
Gegen 22 Uhr verließen sie die Bar, Hendrik brachte die Mädchen nach Hause und erschöpft vom Tag kam LArissa zu Hause an. Ihre Eltern saßen im Speisesaal, Larissa ging zu ihnen und Lucas direkt hinter ihr.
"Ahh, Lari, wie schön dich noch zu sehen.", sagte ihr Vater mit vollem Mund. Ihre Mutter haute ihm leicht auf die Hand.
"Michael, benimm dich.", kurz wandte er ihr den Blick zu, dann lachten Larissa er kurz auf. Larissa trat neben ihn und er küsste sie auf den Arm. Dann ging sie zu ihrer Mutter und beugte sich zu ihr herunter. Von ihm bekam sie einen Kuss auf die Wange.
"Habt ihr euch schön amüsiert?", fragte sie und Larissa setzte sich neben ihren Vater, welcher am Kopfende der tafel saß. links von ihm ihre Mutter, rechts LArissa. Lucas blieb im Türrahmen stehen, sodass er sowohl den Speisesaal, als auch das Foyer im Auge hatte. Der gewaltige Saal wurde durch mehrere Kronleuchter erhellt, Pflanzen und andere Deko stand herum und machten die Atmospähre wohlig.
"Ja, es war ein schöner Tag, mir hat es gefallen.", antwortete Larissa nickend. Michael nickte Lucas zu.
"Du bist für heute freigestellt, du kannst gehen.", sprach er befehlend. LArissa fand es unfair, dass er Lucas so harsch behandelte. lucas verbeugte sich leicht.
"Sir, Ma'm, Mylady.", mit diesen Worten wandte er sich ab und schritt durch das Foyer hinauf zur Dachkammer.
"Musst du so gemein zu ihm sein?", fragte Larissa genervt.
"Wieso gemein, ich möchte ein wenig Privatsphäre mit meiner Familie doch genießen, außerdem brauchst du ihn jetzt nicht mehr.", verteidigte sich ihr Vater.
"Du hättest aber ruhig etwas netter sein können, mein Schatz. Schließlich ist er Larissas Leibwächter, und nicht irgendein Bediensteter.", unterstützte sie ihre Mutter. Michael seufzte kurz.
"Ich weiß, ich weiß, doch bin ich mir unsicher, was ich von ihm halten soll.", mit gesenktem und nachdenklichem Blick aß er weiter.
"Wie bsit du überhaupt an ihn gekommen?", fragte Larissa neugierig. Kurz wechselten ihre Eltenr einen Blick, worauf hin ihre Mutte rnur knapp nickte. Ihr Vater legte kurz das Besteck zur Seite und wischte sich den Mund ab. Sofort schritt ein Hausmädchen neben ihn.
"Soll ich abräumen, Herr Sekaschewski?", fragte sie höflich.
"Nein, Marie, ich bin noch nicht fertig, aber danke.", er blinzelte ihr freundlich zu. Das Mädchen verneigte sich kanpp und machte einige Schritte zurück.
"Nach dem Vorfall waren mir herkömmliche Leibwächter nicht mehr sicher genug, also habe ich einen unserer Agenten darauf angesetzt, jemand anderen, besseren zu finden. Lucas war nicht meine erste Wahl, neben einigen privaten Leibwächtern wurden auch ausländische vorgeschlagen, bis fast ganz zum Schluss Lucas vorgeschlagen wurde. Ich studierte seinen Lebenslauf und seine Akten und lud ihn zu einer Vorstellung ein. Ich hatte ja keine Ahnung, dass er beim Schatten-Batallion ist und dazu noch als Captain.", ernst blickte er seiner tochter in die Augen.
"Was ist das Schatten-Batallion?", fragte sie und erinnerte sich an die Reaktionen der Angestellten im Bowlingcenter und im texas.
"Das Schatten-Batallion ist die stärkste Elite-Truppe dieses Planeten, international bekannt und gefürchtet. Jedes Mitglied muss am Ende seiner Ausbildung gegen einen Mitabsolventen antreten, in einem ZWeikampf. Gewinnt er und tötet seinen Kontrahenten, so wird er Aufgenommen, wenn nicht endet die Ausbildung mit dem Tode.", Larissa riss die Augen auf.
"Es sind die loyalsten und und gefährlichsten Kämpfer dieser Welt. Ein Mitglied hat einen Preis, teurer als ein Einfamilienhaus.", Larissa kam aus dem staunen mehr und mehr nicht heraus.
"Und was bedeutet es im genauen, dass er Captain ist?", die Neugier hatte sie vollends gepackt.
"Nun, soweit ich weiß gibt es nur eine Handvoll Mitglieder, ich glaube nur sechs oder sieben. Der Captain steht über ihnen und ist das Alpha, also der Beste der Besten. Lucas Lebenslauf ist...", er prustete kurz, "überwältigend. Seine Statistiken sind umwerfend, doch aus einem mir unbekannten Grund gab er den Aktiven Status des Captains auf und degradierte sich sozusagen selbst. Das Batallion war dagegen, da er äußerst beliebt in der Truppe war und er behielt quasi seine Titel. Als ich ihn anfragte war er sofort bereit und kam meinem Ersuch nach einem Vorstellungsgespräch direkt nach.", Larissa schüttelte nur ungläubig mit dem Kopf.
"Und was bezahlst du ihm?", ihr Vater alchte kurz.
"Das ist ja der kracher. Jeder andere Security der nicht mal Ansatzweise so gut wie Lucas wäre hätte uns ein halbes Vermögen gekostet, Lucas verlangte nicht einen einzigen Cent, lediglich eine Unterkunft und einen Vertrag, der ihn aktiv aus dem Schatten-Battalion entbindet und er lediglich als 'Reserve', falls ich das so ausdrücken kann, zur verfügung stehen muss. Mein Agent regelte alles und Lucas fing hier an. Nun, jetzt ist er dein Leibwächter.", er beendete seinen Satz und begann weiter zu essen.
"Ellie hat mir berichtet, ihr habt heute zusammen Badminton gespielt und er hat dir bei den Hausaufgaben geholfen?", fragte ihre Mutter nur zufrieden. Ihr Vater schaute sie aus interessierten Augen an.
"Ja, genau, ich mag ihn und seine Art. Er ist nicht so eine Muschi wie meine davorigen Wächter.", antwortete sie flapsig.
"Larissa!", ihre Mutter schaute sie streng an. Larissas Vater prustete kurz amüsiert.
"ICh gehe jetzt schlafen, bis morgen.", Larissa erhob sich und beide warfen ihr liebevolle Blicke zu.
"Bis morgen, schätzchen, schlaf gut.", sagte ihre Mutter.
"Ja, schlaf gut.", sprach ihr Vater und trank einen Schluck. Larissa wandte sich ab und gin nach oben, doch anstatt in ihr Zimmer zu gehen schritt sie weiter zum Ende des Korridors, wo lediglich eine Treppe nach oben zur Dachkammer führte. Sie ging nach oben und klopfte leise.
"Lucas?" flüsterte sie. Von drinnen hörte sie Bewegung. Lucas öffnete die Tür.
"Mylady, was....", weiter kam er nicht.
"Shhhht, sprich leiser.", mahnte sie ihn flüsternd.
"Was ist los?", flüsterte er elektronisch zurück.
"Ich möchte mir dir reden, darf ich reinkommen?", fragte sie schüchtern. Lucas schritt sofort zur Seite.
"ihr müsst doch nicht fragen, selbstverstädnlich.", Larissa trat ein. Ein Sitzsack lag vor einem normalen Flachbildfernseher, welcher viel kleiner war, als die im Haus. Der Boden bestand aus braunen Holzdielen, welche leicht knarzten. Einige Teppiche lagen herum, ein kleiner Kaktus stand auf einem kleinen Beistelltisch neben dem Bett. Entspannte House Musik lief im Hintergrund. Larissa fühlte sich plötzlich so unglaublich wohl und wollte ewig in diesem Zimmer bleiben. Die Dachkammer war sehr klein und Lucas musste beinahe geduckt durch den Raum gehen. Ein Zumutung für ihn, fand Larissa, doch ihm schien es nicht im geringsten etwas auszumachen.
"Was veranlasst den späten Besuch?", Larissa setzte sich auf das Bett.
"Ichw eiß nicht, ich musste dich einfach nochmal sehen.", sprach sie leise und schaute ihn peinlich berührt an. Lucas schritt zu ihr und setzte sich neben sie auf das Bett.
"Hat Euer Vater Euch von mir und meiner geschichte erzählt?", fragte er ruhig. erstaunt blickte Larissa ihn an.
"Woher weißt du das?", Lucas gab ein kurzes Geräusch, welches wie ein lachen klang, von sich.
"Warum sonst solltet Ihr so aufgewühlt zu mir kommen.", Larissa lachte müde.
"Ja, dass stimmt.", beide schwiegen kurz, dann brach es nur so aus ihr heraus.
"Weißt du, ich habe einfach Angst davor, dass dir der Job hier mit der Zeit zu langweilig wird, weil du ja ganz andere Sachen gewohnt bist, welche dir und deiner Qualifizierung viel mehr entsprechen, oder ein nächster Höchstbietender kommt und du dann mit ihm gehst, und von hier verschwindest, oder ....", Lucas unterbrach sie sanft.
"Mylady...", doch noch immer sprudelten ihr die Worte nur so aus dem Mund, "....Larissa.", sie zuckte beinahe zusammen, als er ihren Namen nannte und schaute ihn aus riesigen Augen an.
"Ich werde nicht mehr weggehen, nie wieder. Dieser Job, diese Arbeit hier bei Euch, und Eurer Familie ist genau das, was ich mir gewünscht habe und noch immer wünsche, nichts anderes. Aufregung hin oder her."
"Aber du kriegst doch nicht einmal eine Bezahlung für alles das hier. Und sieh dich doch mal um, du wohnst in einer Dachkammer, und unten wohnen alle wie im Paradies, dass muss dir doch jetzt schon tierisch auf die Nerven gehen.", Lucas schüttelte nur sacht mit dem Kopf.
"Nein, ganz und gar nicht. Mir gefällt es hier oben, ich finde es sehr heimelich und angenehm.", sprach er ruhig.
"Woanders könntest du eine fürstliche bezahlung erhalten.", sie verstand ihn einfahc nicht.
"ich interessiere mich nicht für Geld, es ist mir sogal total egal.", setzte er kühl nach. Larissa seufzte tief und drückte ihre Stirn gegen seine Schulterplatte.
"Ich will nicht, dass du fortgehst, ich will das einfach nicht mehr.", Tränen kamen ihr bei dem Gedanken in die Augen. Sie hörte, wie sich sein Helm auflöste.
"Ich werde nicht mehr fortgehen, Mylady, nie wieder. Das verspreche ich Euch.", die Worte gaben ihr unglaublichen Mut und freuten sie über alle Maßen. Larissa erhob sich und blickte ihn an.
"Ich vertraue auf dein Wort.", ernst blickte sie zu ihm herunter. Der Helm bereits wiede rum sein Gesicht.
"Ich werde Euch nicht enttäuschen.", Lucas war ebenfalls aufgestanden.
"Schlaf gut, Mylady.", antwortete er kurz.
"Du auch.", sie warf ihm einen Liebevollen Blick zu, er senkte leicht das Haupt. Damit verließ sie die Dachkammer und ging zu Bett.

Am nächsten Morgen wurde sie unsanft geweckt. Ellie riss sie aus dem Schlaf.
"Fräulein Larissa? Fräulein Larissa, bitte wacht auf.", verschlafen richtete sie sich im Bett auf. Ellie hatte an der Decke geruckelt.
"Was gibt es denn, Ellie?", müde wischte sie sich durchs Gesicht.
"Die Schule fällt heute aus, schaut einmal heraus.", Ellie fuhr langsam die Jalousien hoch. Mit einem Mal war Larissa hell wach, sprang auf und stand neben Ellie am Fenster.
Draußen tobte ein unglaublicher Sturm, Regen peitschte nur so umher, der Wind peitschte durch die Baumkronen, Blitze zuckten hier und dort aus den Wolken.
"Ach du scheiße, was ist denn?", fragte sie nur stumpf.
"Der Weg vom Anwesen zur Stadt ist übersäht mit umgestürzten Bäumen, die Feuerwehr sei schon an den Arbeiten, aber heute scheint kein Ende in Sicht zu sein.", Larissa grinste freudig.
"Ist doch gut, dann kann ich heute chillen.", Ellie lächelte ur schmal und schaute leicht zu Boden.
"Nun, wenn Ihr das so seht, dann freut mich das. Mich machen Stürme nur nervös.", Larissa legte ihr eine Hand auf die linke Schulter.
"Ach Ellie, du bist hier sicherer als im weißen Haus, du musst dir keine Sorgen machen.", das Hausmädchen machte einen Knicks.
"Danke für Eure Worte, Fräulein Larissa.", mit diesen Worten verließ sie das Zimmer. Larissa schaut enoch eine ganze Weiler heraus, ehe sie sich Sneakersocken anzog und in Schlafklamotten nach unten ging. Vor dem Foyer draußen im Regen standen zwei Sicherhaitsbeamte und Lucas, welche nach draußen blickten. Die Sicherheitsbeamten standen unter dem Dach, Lucas draußen vor dem Vordach. Das Wasser perlte an seiner Rüstung ab, der Regen petschte gegen das schwarze MAterial, so wie Larissa ihn gerade ansah, fand sie ihn übertrieben cool und heiß. Sie verwarf schnell den Gedanken und ging in den Speisesaal, wo ihre Mutter gerade vor dem Tablet saß.
"Guten Morgen, ich hätte nicht gedacht dich so früh hier zu sehen.", freundlich blickte sie auf.
"Morgen Ma.", gab sie noch immer recht verschlafen wieder. Ihre Brüste traten stark unter dem labbrigen Schlafshirt hervor, ihrer Mutter fiel das sofort auf.
"Larissa, du hättest dir wenigstens einen BH anziehen können.", mahnte sie.
"Du hast doch wahrscheinlich selber keinen an.", gab sie nur zurück.
"Ich trage auch einen Morgenmantel, du dieses ekelige T-shirt dort.", unweigerlich musste Larissa lachen. Ihre Mutter schaute verdutzt auf ihre Tochter.
"Weißt du eigentlich, wie lustig du manchmal bist.", Larissas Mutter begann kurz zu grinsen.
"Das liegt jetzt nicht zur Debatte. Was sollen denn usnere Angestellten von dir denken, wenn sie dich so sehen?", Larissa zog nichtssagend die Schultern nach oben.
"Ist mir egal, was sollen die schon denken, außer, dass ich keinen BH trage."
"Ja, und das ist das Problem. Ruf Ellie an und sag, sie soll dir einen bringen.", Larissa grinste böse.
"Natasha, ruf Lucas an.", sprach sie und ihre Mutter riss die Augen auf.
"Mylady, guten Morgen. Kann ich etwas für Euch tun.", ertönte seine elektronische Stimme. Ihre Mutter schüttelte nur mit dem Kopf und blickte sie nahezu verstört an.
"Kannst du mir bitte einen BH holen?", fragte sie und musste sich ein lachen verkneifen.
"Entschuldigt Mylady, habt ihr Euch vielleicht verwählt?", fragte er so professionell wie möglich, doch Larissa hörte seine Überraschung.
"Das war ein Befehl, hol mir einen BH und bring ihn in den Speisesaal.", setzte sie streng nach.
"aber natürlich, Mylady.", er beednete das Gespräch und schon hörte sie wie die Eingangspforte aufging und sie sah Lucas mit raschen Schritten nach oben gehen.
"Du bist unmöglich, weißt du das eigentlich?", ihre Mutter war gar nicht amüsiert darüber. Larissa lachte kurz.
"Deinen Leibwächter darum zu bitten, dir etwas so intimes zu bringen, wobei du doch ein Hausmädchen hast."
"Wo ist da das Problem, Mum, es ist nur ein BH.", Larissa beruhigte sich wieder, zog ein Bein auf den Stuhl und stützte ihren Kopf auf dem Knie ab. Lucas kam nach zwei Minuten wieder herunter mit einem weißen BH mit Spitze in der Hand. Er hielt ihn ihr hin.
"Bitte, Mylady, ich habe den erst Besten gegriffen, und auf weiteres umschauen verzichtet, ich hoffe er ist zu Eurer Zufriedenheit.", Larissa ergriff ihn danken.
"Er ist perfekt, Lucas danke, du kannst gehen. Bitte schließe die Tür, beim herausgehen.", Lucas verneigte sich leicht.
"Ma'm, Mylday.", er ging aus dem Speisesaal und schloss die Tür.
"Anstand hat er ja, der Gute.", Larissas Mutter zog nur die Augenbrauen hoch. Larissa zog rasch ihren BH an und streckte sich nach hinten über die Lehne.
"Ma'm, wir haben einen Besucher vor dem EIngangstor vorne an der Straße, er sagte er bringe eine BEstellung von Amazon.", ertönte die Stimme des Pförtners ganz vorne am Eingangstor.
"Wie heißt er denn, hier kommen immer die Selben Boten hin.", antwortete ihre Mutter.
"Sir, wie...", er brach ab, Larissa und ihre Mum schauten sofort erstaunt auf.
"Er ist weg, Ma'm, einfach verschwunden. Aber das Paket liegt noch vor dem Tor."
"Weg da, sofort, dass ist ein Befehl!", rief ihre Mutter sofort. Larissas HErz begann zu rasen. Der Anruf brach sofort ab.
"Natasha, ruf Michael an.", sagte sie harsch und stand sofort auf.
"Mum, was ist denn?", fragte Larissa ängstlich.
"Schatz, was ist los?". fragte sein Vater mit ruhiger Stimme.
"Wann bist du wieder hier, Michael?"
"Heute wahrscheinlich gar nicht bei dem Sturm, ich sitze in Frankfurt fest und bleibe noch eine Nacht."
"Mist."
"Was ist denn los, Natalie?", fragte ihr Vater nun besorgter. Kurz erklärte ihre Mutter ihm die Geschichte.
"Schicke Lucas dahin, er wird damit schon klar kommen.", Larissa riss die Augen auf.
"Nein, wir schicken ihn nicht dahin, was ist wenn da wirklich eine Bombe drin ist und die Hochgeht?", rief Larissa aufgebracht.
"Natalie, du schickst jetzt sofort Lucas dahin, sonst rufe ich ihn persönlich an und sag es ihm.", fuhr ihr Vater streng fort.
"Nein.", schrie Larissa nun.
"Larissa, hör sofort auf.", rief ihr Vater durch die Leitung. Weinend ließ sich Larissa auf dem Stuhl nieder.
"Ich verfolge alles über die Kameras.", ihr Vater beendete den Anruf. Mitfühlend blickte ihre Mutter sie an.
"Natasha, ruf Lucas an.", sprach sie mit brüchiger Stimme.
"Ma'm, was kann ich für sie tun?", erklang seine ruhige Stimme.
"Vorne am Tor wurde ein Paket einfach zurückgelassen, wir wissen nicht ob es gefährlich ist, oder nicht. Bitte sieh dir das an."
"Ich bin sofort auf dem Weg, Ma'm, keine Sorge, ich werde alles regeln."
"Natasha, verfolge Lucas über die Kameras.", sprach Larissa schluchzend. Ein Beamer ging an und das Bild der Überwachungskameras war darauf zu sehen. Lucas schritt gerade durch den Regen zum Eingangstor. IN einiger Entfernung stand der Beamte und beide Tauschten einen kurzen Wortwechsel miteinander aus.
"Frau Natalie, Lucas ist in der Leitung.", erklang Natasha.
"Durchstellen.""
"Ma'm, können Sie bitte das Tor von der Hauptsteuerung aus bedienen, der Pförnter traut sich nicht mehr in das kleine Häuschen."
"Natürlich.", ihre Mutter setzte sich vor das Tablet und wenige Augenblicke später schwenkte das Tor auf.
"Bleib bitte ind er Leitung, Lucas."
"Wie sie wünschen, Ma'm.", Larissa stierte auf das Bild.
"Kannst du die Box schon sehen?", fragte ihre Mutter. Lucas ging einige Schritte nach vorne, dann nach links und blieb stehen.
"Ja, Ma'm, es ist eine braune Pappbox, völlig durchnässt, aber das heißt nichts. Ich werde das Objekt zu Erst scannen, um zu erkennen, ob überhaupt eine elektronischer oder mechanischer Mechanimsus dort drin vorhanden ist.", Lucas kniete sich hin und machte irgendetwas am linken Unterarm seiner Rüstung.
"Ja, da ist defintiv etwas drin."
"Ach du liebe Güte.", sprach ihre Mutter nur leise.
"Ich werde mich nun der Box nähern.", Larissas Herz schlug schneller.
"Pass auf Lucas.", spraach ihre Mutter nur mit leicht zitternder Stimme. Die beiden Mädchen schauten unentwegt auf die Projektion des Beamers. Lucas ging näher an die Box heran, dann wechselte die Kamerperspetive und Lucas kniete sich neben die Box. Eine kleine Klinge schoss aus seinem Unteram.
"Ich schneide erstmal den Deckel der Box auf, um einen besseren Blick auf das Innenleben zu erhaschen.", vorsichtig steckte er die Klinge in die Pappe und schnitt den kompletten Deckel ab.
"Das ist defintiv eine Bombe. Ich werde auch die Ränder abschneiden, sodass ich mir die ganze Konstruktion ansehen kann.", er schnitt in die Ecken der Pappe und faltete danach den Karton komplett auf.
"Kannst du sie entschärfen, oder irgendwas mit ihr machen?", fragte natalie nun mit bebender Stimme. Larissas Herz pochte so stark gegen ihren Brustkorb, dass sie dachte, ihr ganzer Oberkörper berstet gleich.
"Ich bin mir nicht sicher, darin bin ich kein Fachmann. Die Bombe hat keinen Zeitauslöser isntalliert, dass heißt sie reagiert auf Berührung. Zudem erkenne ich hier ganz klar Plastiksprengstoff...", er brach kurz ab und auf dem Bild konnte man sehen, dass er mit dem gesicht ganz nah Richtung Boden ging.
"Was ist das denn?", fragte er nur stutzig.
"Was ist denn, Lucas?", fragte ihre Mutter völlig fertig mit den Nerven.
"Da leuchtet ihrgendwas im Innenleben der Bombe, bläulich."
"Was?", fragten beide Frauen gleichzeitig.
"Ja, hier leuchtet irgendwas, so wie...", er brach komplett ab und schreckte auf.
"Lucas was ist los?", wiederholte ihre Mutter und Larissa stand auf dem Stuhl auf.
"Dies ist keine normale Bombe, Ma'm. Aber ich kann sie entschärfen, da bin ich mir ganz sicher."
"Dann los.", sprach NAtalie drängelnd.
"Mum, er tut doch schon sein möglichstes.", fuhr LArissa sie giftig an.
"Ja, ja, ich weiß, ich bin nur so nervös.", antwortete ihre Mutter leise. Auf dem Bild sah man, wie Lucas vorsichtig begann an der Bombe gezielt herumzuwerkeln. Nach etwa Zehn Minuten nahm er das Ding in die Hand.
"So, entschärft und gesichert.", er nahm die Bombe unter den Arm und ging durch das Tor zurück. Erleichtert ließ sich Larissa in den Stuhl plumpsen und ihre Mutter ließ das Kinnd auf ihre Brust senken.
"Komm bitte unverzüglich zurück."
"Verstanden, Ma'm, ich bin auf dem Weg.", mit diesen Worten endete der Anruf und ihr Vater war sofort in der Leitung.
"Siehst du, Lari, alles ist gut gegangen.", sprach er mit ruhiger und deutlich erleichterter Stimme.
"Es hätte auch ganz anders laufen können.", keifte sie zurück. Ihre Mutter warf ihr mitfühende Blicke zu.
"Aber dafür ist er da, Larissa, er ist da um dich und uns zu schützen, und nicht um dir morgens dein Frühstück zu machen.", missbilligend prustete Larissa einmal.
"Nun gut, wir sehen uns Morgen, lieb euch.", ihr Vater legte auf, da klopfte es schon an der Tür. Schnell wischte sich Larissa die nassen Wangen trocken.
"Komm herein.", sprach ihr Mutter freundlich. Noch immer perlte das Regenwasser an seiner Rpstung ab.
"Ma'm, Mylady.", er verbeugte sich knapp, trat herein und legte die kleine, etwa Toastergroße Bombe auf den Tisch. Skeptisch betrachteten die Mädchen dieses Ding. Lcuas schritt daneben, beugte sich darüber, griff zwischen den Drähten und Plättchen durch und holte einen blassen, blauen Kristall heraus.
"Dieses Material ist überaus selten und kein Amateurhafter Bombenleger würde an so etwas herankommen. Diese Bombe ist sehr selten und nur eine Hand voll Leute könnten an so etwas herankommen.", Larissa und ihre Mum verstanden gar nichts.
"Was ist das denn?", fragte Natalie nur verständnislos. Lucas nickte. Er streckte seinen arm auf, in der Handfläche, in der er den Kristall hielt begann dieser plötzlich grell zu leuchten. Seine Rüstung fuhr ein wenig auseinander, sodass zwischen den Platten am ganzen Körper überall rote, pulsierender Kanäle entstanden, die so aussahen und so breit waren wie Adern. Völlig faszienert blickten die beidne Mädchen auf das Geschehen.
"Was ist das?", hauchte Larissa nur aus.
"Das ist ein sogenannter Agonämie-Kristall. Durch seine Energie wird meine Rüstung betrieben, sie ist Endlos und unglaublich mächtig, doch die Herstellung dieser Kristalle ist so unglaublich kompliziert und schwierig, dass nur wenige Leute auf diesem Planeten das könne, ich kann sie an einer Hand abzählen und bräcuhte nicht mal alle Finger.", sprach er ernst.
"Eine Sprengkraft diesen Kristalls hätte das ganze Anwesen hier zerstört. Ich konnte die Bombe nur entschärfen, da ich meine Rüstung mit dem Kristall verkoppelt habe und die Energie somit annulieren konnte. Für jedes Entschärfungskommando wäre dies der sichere Tod gewesen, da nur bei der kleinsten Berührung mit etwas anderem der Kristall explodiert wäre.", ihre Mutter vergrub das Gesicht in den Händen.
"Was sollen wir jetzt tun?", fragte sie nur aufgebracht und raufte sich die Haare.
"Ich schaue mir gleich mal die Überwachungskamers an, vielleicht entdecke ich etwas. Den Kristall behalte ich in meiner Nähe, dort ist er am sichersten.", er senkte dne Arm und das Licht verschwand, genau so wie die Adern in seiner Rüstung und leicht klackend schlossen sich die Kanäle wieder.
"Ok, ich werde mich mal mit dem Sicherheitsdienst und Michael auseinadnersetzen, was wir als nächstes tun werden. Außerdem verständige ich die Polizei, schließlich war hier ein Anschlag geplant.", Lucas nickte nur.
"Melden Sie mich, wenn ich von Diensten sein kann.", dankend lächelte ihre Mutter ihm zu.
"Danke Lucas, vielen lieben Dank.", er senkte das Haupt.
"Es ist mir eine Ehre.", er wandte sich ab und ging nach oben.
"Dieser Junge ist einfach nur Klasse.", LArissa nickte völlig in seinem Bann.
"Ich gehe auf mein Zimmer Ma.", ihre Mutter nickte nur und setzte sich vors Tablet. Larissa ging nach oben und klopfte bei Lucas.
"Kommt herein, Mylady.", Larissa betrat die Dachkammer, wo Lucas gerade vor dem Fernseher saß.
"Natasha, spiel mir die Überwachungsvideos von heute Morgen vor dem Tor ab.", auf dem Bildschirm flackerte das Video der kamera vor dem tor auf. Lucas saß in Rüstung im Sitzsack.
"Kann ich mich zu dir setzen?", fragte sie leise. Lucas rutschte auf dem Sitzsack und blickte sie von unten.
"Mit VErgnügen, Mylady, wann immer ihr möchtet.", Larissa schritt neben ihn, und ließ sich auf dem gemütlichen Sitzsack nieder. Lucas begann das Video etwa eine Stunde vor dem Anruf des Pförtners. Still und konzentriert schauten beide auf den Bildschirm. Bei Minute 32 hielt er das Video an und schritt an den Bildschirm.
"Hier, schaut mal am rechten Rand. Man sieht ganz leicht eine bläuliche Verfärbung auf dem Asphalt und aus dem Wald scheinen.", er deutete auf einen kleinen Lichtkegel und blickte sie danach an.
"Und was heißt das?"
"Nun, es könnte sein, dass hier zu diesem Zeitpunkt, gerade der Kristall aufgeladne wurde.", das Video ging weiter, bis der Lieferwagen aus dem nichts auftauchte. Sofort stoppte Lucas.
"Habe ich es mir gedacht...", er senkte kurz den Blick.
"Verdammte scheiße.", fluchte er leise.
"Was ist denn, Lucas?", fragte Larissa besorgt.
"Euch dies zu erklären würde ewig dauern und ihr würdet mir so oder so kein Wort glauben."
"Erzähl es, sofort.", sie hatte sich etwas nach vorne gebeugt.
"Natasha, öffne Ordner SB-F-13.", die Viedobilder verschwanden, stattdessen erschien ein Ordner mit Bildern, alle von zerstörten Häusern, Parks, oder ganzen Wohnblocks.
"Vor etwa drei Jahren gab es überall auf dem Planeten eine Reihe schrecklicher Bombenanschläge. Das Schatten-Batallion wurde am Ende darauf angesetzt, herauszufinden, wer dahinter steckt, man vermutete eine radikale Terrorgruppe mit kommunistischem Hintergrund aus dem damaligen Jugoslawien. Die Ziele waren stets mächtige Oberhäupter einiger Firmen, die Weltweit agierten. Doch auch nach monatelanger Arbeit kamen wir auf keinerlei Ergebnisse.", Bild für Bild ging Lucas die Datei durch und blieb bei einem Bild stehen, worauf ein kleiner Mann mit langen, blonden Haaren zu sehen war in ulkigen Klamotten fand Larissa. ein wenig mittelalterich, einen Bogen um den Körper geschnürt. Er kniete neben etwas, im Wald und einw eißes leuchten war zu erkennen, da das Bild in schwarz-weiß war.
"Bis zu diem Bild. Es wurde von einer Tierkamera für zum Beispiel Jäger aufgenommen, damit dieser die Populationen von Tierbeständen im Wald prüfen kann. Dieses Gerät in der Hand der Person, ist exakt die Selbe Apperatur wie vor dem Tor heute morgen. Und die Person, die sie baut, ist kein geringerer als ein Elf des Merenvolkes.", er wandte ihr den Blick zu. LArissa prustete kurz, bevor sie lachte.
"Ein Elf?", sie hielt sie die Hand vor den Mund.
"Ein Elf.", antwortete Lucas ruhig.
"Willst du mich verarschen? Elfen gibt es nicht, dass ist völliger Schwachsinn.", sie tippte sich an die Stirn. Lucas stand auf und ging zurück zum Sitzsack und ließ sich neben ihr nieder.
"Urteilt nicht zu früh, Mylady. ICh zeige Euch etwas.", er ließ erneut das Bild der Kamers aufflackern. Der Lieferwargen erschien.
"Schaut genau hin, was erkennt ihr?", Larissa, noch immer amüsiert, schaute sich das Bild an, doch erkannte nichts.
"Gar nichts, der Lieferwagen fährt durch den Regen und hält vor dem Tor."
"Falsch. Seht doch mal, es gibt weder einen Schatten auf der Fahrbahn, noch eine Spiegelung.", er deutete vor den Lieferwagen, und zu ihrem erstaunen hatte Lucas recht.
"Bei der nassen Fahrbahn müsste es eine Spiegelung geben.
"Außerdem konntet Ihr heute früh nicht zur Schule fahren, da der Weg bersäht ist mit umgestürtzten Bäumen, wie bitte soll dann dieser klobrige Lieferwagen die Straße entlang gefahren sein?", LArissa blickte ihn nun verstört an, Lucas hatte Recht.
"ganz einfach, es ist eine Projektion, ein Zauber.", und bevor sie etwas sagen konnte ging Lucas dazischen.
"und bevor Ihr nun wieder zynisch werdet, zeige ich Euch den nächsten BEweis.", er spulte vor bis der Bote vor dem Tor stand und deutete oben links in die Ecke.
"Bei Minute 56:17 Sekunden ruft der Pförtner Eure Mutter an. Man sieht den Boten noch ganz deutlich vor dem Fenster stehen.", Larissa nickte. Bei Minute 56:17,32 Minuten, also 0,32 Sekunden später, sind Lieferwagen samt Bote verschwunden.", Larissa traute ihren Augen nicht. Beide waren weg, sie sind im Bruchteil einer Sekunde verschwunden. Immer wieder spulte Lucas vor und zurück und zeigte den Unglaublichen Beweis.
"Es war ein Teleportationszauber.", der Bildschirm wurde schwarz und Larissa schaute ihn komplett verstört an.
"Das glaube ich jetzt alles nicht.", Lucas zuckte nur mit Schultern.
"Es sit Euch überlassen, wie ihr dazu steht, für mich liegen jedoch nun einige Fragen auf dem Tisch.", Lucas schaltete den Bildschirm aus.
"Und die wären?"
"Nun, Elfen halten sich in der Regel sehr bedeckt, sind sogar unserem Volke sehr freundlich gegenüber gesinnt. Während meiner Arbeit beim Militär habe ich oft mit ihnen gekämpft.", Larissa schüttelte nur grinsend den Kopf, dass hörte sich alles so bescheuert an.
"Wieso also, legt ein Elf eine Bombe vor diem Haus ab, stark genug, um alles und jedne zu zerstören?", Larissa gestilkulierte darauf hin mit dne Händen.
"Angenommen dein ganzer Hokuspokus hier stimmt, und ich schenke dir für einen kleinen Augenblick mein Vertrauen darin.", sie machte ein Pause, da sie es selbst kaum fassen konnte, dass sie dem allen Glauben schenken wollte.
"Was hat das alles zu bedeuten, ich meine, was wollen die von uns?", fragte sie nur amüsiert. Lucas schien jedoch ziemlich besorgt über die Lage zu sein.
"Mylady, Ihr versteht nicht. Das Merenvolk ist überaus Mächtig, von ihnen haben wir die Rüstungne und Kristalle. Kein anderes Volk ist in der Lage sie herzustellen, deswegen frage ich mich, wieso sie einen davon opfern würden, um hier alles dem Erdbodne gleichzumachen.", von seiner Sorge berührt verging ihr plötzlich das Lachen.
"Was weiß ich, vielleicht haben sie sich in der Adresse geirrt.", Lucas schüttelte mit dem Kopf.
"Wenn man so eine Bombe plaziert, dann irrt man sich nicht. Man weiß ganz genau, wen man töten will. Nein, hier geht mehr vor sich, aber ich weiß noch nicht was es ist.", LArissa stand auf.
"Mir wird as alles zu viel. Ich gehe duschen, wenn etwas ist, werde ich dich rufen.", Lucas verbeugte sich.
"Jederzeit, Mylady.", koopfschüttelnd ging Larissa die Treppe herunter. Ihre GEdanlen waren noch immer völlig ufgewühlt und sie wusste gar nicht wohin mit ihrem Kopf.
Die heiße Dusche tat gut, danach fühlte sie sich deutlich freier und ausgeglichener. In ein weißes Handtucch gehüllt schritt nach unten, ihr war es total egal, dass alle Angestellten sie gerade halb nackt sehen konnten. In einem der Keller angekommen ließ sie das Handtuch fallen. In einem Schrank waren Klamotten von ihr, und während sie sich anzog sprach sie mit Natasha.
"Natasha, ruf Hendrik an, er soll Melly und Lola abholen."
"Verzeihung Fräulein Larissa, aber die Straße ist noch immer blockiert.", Larissa verdrehte die Augen.
"Dann soll er sie mit dem Heli holen.", die KI schwieg kurz. Daraufhin war Hendrik in der Leitung.
"Fräulein, der Sturm ist noch ziemlich wild, wir sollten etwas warten."
"Natasha, ruf Lucas an.", sprach sie zornig."
"Mylady, was kann ich für Euch tun?"
"Hol Melly und Lola mit dem Heli ab, sofort!", sie starrte dabei an die Decke, so als würde sie Lucas dadurch sehen können.
"Mit Vergnügen, ich breche sofort auf.", die Leitung verstummte.
"Geht doch.", sprach Larissa mit sich selbst und zog sich zu Ende an. Sie beschloss ein weißes, bauchfreies Top, dazu ein paar Jeans-Hotpan, schwarze Overknee und weiße Sneaker anzuziehen.
Der Raum war eingerichtet wie ein Tanzsaal, große Boxen hingen in den Ecken und ein DJ Pult war an der Wand neben der Tür angebracht. Die Gegenüberliegende wand bestand aus Spiegeln und der Boden aus Tanzparkette.
"Sie wirken sehr aufgebracht, Fräulein Larissa. Kann ich Ihnen irgendwie helfen?", fragte Natasha. Larissa setzte sich auf einen der Hocker vor dem Pult.
"Nein, alles gut Natasha. Du kannst mir trotzdem helfen. Glaubst du an Elfen?", fragte Larissa interessiert, was wohl eine KI dazu sagen würde.
"Laut meinen Recherschen sind Elfen sogenannte Fabelwesen, und keine real existierenden Figuren. Es gibt jedoch zahlreiche Anzeichen dafür, dass sie entweder einmal gelebt haben sollen, oder noch immer Leben. Handfeste BEweise gibt es für diese These aber nicht."
"Ja, aber was ist mit jetzt, glaubst du an Elfen, oder nicht?"
"Ich bin ein Computer und selber nicht real, deswegen ja, wieso sollte es keine elfen geben?", LArissa stützte sich nachdenklich mit dem Kinn auf den Händen ab.
"Viele Leute würden mich wahrscheinlich auch für unmöglich halten, Fräulein Larissa.", Punkt für Natasha gestand sie.
"Mach ein wenig Musik zum tanzen an, aus der vierten Playlist.", sofort erklang fröhliche Housmusik und LArissa stand auf.
"Und ich will nicht gestört werden, stell also jeden Anruf nicht sofort durch."
"Sehr gern. Soll ich Lola und Melanie sofort zu Ihnen schicken?"
"Ja, dass wäre klasse. Danke, Natasha.", Larissa begann locker auf die Musik zu tanzen, sie liebte es und konnte es auch verdammt gut. Mit Lola und Melly tanzte sie immer Shuffle, aber diese waren noch nicht da.
Nach etwa einer halben Stunde kamen Lola und Melly herein.
"Trotz des krassen Wetters ist dein neuer Security aber ziemlich ruhig geflogen.", staunte Melly begeistert. Larissa würde sich später bei Lucas dafür bedanken.
"Kommt, sollen wir anfangen?", fragte Lola. Beide nickten und traten in die Mitte des raumes. Lola an der Spitze, links dihnter Larissa und neben LArissa stand Melly.
"Natasha, spiel Shuffle Musik.", sofort erklang die deutlich Basslastigere Musik und Larissa freute sich. Die drei Mädchen tanzten völlig Synchron zueinander, es war anstrengend, aber es machte Larissa unfassbar viel Spaß. Nach dem vierten Lied ertönte von hinten plötzlich ein klatschen. Alle drei wirbelten herum. Ihr Vater stand im Türrahmen.
"Wow, Mädels, ihr habt es aber echt drauf."
"Dad!", rief Larissa und rannte zu ihm. Wuchtig knallte sie in ihn herein und er küsste sie auf den Kopf.
"Hallo, mein Schatz."
"ich dachte du kommst erst morgen wieder?", sie löste sich von ihm und er blickte sie liebevoll an.
"Ich habe sofort alles daran gesetzt nach Hause zu kommen.", Larissa wusste natürlich warum, doch beide wollten es nicht aussprechen, wegen Melly und Lola.
"Guten Morgen, Herr Sekaschewski.", grüßten beide Mädchen nacheinander.
"Güten Morgen, ihr Zwei.", er nickte ihnen kurz zu, als er etwas ernster den Blick auf sie wandte.
"Wo ist Lucas?".
"In seinem Zimmer.", antwortete sie knapp. Ihr Vater nickte kurz.
"Dann lasse ich euch mal wieder alleine, schließlich wollt ihr nicht, dass so ein alter Sack wie ich mit euch tanze.", er grinste breit und die Mädels lachten kurz.
"Tanzen sie mal mit, Herr Sekaschewski.", er machte eine ausfallende Geste.
"Ein anderes Mal, Lola."
"Ich nehme sie beim Wort.", setzte sie nach und ihr Vater lachte auf.
"Ohje, jetzt habe ich mich aber in den Schlamassel geredet.", mit diesen Worten verschwand er.
"Deine Eltern sind so cool, Lari.", sprach Melly nur.
"Warum? Es sind ganz normale Eltern.", Melly schüttelte nur mit dem Kopf.
"Nein, eben nicht. Trotz ihres Reichtums sind sie auf dem Boden geblieben.", LArissa winkte ab und alle drei begannen erneut zu tanzen, für eine Stunde, dann gingen sie geschafft nach oben in ihr Zimmer. In diesem angekommen ließn sich alle auf ihr Bett fallen, als Lola plötzlich aufschrie. Alle zuckten zusammen und LArissa schaute sie verwundert an.
"Heilige....was ist denn in dich gefahren?", fragte sie, noch immer mit leicht klopfendem Herzen.
"Da oben am Fenster.", rief sie und deutete auf die rechte, obere Ecke, wo ein ekelig verzerrte Fratze durch das Glas auf die Mädchen blickte und dann verschwand. Alle Mädchen schrien kurz auf.
"Natasha, ruf Lucas an, er soll sofort kommen.", schrie sie. Keine Drei Sekunden später donnerte die Tür auf und Lucas stand mit der Waffe im Anschlag im Raum, sofort darauf folgte ihr VAter.
"Mylady, was ist...", weiter kam er nicht, das Glas spöitterte und drei orange farbene Kugeln rollten herein. Jetzt ging alles so schnell, dass Larissa es kaum begriffen hatte. Lucas stand plötzlich vor ihnen, umfasste die drei Mädchen, dann schossen zwei stahlartige Seile aus seinen Schultern und rissen die vier nach hinten an den Raum wo sie unsanft gegen die Wand krachten. Nach in der Bewegung riss Lucas seinen rechten Arm hoch und ein blaues, statisches Netzentstand vor ihnen. Schließlich krachte es unglaublich laut, so als würde man direkt neben einer explosion stehen. Larissa war viel zu schockiert um zu schreien. Nach dem Krach verschwand das blaue Feld und Lucas begann zu schießen. Gezielt richtete er die Mündung seines G36 durch den rauch und Staub, so als würde es etwas sehen. Langsam kehrte Leben zurück in ihren Körper und LArissa begann zu schreien.
"Los, raus hier.", schrie Lucas nur nach hinten. unzählige Sicherheitsbeamte strömten herbei. Der Rauch und der Staub verflogen sich und Larissa erkannte, dass die ganze Fassade weg war, sie war einfach weggesprengt worden. Überall lagen Steine und Teile des Fundaments herum. Überall schlugen Schüsse ein, und LArissa stürmte nur heraus. Direkt vor ihr war Lucas.
"Bleibt dicht hinter mir, Mylady", sprach er über den Lärm und LArissa drückte sich nahezu gegen seinen Rücken. Unten durch die PForte stürtzten drei Sicherheitsmänner, welche jedoch sofort tot umfielen. Nahezu ein Dutzend maskierte mit Maschinenpistolen stürtmen durch die Pforte herein. Lucas warf irgendwas auf den Boden und eine blaue Blase bildete sich um alle anderen herum. Sofort feurten die unten stehenden nach oben und Lucas stand mit dem Rücken an einem Pfeiler. Larissa hatte undglaublich Angst, ihr Vater und ihre Freundinnen, welche ebenfalls in der Blase saßen hatten auch blanke Panik auf ihren Gesichtern.
die Schüsse pfeiften nur so an der Säule von Lucas vorbei.
"Er ist oben, los, holt ihn.", schrie einer der Männer von unten. Drei Soldaten stürtmen die Treppe hinauf, Lucas schoss für millisekunden aus seiner Deckung hervor und mit einem raschen Feuersturm fielen die drei tot die Treppe herunter, und Lucas war wieder hinter seinem PFeiler.
"Wer ist das denn?", schrie der Kerl von unten seine Leute an.
"Dieser Vogel wills wohl wissen.", kruze Stille, dann flogen mehrer Granaten nach oben. Was nun geschah, überstieg Larissas verstand. Blitzschnell leuchtete seine Rüstung leicht rot, Lucas drück sich mächtig ab, schoss nach vorne an die Wand und rannte gewundene Treppe an der Wand herunter. Die Rechte hand fuhr dabei über das GEstein, mit der anderen ließ er das Gewehr fallen. erneut explodierte es und fetzte fast den gesamten Pfeiler weg. Eines der Seile schoss aus seiner Schulter und fraß sich in die gut 15 Meter entfernte Wand auf der anderen Seite. Lucas wurde nach vorne gerissen, im Flug zog er die zwei Schwerter und noch beim aufkommen schnitt er vier der Soldaten die Kehlen durch. Die anderen Fünf wussten gar nicht was sache ist. Blitzschnell war Lucas hinter dem nächsten und stach ihm durchs Herz. Hinter ihm eröffnete einer das Feuer. Lucas wandte sich mit dem Toten in die Richtung des Schützen, dieser fing die Kugeln ab. Dann schubste er die leiche nach vorne, sodass der Angreifer ausweichen musste, zwei weitere Männer sprangen ebenfalls zur Seite. Lucas warf seine Schwerter hoch, zog gleichzeitig seine beiden Pistolen und begann zu schießen. Jeder Schuss ein Kopfschuss, mehrfach durchbohrten die Patronen die Eisnchusstelle am exakt selben Punkt. Er steckte die Pistolen zurück und fing die herunterfallenden Schwerter auf. Der voreltzte rannte herein und richtete die Waffen auf ihn. Lucas schleuderte ihm das Schwert genau in die Brust, war in unglaublicher geschwindigkteit vor ihm, zog das Schwert aus seinem Körper und als würde er nicht ein Gramm wiegen sprang er am Körper des Toten in die Luft und landete hinter dem vermeindlichen Anführer, schlitzte ihm in iner Kreisbewegung durch die Kniekehlen, stand in einer fließenden Bewegung hinter ihm und legte ihm beide Schneiden der Schwerter von hinten gekreuzt an die Kehle. Völlige Stille trat ein.
"Waffe weg, sofort!", hörte man nur seine elektronische Stimme. Die blaue Blase um sie herum verschwand. Larissa hatte das Gefühl, sie würde Ohnmächtig werden, war das gerade wirklich geschehen. Der Maskierte ließ wimmernd sein Gewehr fallen. Lucas Rüstung leuchtete noch immer Rot, seine Schwerter völlig Blutversschmiert, so wie sein ganzer Körper. Überall war Blut, zerbröckeltes Gestein und Waffen, Tote lagen herum, Larissa wurde schlecht. Ihr Vater ging völlig überfordert nach unten. Doch er kam nicht mal bei Lucas an, als schon etliche Polizeiwagen auf das Gelände schossen, das SEK preschte aus den Wagen heraus und wildes Geschrei entfachte. Elite Polizisten stürtmen das Gebäude und brachten alle Beteiligten in Sicherheit. Lucas war sofort auf Seite getreten und hatte sich Authentifiziert. Larissa und ihre Freundinnen wurden nach draußen vor das Tor gebracht, wo einige Zelte aufgeeschlagen wurden. In einem dieser zelte waren ein Feldbett und zwei Stühle hingestellt worden. Larissa saß auf dem Bett, die Mädchen auf den Stühlen. Lucas stand direkt vor ihr, die Rüstung leuchtete und er blickte streng zur Zelttür. Als diese aufging riss er in Sekundenbruchteilen seine Pistole aus dem Holster und hielt sie einem Mann von der Polizei direkt vor das gesicht.
"Ich bin Hauptkomissar Petorla.", sprach er eingeschüchtert zu Lucas, welcher die Pistole ohne ein Wort wegsteckte. Der Komissar holte einen eingeklappten Stuhl aus der Ecke und stellte ihn vor die Mädchen.
"Ich weiß, dass war heute schlimmer als der Horror für euch, und mir tut es so unglaublich Leid, dass ihr das durchmachen musstet, aber um die Männer zu finden, welche dahinter stecken, brauchen wir Infos. Könnt ihr euch an irgendwas erinnern?", fragte er so einfühlsam wie es nur ging. Der Komissar war gehobenes Alter, mit einigen Falten im gesicht, aber absolut klaren und wachen Augen. Keiner der Mädchen sagte etwas.
"Details zur Sprache, dem Aussehen, oder anderen Dingen?", setzte er nach.
"Alle trugen so hässliche Masken.", sprach Lola völlig gebrochen, die Augen gerötet, das gesicht verschmutzt, genau so wie bei Melly und Larissa auch.
"Die Masken haben wir gefunden. Sie sind uns aber nicht bekannt.", antwortete der Komissar ruhig.
"Da war noch einer.", sprach Melly. Neugierig blickte der Komissar zu dem Mädchen.
"Was meinst du mit ' Noch einer '?", verstört blickte Melly auf.
"Am Fenster, vor dem Angriff.", sofort zückte der Polizist einen Stift und einen Block.
"Wie sah der aus?"
"Er trug auch eine Maske, aber eine hässliche, wie zu Halloween, keine der Tiermasken von den Angreifern.", der Polizist schrieb alles mit.
"Und dieser Unbekannte war am Fenster?", er schaute auf das gebrochene Mädchen.
"Ja, als dann das Glas splitterte war er verschwunden."
"Kannst du dich noch an seine Statur erinnern, oder Haarfarbe?", Melly schüttelte nur mit dem Kopf.
"Nein, ich habe nur diese Fratze gesehen.", der Komissar nickte nur ruhig.
"Was passiert mit dem Gefangenen?", fragte LArissa.
"Nun, er wird derzeit ärztlich behandelt und dann befragt.", LArissa prustete angewidert aus. Langsam stand der Komissar auf.
"Wir halten euch über sämtliche Ermittlungen auf dem laufenden. Hier seid ihr sicher, dass verspreche ich euch.", er nickte den drei Mädchen zu und ging aus dem Zelt. Nach kurzer Zeit wurden Lola und Melly abgeholt, und wiederum kurze Zeit später kam ihr Vater ins zelt.
"Komm, mein Schatz, Zeit das wir hier verschwinden.", sprach er besorgt. Wieso auch immer, aber sofort liefen ihr wieder Tränen über die Wangen und als sie bei ihrem Vater ankam schluchzte sie bitterlich. Gefühlvoll schloss er sie in eine Umarmung.
"Ganz ruhig, uns kann nichts mehr passieren. Wir sind sicher.", kaum merklich nickte Larissa, und als die Heulattacke einigermaßen weg war gingen sie hinaus, Lucas ging vorne weg, stets wachsam und bereit. Der Regen peitschte ihr ins Gesicht und ihre Haare waren sofort nass. Das Wasser perlte an seiner roteleuchtenden Rüstung ab und gab ihm eine mystische Aura. Auf der Wiese vor dem zerstörten Gebäude stand ihr Heli. Poilzisten des SEK standen darum herum, Larissas Mutter saß bereits drinnen.
"Du fliegst, Lucas, ich steig auf den Co-Pilotensitz und sage dir wolang."
"Zu Befehl, Sir.", ertönte seine elektronische Stimme. Larissa stieg hinten ein und als sie gerade saß hörte sie schon das starten des Motors und der Rotorblätter. Mit einem kurzen Ruck waren sie in der Luft und das Haus unter ihnen wurde immer kleiner und verschwand zu guter LEtzt in der Ferne. Der Wind zerrte leicht an dem Flugobjekt, doch Lucas steurte ihn ruhig und äußerst talentiert durch die Böhen. Ihre Mutter saß ihr genau gegenüber und hatte den selben verstörten Gesichtsausdruck wie sie.
Der Sturm verschwand imme rmehr und mehr und wurde gegen Sonnenschein getauscht. Aus purer Erschöpfung fiel Larissa in einen traumlosen Schlaf. Als sie aufwachte war lag sie in einem bett, die weiße Decke bis ans Kinn gezogen in einem durch Sonnenschein erhellten raum. Der Blick nach draußen offenbarte die Aussicht auf eine Bucht, auf das Meer und über einen prächtigen Garten hinweg. Larissa wusste, dass sie in ihrem Haus in Italien waren. Verpennt erhob sie sich, Larissa trug ein recht kurzes, aber luftiges weißes Schlafkleid, und keinerlei Unterwäsche. Sie verließ den Raum und schritt die enge Steintreppe herunter und kam im großen Wohn und Speisezimmer heraus. Urige Möbel standen herum, der Boden bestand aus Steinplatten und einige Teppiche Lagen herum. Viele Fenster ließen viel Licht herein, dass mochte Larissa gerade sehr. Sie schritt hinaus auf die Terasse, wo Lucas in Rpstung in einem der Liegen lag und den Kopf hinten ablehnte. So hatte sie ihn noch nie gesehen, so 'normal'. Wie sie ihn so betrachtete empfand sie plötzlich eine Zuneigung zu ihm, dass ihr Körper bebte.
"Lucas?", fragte sie leise, flüsterte beinahe und vorsichtig. Keine Antwort. Er schlief, wahrscheinlich war er geschafft von dem Kampf und dem Flug, sie wusste schließlich nicht wie lange dieser ging und ob er überhaupt schon geschlafen hatte. Sie machte einen Schritt nach vorne und Lucas reckte den Kopf. Hastig stand er auf und stand sofort stramm vor ihr.
"Mylady, entschuldigt bitte, Ich habe seit gestern nicht geschlafen.", gab er nur wieder, sie konnte dne Klang seiner Stimme nicht deuten, da sie ja elektronisch verändert war. Larissa lachte nur kurz und leise, schritt vor ihn und schlag die Arme um seinen Hals, während sie ihren Kopf gegen seinen Brustpanzer drückte. Sie fühlte, wie er die Hände auf ihren Rücken legte und sie sachte an sich zog.
"Ich bin so froh, dass ich dich habe.", flüsterte sie nur mit geschlossenen Augen.
"Ich werde nie wieder von Eurer Seite weichen, Mylady.", antwortete er ruhig.
"Wo sind meine Eltern?", fragte sie neugierig, als sie sich aus der Umarmung löste.
"Euer Vater ist zurück in Deutschland und überwacht die Ermittlungen zu dem Angriff. Eure Mutter befindet sich derzeit im Krankenhaus, sie erlitt einen Schock kurz nach der Landung.", Larissa blickte ihn panisch an.
"Ganz ruhig, Mylady, ihr geht es den umständen entsprechend gut und bat darum, dass Ihr sie anruft, sobald Ihr erwacht.", Larissa schluckte den riesigen Kloß in ihrem Hals herunter.
"Natasha, bist du auch da?", fragte sie.
"Natürlich, Fräulein Larissa, mein Motherboard wurde von Lucas hier aufgelesen und neu konifguriert.", erklang die weiche Stimme der KI.
"Ellie ist ebenfalls vor Ort, jedoch momentan in der Stadt einige Einküfe tätigen. Sie hat eine stattliche Eskorte dabei, ihr kann also nichts passieren.", erklärte Lucas ihr sachlich und ruhig. Larissa setzte sich in die Liege neben ihn und deutete ihm perKopfzeichen an, dass selbe zu tun. Lucas ließ sich nieder.
"Ich möchte, dass du deine Rüstung ausziehst.", sie blickte ihn fordernd an.
"Mit Verlaub, Mylady, ich würde mich dabei sehr wunwohl fühlen.", gab er nur wieder.
"Wieso?", fragte sie interessiert, aber nicht streng.
"Ich strage lediglich eine Boxershorts und Socken und der Anblick meines Körpers ist....", er stoppte.
"Ja?"
"Erschreckend.", er wandte ihr den Blick zu.
"Ich möchte ihn sehen.", setzte Larissa nach. Lucas erhob sich und machte etwas an seinem rechten Handgelenk. Die Rüstung leuchtete Rot, ein kurzes Zischen und die Rüstung begann sich aufzulösen, genau so wie sein Helm es immer tat. Als die Rüstung weg war, verschlug es Larissa die Sprache. Einmal, weil Lucas ein unfassbar heißen Körper hatte, ausgeprägte Brustund Bauchmuskulatur, stämmige Schultern, große Oberarme, einfahch nur heiß und durchtrainiert von Kopf bis Fuß.
Doch viel mehr verschlug ihr die Sprache, dass Sein ganzer Lörper übersäht war mit Narben. lange und kurze Striemen, überall an seinem Oberkörper, Rücken und einige auf an den Oberarmen. An beiden Unterarmen waren an der Innenseite rote Kanäle in die Haut eingelassen, welche stetig pulsierten. Mit ruhigem Gesicht blickte er sie an. Larissa stand mit offenem Mund und aufgerissenen Augen auf, schritt zu ihm und strich ihm sanft mit den Fingern über die Haut und die Narben.
"Ach du scheiße.", flüsterte sie mehr zu sich selbst, als zu ihm. Völlig erschrocken blickte sie seinen Körper an und schaute dann zu ihm auf.
"Das tut mir leid, ich wusste nicht, dass es so schlimm ist.", sie ging schüchtern und peinlich berührt einen Schritt zurück.
"Schon in Ordnung, Mylady. Die Ausbildung und die Kämpfe sind eben kein Kinderspiel.", antwortete er ruhig.
"Ich hole dir ein Shirt und eine Shorts, warte hier kurz auf mich.", Lucas nickte nur tief. Larissa schritt rasch in das HAus zurück nach oben. Auf der Treppe fiel ihr auf, dass ihre Scheide total feucht war, und ihr Herz raste. Der Anblick von seinem Körper hatte sie erschrocken und erregt gleichermaßen. Als sie zu ihm zurückkam übergab sie ihm ein graues, labbriges Shirt und eine Bunte Badeshorts. Lucas zog beides an, sein mächtiger Körper dehnte den Stoff des T-Shirts und seine Muskeln traten deutlich Sichbar darunter hervor. Der Anblick machte sie einfach so dermaßen an, und sie schaute ihn zufrieden an.
"Viel besser, du musst nicht den ganzen Tag in dieser Rüstung rumlaufen.", sprach sie nur spielend mahnend. Lucas nickte dankend und schmal lächelnd.
"Danke, Mylady.", er verneigte sich kurz. Larissa setzte sich zurück in den Stuhl und Lucas folgte ihrem Beispiel.
"Erzähl mir etwas von dir.", forderte sie ihn freundlich auf.
"Hast du neben deinem Job auch noch andere Hobbys?", Lucas nickte nur.
"Ich zocke ganz gerne ein Ründchen mit meinen Kollegen aus dem Batallion, schaue gerne YouTube oder Netflix, ich gehe sehr gerne Schwimmen, kann mich aber genau so gut einfach mal auf eine Couch legen und schlafen.", Larissa zog nur die Augenrbauen hoch.
"Beachtlich, beachtlich, ich dachte, du lebst nur um zu Kämpfen.", er schüttelte Lächelnd den Kopf.
"Nein, ich bin ein Mensch genau so wie Ihr auch.", Larissa nickte nur zynisch.
"Hmmmm.", ein kurzes Lachen entwich ihm.
"Ihr glaubt mir nicht, Mylady?"
"ich glaube dir so einiges nicht.", antwortete sie giftig, und grinste ihn böse an.
"Nun, es ist ganz Euch überlassen, was ihr glaubt und was nicht.", konterte er geübt. larissa stöhnte gespiel genervt.
"Mensch, dich kann man echt gar nicht aufziehen.", sie warf die Arme in die Luft und verdrehte grinsend die Augen.
"Da müsst ihr schon mehr auffahren, als das, Mylady.", empört, aber breit lächelnd warf sie ihm den Blick zu.
"Was soll das denn bitte heißen?", Lucas nickte nur kurz.
"Meine Vorgänger konntet Ihr mit sowas sicherlich leicht beeindrucken, bei mir funktioniert Euere Masche nicht."
"Was ist denn meine Masche?",
"Nun, Ihr seid die Highschool Cheerleader Teamleaderin aus jeder Teeny-US-Serie auf Netflix.", antwortete er ruhig. Larissa erhob sich ein wenig im Stuhl und lachte kurz, aber blickte ihn mit offenem Mund an.
"Boah, du Arschloch.", Lucas hob nur verteidigend die Schultern. Larissa lachte und ließ sich zurück in den Stuhl fallen.
"Dafür könnte ich dich feuern lassen.", ihr Ego war in der Tat ein wenig gekränkt.
"Soll ich Euch in Ruhe lassen?", fragte er ruhig.
"Ja, geh.", antwortete sie grinsend. Ohne ein weiteres Wort stand er auf und wandte sich zum gehen. Nach einigen Schritten rief sie ihm nach.
"Komm zurück, du Spinner. Das war ein Scherz.", Lucas wadnte sich lächelnd zu ihr um.
"Da bin ich aber froh.", sprach er ruhig. Er ließ sich wieder in die Liege fallen, ließ den Kopf auf die Lehne fallen und schloss die Augen.
"So siehst du viel süßer aus.", sprach sie nur beeindruckt.
"Ich soll ja auch nicht süß aussehen, Mylady, sondern Eindruck schinden, und von Shorts und T-Shirts lassen sich die bösen Jungs nur schwer beeindrucken."
"Aber mich beeindruckst du damit sehr, und das ist doch auch was wert.", setzte sie nach.
"Das ist mir alles Wert.", Larissa musste wieder grinsen, sie wusste nie, ob es zynisch, ode rernst gemeint war. Aber im groben und ganzen liebte sie seine bissige, doch sehr gemeine Art, in ihm sah sie auch immer eine Art Konkurrenten.
"Wo genau sind wir hier eigentlich in Italien?", fragte er mit geschlossenen Augen.
"In San Remo, das liegt kurz vor der Toscanna oder so was, ich weiß es aber nicht genau. Die französische Grenze ist auch nicht so weit entfernt.", Larissa wusste es echt nicht so genau, die Stadt war super klein, ein ort zum Abschalten. Von der Terasse aus blickte mn Gartenplateus herunter bis in eine Bucht, wo das Meer gegen eine steinige Feslwand krachte. Soweit LArissa wusste gehörte der gesamte Abhang ihrern Eltern, sie verpachteten die Plateus jedoch an hiesige Bauern für wenig Geld, da sonst eh alles nur brach liegen würde, und das emfanden sie als verschwendung. Somit sah immer alle gepflegt aus und die bauenr wussten warhscheinlich nicht mal, an wen sie ihre Steuern zahlten.
"Ich finde es schön hier, es ist so ruhig.", sprach er nur genießend. Larissa schaute ihn verspielt an, sie empfand so tiefe Gefühle für ihn, wie noch nie in ihrem Leben zuvor.
"Wir können etwas unternehmen, wenn Ihr wollt.", fügte er hinzu.
"Ja, besteigen wir den Berg, ich habe das das letzte Mal vor Jahrne gemacht.", Lucas drehte sich zu ihr nach diesen Worten.
"Den Berg?", Larissa nickte nur.
"Ja, hinter dem Haus führt ein Weg den Berg hinauf. Von oben kann man den gesamten Landzug überblicken.", Lucas nickte nur.
"Was immer Ihr wollt, Mylady.", mit diesen Wortne erhob sie sich.
"Alles klar, dann ziehe ich mir eben etwas anderes an. Pack bitte einige Sachen ein, Wasser und Essen und sowas.", Lucas stand auf.
"Sehr gern.", Larissa ging ins Haus und zog sich ein luftiges, rotes Sommerkleid an, weiße Overknee Strümpfe und ihre schwarzen Sneaker. In das Kleid waren Bereits Polster für ihre Brüste eingelassen, so konnte sie sich einen nervigen BH sparen. Als sie wieder runter kam stand Lucas in Rüstung und mit einem Rucksack neben der Terasse auf den Stufen zum Weg den Berg hoch.
"Wieso hast du denn schon wieder diese blöde Ding an?", fragte sie leicht säuerlich.
"Wir verlassen das gesicherte Grundstück, Mylady, und da ist Eure Sicherheit meine höchste Priorität, und nicht das lässige Outfit für den Sommer.", sprach er ernst. Lucacs hatte jedoch nicht sein Gewehr dabei, sondern nur die beiden Pistolen und die Schwerter. Sie nickte nur in Erkenntnis und ging an ihm vorbei.
"Folge mir, Soldat."
"Zu Befehl.", gab er elektronisch wieder und sie verkniff sich ein lachen.
Der Aufstieg war lang und schwer, da der Pfad immer unwegsamer wurde. Ihre weißen Strümpfe waren schnell verschmutzt.
"War eine nicht so clevere Idee mit den Strümpfen.", gab sie selber zu.
"Sie stehen Euch trtzdem hervorragend, wenn ich das so anmerken darf, Mylady.", hörte sie von hinten, drehte sich kurz zu ihm und grinste ihn verspielt an. Die beiden gingen vorbei an Sträuchern und Steinen, überall war nur wilde Natur, außer des kleinen Pfades auf dem sie gingen. Nach anderthalb Stunden Fußmarsch ließen sie sich auf einem grauen Felsplateu nieder, welches nach vorne hin komplett hinabfiel. Larissa ging bis nahe an den Rand und schaute ganz verzaubert.
"Sieh dir diese Aussicht an.", staunte sie. Man konnte das Meer in der Ferne sehen und hatte einen fantastischen Blick über die Hügel und kleinen Häuschen.
"Es sieht wirklich schön aus, hier oben.", gab er nur ruhig wieder.
"Kannst du mir eine Flasche Wasser geben, ich habe durst.", bat sie ihn freundlich. Lucas gab ihr die Flasche und sie trank ein paar Schlücke, ehe er sie wieder verstaute. Natashas Stimme erklang aus ihrem Handy.
"Fräulein LArissa, ich habe Ellie ind er Leitung."
"Stell sie durch."
"Fräulein LArissa, wo sind Sie?", erklang die besorgte Stimme des Hausmädchens.
"Ich bin mit Lucas auf dem Weg zur Spitze des Berges.", antwortete sie beruhigend, und sfort erklang ein erleichtertes seufzen.
"Ich habe mir Sorgen gemacht, als Sie beide weg waren."
"Keine Sorge Ellie, wir sind gegen frühen Abend wieder da. Ich habe ja meinen starken Krieger an meiner Seite, mir kann also nichts passieren.", stichelte sie und schaute ihn verspielt an.
"Seien Sie bitte beide vorsichtig."
"Sind wir, bis später, Ellie.", mit diesen Worten beendete Larissa den Anruf.
Nach weiteren 15 Minuten gingen die beidne weiter, die Landschaft wurde immer steiniger und felsiger, die Sonne donnerte unnachgiebeig auf Larissa herab und sie hatte das bedürfnis sich komplett zu entkleiden. Ihre Brüste waren durch die dicke Polsterung total am glühen und am schwitzen. Irgendwann hielt sie es nicht mehr aus.
"Gib mir dein Shirt.", sie drehte sich um und blickte ihn streng an.
"Verzeihung, Mylady?", fragte Lucas nur förmlich.
"Dein Shirt, unter der Rüstung, gib es mir, meine Brüste schwitzen sich tot in diesem Kleid.", sie streckte den Arm aus. Lucas legte den Rucksack ab, der Oberkörperteil der Rüstung verschwand, Lucas zog sein Shirt aus, gab es ihr und die Rüstung bildete sich neu.
"Schwitzt du gar nicht?", fragte sie nur erstaunt.
"Nein, Mylady, unter der Rüstung ist es kühl.", Larissa zuckte nur mit den Schultern. Ohne zu zögern zog sie sich das Kleid über dem Kopf aus und ihre Brüste waren entblößt. Sofort drehte sich Lucas weg.
"Ihr hättet was sagen können, Mylady.", sagte er leicht genervt. larissa lachte los.
"Hab ich dich. Dir war doch mal etwas unangenehm.", Larissa striff sich das weite Shirt über, ihre Brüste atmeten dankend auf.
"Was soll ich darauf groß sagen.", entgegnete er amüsiert.
"Nimm mein Kleid und verstau es bitte im Rucksack.", Lucas drehte sich langsam und prüfend um, ob sie wirklich das Shirt anhatte, oder nicht. Es ging ihr bis knapp über den Arsch und ihre Brüste wölbten er deutlich heraus. Lucas schüttelte nur mit dem Kopf und nahm das Kleid an.
"Ich hätte Euch andere Klamotten eingepackt, dann müsstet ihr nun nicht diesen Fetzen Stoff dort tragen.", LArissa grinste breit.
"Ich mag diesen Fetzen Stoff.", stichelte sie. Mit diesen Worten ging sie weiter voran, natürlich in dem Wissen, dass Lucas, welcher deutlich unter ihr ging, permanent ihren String sehen konnte. Innerlich lachte sie sich tot, denn genau soetwas war ihm unglaublich unangenehm.
Der Wege, welcher schon lange keiner mehr war, wurde mehr und mehr zu einem Trampelpfad, die Stiegung war beachtlich und Larissa mühte sich den Weg hinaus. An einer Stelle war es sogar so steil, das Lucas die beiden mit den Stahlseilen aus seinen Schultern einen Felsen hinausziehen musste.
"Früher war hier eine Leiter, aber die ist wohl im Laufe der Jahre kaputt gegangen.", stellte sie nüchtenr fest.
"Das ist offensichtlich.", er deutete in das Gebüsch, wo man noch die vermoosten und von der NAtur zurückgewonnen Fragmente jener besagten Leiter sehen konnte. Die lezten Meter zum Gipfel waren noch mal eine völlige Quälerei, doch dann waren sie auf dem etwa 20 Meter im Durchmesser gr0ßen Plateu und Larissa ging erschöpft in die Hocke. Lucas ließ neben ihr den Rucksack fallen und blickte sich um. Rundherum konnte man wirklich den gesamten LAndstrich überbrücken und etliche Kilometer weit in die Ferne schauen.
"Der Weg lohnt sich auf jeden Fall.", gestand Lucas nur ruhig, er hatte seinen Helm verschwinden lassen und seine ruhige Stimme erklang in ihren Ohren.
"Das stimmt, ich hatte nur vergessen wie scheiße anstrengend dieser Weg ist.". erwiderte sie noch immer erschöpft. Lucas gab ihr Wasser und ein Sandwich. Larissa vershclang diesen hungrig und erfreute sich seiner gebenden Stärke.
"Das letzte mal war ich hier, als ich noch Vier oder Fünf Jahre alt war.", schweifte sie in Erinnerungen.
"Wieso ist dies so lange her, Mylady?", fragte Lucas und setzte sich auf den grsigen Boden.
"Mein Vater hatte immer mehr und mehr mit seinem Job zu tun, weniger mit uns. Mit dem Reichtum kam auch viel Distanz und Kälte. Alle meinen immer, mein Leben wäre ein einziges Paradies, nur weil wir so viel Geld haben. Sie wissen aber alle nicht, wie anstrengend es ist, nicht mal alleine aus dem Haus gehen zu dürfen, oder wie viel Zeit mir mit meinem Vater genommen wurde.", sie schaute ihn aus traurigen Augen an.
"Ich kann mir das nur schwer vorstellen, da ich nie in einer Lage wie Ihr war.", antwortete er überlegt.
"Die wenigsten können das, mein Vater gehört zu den 10 reichsten Männern dieser Welt, wer kann das schon von sich behaupten.", Lucas nickte nur zustimmend.
"Sieh dich doch selber an. Du bist nur hier, weil ich nicht einen Schritt alleine gehen darf. Du bist nur hier, um mein Leben im Notfall für deines auszutauschen. Alle meinen immer, es wäre ja so cool einen eigenen Bodyguard zu haben, wissen aber nicht wie es ist zu wissen, dass diese rjemand nur gestorben ist, damit man selber überlebt. Dein Leben ist praktisch nicht so viel Wert wie meines.", die Verzweiflung übermannte sie plötzlich.
"Aber so stimmt das ja nicht, Mylady. Euer Leben ist nicht mehr Wert, als das meine, sonder einfach wichtiger.", Larissa prustete verächtlich.
"Stell dein Licht nicht so unter den Scheffel, Lucas. Die LEistung, die du gestern beim Kampf gezeigt hast....", sie machte eine PAuse.
"Wenn du nicht gewesen wärst, dann wären wir alle gestorben. Niemand anders hätte das vollbringen können, was du getan hast."
"Weil das meine Aufgabe ist, Mylady, dafür wurde ich ausgebildet. Ihr jedoch sollt irgendwann das Unternehmen Eures Vaters übernehmen, und das Wohl von Milliarden Menschen liegt in Euren Händen. Ihr könnt Dinge bewegen, in naher Zukunft. Das ist dann Euer Job, und bis dahin ist es eben mein Job, Euer Leben mit allen mir zur verfügung stehenden Mitteln zu beschützen.", er schaute sie ernst an und strahlte eine Ruhe aus, die LArissa einfach nur umhaute.
"Wie kannst du nur solch eine Ruhe in dir tragen?", sprach sie bewundernd.
"Ich bin Realist, Mylady. Wir alle haben eine Aufgabe in dieser Welt, daran glaube ich fest. Wir alle haben einen Platz, den wir ausfüllen, und wegen dem wir geboren worden sind. Meiner ist es, mit meinen Fähigkeiten und meiner Ausbildung, Euer Leben zu beschützen und meinen Dienst aller Menschen zu widmen. Euer Job wird sein, für Veränderungen und Innovationen zu sorgen und genau diese Sachen in den Dienst der öffentlichkeit zu stellen.", Larissa war einfach nur sprachlos.
"Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.", hauchte sie nur aus. Lucas stand auf, ging ganz dicht vor und legte ihr die Hände auf die Schultern.
"Mylady, ich würde zu jedem Zeitpunkt und in jeder Situation, sofort mein Leben für das Eure geben. Ohne zu zögern, seid Euch dessen einfach bewusst.", aus ernsten und ruhigen Augen blickte er Larissa an. Sie stand nur völlig regungslos vor ihm und zitterte am ganzen Körper. Gefühlvoll schloss er sie in die Arme und drückte ihren zarten Körper vorsichtig an seine Rüstung. Larissa legte ihm die Arme um den Nacken und genoss seine Nähe. Seine Worte hatten ihr Kraft gegeben, Kraft und Zuversicht.
Die beiden blieben noch lange auf dem Gipfel, traten gegen NAchmittag den Rückweg an und waren gegen Abend wieder zu Hause. Die Sonne stand schon Blutrot über dem Meer und tauchte den Berg in ein königliches Licht. Ellie hatte bereits Essen gemacht, Lucas ging nach draußen und schob Wache. Ihr Vater saß Larissa gegenüber am kleinen Holztisch, Ellie stand dahinter, bereit für Wünsche.
"Wie war dein Tag so, mein Schatz?", fragte er.
"Wir sind auf den Berg gegangen, so wie früher.", berichtete sie freudig. Ihr Vater runzelte erstaunt die Stirn.
"Wow, da wart ihr aber den ganzen Tag unterwegs, kann das sein?", LArissa nickte nur mit vollem Mund.
"Mich freut es, dass du so gut mit deinem Neuen Security auskommst.", gab er trocken von sich und Larissa ließ erbost das Besteck fallen.
"Dad, hör auf ihn so zu behandeln, als wäre er irgendeiner deiner bescheuerten Sicherheitsangestellten!", fuhr sie ihn an. Erstaunt schaute ihr Vater auf.
"Was ist denn in dich gefahren?"
"Ich finde es einfach unehört, wie du ihn behandelst!"
"Er ist ein ganz normaler Angestellter, Larissa.", fügte ihr Vater deutlich strenger hinzu.
"Ist er nicht, er hat dir einmal und mir zweimal das Leben gerettet. Ohne ihn hätten wir das gestern unter keinerlei Umständen überlebt."
"Das ist mir klar, nur ist eben genau das sein Job, dafür ist er bei uns, aus keinem anderen Grund. Soll ich jedem meiner Angestellten jeden Tag danken, weil er oder sie ihre Arbeit erfüllen? Mir dankt auch niemand am Tag, weil ich die meine erfülle, Larissa, so ist unsere Welt eben strukturiert.", mit ernster Miene aß er weiter. Zorn wallte in Larissa auf.
"Er ist mehr für mich, als nur mein Bodyguard, ich rede gerne mit ihm und unternehme auch mit großer Freude etwas mit Lucas zusammen.", ihr Vater nickte nur ruhig, trotz ihrer Wilden Worte.
"Das ist ja auch alles schön und gut, doch du solltest niemals seinen Rang vergessen. Er ist dir unterstellt, und du stehst über ihm!", Larissa sprang wutentbrannt auf.
"Das stimmt nicht!", sie fegte aus dem Esszimmer, heiße Tränen liefen ihr die Wange herunter, der letzte Blick ihres Vaters war mehr als fragend.
"Soll ich hinterher gehen, Herr Sekaschewski?"
"Nein, Ellie, lassen Sie sie nur.", hörte sie die letzten, ruhigen Worte ihres Dads. In ihrem Zimmer knallte sie die Tür und warf sich auf ihr Bett. Was war nur los mit ihr? Wieso reagierte sie so unglaublich sensibel auf Lucas?
"Natasha, sag Lucas er soll sofort zu mir kommen, aber über den Balkon, nicht durch das Haus.", sprach sie weinend. Keine Fünf Sekunden später klinkten sich die Harken seiner Seile in das Geländer und Lucas schoss hoch auf den Balkon. Hastig machte er die Tür auf.
"Mylady, ist alles in Ordnung?", fragte er besorgt, die Hände griffbereit an den Pistolen. Larissa sprang schluchzend auf und donnerte voller Wucht gegen ihn. Er musste einige Schritt zurück auf den Balkon tätigen, um ihre Wucht abzufangen. Sie drückte ihr weinendes gesicht gegen seine Brustplatten.
"Was ist los, Mylady?", fragte er völlig panisch.
"Du bist so viel mehr für mich, als nur mein Bodygaurd!", fluchte sie.
"Ich verstehe nicht ganz.", Lucas schien völlig überfordert mit der Situation.
"Ich liebe dich!", schrie sie beinahe heraus und schubste ihn erneut einige Schritte zurück, während sie ihn aus verzweifelten und völlig verheulten Augen anblickte. Lucas ließ augenblicklich seinen Helm verschwinden.
"Ich liebe dich, Lucas.", fügte sie etwas ruhiger hinzu. Sie konnte kaum glauben, dass diese Worte tatsächlich über ihre Lippen gegangen waren, noch nie hatte sie einem Jungen das gesagt. Nicht als erster, zumindest und noch nie aus so tiefem Herzen. Ruhig schritt er näher auf sie zu, blieb ganz dich vor ihr stehen und legte ihr eine Hand auf die rechte Wange.
"Ich liebe Euch auch, Mylady.", seine Stimme war tief und absolut ruhig. LArissas Herz war am schreien und am Klopfen wie ein kanzes Konzert in ihrer Brust. Beide standen sich nun sprachlos gegenüber und schauten sich in die tiefen, kristallblauen Augen.
Lucas ging neben ihr Gesicht und küsste sie zärtlich auf die Wange.
"Ich liebe Euch auch.", flüsterte er, als er sich wieder löste. Sofort beruhigte sich Larissa.
"Bitte verzeiht, Mylady, aber ich muss zurück auf meinen Posten, ich habe noch bis 23 Uhr Wachdienst.", ergänzte er peinlich, aber auch pflichtbewusst.
"Natürlich, tut mir leid, dass ich dich so weggerissen habe.", antwortete sie ganz leise.
"Wenn Ihr mich braucht, dann ruft mich einfach, ich werde sofort kommen", sein Helm bildete sich wieder.
"Mache ich, danke.", Lucas nickte ihr zu nd verschwand zurück über den Balkon auf seinen Posten. Völlig überwältigt ging sie zurück in ihr Zimmer und hätte vor Freue schreien können. Endlich war es raus, dass Gefühl, dass sie ihm und er ihr endlich die Gefühle offenbart hatte, war mehr als beflügelnd. Ein riesen Druck viel LArissa gerade von den Schultern, doch mit dem schwindenden Druck kam auch eine ordentliche Menge an Ungewissheit. Wie würde es jetzt weitergehen, da beide von den jeweiligen Gefühlen voneinadner wussten. Ihr Vater würde eine innigere Nähe außer welcher sie gerade schon hatten, niemals dulden. Für ihn war Lucas noch immer ein entbehrbarer Gegenstand, den er zu seinem belieben kommandieren konnte, schon bei diesen Gedanken musste Larissa beinahe aufstoßen. Sie beschloss, dass das beste erst einmal abwarten war. Zu viel darüber nachzudenken, oder zu viel irgendwo hinein zu interpretieren wäre auch falsch in ihren Augen.
"Natascha, bist du noch wach?", fragte sie und zog die Decke bis ans Kinn.
"Für Sie doch immer, Fräulein Larissa.", erklang die elektronische Frauenstimme.
"Warst du schonmal velriebt?", flüsterte Larissa fast.
"Ich bin eine Maschine, Fräulein Larissa, Liebe ist ein für mich unzugängliches Gefühl."
"Ich bin es.", entgegnete Larissa nur.
"Aber das ist doch etwas gutes. Meine Recherschen haben ergeben, dass Menschen das Gefühl der Liebe über alles genießen und auch benötigen.", zählte NAtscha in gewohnter Manier die Fakten auf.
"Ich liebe Lucas, Natascha.", kurzes Schweigen der KI.
"Oh.", erklang nur die Stimme und Larissa konnte sich ein kurzes Lachen über die Verwunderung der KI nicht verkneifen.
"Verstehst du jetzt mein Problem?"
"In der Tat, Fräulein Larissa. Meinen Erfahrungswerten nach würde Ihr Vater eine solche Liebschaft unter keinerlei Umständen dulden.", LArissa nickte nur auf dem Kissen und starrte leer aus dem Fenster.
"Das ist mein Problem, Natascha.", flüsterte sie. Die KI entgegnete nichts darauf.
"Ich gehe jetzt schlafen, gute Nacht Natscha."
"Gute Nacht, Fräulein Larissa. Machen Sie sich nicht zu viele Gedanken und haben sie eine angenehme Nachtruhe."
"Danke Natascha.", entgegnete Larissa lächelnd.

Am nächsten Morgen weckte ihr Vater sie. Er saß auf der Bettkante und fuhr ihr sanft durch die langen Haare. Larissa öffnete die Augen und kniff sie vor dem hellen Licht zusammen.
"Guten Morgen, Schätzchen. Ich möchte gleich deine Mutter abholen und sie würde sich wahrscheinlich riesig freuen, wenn du dabei wärst.", sprach er ruhig.
"Klar. Gib mir 20 Minuten, ich gehe eben duschen und mache mich fertig.", sprach sie gähnend und rieb sich dabei die Augen.
"NAtprlich, lass dir Zeit.", ihr Vater beugte sich runter und küsste sie auf die Stirn. Dann erhob er sich und verließ das Zimmer.
Larissa gab sich einen Ruck und verließ das Zimmer.
"Natascha, sag Ellie bescheid, sie soll mir irgendwelche Klamotten ins BAdezimmer bringen während ich dusche."
"Ich sage Ellie bescheid."
Larissa sprang unter die Dusche und hörte schon nach kurzer Zeit wie die Tür aufging.
"Ich habe euch etwas luftiges ausgesucht, Fräulein, ich hoffe es trifft auf Eure Zufriedenheit."
"Natürlich Ellie, mach dir da mal keine Gedanken drüber. Danke dir."
"Mit Vergnügen, Fräulein.", mit diesen Worten schloss das HAusmädchen die Tür und LArissa schritt aus der Dusche. Ellie hatte ihr eine Jeans-Hotpan ausgesucht, mit einem weißen Top. Schwarze Sneakersocken zu weißen Sneakerschuhen rundeten alles ab und Larissa schwang sich in die Sachen. Rasch waren die Haare geföhnt, ein wenig Sonnecreme und LArissa schritt nach unten in den Speiseraum. Auf ihrem Platz war Frühstück zubereitet, und einw enig in der Ecke stand Ellie für weitere Wünsche. Ihr gegenüber saß ihr Vater und las etwas auf dem Tablet.
"Die deutschen Zeitungen haben glücklicherweise nicht über den Zwischenfall bei uns berichtet. So etwas hätte dem Unternehmen jetzt noch gefehlt.", sprach ihr Vater nur besorgt.
"Gibt es schon Neuigkeiten von den Ermittlungen?", fragte Larissa und biss in ihr Marmeladen Croissiant. Entmutigt schüttelte ihr Vater mit dem Kopf.
"Leider nicht. Den Idioten, welchen sie festgenommen haben, redet kein Wort und die Toten waren allesamt engagierte Söldner.", Larissa nickte nur. Ihr kam wieder diese Fratze am Fenster in den Sinn und ein eisiger Schauer flog ihr über den Rücken.
"Was ist dem Gesicht an meinem Fenster?", ihr Vater schaute auf und schüttelte erneut langsam mit dem Kopf.
"Keinerlei Spuren, die ganze Wand wurde weggesprengt. Mit der Explosion gingen warhscheinlich auch die Spuren verloren.", Larissa verstand nun die Entmutigung ihres Vaters. Der Rest des Frühstücks war von Schweigen geprägt, jeder war in seinen eigenen Gedanken.
Als Larissa aufgegessen hatte erhoben sie und ihr Vater sich und begaben scih nach draußen zu den Autos. Vor diesen stand Lucas in seiner schwarzen Rüstung und dem Gewehr in den Händen. Ihr Herz klopfte, als er immer näher kam. Lucas verneigte sich kurz, als die beiden vor ihm stehenblieben.
"Sir, Mylady, sollen wir aufbrechen? Ich habe bereits eine Route zum Krankenhaus ausgesucht, und sie den Fahrern mitgeteilt." Larissas Vater nickte nur.
"Sehr gut. Danach würde ich mit meiner Familie sehr gerne an die Promenade und den Strand gehen, bitte triff alle weiteren Sicherheitsvorkehrungen, Lucas, ich möchte das alles absolut sicher ist.", befahl er streng und erneut wallte Zorn in ihr auf. Lucas neigte kurz das HAupt.
"Mit Vergnügen, Sir, ich garantiere für die Sicherheit Ihrer Familie."
"Gut, dann lasst uns aufbrechen.", mit diesen Worten stieg ihr Vater ins Auto und Larissa setzte sich neben ihn. Insgesamt war es eine Kolonne aus Vier Wagen. Ein Auto ganz vorne, in dem Lucas mit anderen Sicherheitsbeamten saß. Dann der Wagen von ihr, Michael und Ellie, und zwei weitere Wagen mit Sicherheitsbeamten hinter ihnen.
Es war eine halbe Armee die Larissa begleitete, und sofort war ihr das mehr als unangenehm. Im Auto verbreitete die Klimaanlage eine angenehme Luft, und die Kolonna fuhr durch die engen, typischen Straßen und Gassen einer italienischen Kleinstadt. Nach einer viertelstündigen Fahrt kamen sie an dem doch ziemlich modernen und großen Krankenhaus an. Bevor LArissa, Ellie und ihr Vater ausstiegen, taten die Sicherheitsbeamten dies zuerst und verteilten sich. Dann öffnete Lucas ihnen die Tür udn schritt höflich zur Seite. Alle Leute auf dem Parkplatz, im Krankenhaus und dem kleinen Cafe nebenan schauten interessiert auf das Geschehen und Larissa wäre am liebsten im Erdboden versunken. Aus dem Krankenhaus kam ein junger Typ auf die drei zu, wurde jedoch sofort von den Securitys und von Lucas aufgehalten.
"Ich bin Petro, der Dolmatcher Ihrer Mutter.", Michael hatte einen Ah-Moment.
"Schön dich kennezulernen. Lasst ihn durch, er gehört zu uns.", Michael winkte den jungen Italiener herbei und Lucas und die anderne ließen ihn passieren.
"Ihr solltet am besten hier draußen warten, Ihre Gattin wird wahrscheinlich jeden Moment herausgebracht.", Michael nickte nur, Larissa bemerkte jedoch seine Anspannung. Lucas stand weiter vorne bei den anderen und blickte sich wachsam um. Ein unglaublicher Drang mehr in seine Nähe zu gehen fraß sich in Larissa und es war total schwer diesem Drang zu widerstehen. Eine junge Ärztin kam aus dem Krankenhaus, neben ihr war Larissas Mutter und sofort schritt ihr Dad schnell auf die beiden zu. Larissa folgte ihm und ihre Mutter nahm beide kräftig in die Arme.
"Hallo ihr zwei, ich bin so froh euch zu sehen."
"Wir auch dich zu sehen.", antwortete ihr Vater innig. Die drei lösten sich.
"Lucas, würdest du wohl bitte kurz einmal herkommen?", fragte ihre Mum. Sofort kam er herbei, verneigte sich leicht und hielt respektvollen Abstand.
"Ma'm, ich hoffe ihre Genesung ist schnell von statten gegangen.", ihre Mutter winkte ab, schritt vor den jungen Mann und legte eine Hand auf die, welche unten das Gewehr hielt.
"Ich wollte dir noch danke sagen. Ohne dich wären wir alle gestorben. Es war die richtige Entscheidung dich einzustellen.", sprach sie mit weicher Stimme und Larissa kamen die Tränen in die Augen.
"Ich habe geschworen Sie und Ihre Familie mit meinem Leben zu verteidigen und ich werde diesen Schwur nicht brechen, komme was wolle. Sie können immer auf mich zählen, Ma'm, egal in welcher Situation.", antwortete er förmlich.
"Ich bin auf jeden Fall froh, dass du bei uns bist.", ihre Mutter ging einen Schritt zurück zu ihrer Familie.
"Die Freude ist ganz meinerseits.", Lucas neigte den Kopf und schritt zurück zu den anderen Sicherheitbeamten.
"Das war lieb von dir, NAtalie.", entgegnete ihr Vater und blinzelte seiner Frau zufrieden zu.
"Ich möchte, dass er weiß, dass wir ihn hoch schätzen und seine Anwesenheit durchaus respektieren und auch genießen, Michael, davon könntest du dir ruhig mal eine Scheibe abschneiden.", gab ihre Mutter nur streng wieder und Larissa zog die Augenbrauen hoch, damit hatte sie nicht gerechnet.
"Kaum wieder bei der Familie, schon hat die Königin wieder das Zepter in der Hand.", scherzte ihr Vater, und LArissa musste grinsen.
"So muss das auch sein, mein lieber Gatte.", Michael küsste sie auf den Kopf.
"Lucas, wir würden dann jetzt aufbrechen.", rief er zu ihm herüber.
"Selbstverständlich. Die Fahrer sind informiert, Sir.", entgegnete die elektronische Stimme seines Helmes. Michael stieg ein, gefolgt von LArissa und NAtalie und die Kolonne fuhr herunter zur Promenade. Dort stiegen alle aus, und die Familie schlenderte entspannt, begleitet von einem Heer an Security, über die schön gestaltete Promenade, wo auf der linken Seite viele Cafes, Eisdielen, Bars und Restaurants waren und auf der anderen Seite der Strand und das Kristallblaue Meer. Die Leute hielten respektvollen Abstand, und schauten nur verwudnert oder auch abneigend auf die Familie. Larissa störte das nicht, sie war diese Blicke gewöhnt. Lucas schritt direkt hinter ihr, und Larissas Herz klopfte wie verrückt. Als ihre Eltern kurz an dem Geländer zum Strand stehen blieben, und auch Larissa anhielt, spürte sie Lucas Hand für eine Sekunde auf ihrer rechten Schulter. Die Berührung war sanft und sofort bekam sie Gänsehaut, drehte sich zu ihm um und Lucas senkte den Blick zu ihr. Zumidnest den Kopf, denn ob er sie gerade anschaute wusste sie nicht, da ja der Helm sein gesicht verbarg. Diese kleine Geste von ihm ließ all ihre Gefühle aufkochen, und sie wäre ihm am liebsten um den Hals gefallen. LArissa ging zu ihren Eltern.
"Ich würde gerne runter am Strand entlag laufen, ist das ok?", fragte LArissa die beiden.
"Natürlich, Schätzchen, aber nimm Lucas mit.", antwortete ihr Vater liebevoll und LArissa nickte. Sie drehte sich um und deutete Lucas mit einer handbewegung auf, hr zu folgen.
"Komm, ich möchte runter zum Strand."
"Mit Vergnügen, Mylady.", Lucas folgte ihr dicht, und die beiden schritten eine Holztreppe herunter auf den Sand. Ein hölzerner Steg lag auf dem Sand, sodass man sich nicht zwangsläufig die Schuhe ausziehen musste. Lariss schritt voran udn folgte dem Weg bis fast herunter ans Wasser. Dort blieb sie stehen und drehte sich zu Lucas um. Er stand dicht vor ihr und schaute zu ihr herunter.
"Ist alles in Ordnung, Mylady?", fragte er.
"Definiere in Ordnung, Lucas. Ich bin völlig überfordert mit der Situation.", sprach sie ein wenig verzweifelt.
"Das selbe gilt für mich. Doch Euer Vater duldet etwas derartiges bei uns niemals, und das wisst Ihr auch.", Larissa nickte nur und schaute ihn aus traurigen Augen an.
"Ich weiß, ich weiß. Er ist in der Hinsicht ein wenig konservativ und wahrscheinlich auch überfürsorglich.", Larissa drehte sich um und schaute über den Ozean. Rythmisch brachen die Wellen am Strand, und die Sonne ballerte nur so auf die Menschen herab.
"Was wirst du jetzt tun?", fragte sie leise und hatte Angst vor der Antwort.
"Ich verstehe nicht ganz, Mylady?"
"Bitte geh nicht.", flüsterte sie, Tränen waren an ihren Augenrändern.
"Mylady....", weiter kam er nicht.
"Nenn mich nicht so!", fauchte Larissa zurück, während die Tränen ihre Wangen herunterliefen. Lucas schwieg eine kurze Zeit.
"Larissa.", erklang seine Stimme, und sie wünschte sich so sehr, dass er den Helm abnehmen würde, verstand aber durchaus, dass dies jetzt nicht ging, wahrscheinlich hatte ihr Vater ein wachsames Auge auf die beiden.
"Ich werde nicht gehen, nicht solange, bis Ihr oder einer Eurer Elternteile mich fortschicken. Solange werde ich bei Euch bleiben."
"Ich werde nicht zulassen, dass sie dich wegschicken, Lucas.", sie wischte sich schnell die Tränen von den Wangen.
"Gehen wir weiter.", mit gesenktem Blick schritt sie an ihm vorbei, und beide gingen den Holzweg über den Strand entlang der Promenade. Ihre Eltern waren weg, wahrscheinlich hatten sie sich in irgendein Cafe gesetzt. Larissa und Lucas gingen etwa anderthalb stunden am Strand entang, sie hatten die dicht besuchten bereiche längst hinter sich gelassen und kamen gerade in einer kleinen Bucht an. Dort hörte auch der Sandstrand und der Weg auf und mündete an eine große Felswand. Keine MEnschenseele war zu sehen, und die Wällen waren hier deutlich rauer. Die Wand war gute zwanzig Meter hoch, oben an der Klippe waren Bäume und Stäucher zu sehen. Larissa deutete nach oben.
"Ich möchte dahin, kannst du uns hochbringen?", fragte sie.
"Natürlich. Kommt her.", forderte er sie auf und Larissa schritt dicht vor ihn.
"Vorsichtig.", sprach er, legte ihr einen Arm um den Nacken und mit einem Ruck nahm er sie so, wie ein Bräutigam seine Braut in die Arme. LArissas Herz klopfte. Lucas schritt vor die Wand, schaute nach oben und die beiden Seile schossen aus den Schultern. Die Haken donnerten oben am Rand der Klippte in das Gestein und mit einem Hörbaren Geräusch fraß sich der Stahl in das Firmament. Ein kräftiger Ruck und die beiden Seile wurden steif. Lucas ging an die Wand und legte den Linken Fuß auf die Steinwand. Viele kleine Haken bildeten sich um die Sohle des Plattenbesetzten Fußes herum und mit einem weiteren Ruck legte er den zweiten Fuß auf die Steinwand. Ohne Probleme hielten die Seile und die Stacheln an den Füßen die beiden und Lucas ging teilweise die Wand hoch, wurde aber unterstützend von den Seilen auch gezogen, sodass die beiden ohne Probleme nach kurzer Zeit oben am Rand der Klippe ankamen. Kurz vor dem Rand drückte sich Lucas ab und sprang in die Luft. Adrenalin schoss durch Larissas Körper, doch Lucas landete leichtfüßig und setzte sie ganz vorsichtig auf den Beinen ab. Mit noch immer hämmerndem Herzen schaute Larissa auf den Jungen.
"Du bist unglaublich.", hauchte sie aus. Lucas neigte das Haupt.
"Das stimmt nicht Mylady, aber ich danke Euch für die schönen Worte.", vornehm wie immer, dachte Larissa nur. Ein kleines Wäldchen lag hinter den beiden, der Boden war deutlich grasiger als bei ihnen oben am Haus, und Larissa setzte sich ins gras.
"Setz dich neben mich.", sie klopfte nebn sich auf den Boden und Lucas ließ sich neben ihr nieder. Larissa drehte sich seitlich und lehnte sich mit ihrem Rücken an seiner rechten Flanke an. Sie streckte die Beine aus und legte den Kopf ein wenig in den Nacken.
"Was meinst du, wer das da am Fenster war, kurz bevor wir angegriffen wurden?", fragte Larissa nun mit deutlich beunruhigender Stimme als zuvor.
"Ganz ehrlich, Mylady, ich habe nicht den Hauch einer Ahnung. Anfangs hielt ich es für ein Scherz, dass irgendein Paperazi, ein Spanner oder ein Schulfreund von Euch sich einen kleinen Joke erlauben wollte, doch die Fakten sprechen dagegen."
"Was sind denn die Fakten?", sie neigte den Kopf ein wenig in seine Richtung.
"Nun ja, die Person schien bruchteile von Sekunden vor dem Angriff dortgewesen zu sein, jedoch verschwand sie ohne jegliche Spurne und aufmerksamkeit. Hätten die Angreifer ihn ider sie gesehen, und das Unbekannte Subjekt würde nicht zur Gruppierung der Angreifer gehören, dann hätte man Schüsse, oder Schreie hören müssen, dies blieb jedoch aus.", Larissa nickte nur, damit hatte Lucas natürlich recht.
"Kannst du nicht herausfinden, wer das war?", ohne das sie es wollte, klang viel Hoffnung in ihrer Stimmem mit, was ihr im Endeffekt unangenehm war.
"Ich kann mich mal umhören Mylady, aber mehr bleibt mir verwehrt, da meine Aufgabe Euer Schutz ist.", Larissa nickte durchaus zufrieden.
"Das reicht mir schon aus. Wen fragst du denn?", Lucas lachte kurz, und LArissa wandte sich komplett zu ihm herum.
"Kennt ihr die Legende der Sparrows? Der Red Sparrows? Diese russischen Elite Huren?", fragte Lucas und neigte den Kopf zu ihr herunter.
"Läuft da nicht bald ein Film im Kino drüber?"
"Ja, genau Mylady. Diese Organisation hält sich für absolut überlegen und elitär, sind aber die größten Spinner überhaupt. Sparrows sind eher ausgebildete Prostituierte, als gute Kämpfer. Dämliche Geschäftsleute, reiche Idioten und andere von solchem Schlag mögen auf ihre Reize hereinfallen, doch sobald der Fein intelligent und elitärer wird, versagen die Sparrows auf voller länge.", Larissa riss die Augen bei diesen Worten auf.
"Ist ja krass, ich hätte nicht gedacht, dass es die echt gibt.", sie setzte sich rittlings auf Lucas Oberschenkel und legte ihm die Arme um den Hals. Er legte sein Gewehr auf seite und legte seine Arme um ihre Taille.
"Nahezu alles, was im Kino oder Fernsehen als 'Action' tituliert wird, hat einen wahren Kern, Mylady."
"Und wieso fragst du gerade diese Organisation?", Larissas Neugier war geweckt.
"Es sind Spione. Die Sparrows sind DIE Spione.", er legte Betonung auf das Wort.
"Wenn jemand etwas weiß, was wirklich niemand weiß, oder wo auch niemand Interesse dran hat, dann die Sparrows.", Larissa nickte nur. Das Gefühl, wie sanft er sie an der Taille und dem Rücken berührte berauschte sie gerade viel zu sehr.
"Ich will dabei sein, wenn du diese Leute frags.", Lucas nickte nur.
"Sehr gerne Mylady, ich werde Euch bescheide geben."
"Das hoffe ich auch für dich.", beide schwiegen kurz.
"Nimm den Helm ab.", forderte sie ihn auf. LArissas Herz hämmerte erneut. Lucas Helm verschwand, und er schaute sie mit einem unverschämt guten Blick an. Larissa beugte sich vor, schloss ihre Augen und küsste ihn. Lucas erwiderte den Kuss ohne zu zögern, und sie spürte, wie sein Griff um ihre Taille etwas härter wurde. Er konnte verdammt gut küssen, und am liebsten hätte sich Larissa niemals daraus gelöst, doch als sich beide lösten blickten sie sich aus emotionalen Augen an. Ohne ein weiteres Wort zu sagen ließ Lucas seine Lüstung verschwinden und Larissa presste ihr Gesicht gegen seine Brust. Trotz der Hitze war sein Körper nicht am schwitzen oder zu warm, sondern in einer angenehmen Temperatur. Larissa sezte sich kurz auf, zog ihr Top aus, ihr war es absolut egal, dass Lucas sie in BH sehen konnte, und legte es neben sich auf den Boden. Dann drehte sich sich, Lucas breitete etwas die Beine auseinander und sie setzte sich dazwischen, lehnte sich mit dem Rücken gegen seinen Körper, nahm seine Hände, zog sie nach vorne und legte sie auf ihren Bauch. Larissa selber legte ihre Hände auf seine Knie. Absolut beflügelt von positiven Gefühlen lehnte sie ihren Kopf erneut gegen seine Brust und schloss die Augen. Völlig zeitlos saßen die beiden in der Sonne und wurdne erst durch Larissas klingelndes Handy geweckt. Genervt ging larissa dran. Es war ihre Mutter.
"Ja?"
"Larissa, wo seid ihr, wir machen uns Sorgen?"
"Wir sind den Strand heruntergelaufen und sind gerade in einer Bucht.", sprach sie leicht genervt. Plötzlich spürte sie wie Lucas sanft ihren Rücken auf und ab streichelte. Das GEfühl war unfassbar schön und sie bekam eine Gänsehaut. hielt den Hörer kurz ein wneig weg von ihrem Mund.
"Oh Gott ist das schön!", flüsterte sie ihm zu und blickte ihn an.
"Ich höre nicht auf.", flüsterte er zurück und sie nickte nur zustimmend. Ihre Mutter war mitten im Satz, als sie wieder zuhörte.
"...du kennst ihn doch. Er interpretiert immr sofort etwas da herein."
"Hmmm." gab Larissa nur wieder.
"Also komm bitte sofort wieder zurück, du weißt es gibt sonst Ärger.", sprach ihre Mutter nur besorgt. Larissa verdrehte die Augen.
"Ja, Mum, wir machen uns auf den Weg.", LArissa legte auf und stand auf.
"Wir müssen zurück, mein Dad flippt sonst aus.", Lucas erhob ich sofort, seine Rüstung bildete sich und er griff sein GEwehr.
"Dann sollten wir keine Zeit verlieren.", Larissa zog sich ihr Top an und reckte sich.
"Habt Ihr Lust auf einen kleinen Nervenkitzel?", fragte Lucas nur. Interssiert wandte Larissa den Blick zu ihm.
"Nervekitzel? Welcher art?", fragte sich und stellte sich vor ihn.
"Nun wir könnte zurück zum Parkpaltz gehen, oder......wir fliegen.", sprach er und LArissa riss begeistert die Augen auf.
"Ja, ich will fliegen, bitte bitte bitte.", flehte sie ihn aus glänzendne Augen an. Lucas nickte.
"Kommt vor mich.", forderte er sie auf. Larissa stellte sich mit dem Rücken an seinen Körper. Um sie herum bildete sich eine Art dünne, elektronische HAut, um ihren Körper und all ihre Gliedmaßen.
"Wenn wir gleich in der Luft sind wird die Haut stramm und presst Euren Körper und Eure Gliedmaßen an die meinen, also bitte erschreckt Euch nicht Mylady.", Larissa nickte nur. Dann trat Lucas im Gleichschritt mit ihr an die Kante der Klippe.
"Heilige Scheiße bin ich aufgeregt.", gab Larissa nur mit donnerndem Herzen wieder.
Ohne ein weiteres Wort drückte sich Lucas ab und mit einem Kopfsprung nach unten schossen sie an der Klippenwand herunter. In rasender Geschwindigkeit kam der Boden näher und LArissa musste unweigerlich Schreien. Eine Milliarde Tonnen Adrenalin schossen durch ihren Körper. Hinter ihr ertönte ein seltsames Geräusch, dann folgte kurz vor dem Boden eiin kräftiger Ruck und ihr Körper wurde gegen Lucas gepresst, ihre Arme gegen seine Arme und die Beine gegen die Seinen. Sie schossen nach oben und Larissa blickte nun in den Himmel. Hinter ihr war ein Geräusch zu hören, wie aus Triebwerken von Raumschiffen aus Sci-Fi Filmen. Noch immer schrie sie als die beiden nach oben schossen. Erst als sie gut dreißig, vierzig Meter über dem Meer waren hörte sie auf und musste lachen. Der Wind schoss an ihnen vorbei und das Geräusch war verklungen. Gemächlich segelten die beiden über dem Ozean. Als sie nach hinten blickte sah sie links und rechts Flügel aus der Rüstung ragen. So also flogen sie gerade, dachte sie sich nur. Das Adrenalin war verklungen und reine Glücksgefühle schossen durch ihren Körper. NAch einem kurzen Flug konnte LArissa den Parkplatz sehen und Lucas schoss nach unten. Als ssie den Boden beinahe erreichten richtete sich Lucas auf und ruckartig wurden sie abgebremst. Ihre Eltern un die Sicherheitsbamten wirbelten herum. Lucas landete musst enoch zwei Schritte machen, dann löste sich die Haut auf und Larissa konnte sich bewegen. Die Flügel klappten ein und verschwanden in der Rüstung. Larissa schoss auf ihn zu und fiel ihm um den Hals. Durch zusammengepresste Lippen schrie sie glücklich und löste sich erst nach einigen Sekunden wieder.
"Das war unglaublich Lucas.", schaute sie ihn aus begeisterten Augen an. Sofort waren ihre Eltern neben ihr.
"Was ist hier los, was war das?", fragte ihr Vater sofort.
"Larissa, ist alles in Ordnung?", fragte ihre Mutter ängstlich. Larissa drehte sich zu ihren Eltern und machte eine beruhigende Geste mit den Armen.
"Alles gut, beruhigt Euch. Du hattest eine gewisse Eile in der Stimme, und wir waren gut anderthalb Stunden Fußmarsch von hier entfernt. Also hat Lucas vorgeschlagen, dass wir fliegen könnten, und somit sind wir jetzt schon hier.", ihre Eltern rissen die Augen auf.
"Fliegen?", hauchten beide gleichzeitig aus. LArissa nickte nur und schaute dann Lucas an, er soll bitte fortfahren.
"Sir, Ma'm. Ich verbitte die unanehmlichkeiten, sollte ich welche ausgelöst haben. Mein Rüstung ist mit einem Flightkit ausgestattet. Ihre tochter war jedoch zu keinerlei Zeitpunkt in Gefahr, sondern zu 100 Prozent sicher.", versicherte Lucas nur. Beide schüttelten nur mit dem Kopf.
"Komm, fahren wir zurück.", sprach LArissas Vater nur und alle fuhren zurück.

Als Larissa ind er Nacht im Bett lag, bekam sie kein Auge zu. Lucas war in ihrem Kopf, und wollte da einfahc nicht weg. Sie stand auf, sie trug ein langes Schlafshirt, und eine Boxershorts, ohne jegliche Unterwäsche. LAngsam schlich sie durch das große Haus in den Teil, wo die Angestellten wohnten. Lucas hatte hinten links am anderen Ende des Hauses sein Zimmer. Leise öffnete Larissa die Tür. Es roch schon nach ihm und sie schritt vorsichtig zum Bett. Lucas lag in diesem, seitlich mit dem Körper zu ihr und schlief. Er trug kein Shirt, und der Anblick seiner Muskeln machte LArissa mehr als an. Leise zog sie sich ihr Shirt aus, und mit nackten Brüsten stieg sie unter die Decke. Erstaunt wurde Lucas wach und zuckte kurz erschrocken.
"Ich bin es, ganz ruhig.", flüsterte sie im dunkeln.
"Mylady, was..."
"Shhht. Ich wollte zu dir, ich kann nicht aufhören an dich zu denken und musste einfach zu dir kommen.", Lucas schien zu nicken. Larissa ging unter die Decke und drückte ihren Körper gegen den Seinen. Lucas senkte die Decke und legte einen Arm oberhalb der Decke über ihren Körper. Larissa nahm den Arm, zog ihn unter die Decke und legte seine linke Hand auf ihre Linke Brust. Sie spürte ein kurzes Zucken von Lucas und wandte ein wenig den kopf nach hinten in seine Richtung.
"Wenn du jetzt irgendwas sagst, bringe ich dich um.", flüsterte sie. Lucas entspannte sich und sie spürte, wie seine Hand sanft ihre Brust umfasste und leicht drückte. Das Gefühl war unglaublich schön, sie liebte es sofort, wie vorsichtig und gefühlvoll er sie berührte, es machte sie mehr als an und vermittelte ihr ein Gefühl von Geborgenheit. Larissa schlief überglücklich ein, sie wollte, dass Lucas ihre Brust nie wieder losließ.

Larissa wurde am nächsten Morgen mal nicht durch Ellie wach, sondern durch Lucas, welcher in Rüstung auf der BEttkante saß. Verschlafen blickte sie nach oben, sein Helm war nicht um sein GEsicht verschlossen, und er lächelte ihr Freundlich zu.
"Guten Morgen.", Larissa reckte sich, wobei die Decke von ihren Brüsten rutschte, doch ihr war es erstens egal, und zweitens gaffte Lucas sowieso nicht.
"Wie viel Uhr haben wir?", fragte sie gähnend.
"Kurz nach Sieben.", perplex schaute sie ihn an.
"Wieso bist du dann schon wach und aufgestanden?", Lucas lachte kurz und leise.
"Ich habe meine Pflichten zu erfüllen, Mylady.", Larissa kam in den Sinn, dass er ja sicherlich Wachschichten hatte, und andere solcher Aufgaben, und sie ließ erkenntnishaft die Hand auf die Augen fallen und zeigte auf ihn.
"Stimmt, da war ja was."
"Wollt Ihr auf Euer Zimmer zurückkehren, oder in meinem bleiben? Es wäre hilfreich, wenn ich das wüsste, damit ich Euren Eltern erzählen kann, wieso Ihr bei mir seid, und nicht in Eurne eigenen Gemächern.", Larissa winkte ab.
"Quatsch, überlass das mal mir und geh deinen Pflichten nach. Ich bin mir nicht sicher, wie mein Vater sonst reagieren würde.", Lucas neigte leicht das Haupt.
"Wie Ihr befiehlt.", er wollte aufstehen, doch Larissa zog noch einmal sein Gesicht zu sich herunter und küsste ihn leidenschaftlich. Lucas eriwderte dies und verließ erst nach einigen Augenblicken den Raum. Mit noch immer pochendem Herzen blieb sie liegen.
Sie war fast erneut eingeschlafen, als Natascha sie weckte.
"Ihre Mutter, Fräulein Larissa."
"Stell sie durch.", antwortete sie.
"Schätzchen, wo zur Hölle steckst du, Ellie sagt, du bist nicht auf deinem Zimmer?", Sorge und Ärger lagen in ihrer Stimme.
"Ich bin in Lucas Zimmer.", kurze Pause.
"Was machst du denn da?", nun klang sie völlig überrascht.
"Ich hatte mir bei der Wanderung ein Shirt von ihm geliehen, dass habe ich ihm lediglich zurück in den Schrank gelegt, Mum.", sprach sie genervt in den Raum.
"Ah, ok. Da bin ich aber erleichtert, ich dachte du wärst wieder auf irgendeinem Ausflug ohne BEscheid zu geben."
"Du weißt, ich würde niemals ohne Lucas irgendwo hingehen, und der hat ja gerade Wachdienst."
"Es ist nur so, den Vater muss erstmal wieder in die Firma und wir zwei sind wieder mit Ellie alleine und einigen wenigen Sicherheitsbeamten. Ich möchte nur vorsichtig sein.", Larissa seufzte, sie konnte es ihrer Mum irgendwie auch nicht übel nehmen.
"Ich komme sofort zu dir, Sekunde.", mit diesen Worten beendete sie das Telefonat, hiefte sich aus dem Bett und schlendert ohne BH oder Shirt herunter in das Esszimmer, wo ihre Mum sich beinahe am Kaffe verschluckte und Ellie sich wegdrehte.
"Larissa, was soll das denn?", fragte Natalie sie ungläubig.
"Es ist mega warm und sowieso keiner hier, also alles halb so wild.", anwortete sie nur monoton. NAtalie schüttelte den Kopf und gab wohl gegen ihre Sturheit auf.
"Wie dem auch sei. Dein Vater muss erstmal wieder zurück in die Firma, mich ruft es geschäftlich nach Neapel und wir können noch immer nicht zurück in unser Haus. Schlussfolgernd, du bist die nächsten Tage, ich weiß nicht wie lange, völlig auf dich allein gestellt. Sowohl Ellie, als auch Lucas bleiben selbstverständlich hier, doch keine weitere Security. Alle Erledigungen unternehmt ihr also bitte zusammen, damit Lucas auf euch beide aufpassen kann.", sie blickte zwischen ihr und Ellie hin und her. Beide nickten nur.
"Gut, sollte irgendwann ein Itliäner kommen, dann nur wegen der Sprenkleranlagen zwei Etagenbeete unter uns, die sind wohl irgendwie defekt, und die Hauptkonsole ist ja hinten bei uns im Garten, ich habe aber schon alles geklärt, es sollte also keine Umstände geben. Wenn irgendwann Neugikeiten zu irgendetwas aufkommen sollten, dann gib diese bitte sofort an uns weiter. Ich melde mich, wenn ich zurckkomme, dein VAter ist wahrscheinlich erstmal länger weg", LArissa nickte und bemühte sich, alles im Hinterkopf zu behalten. Natalie erhob sich seufzend und kopschüttelnd, schritt auf sie zu und breitete die Arme aus.
"Ach Schätzchen, ich weiß zwar oft nicht was in deinem Kopf so vorgeht, doch ich habe dich sehr lieb.", Larissa stand auf und schloss ihre Mutter fest in die Arme. Lucas erschien in der Tür.
"Frau Natalie, Sie haben mich herbestellt?", fragte er elektronisch. Die beiden Frauen lösten sich aus der Umarmung und hatten wohl vergessen, dass Larissa keinerlei Oberteil trug. Lucas zuckte kurz und drehte sich sofort um.
"Oh, ehhmm.", er räusperte sich kurz.
"Komme ich ungelegen?", Ellie warf ihr ein Handtuch zu und Larissa band es sich um die Brüste, obwohl es ihr eh egal war, da Lucas ihre Brüste schon kannte und auch schon berhührt hatte, aber der Schein muss gewahrt werden, dachte sie sich.
"Nein, Lucas. Du weißt, dass du jetzt alleine auf die beiden aufpassen musst?", fragte Natalie ernst. Lucas drehte sich um.
"Verzeihung Frau Natalie, ich verstehe nicht ganz?", erklang die monotone Stimme. Ihre mutter schritt auf ihn zu und legte ihm eine Hand auf die Schulter.
"Du bist der einzige Wächter im Haus, ich muss weg und mein Gemahl auch, pass als auf Ellie und Larissa auf.", Lucas verneigte sich.
"Es wird ihnen nichts passieren, ich gebe mein Wort darauf.", Natalie nickte, verabschiedete sich von allen und verschwand mit dem Rest der Security.
LArissa, Ellie und Lucas standen nun ein wenig hilflos im Raum und schauten abwechselnd zum jeweils anderen. Ellie im feinen Hausmädchenkleid, Lucas in seiner Rüstung, samt Pistolen, Schwertern und Gewehr in der Hand und LArissa lediglich in Panties und Handtuch bekleidet, sie musste sich ein Lachen verkneifen. Es war eine wirklich witzige Truppe.
"Ich mache uns ein leckeres Frühstück.", ergriff Ellie ein wenig hilfesuchend das Wort und nickte unterstützend.
"Ja, ich...", Lucas brach ab und stemmte die Arme in die Hüfte. Ein klackendes Geräusch erklang, als die Hände die Panzerplatten berührten.
"...ich bleibe bei Ihnen.", er zeigte nun auf Ellie, welche ein wenig nach Atem rang. Irgendwie war das alles eine sehr komische Situation.
"Kannst du Kochen?", fragte Ellie ihn.
"Nicht wirklich, Sie können es mir ja beibringen, Ms?", erwiderte er. Ellie winkte lächelnd ab.
"Einfach nur Ellie, und Du ist völlig ok.", Lucas nickte.
"Du kannst es mir ja beibringen.", Ellie nickte nur ein wenig skeptisch und betrachtete seine Waffen und sein brachiales Aussehen.
"Oh ja, dass wird ein Spaß mit anzusehen.", grinste Larissa breit und setzte sich an den Tisch, mit Blick zur Küche.
"Ich bin auch noch da, wenn es die Herrschaften interessiert.", meldete sich Natasha plötzlich.
"Das ist natürlich das wichtigste.", sprach Larissa ein wenig hämisch.
"Höre ich da Sarkasmus heraus, Fräulein Larissa?"
"Quatsch, ich schätze deine Anwesenheit über alle Maßen.", antwortete sie.
"Gut, sonst hätte ich jetzt mein Motherboard abgeschaltet.", auf diese Worte hin musste LArissa breit grinsen. Ellie drückte Lucas eine Schürze in die Hand. Lucas versuchte diese um seine Rüstung zu binden, sie passte jedoch vorne und hinten nicht.
"Du brauchst sowieso keine, ich mein, du bist ja schon geschützt.", lachte sie und Lucas nickte nur.
"Zieh den Helm ab, Lucas, den brauchst du jetzt nicht mehr.", befahl Larissa ihm liebevoll. Sofort löste er sich auf und Ellie staunte nicht schlecht, über das attraktive Aussehen des Jungen, sie hatte ihn schließlich noch nie ohne Helm gesehen, davor.
Ellie erklärte ihm nun allerlei, und Lucas schnitt Gemüse, Brot und kochte Eier. Geduldig und interessiert hörte der Elitesoldat dem Hausmädchen zu, stets komplett bewaffnet, und das Bild war einfach nur zu putzig für Larissa. Sie verließ vorerst die Essstube, ging duschen, zog sich ein Sommerkleid an und kam wieder herunter. Ellie zeigte gerade, wie man Spiegeleier zubereitet, und Lucas stand interessiert daneben.
"Du darfst nur nicht zu hart auf den Rand schlagen, sonst landet vielleicht Schale mit in dem Eiweiß.", Ellie demonstrierte das einmal. Lucas nickte.
"Ok, und woran erkenne ich, ob es zu hart, oder zu sanft war?", Ellie runzelte die Stirn.
"Naja, wenn du zu hart schlägst, dann zerbröselt die Schale, schlägst du zu weich, bleibt sie ganz."
"Das ergibt Sinn.", nickte Lucas langsam und Ellie lachte.
"Komm, lass mich das mal machen. Schneid du mal weiter Tomaten.", Ellie drängte den Soldaten weg.
"Zu Befehl.", Lucas schritt vor das Schneidebrett und schnitt das Gemüse. Larissa setzte sich wieder an den Tisch und grinste Lucas an.
"Erzähl mal, was war das lustigste was dir jemals auf einem deiner Einsätze passiert ist?", Lucas blickte auf und auch Ellie reckte interessiert ihren Kopf nach hinten.
"Lustigste?", wiederholte Lucas leicht grinsend.
"Ja, irgendwelche Pannen oder sowas.", erklärte Larissa detaillierter. Lucas nickte und stoppte kurz mit dem Schreiben.
"Auf einem Einsatz mussten wir ein hochrangige Geisel befreien, in einer heruntergekommenen Fabrikhalle irgendwo in Rumänien. Diese Halle war der größte Schrtthaufen an Bauwerk. Unsere einzigen Informationen waren, dass der Geiselnehmer männlich war und in einem unbestimmten Raum war. Ich bewege mich also mit meinem damaligen Kollegen durch die dunklen Korridore, blicke nach hinten und stolpere unglücklich über einen am Boden liegenden Balken.", er schaute kurz nach hinten zu Ellie, und Larissa musste sich schon ein Lachen verkneifen.
"Ich krache also gegen die Wand, welche über die Jahre so morsch wurde, dass diese nachgibt. Ich breche nun also durch diese Wand und donnere direkt gegen den Geiselnehmer, welcher die Welt nicht mehr verstand.", Larissa lachte los.
"Das klingt so bescheuert.", tippte sie sich nur an die Stirn.
"Nun, Mylady, auch mir passieren schon mal missgeschicke.", der Elitesoldat zuckte kurz mit den Schultern.
Die Tage, an welchen sie alleine waren, verliefen ruhig, aber auch ein wenig zäh für Larissa. Ellie musste unentwegt in ihrer Näher bleiben, sodass sie keinerlei Zuneigung zu Lucas zeigen konnte, dass fraß sie auf. Lucas ließ sich nichts anmerken und Larissa beneidete ihn gerade für seine Selbstbeherrschung.
Nach sechs Tagen rief endlich ihr Dad an, sie könne zurück nach Deutschland kommen, und würde einige Zeit in einem Hotel wohnen, doch sie solle wieder die Schule besuchen.
Als Larissa und Lucas das Hotel bezogen hatten und ein wenig Schlaf fanden, hatte Larissa plötzlich ein ungutes Gefühl wegen der Schule. Schon immer gab es Neider, welche jeden noch so kleinen Tratsch gegen ihre Familie gegen sie verwendeten. Das störte LArissa nicht, doch diese Geschichte jetzt war eine gänzlich andere. Larissa wälzte sich von einer Seite auf die andere und konnte keinen richtigen Schlaf zu Beginn finden, doch dann rief sie sich Lucas ins GEdächtnis, er war immer bei ihr. Sie konnte ihm alles befehlen.
Der nächste Tag kam schneller als erwartet, das Wetter war schön, ein wenig kühler als in Italien, aber warm genug, um ein fröhliches Kleid anzuziehen. Rasch schlüpfte sie in ihre weißen Sneaker, griff sich ihre Handtasche und trat aus dem pompösen Hotel hinaus in auf die Straße, Lucas wartete dorts bereits, genau so wie die Limusine ihres Vaters.
"Guten Morgen, Mylady, wie war die Nacht?", fragte Lucas.
"Ich konnte mies einschlafen.", jammerte sie ein wenig, während Lucas die Tür öffnete sie einstieg. Lucas setzte sich neben sie und die Limusine fuhr los.
"Heute ohne Gewehr?", fragte Larissa grinsend.
"In der Tat, Mylady, ich dachte mir die Pistolen und Schwerter reichen, das Gewehr schindet zu viel Aufsehen bei den jungen Menschen.", erklärte er und Larissa stimmte zu.
Je näher sie der Schule kamen umso flauer wurde Larissa im Wagen. Als sie ausstiegen und auf die Schülermenge zutraten böllerte ihr Herz gegen ihren Brustkorb. Lola und rannten aus der Gruppe heraus auf sie zu und fielen ihre wuchtig um den Hals.
"Lari, wir haben uns solche Sorgen um dich gemacht.", Melli drückte fest ihre Wange gegen die ihre.
"Alles gut, ich war ein wenig im Exil, wenn ich das so ausdrücken kann."
"Wieso hast du dich nicht gemeldet?", fragte Lola.
"Ich durfte nicht, es ist und war halt alles noch super unsicher.", erklärte sie bitter. Ihre Freundinnen traten einen Schritt zurück und Melli blickte zu Lucas.
"Du hast uns das Leben gerettet, Lucas. Wir haben uns noch nie richtig bedankt.", schüchtern blickte das Mädchen zu Boden.
"Schon in Ordnung. ICh bin sehr erfreut über die GEsundheit der Freundinnen von Lady LArissa.", er neigte leicht seinen Kopf und Larissas HAut kribbelte.
"Hey, rich girl, wie war der Ausflug?", erklang plötzlich Nicks prollige Stimme und LArissa bekam einen Kloß im Hals. Melli und Lola drehten sich herum, Nick stand mit einigen Schülern etwas entfernt von ihnen.
"Immer noch angepisst wegen dem Korb, den ich dir gegeben habe?", keifte Larissa zurück. nick lachte.
"Ach Mäuschen, ich würde lieber 100 Körbe kriegen, als das Terroristen das Haus meiner Ellis wegsprengen.", lachte er hämisch und LArissa bebte vor Zorn.
"Mit was für Typen macht dein Dad Geschäfte, dass sowas passiert? Habt ihr euren Reichtum durch den Handel mit Terroristen? Der Mafia?", lachte er und blickte sich immer wieder zu seinen Freunden um, die dämlich mitlachten.
Doch aus dem Nichts erschien Lucas vor ihm und haute ihm derart Hart ins Gesicht, dass nur das knacken der Nase zu hören war und er von der Wucht des Schlages auf die Knie ging. Dann packte Lucas den Jungen am Kragen seines Shirts, schleifte ihn direkt vor Larissa, zog ohne zu zögern seine Pistole und hielt sie dem Kerl an den Hinterkopf, welcher immer noch benommen zu sein schien und nach unten blickte. Blut tropfte auf den Asphalt.
"Entschuldige dich bei Larissa!", erklang seine elektronsiche Stimme, doch mit solcher Schärfe, dass ihr das Herz stehen blieb. Lucas packte seine HAare und riss seinen Kopf in den Nacken, sodass er sie anblickte. Der Anblick seines Gesichts war Groteskt, dickflüssiges, schwarzes Blut rann aus seinem Nasenbein.
"Ent...entsch....entschuldige.", brachte er völlig benebelt hervor. Lucas steckte seine Pistole ein und schubste den Jungen nach vorne, welcher regungslos liegen blieb. Dann drehte er sich um.
"Hat hier sonst noch jemand ein Problem mit Larissa und ihren Freundinnen?", fragte er. Alle schüttelten wehement mit dem Kopf. Die gerade lachenden Freunde von Nick waren Kreidebleich und schüttelten am allerheftigsten mit den Köpfen. Lucas schritt ohne ein weiteres Wort neben LArissa, legte ihr den Arm um die Schulter und zog sie sanft mit sich.
"Kommt, Mylady, gehen wir.", Larissa blickte ihn mit offenem Mund an und schritt einfach wie in Trance mit.
"Kommt, Melli, Lola.", er warf kurz einen Blick zu den beiden Mädchen, welche hinterher kamen. Ehrfurchtgebietend wurde ihnen Plaatz gemacht. DieVier gingen durch die Schneise, Lucas behielt jeden Schüler dermaßen Scharf im Auge, dass nahezu jeder den Blick abwendete. Stumm betraten sie das Klassenzimmer, der Lehrer und alle Schüler blickten völlig perplex auf Lucas, welcher stets hinter den drei Mädchen herlief. Als sie sich gesetzt hatten blieb er stehen.
"Wer ist das?", fragte der Herr Lowin.
"Mein Leibwächter.", antwortete Larissa.
"Ich hätte mir auch einen geholt, wenn mir das passiert wäre.", lachte Tajana hämisch und wieder. Lucas erschien direkt hinter dem Mädchen, riss sie aus dem Stuhl, packte sie an der Kehle und rammte sie so hart gegen die Wand, dass dem Mäddchen wuchtig die Luft aus dem Brustkorb gedrückt wurde.
"Wiederhol das?", der Lehrer stürmte auf die beiden zu, und sofort zog Lucas seine Pistole und richtete sie auf den Lehrer, welcher angewurzelt stehen blieb. Das Mädchen krächzte irgendwas.
"Wie bitte? Ich kann dich nicht verstehen?"
"Ich kriege keine Luft.", röchelte sie, mit bereits rotem Gesicht.
"Ach, du kriegst keine Luft?", flsüterte Lucas und schien noch fester zuzugreifen.
"Ich sag dir jetzt mal was! Höre ich dich noch einmal so über Larissa oder ihre Freundinnen hören, dann wirst du sterben, bevor du überhaupt merkst, dass du tot bist. Verstanden?", Tatjana wedelte schon wild mit den Armen. Mit einer wuchtigen Bewegung nach links warf Lucas das Mädchen auf den Boden, welche sofort zu weinen begann und gierig nach Luft hechelte.
"Dafür zeige ich dich an, du Hurensohn!", schrie sie.
"Mach doch, es wird dir nichts bringen.", entgegnete Lucas trocken.
"Denkst du, du kannst dir alles erlauben?", schrie sie erneut. Lucas verschwand und tauchte sofort hinter ihr wieder auf.
"Antworte mir!", mit weichen Knien erhob sie sich. Als Lucas noch immer nichts entgegnete rannte das Mädchen aus dem Klassenzimmer. Der Lehrer trat völlig benommen hinter das Pult, auch der Rest der Klasse blickte verstört durch die Gegend. Larissa erkannte die Situation.
"Komm, Lucas, wir gehen.", sie stand wieder auf und die zwei verließen den Klassenraum. Unten auf dem Pausenhof lehnte sich Lucas an eine der Stützpfeiler. Larissa spürte seinen Zorn.
"Was ist los?", fragte sie, noch nie war er so emotional gewesen.
"Wo sind wir denn gelandet? Wie sind denn bitte die MEnschen drauf, dass sie Euch miese Sprüche drücken, anstatt ihre Hilfe anzubieten?", die Rüstung fuhr auseinander und die Kanäle begannen zu pulsieren.
"So ist das hier eben.", sprach sie ruhig. Lucas prustete und schüttelte den Kopf, während er ihn senkte.
"Das ist so bescheuert.", sprach er bitter. Die Treppen herunter kamen mit raschen Schritten der Schulleiter, zwei Polizeibeamte und Tanja, welche nur auf Lucas zeigte. Lucas bemerkte sie und wie magnetisch angezogen schossen die Pistolen aus seinen Holstern in seine Hände.
"Waffen runter!", schrie der erste Polizist.
"Auf den Boden!", die andere Beamte.
"Ich bin ein Mitglied des Schattenbattalions, Sie wissen was das heißt?", die Beamten wechselten rasche Blicke.
"Sie sind mir unterstellt, also befehle ich ihnen sofort abzuziehen. Ich habe meine Klientin beschützt.", die beamten zögerten, steckten jedoch dann sofort die Pistolen weg. Larissa stand mit pochendem Herzen daneben.
"Du hast mich gewürgt!", schrie Tanja ihm herüber. Lucas steckte auch seine Pistolen weg.
"Du hast meine Klientin verbal angegriffen. Möchtest du gerne mal in ihrer Situation sein? Möchtest du mal hautnah miterleben, wie der Glanz des LEbens aus den Augen der Menschen weicht, wenn sie sterben? Das rattern von Maschinengewehren zu hören ist und um dich herum stählerne Geschosse alles zerfetzen, was ihnen in den Weg kommen?", er ließ seinen Helm verschwinden.
"Möchtest du mal in Todesangst schweben, ob du noch zwei Sekunden länger lebst oder nicht?", Tanja schwieg plötzlich.
"Wenn ja, dann meld dich, und ich nehme dich auf einen meiner Einsätze mit!", schrie er hoch zu dem Mädchen. Die roten Kanäle pulsierten wild vor Zorn. Larissa trat neben ihn und umklammerte seinen Arm.
"Wenn nicht, dann sei einfach leise.", sie spürte wie wieder seine bekannte Ruhe zurückkehrte. Völlig perplex standen alle nun voreinander, die Rüstung klappte wieder ein und der Helm bildete sich um sein GEsicht.
"Komm, Lucas, wir gehen nach Hause.", flüsterte sie sanft. Larissa zog den Soldaten mit sich und sie warteten oben auf dem Parkplatz auf Hendrik. Der Fahrer kam schnell und still wurden beide nach Hause gefahren. Ihre Eltern standen schon vor dem großen Eingangsportal und blickten fragend zu Larissa und Lucas.
"Was ist los, wieso seid ihr schon zu Hause?", fragte Michael.
"Es war besser so, Dad, glaub mir.", sprach Larissa ruhig. Lucas trat neben sie.
"Ich würde mich für einige Zeit zurückziehen und ein wenig trainieren gehen, wenn es genehm ist, Sir.", fragte er ernst.
"Natürlich Lucas, hinter der Laufbahn ist eine Hektargroße Wiese. Dort stehen einige Dummys, zum üben für die Security.", sprach ihr Vater nur verwundert. Lucas verneigte sich leicht und wandte sich ab.
"Was ist los?", fragte ihre Mutter nun ernst, und LArissa erzählte kurz, was passiert war, während die Familie zur Terasse ging.
"Sehr interessant.", antwortete Michael am Ende der Erzählung.
"Was ist daran interessant?", fragte Larissa nur und zog die Augenbrauen hoch.
"Naja, dass ist sehr untypisch für Lucas, eigentlich ist er immer sehr ausgeglichen. Komm, gehen wir zu ihm, vielleicht, braucht er eine Familie gerade.", sprach er, und Larissa traute ihren Ohren nicht.
"Meinst du das ernst?", fragte sie mit vor Freude brüchiger Stimme.
"Jeder Mensch braucht Geborgenheit, sogar ein Elitesoldat wie Lucas. Und irgendwas schien ihn gerade sehr getroffen zu haben."
Die drei Schritten herunter, über die Laufbahn auf die hektargroße Wiese zu.
Lucas saß auf der Wiese um grünen Gras, ohne Rüstung, die Augen geschlossen. Die drei hatteb sich noch nicht mal genähert, da wandte er den Blick um und stand rasch auf. Doch bevor er etwas machen konnte reagierte ihr Vater.
"Warte, Lucas, bitte.", ein wenig erstaunt runzelte dieser kurz die Stirn. Es dauerte noch einige Augenblicke dann hatten sie ihn erreicht.
"Sir, tut mir leid, dass ich so ungebührlich gekleidet bin.", er neigte kurz das Haupt. Michael winkte ab und legte ihm eine Hand auf die Schulter.
"Nicht der Rede wert, ich bin gekommen, um mich mit dir zu unterhalten.", Larissas Herz begann zu pochen, immer wenn sie in seiner Nähe war.
"Ich ertrage einfach ein solches Verhalten nicht. Ich war in meiner Laufbahn schon in ganzen Krisengebieten, wo sich die Menschen nur auf Grund solchen Verhaltens töten, und hier zulande wird es einfach toleriert.", er wandte den Blick ab und sie spürte seinen Frust darüber. Kurz überlegte ihr Vater.
"Kannst du die Täter aufspüren, die uns das angetan haben?", fragte er ernst und Lucas blickte ihn an.
"Nicht mehr, nein. Ich bin nur für eine Schutzmission ausgestattet, zum Jagen habe ich kein Equippment dabei.", MArkus nickte.
"Du musst wissen, nicht jeder Mensch gönnt uns unseren sozialen Stand. heutzutage beruht viel auf Neid, und das beste was wir dagegen tun können, ist solche Schwätzer einfach zu ignorieren.", freundlich lächelte er den Elitesoldaten an. Lucas erwiderte dieses zaghaft.
"Naja, ich lasse dich mal wieder alleine.", kurz klopfte er ihm auf die Schulter. Ihre Mum blinzelte ihm zum Abschied zu und die beiden verschwanden. Nach einigen Minuten, als sie außer Sichtweite waren ergriff Larissa das Wort.
"Du hast sie angelogen, mir hast du doch gesagt, dass du sie finden kannst.", sprach sie beinahe vorwurfsvoll.
"Oder hast du auch mich angelogen?", sie wandte sich ab. Lucas prustete kurz, und sie vernahm freundlichkeit in dem Laut.
"Ich würde Euch niemals anlügen, Mylady.", erleichtert drehte sie sich zu ihm um.
"Besser so für dich.", grinste sie schelmisch. Rasch küsste sie ihn auf die Wange und wandte sich ab. Larissa hörte noch, wie er sich setzte, da erklang Natashas Stimme aus dem Smartphone.
"Fräulein Larissa, ich habe Lola in der Leitung."
"Durchstellen.", kurze Stille.
"Lariiiii."
"Hey, Loli. Was gibt es?"
"Ich wollte fragen ob du Lust hast, etwas zu machen?", Larissa überlegte kurz.
"An was hast du denn gedacht?", ihre Gedanken schweiften zu Lucas, es wäre ungünstig wenn sie an sehr belebte Orte gehen würden, da sie dann wahrscheinlich noch andere Streithähne treffen würden.
"Ich weiß nicht, irgendwo chillen, bei dir oder mir?", Larissa nickte zu sich selbst.
"Klar, sollen wir bei dir chillen?"
"Natürlich."
"Gut, sagen wir so in einer Stunde, dann kann sich Lucas noch eben fertig machen, und ich mich auch."
"Hört sich gut an, bis gleich.", Lola legte auf.
"Lucas anrufen.", kurze Stille.
"Mylady, was kann ich für Euch tun?"
"Ich würde gerne in einer Stunde bei Lola sein, kannst du alles arrangieren?"
"Selbstverständlich, ich melde mich, sobald wir abfahrtbereit sind.", Larissa erreichte das Gebäude, als ihr Vater sie abfing. Ein Mann in Anzug stand neben ihm.
"Larissa, kommst du mal bitte?", seine Stimme klang ernst. Sie erreichte die beiden Männer.
"Das ist Herr Deuten, er ist vom LKA wegen des Vorfalls. Würdest du ihm bitte einige Fragen beantworten?", ein ungutes Gefühl lief ihr über den Rücken.
"Klar.", ihr Vater nickte.
"Ich lasse euch dann alleine.", ihr Dad schritt rasch aus dem Zimmer.
"Setzen wir uns doch etwas, Larissa.", der Mann deutete auf die Stühle und beide setzten sich gegenüber.
"Ich weiß, dass das alles wahrscheinlich sehr unangenehm ist, sich daran zu erinnern, aber wir brauchen jeden noch so kleinen Hinweis. Dem LKA ist die Aufklärung dieses Falls sehr wichtig.", LArissa nickte nur, irgendetwas schmeckte ihr nicht.
"Meine Freundinnen und ich haben diesem einen Komissar schon alles erzählt, was wir gesehen haben.", sacht schüttelte der Beamte mit dem Kopf.
"Wir haben keinerlei Informationen zu dem Captain des Schattenbattalions.", er schaute kurz ins einen Block.
"Lucas.", sofort raste ihr Puls in die Höhe und sie wurde etwas wütend.
"Was hat er damit zu tun?"
"Nun, wir schließen nicht aus, dass das eigentliche Ziel er war, und ihr mit reingeritten wurdet.", konterte er sofort.
"Völliger Schwachsinn, er hat uns allen das Leben gerettet.", Herr Deuten lächelte kühn.
"Du verstehst den Kern der Sache nicht. Es mag sein, dass er euch das Leben gerettet hat, aber vielleicht wärt ihr ohne ihn gar nicht erst in dieser Lage."
"Das ist mir zu dumm, fragen Sie meine Eltern.", wutentbrannt sprang sie auf, ohne sich ein weiteres Mal umzudrehen. In ihrem Zimmer angekommen zog sie sich um und schlüpfte rasch in eine schwarze NIKE leggins, und ein weißes, bauchfreies Top. Ihr roter dunkelroter BH schien leicht unter dem weißen Stoff hindurch.
"Natasha, such etwas über einen Herr Deuten vom LKA heraus."
"Sehr gern.", die KI schien zu suchen.
"Ich konnte folgendes finden. Herbert Deuten, ein LKA Agent in Nordrhein-Wesfalen. Über 17 geklärte Fälle, eine Frau, Katja Deuten, zwei Kinder, Josephine und Max. Soll ich weiter suchen?", zählte die weibliche Stimme auf.
"Kannst du einen Zusammenhang zwischen dem Schattenbattalion und ihm finden?", fragte sie, während sie sich die Haare kämmte.
"Du kannst mich auch selber fragen.", erklang seine Stimme hinter ihr und Larissa schreckte aus dem Stuhl auf.
"Natasha, Lucas soll sofort kommen!", rief sie beinahe aus.
"Nein, warte doch bitte...", doch zu spät, aus dem nichts erschien Lucas direkt vor ihr, das Gewehr im Anschlag zielte er auf den Beamten.
"Auf den Boden, sofort!", seine monotone, elektrische Stimme war streng, die Kanäle pulsierte wild. Von unten hörte man die vielen Schritte der Sicherheitsmänner.
"Du hast keine Befehlsgewalt über mich, Soldat."
"ICh bin dazu berechtigt in jeglicher Gefahrensituation meine Klientin zu beschützen. Sie tragen eine P9 am rechten Oberschenkel, sowie ein Kleinkalibrige Waffe am linken Fußknöchel, und zwei kleine Messer sind in den Ärmeln ihres Anzugs eingenäht, genug Waffen für einen Grund der Bedrohung. Sie sind unrechtmäßig hier eingedrungen, und ich werde mich jetzt nicht wiederholen.", völlig baff gaffte der LKA Beamte Lucas an. Die Sicherheitsmänner ihres Vater standen mit gezogener Waffe hinter dem Agenten. Herr Deuten blickte sich um und hob die Hände.
"Also gut, also gut. Ich verlasse das Gebäude, aber ich lege mich nicht hin.", Lucas erwiderte nichts. Deuten ging mit erhobenen Händen aus dem Zimmer und die über ein dutzend Beamten eskortierten ihn nach draußen. Als er aus dem Zimmer schritt machte Lucas etwas an seinem Unterarm, und erst als er draußen war entspannte er sich, dann wandte er sich zu Larissa.
"Mylady, ist alles in Ordnung?", fragte er besorgt und LArissa atmete erstmal aus und plumpste auf den Stuhl.
"Er hat so komische Fragen gestellt, über dich.", Lucas legte den Kopf etwas schief.
"Über mich?"
"Ja, über die.", keifte sie, und ihr tat es sofort leid, schließlich konnte Lucas nichts dafür.
"Was denn über mich?", sie warf die Arme in die Luft.
"Das du vielleicht Schuld an dem Angriff wärst, weil diese Typen vielleicht dich gesucht haben, und gar nicht meinen Dad.", Lucas stand ruhig im Raum.
"Eigentlich kann das nicht sein, Mylady."
"Wieso?", fragte sie prompt.
"Als ich Euch und den Rest verteidigt habe waren die Angreifer überrascht, und hatten nicht mit mir grerechnet.", noch während Lucas redete kam es ihr in den Sinn, die Angreifer waren überrascht, als Lucas sich wehrte.
"Aber....", Larissa blickte gegen den Helm des Soldaten an.
"Was hast du da am Arm gemacht vorhin?", fragte sie. Lucas antwortete ohne zu zögern.
"Ich habe eine Biometrischen Scanner aktiviert, ich habe seine DNA gescannt und an die Datenbank des BAttalions geschickt. Außerdem ist er nun in meinem System gespeichert, wann immer er sich nähert, weiß ich bei 20 Kilometern Umkreis bescheid, wenn er in unserer Nähe ist.", Larissa war wieder einmal völlig beeindruckt von ihm.
"Wann kriegst du bescheid?"
"Nachdem Ihr bei Lola wart.", antwortete er etwas freundlich und Larissa lächelte.
"Wollen wir?", er hielt ihr die Hand hin und Larissa ergriff diese.
Zusammen fuhren beide zur Innenstandt, druchquerten diese, vorbei an ihrer Schule und hinunter zum Waldanfang. Die Limousine hielt und Larissa und Lucas stiegen aus. Dieser klärte noch schnell etwas mit dem Fahrer, dann schritten beide zum Haus auf der linken Seite. Sie durchquerten einen gepflegten kleinen Gartne und klingelten. Lola öffnete kurz darauf.
"Hallöchen Lari.", die beiden küssten sich auf die Wange.
"Kommt herein.", sie schritt zur seite. Lucas hatte auf das Gewehr verzichtet, doch die Pistolen und Schwerter trug er bei sich.
"Du siehst scharf aus, Lari.", musterte die Wasserstoffblonde sie. Larissa grinste.
"Du erst, Bae.", erwiderte sie. Lolas Eltern erschienen, Kirstin und Andreas, beides waren Krankenpfleger. Sie zuckten, als sie Lucas erblickten, Lola erkannte den Blick und erklärte.
"Wartet, dass ist Lucas, Larissas Leibwächter.", dieser ergriff rasch das Wort.
"Sir, Ma'm, mein Beisein dient nur der Sicherheit von Fräulein Larissa und gewiss ihrer Tochter Lola ebenfalls. Ich kann ihnen versichern, solange ich dabei bin, wird auch ihrer Tochter nichts geschehen, ich gebe ihnen darauf mein Wort.", er hielt ihnen die Hand hin und mehr als zögerlich schüttelten die Eltern diese.
"Mum, Dad, Lucas hat mir das Leben gerettet...", Lola stoppte. "...an jenem Tag.", in Groschen schien bei den Eltern zu fallen.
"Du bist der LEibwächter, der unserer Tochter bei dem Überfall auf die Sekaschewskis das Leben gerettet hat?", brach es aus ihrem Vater heraus. Stolz wallte in LArissa auf, und am liebsten hätte sie seine Hand genommen und diese ganz feste umkrallt.
"Nun, es ist mehr als bedauerlich das dies überhaupt passieren musste, ich bitte dabei um Verzeihung, dass dieses Lek in unserer Sicherheit zustande kam.", Andreas schüttelte wild mit dem Kopf.
"Nichts da. Du hast unsere Tochter gerettet, wir sind die zu unendlichem Dank verpflichtet.", Lucas winkte ab, LArissa schritt ein.
"Loli ist sicher bei uns, zu jedem Zeitpunkt.", sie schmiegte sich an Lucas und schlang die Arme um seine Rüstung. Als das kühle Material ihre freien Taillen berührte überzog sie eine Gänsehaut und ihre Brustwarzen wurden hart. Lolas Eltern bedankten sich nochmal, dann schritten sie Treppe hoch in den zweiten Stock in Lolas Zimmer. Dort betraten sie das Zimmer des Mädchens. Die Wände waren in beige gestrichen, der Boden war mit einem dunkelgrau farbenen Teppich Ausgelegt, die Möblierng bestand aus weißen Sidebooards und einem weißen Schreibtisch. Lucas blickte sich kurz um.
"Mylady, ich werde unten vor dem Haus warten.", LArissa nickte.
"Alles klar, ich melde mich wenn ich fertig bin.", Lucas verneigte sich leicht.
"Mylady, Fräulein Lola.", mit diesen Worten verließ er das Zimmer und schloss die Tür. Lola vergrub das Gesicht in den Händen und Larissa setzte sich auf das Bett.
"Lucas ist so ein krasser Gentleman.", Larissa lachte kurz.
"Was ist das zwischen dir und ihm eigentlich?", Lola hatte es sofort durchschaut.
"Wir haben uns geküsst.", gestand sie und Lola riss die Augen auf.
"Ihr habt was?", fragte sie entrüstet. Peinlich rutschte sie auf der Bettkante hin und her.
"Naja, ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass wir...zusammen...sind.", Lola sprang auf und umarmte sie. Aufeinadner krachte sie auf das Bett und durch zusammengepresste Lippen war Lola am schreien. Nach der kurzen Attacke setzte sie sich neben sie und Larissa brauchte einen Moment, ehe ihr Lachen verklang.
"Wie krass ist das denn, was denn dein Dad dazu, so wie ich ihn kenne, würde er sowas nicht dulden.", Larissa nickte jetzt betrübt.
"Da hast du recht, er weiß es nicht, ich weiß es nicht mal selber so sehr.", Lola stuppste sie an.
"Wenn er dein Herz erobert hat, muss er ja ne richtige Schnitte sein. Noch nieand hat je Larissa Sekaschewskis Herz erobern können.", Larissa verdrehte amüsiert die Augen.
"Lass das, ich will halt nicht den nächst besten, sondern DEN besten."
"Wohl eher den geilsten.", LArissa zog erbost die Augenbrauen hoch.
"Hey, ich achte nicht nur auf das Aussehen.", Lola machte eine Solala Handbewegung.
"Ja, nicht nur, aber sehr.", LArissa fühlte sich ertappt.
"Wie sieht es denn bei dir und Louis aus?", fragte sie als Konter. Lola winkte ab, stand auf und ging zum Schrank.
"Frag nicht."
"Wieso?"
"Naja, was soll ich da schon erreichen?", Larissa nickte nur nachdenklich. Ihr kam eine Idee.
"Wie siehts mit dieser Party aus. Die heute Nacht bei Marie geht.", Lola zog sich ihr schwarzes T-Shirt aus und stand nur noch im weißen BH mit spitze vor ihr.
"Was soll damit sein?"
"Louis ist eh da.", Lola lachte zynisch.
"Sollen wir da echt hin? Nick und alle anderen Spinner werden auch da sein.", Larissa wusste das, aber sprach ihre Zweifel nicht aus.
"Natasha, ruf Lucas an."
"Ich rufe Lucas an."
"Mylady, dass ging aber schnell."
"Nein, nein, bitte triff Vorkehrungen für heute Abend, wir werden auf eine Party gehen, in Hückeswagen."
"Selbstverstädnlich. Werden Fräulein Lola und Melli Euch begleiten?", Larissa blickte Lola kurz an und diese nickte nur Schulterzuckend.
"Ja."
"Sehr gern Mylady, ich werde alles klären. Ich habe nur eine kurze Frage.", Larissa zog kurz die Augenbrauen hoch.
"Klar, was ist?"
"NAch dem heutigen Vorfall empfinde ich es als ungünstige Tatsache, wenn mein Beisein dem Wohl sehr dienlich wäre, soll ich das Etablissment von Außerhalb überwachen? Ich würde eine andere Ausrüstung benötigen, als die, die ich sonst bei mir habe. Ich müsste also kurz vorher ein paar Vorkerhungen treffen, auch im Bezug auf die Verstärkung, die ich mitnehmen werde.", Larissa würde ihn gerade am liebsten küssen.
"Ja, mach das bitte, wenn es keine Umstände macht.", antwortete sie freundlich.
"Sehr gern, meldet Euch, sobald wir den Rückweg antreten werden."
"Mache ich.", mit diesen Worten legte sie auf. Lola zog sich die Hotpan aus, und den Strink. Ihre Scheide war entblößt, Larissa fand immer, sie hatte eine sehr schöne Scheide.
"Danke das du das machst, Lari.", Lola warf die Kleidung nahe die Tür und bückte sich. Von hinten könnte sie nun ihre Schamlippen sehen, doch Larissa war das egal, sie blickte auf ihr Handy und surfte etwas auf Instagram.
"Nicht dafür.", antwortete sie kurz.
"Doch Lari, ich weiß das du sowas nicht so gern hast, weil du immer so viel Security mitnehmen musst.", Larissa blickte auf und winkte ab. Lola drehte sich um, ihre Schamlippen waren eng aneinander gepresst, da ihre Beine dicht beieinander standen. Ich gehe dann jetzt eben duschen.", Larissa nickte.
Gegen 19 Uhr fuhren sie und Lucas zurück. Als sie bei sich zu Hause ankamen rief Larissa sofort Ellie an.
"Leg mir bitte etwas zum Anziehen draußen, ich gehe heute abend aus."
"Mit Vergnügen.", erklang die Stimme des Hausmädchens.
"Natasha, sind Mum und Dad da?", die KI antwortete sofort.
"Ihr Vater ist nicht im Haus, ihre Mutter ist untne in ihrem Atellier."
"Ruff bitte Mum an."
"Ich rufe Mum an.", die Stimme ihrer Mutter erklang beinahe sofort.
"Schätzchen, wie geht es dir?"
"Gut soweit. Ich bin heute Abend bei Marie aus meiner Stufe auf einer Party."
"Okey, hat Lucas schon alles geklärt?"
"Er trifft bereits Vorkerhungen.", Larissa erreichte das Badezimmer. Sie legte auf ihrem Smartphone auf, und das Gespräch wurde sofort über die Lautsprecher fortgeführt.
"Dann ist es in Ordnung.", Larissa schlüpfte aus den Klamotten. Das Telefonat wurde beendet. Nach der Dusche ging Larissa rasch in einem Handtuch bekleidet aus dem Bad in ihr Zimmer. Dort lag ein schwarzes, Bauchfreies Oberteil, ein schwarzer BH, eine Hotpan, weiße Overknee strümpfe und weiße Sneakersocken.
"Ellie anrufen."
"Fräulein Larissa?"
"Du bist die beste, nur damit du das weißt.", das Hausmädchen kicherte kurz.
"Ich danke für die schönen Worte.", Larissa schlüpfte in die Kleidung, föhnte und glättete sich die Haare, dann ging sie herunter zur Eingangshalle. Lucas stand vor Tür, in den Händen ein Scharfschützengewehr. An die Zehn Sicherheitsbeamte waren ebenfalls mit Präzisionsgewehren ausgestattet. bestimmt 15 weitere hatten eine Maschinenpistole und warteten außerhalb des Hauses vor acht unterschiedlichen Fahrzeugen jeglicher Art.
"Wow, dass ist ja eine halbe Armee.", entgegnete Larissa erstaunt. Lucas neigte kurz das Haupt.
"Alle Sicherheitskräfte werden sich stets im Hiintergrund halten. Sollte jedoch irgendetwas vorfallen, so werden alle sofort Einsatzbereit sein. Meine Wenigkeit und die Scharfschützen werden die gesamte Feier durchegehen im Auge behalten.", Larissa nickte nur.
"Aber bitte seid wirklich nicht so auffällig, okey?", Larissa war nicht ganz zufrieden.
"Ihr, und jeder andere wird nichts von uns bemerken, ich gebe mein Wort darauf.", Larissa würde ihm gern eine Kuss geben, doch sie blinzelte ihm dankend zu. Larissa betrat zusammen mit Lucas einen Toyota Yaris, und die Kolonne fuhr los.
Je näher sie dem Haus der Feier kamen, desto mehr Fahrzeuge verließen die Gemeinschaft. Am Ende hielt nur ihr Wagen vor dem Haus. Es lag in einer querstraße, vielleicht 50 Meter lang. Lucas blieb stitzen.
"Ich postiere mich außerhalb, und werde die Feier mit dem Scharfschützengewehr verfolgen.", Larissa nickte. Zwei Securitys begleiteten sie zur Eingangstür, und Larissa hörte, wie der Wagen davon fuhr. Vom Innern klang schon laute Musik, und Larissa klingelte. Marie, das rothaarige Mädchen öffnete.
"Lala, schön dich zu sehen.", die Mädchen umarmten sich. Larissa hielt ihr danach eine Flasche Asti hin.
"Hier, bitte.", Marie lächelte ihr dankend zu.
"Oh, wie nett. Danke dir, davon trinken wir gleich einen zusammen, okey?"
"Na sicher.", antwortete sie grinsend.
"Ihr könnt jetzt gehen, danke. Ich melde mich später.", sprach sie zu den beiden Männern, weche nickte, und verschwanden.
"Es ist immer so cool, wenn du mit deinen Bodygaurds aufkreuzt.", Larissa trat ein.
"Naja, es geht so.", antwortete sie. Marie brachte eben den Sekt in den Kühlschrank, dann gingen sie durch den unteren Wohnbereich nach draußen in den Garten. Lola und Melli entdeckten sie und rannten auf sie zu. Die drei Mädchen küssten sich auf die Wange. Lola blickte kurz hinter sie.
"Wo ist Lucas?", fragte sie.
"Er ist nicht hier, aber er wirft sein schützendes Auge über uns.", grinste Larissa. Melli rollte kurz mit den Augen.
"Du sprichst manchmal so in Rätseln, Lari.", Larissa lachte.
"Er ist außerhalb und beobachtet alles durch ein Scharfschützengewehr, so besser?", Melli und Lola rissen die AUgen auf.
"Wie viele sind diesmal dabei?", fragte Lola nur mit offenem Mund. Larissa wippelte hin und her.
"zu um die 30."
"Was?!", entfuhr es Melli, sodass einige sie anblickten.
"Was soll ich dagegen tun. Meine Eltern wollen es so, ich kann mich nicht dagegen wehren."
"Naja, es ist ja auch zu unserem Guten, sollte Nick uns auf den Sack gehen....", weiter kam Melli nicht.
"...werde ich Lucas befehlen, ihn zu erschießen.", kurz verzog sie das Gesicht zu einer schelmischen Grimasse.
"Lasst uns etwas zu trinken holen, okey?", fragte Lola und die Mädchen gingen zu einem Tisch auf dem viele verschiedene Getränke standen. Sie erreichten nicht den Tisch, da kam Nick auf sie zu, die Nase in eine Verstärkung gehüllt. Larissa spannte sich an und sofort erklang Lucas Stimme aus dem kleinen Mikro in ihrem Ohr, welches sie von ihm erhalten hatte.
"Ich habe Euch im Blick Mylady, macht Euch keine Sorge. Alles ist bereit.", Larissa ließ sich nichts anmerken, doch fühlte sich deutlich beruhigter.
Nick blick vor ihr stehen.
"Was willst du?", fragte sie sofort.
"Larissa...tut mir leid.", sprach er und blickte zu Boden. Larissa runzelte die Stirn. Nick griff kurz ihren Blick auf und wirkte wirklich gekränkt.
"Ja, mir tut es leid. Ich habe mich dumm verhalten, ich hoffe, dass wir die Sache heute vergessen können.", Larissa zögerte.
"Können wir, aber erwarte nicht, dass wir sofort wieder dicke sind, okey Nick?", ergirff Lola die Situation.
"Klar, verstehe ich. Wir sehen uns dann...später vielleicht.", Nick schritt an ihnen vorbei, unfähig ihnen in die Augen zu blicken. Als er weg war sprach sie kurz in das Mikro an ihrem BH.
"Alles gut, nichts passiert."
"In Ordnung.", erklang Lucas Stimme.
"Was?", fragte Melli.
"Nichts, alles gut.", antwortete Larissa grinsend. Lola ging zum Tisch und griff sich ein Sektglas.
"Als gut Mädels, wo das jetzt geklärt wäre, lasst uns einen saufen.", Larissa mischte sich einen Vodka-Energy und Melli trank Jägermeister-Cola. Sie machte Louis auf einem Stuhl vor einem Gartentisch.
"Louis?", rief sie zu ihm herüber. Der Kerl mit der umgekehrten Cap warf ihr den Blick zu. Larissa winkte ihn zu sich.
"Du bist so ein Arsch.", erklang Lolas Stimme neben ihr. Louis griff sein Bier und kam zu ihnen.
"Hey Lari, alles gut?", fragte er freundlich.
"Klar, und bei dir?", Louis nickte.
"Immer doch. Gibts was bestimmtes?"
"Ich dachte du hast bock auf eine Runde Bierpong.", ihre Frage klang herausfordernd. Louis breitete die Arme aus.
"Die Herausforderung nehme ich an."
"Klasse, ich spiele mit Melli.", Larissa griff ihre Hand.
"Ich wollte sowieso mit Lola spielen.", der junge MAnn legte den linken Arm um die Taille des Mädchens. Lola lief rot an. Die Vier gingen zu dem Bierpongtisch neben der Hauswand und füllten die Becher. Louis holte einen Ball. Das spiel ging etwa 30 Minuten und in der Zeit hatte Larissa eine weitere Mische Vodka getrunken. Sie merkte den Alkohol allmählich. Melli und sie hatten verloren und mussten ihre zwei letzten und die drei letzten des Gegners ebenfalls mittrinken.
"Scheiße.", lachte Melli nach dem letzten Bier nur.
"Da haben wir wohl etwas verkackt.", stieg Larissa mit ein. Louis und Lola kamen zu ihnen.
"Bock auf nen Shot?", fragte Lola.
"Na sicher.", klatschte Louis einmal in die Hände.
"Ihr auch?", fragte er.
"Das fragst du noch?", grinste Larissa breit. Die Truppe ging zum Alkoholtisch und er schenkte jedem einen Tequila ein. Mit Salz und Zitrone trank jeder den Shot und Larissa atmete aus.
"Bah, scheiß Zeug.", angeekelt schmatzte larissa mit der Zunge.
"Warum trinken wir das gleich noch?", fragte Lola.
"Noch einen?", fragte Louis.
"Ne, danke.", Larissa hob verteidigend die Hände. Melli, Louis und Lola tranken noch einen, Larissa wollte von jetzt an lieber bei ihrem Getränk bleiben, sie merkte den Alkohol schon deutlich. Sie waren gerade erst da, sie wusste das sie einen Gang runterfahren mussten. Der Garten war schon sehr gut gefüllt, sie fragte sich wie der ganzen Wachen sie überhaupt in diesem Tumult im Visier haben könnten.
"Mädels, ich muss mal pinkeln, kommt ihr mit?", fragte Lola. Melli und Larissa nickten.
"Wehe du gehst weg!", Lola zog ihren Finger seine linke Brust herunter.
"Wie könnte ich da jetzt nein sagen.", grinste dieser nur und trank eine Schluck Bier.
Die drei Mädels gingen zur Toilette im Flur. Natürlich musste sie nicht auf Klo, doch die kurze Pause war gut für das Schminken und fürs quatschen. Lola schritt vor den Spiegel und machte ihre Wimpern nach, Melli richtete ihr Cocktailkleid, und Larissa ließ sich auf das Klo plumpsen.
"Houhhh.", entglitt es ihr, als sie sich fallen ließ.
"Ich hab schon echt einen sitzen.", sprach Melli, als sie gerade ihren Strink unter dem Kleid richtete.
"Ich erst.", sprach Lola, als sie ihre Augen bis zur Schmerzgrenze aufriss.
"Läuft aber gut mit Louis.", sprach Larissa und trank noch einen Schluck.
"Das schon, aber ich weiß nicht."
"Ich weiß nicht, ich weiß nicht, dass sagst du immer. Geh doch einfach mal in die Offensive.", Lola war fertig und atmete tief durch.
"Okey, dann auf in die Schlacht.", die Mädchen gingen zurück und um Louis standen zwei weitere Typen. Der eine hieß Manuel, den anderen kannte Larissa nicht.
"Also Mädels, was jetzt?", fragte Louis.
"Wer ist das?", fragte Larissa und deutete auf den Typen links von ihm.
"Jannik, ein Kumpel von mir.", Larissa war nicht überzeugt.
"Einen saufen, oder?", Lola blickte die beiden an. Zusammen tranken sie noch bis in die Nacht, Larissa hatte ziemlich einen sitzen, so wie alle anderen auch. Lola saß bereits auf Louis Schoß, Manuel hatte Melli im Arm, und Jannik saß neben ihr. Sie spielten Kings auf dem Gartentisch. Pötzlich legte Jannik seine Arm über ihre Schulter. Sofort schüttelte sie den Arm ab.
"Gehts noch?", fragte sie schnippisch.
"Warum so angepisst?", erwiederte dieser lachend.
"Ich habe einen Freund?", fragte LArissa konternt zurück. Jannik zuckte mit den Schultern.
"Na und, der ist doch gerade nicht da.", grinste er breit.
"Jannik, lass den scheiß!", kackte Louis seinen Kumpel an.
"Diggha, Larissa Sekaschewski knallen, dass ist besser als Heidi Klumm.", Louis sprang auf.
"Bist du behindert?", er tippte sich an die Stirn. Sofort erklang Lucas Stimme in ihrem Ohr.
"Mylady, ist alles in Ordnung?", Larissa kam eine Idee.
"Ey, Vollidiot?", pampte sie Jannik an, der ihr ekelhaft den Blick zuwandte.
"Leg den Tischtennisball auf deinen Kopf!"
"Was?"
"Mach doch einfach.", verdrehte sie die Augen. Jannik nahm den Tischtennisball und legte ihn auf seinen Kopf.
"Und jetzt?", fragte er sarkastisch lachend.
"Schieß den Ball von seinem Kopf.", sprach sie zu Lucas und keine Millisekunde später platzte der Ball auf. Kein Schuss war zu hören, doch die Kugel hatte den Ball zerfetzt und Jannika stolperte beinahe rückwärts und blickte sich daraufhin panisch um. Larissa schritt zu ihm und schubste ihn auf den Rasen.
"So du Widerling. Du legst dich hier mit der falschen an. Ich bin nicht irgendeine Bitch, die du wieder ficken kannst. Mit nur einem Fingerschnips kann ich dein mickriges Leben beenden lassen. Also überleg dir deine näcshten Schritte lieber genau.", bei den letzten Worten ging sie ganz dicht vor sein Gesicht.
"Scheiße man, tut mir leid. Ich wollte...", weiter kam er nicht.
"Du hast nichts zu wollen. Lass deine ekeligen Hände bei dir, okey?", fauchte sie.
"Ja, ja klar. Sorry, Larissa.", auf diese Worte hin wandte sie sich ab. Louis, Lola, Melli und Manuel waren aufgestanden. Der Rest der Feier hatten das kaum mitbekommen. Larissa setzte sich, nahm ihre Karten und ihren Drink in die Hand.
"Also gut Leute, machen wir weiter?", fragte sie. Kurzes zögern, dann lachten alle beherzt. Larissa würde, sobald sie wieder bei Lucas war, ihn küssen für diese Tat. Vielleicht noch viel mehr, sie war so süchtig nach ihm plötzlich, bedingt durch den Alkohol.
Bis halb drei waren sie noch am trinken und am Ende hatte Larissa richtig einen Sitzen. Sie erhob sich.
"So Mädels, ich bin weg.", Melli erhob sich ebenfalls.
"Kann ich bei dir pennen, Bae?", Larissa nickte und hielt ihr die Hand hin.
"Klar, komm mit.", Melli schritt zu ihr und ergriff diese.
"Loli, du kommst nach hause?", fragte Melli. Betrunken nickte sie nur und lehnte ihren Kopf an Louis Brust.
"Bring sie bloß gut nach Hause, ich bringe doch sonst um.", zeigte Melli auf den Typen. Dieser nickte.
"Versprochen.", eindringlich blickten die beiden Mädchen ihn nochmal an, dann wandten sie sich zum gehen.
"Lucas, wir sind fertig, holst du uns ab?", fragte sie in das Mikro.
"Selbstverständlich.", erklang seine Stimme. Noch während sie den Garten verließen hörte Larissa heranfahrende Autos. Als sie um die Hausecke herumschritten stand Lucas vor dem Toyota Yaris und hielt ihnen die Tür auf. Als sie die Tür erreichten und Melli eingestiegen war blickte Larissa ihn an.
"Danke.", sie stellte sich auf die Zehenspitzen und küsste ihn rasch auf die die Wange des Helmes. Larissa stieg ein und sie fuhren zurück zu ihrem Anwesen.
Dort angekommen lösten sich alle Securitys auf und Lucas begleitete die Mädchen auf ihr Zimmer.
Melli ließ sich auf das Bett fallen und Larissa wandte ihm den Blick zu.
"Los, lass deinen Helm verschwinden.", forderte sie angetan. Der Helm löste sich auf und Lucas blickte sie ruhig, aber warm an. Larissa legte ihm die Hände auf die Wangen und zog sein gesicht zu ihr herunter, ehe sie ihn leidenschaftlich küsste.
Nach einem innigen Kuss löste sie sich von ihm und blickte ihn liebevoll an.
"Ich liebe dich!", flüsterte sie emotional.
"Ich liebe dich auch!", antwortete er liebevoll. Larissa ließ seine Wangen los, warf ihm einen letzten umwerfenden Blick zu, der Helm bildete sich neu und Lucas verließ den Gang und schritt zum Zimmer, während sie die Tür schloss.

Ellie ließ die zwei am nächsten Morgen noch lange schlafen. Gegen halb Zwölf hiefte sich Larissa aus dem Bett und rieb sich zu allererst die Schläfen. MElli bemerkte die Bewegungen, blickte sie aus kleinen Augen an und vergrub dann den Kopf unter dem Kissen.
"Scheiß Tequila.", sprach Larissa mit Katerstimme. Nur ein Grummeln kam von Melli zurück.
"Ellie anrufen."
"Guten Morgen, Fräulein Larissa."
"Morgen Ellie, kannst du uns was zu Essen machen bitte?", fragte Larissa und stand auf. Kurz spielte ihr Kreislauf verrückt.
"Sehr gern, darf es deftige Kost sein?", fragte sie amüsiert.
"Ich glaube das ist super.", Larissa zog sich gerade einen langen Pullover und eine Leggins an. Das Gespräch wurde beendet und Larissa band sich einen Dutt.
"Aufwachen Bae.", grinste Larissa und drückte den Schalter zum hochfahren der Jalousie. Als das Sonnenlicht hereinbrach maulte sie tief aus.
"Hast du keinen Hunger?", fragte Larissa und setzte sich neben sie auf die Bettkante.
"Doch.", kam es stark gedämpft.
Nach wenigen Minuten stand Melli auf, zog sich eine Leggins von Larissa an und schlüpft dann in ihr Top vom Vortag. Sie gingen durch die große Eingangshalle herunter in die Küche.
Ein üppiges Mahl stand bereits auf dem Tisch, Spiegeleier, Speck, Toast, und ein isotonischer Drink.
Das Essen tat gut und danach setzten sie sich heraus auf die große Terasse, in die Sonnenstühle und ließen alles erstmal Sacken.
"Am Anfang dachte ich, ich muss kotzen.", grinste Melli breit.
"Dieser scheiß Tequila, jedes Mal weiß ich, wie kacke der ist, und jedes Mal trinke ich einen am Abend.", Melli nickte langsam mit geschlossenen Augen.
"Hmmm, ich weiß genau was du meinst.", Larissa prustete kurz, dann schloss auch sie die Augen. Es war bereits sehr heiß, Larissa zog sich den Pulli und die Leggins aus und saß nur noch in Unterwäsche da. Dann drehte sie sich auf den Rücken und öffnete ihren BH. Mit einem klicken entspannte sich sofort der Träger am Rücken, und an beiden Schultern und angenehm atmete sie aus. eigentlich schlief sie nie mit einem, doch gestern war sie so voll, da war es ihr egal gewesen. Nur noch Locker lag der BH auf ihren Brüsten, doch da sie auf dem Bauch lag, würde dieser eh nicht verrutschen. Larissa schob die beiden Träger auf dem Rücken auf Seite, sodass die Sonne ihren Rücken bräunen konnte. Melli tat es ihr gleich, auch sie lag nur noch in String und BH auf der Liege, hatte diesen ebenfalls geöffnet, jedoch lag sie auf dem Rücken und bräunte ihre Bauch.
"Wo ist dein strammer Bodyguard?", fragte ihre Freundin leicht zynisch.
"Ich weiß es nicht. Natasha, wo ist Lucas?", fragte sie die KI.
"Lucas ist in seinem Zimmer und scheint zu arbeiten.", ertönte die sanfte Frauenstimme.
"Arbeiten? Was tut er?", fragte Larissa interessiert.
"Das übersteigt meine Kenntnis, Fräulein Larissa, er arbeitet an seinem Laptop.", Larissa nickte zu sich selbst.
"Ah, okey.", Larissa wandte ihren Kopf in Mellis Richtung.
"Da weißt du es.", Melli lachte kurz.
"Kannst du Natasha alles fragen?", Larissa nickte.
"Ja, wenn du einen Zugang hast, also dich würde sie nicht erkennen, wenn du also sprichst, reagiert sie gar nicht erst.", erbost schnellte ihr Blick zu Larissa.
"Wie gemein.", Larissa zuckte kurz mit den Schultern.
Nach einigem Schweigen und schönem Genießen der Sonne meldete sich Melli wieder zu Wort.
"Weiß du eigentlich mehr zu dem Angriff?", Mellis Stimmlage war so, dass ihr peinlich zu sein schien, dass überhaupt zu fragen.
"Ne, noch nicht, Lucas wollte sich auch drum kümmern, aber keine Ahnung. Natasha, ruf Lucas an.", beinahe sofort erklang seine Stimme aus den Lautsprechern.
"Mylady, guten Morgen. Oder sollte ich lieber Mittag sagen?", Lucas schien keinen Helm zu tragen, denn die Stimme war seine normale und klang verspielt.
"Ha ha.", antwortete sie halb lachend.
"Wir sind schon lange wach.", verteidigte sich Larissa.
"Das glaube ich Euch mit Sicherheit.", purer Sarkasmus lag in seiner Stimme.
"Ey, du Arsch.", grinste Larissa und starrte die LAutsprecher an. Melli prustete kurz.
"Was kann ich für euch tun?", Larissa drehte sich, hielt mit dem rechten Arm ihren BH auf ihren Brüsten und lehnte sich wieder an. Erst als sie sicher mit dem Rücken an der Lehne lag ließ sie den BH los, welcher nicht weiterrutschte.
"Was hast du zum Angriff, oder auch diesen LKA Spinner von gestern herausgefunden?", Lucas schien kurz etwas zu machen, ehe er antwortete.
"Zum Angriff noch nicht, zu unserem Plagegeist vom LKA ebenfalls nichts. Dieser Agent hat eine Lupenreine Weste, dass bestätigt sogar die Kartei vom Batallion.", erneute kurze Pause.
"Ich bin nochmal sämtliche Videoaufnahmen vom Tag des Angriffs durchgegangen, von jedem Winkel, zu jeder Uhrzeit, 24 Stunden vor und nach dem Angriff. Rein nichts Mylady.", er klärte wieder in gewöhnlicher Manier die Fakten auf.
"Es wäre auch etwas viel verlangt, wenn du schon etwas gefunden hättest."
"Ich bemühe mich weiter Mylady. Sollte jedoch etwas sein, so meldet Euch."
"Mache ich, danke Lucas.", der Gespräch wurde beendet.
Gerade wollte Melli was sagen, als Natashas Stimme erklang.
"Ich habe Lola in der Leitung."
"Durchstellen?!", sprach Larissa fragend und fordernd gleichermaßen. Eine verkaterte Stimme erklang.
"Hey Lari."
"Naaaaa.", sprachen beide gleichzeitig. Lola stöhnte.
"Boahhh, war so klar das ihr so reagiert."
"Na klar, also los, erzähl."
"Kann ich das gleich persönlich machen, kann ich mich zu euch gesellen?", fragte Lola und schien eine treppe herunter zu gehen.
"Klar, komm vorbei."
"Alles klar, ich frage eben meine Ellis."
"Ich schicke Leute die dich abholen Lola.
"Ah okii, danke. Bis gleich."
"Bis gleich.", Lola legte auf.
"Frederick anrufen.", die Stimme ihres Fahrers erklang.
"Fräulein Larissa, was kann ich tun?"
"Holst du bitte Lola ab, nimm aber nicht die Limousine bitte, nimm irgendein normales, okey?"
"Sehr gern, Fräulein Larissa.", zufrieden beendete sie das Gespräch.
"Es ist so chillig bei euch.", Larissa winkte ab.
"Quatsch.", beide Mädchen begannen etwas zu dösen, und wurden erst durch den zurückkehrenden Frederick gestört. Beide reckten den Kopf, und konnten Lola mit buntem Kleid aus dem Auto steigen sehen. Sie tippelte schnell ins Haus, und schon stand sie neben ihnen.
"Sehr gute Idee, ich komme zu euch.", sprach sie freudig, als sie die beiden in den Sonnenliegen sah. Rasch riss sie sich das Kleid über den Kopf und legte sich neben sie auf die Liege. Sie lehnte sich auf die rechte Seite und holte ihr Handy aus dem pinkfarbenen BH.
"Passt auf, Louis und ich haben nicht gevögelt oder so, klar ein bisschen rumgemacht, aber auch kein Fummeln, gar nichts.", erzählte sie beinahe hektisch.
"Schade.", erklang Mellis trockene Stimme. Lola unterbrach kurz, verdrehte die AUgen und plapperte weiter.
"Dann lagen wir im Bett und ich wurde angerufen, Anonym. Eine verkrächzte Stimme erklang. Der Anfang fehlt, aber nach wenigen Sekunden habe ich das GEspräch aufgezeichnet.", sie tippte auf dem Handy herum, dann erklang die Stimme.
"....gesehen hast. Du und deine Freundinnen müsst vorsichtig sein, Freunde sind Feinde, und Feinde sind Freunde. Bedenkt eure Schritte, achtet auf den Wind, wenn die Steine fliegen und dann folgt dem Pfad bis zum Ziel. Dann sprechen wir uns wieder.", das Gekrächze hörte auf. Larissa richtete sich so weit auf, und so schreckhaft, dass sie nur noch so eben ihren BH halten konnte, da sonst ihre Brüste entblößt gewesen wären.
"Ach du scheiße, was war das denn für ein Psycho?", fragte Melli, und schloss ihren BH. Larisssa tat es ihr rasch gleich, nicht das noch ein Maleur passieren würde.
"Natasha, sag Lucas er soll bitte zu mir kommen."
"Ich sage Lucas bescheid.", Larissa setzte die Füße auf den Boden und streckte sich kurz. Schon konnte sie die Schritte, die seine Rüstung verursachte, im Speisesaal hören. er trat heraus und verneigte sich.
"Mylady, was kann ich für Euch tun.", Larissa zeigte auf Lola Handy.
"Lola hat einen komischen Anruf bekommen, vielleicht kannst du ihn zurückverfolgen.", Lucas nickte und trat vor Lola.
"Darf ich mir das mal ansehen, wenn es genehm ist?", fragte er höflich. Lucas trug lediglich beide Schwerter auf dem Rücken, seine schwarze Rüstung funkelte bedrohlich im Sonnenlicht. Seine elektrische Stimme war monoton verstellt, wie immer.
"Klar.", Lola reichte ihm das Handy. Lucas setzte sich neben sie und hörte sich den aufgezechneten Anruf vorerst an. Danach senkte er die Hand mit dem Handy nachdenklich.
"Der Anruf war Anonym, die Stimme elektrisch verzerrt, so wie meine.", Lucas machte wieder ewas an seinem Unterarm.
"Natasha, verbinde dich mit meiner Rüstung. Ich gebe dir Zugriff auf folgende IP: 98-42-1.", Stille, Natasha schien sich mit seiner Rüstung zu verbinden.
"Die folgende Technik ist mir nicht bekannt. Laut einem Systhemcheck habe ich nur zu drei Prozent zugriff auf deine Komponenten.", Larissa, Lola und Melli verstanden nichts mehr.
"Das genügt, sende alle Dateien, die du jetzt bekommst bitte an die einzig in meinem System angegebene IP.", Lucas machte erneut etwas am Unterarm.
"Empfange Dateien. Übertragungsdauer, 0,2 Sekunden. Nur damit alle wissen, wie gut ich bin.", lobte sich die Frauenstimme selber und die Mädchen lachten.
"Du bist zu geil, NAtasha.", lachte Larissa.
"Ich fasse dieses Kompliment freudig auf, und erwidere es.", Larissa schüttelte kurz mit dem Kopf. Dann wandte sie sich an Lucas.
"Was hast du getan?", fragte sie ihn. Lucas gab Lola ihr Handy wieder und standt auf. Beinahe wie ein Soldat stand er vor den Mädchen.
"ICh bin kein Computerexperte, und habe die Sounddatei an meine Kontakte geschickt. Die werde sicherlich etwas entdecken. Die Botschaft klang aber eher nach einem Rätsel, als nach einer Drohung, Mylady.", Larissa wippte auf den Handflächen abgestützt auf der Liege von vorne nach hinten.
"Wie, ein Rätsel?", fragte Lola. Lucas wandte ihr den Blick zu.
"Es klang wie ein Rätsel, eine versteckte Nachricht. Ich gehe davon aus, dass der Absender genau weiß, dass er oder wir, oder alle abgehört werden. Deswegen hat er alles in diesen Worten verfasst.", Larissa war fassungslos und geschockt zugleich.
"Ich werde dem sofort nachgehen, wenn es Euch genehm ist, Mylady?", sachte neigte er den Kopf.
"Klar, danke dir vielmals.", Larissa blinzelte ihm zu, und Lucas verschwand wieder.
Am frühen Abend gingen Melli und Lola, Larissa blieb noch lange auf der Terasse liegen. Ihre Eltern meldeten sich einmal kurz, sie würden beide zu einer Gala fahren, sie hatte also Sturmfreie Bude. Als sie weg waren sprang Larissa auf, zog sich die Leggins an und den Pullover, krempelte die Arme hoch, da es sehr warm war, ging zu Lucas Zimmer, und klopfte.
"Herein.", erklang seine tiefe, ruhige Stimme. Larissa freute sich, sie trat ein und sah Lucas, welcher auf dem Bett lag, mit dem Rücken an der Lehne angelehnt, der Laptop auf dem Schoß. Lucas erblickte sie, stellte den Laptop ab und trat auf sie zu. Larissa sprang förmlich auf ihn zu, sprang ihn an, schlang die Arme um seinen Nacken und die Beine um seinen Oberkörper. Sie fühlte wie er seine Arme unter ihren Arsch legte, und sie hoch hielt. Dann presste sie ihre Lippen auf die seinen und küsste ihn voller leidenschaft. Sie drückte ihre Beine nach unten, sodass Lucas sie los ließ, presste ihn mit beiden Händen auf seinem Oberkörper nach hinten, noch immer küssten sich beide wild. Lucas kam mit den Beinen am Bett an, und Larissa drückte ihn immer weiter runter. Als Lucas schon auf dem Rücken lag kletterte sie rittlings auf ihn und erst nach vielen weiteren Minuten innigen Küssens richtete sich Larissa wieder auf.
"Du bist gut.", sprach sie etwas außer Atem.
"Nichts im Vergleich zu dir.", antwortete er warm und gefühlvoll.
"Sei nicht so bescheiden.", sie legte ihre Hände auf seine Brustmuskeln. Sie spürte wie er seine Hände auf ihre Taille legte. Sanft begann er sie in kreisenden Bewegungen zu streicheln. Es war so schön, sie bekam eine Gänsehaut.
"Und, ist mein cleverer Held schon weiterkommen?", fragte sie stichelnd. Lucas lächelte leicht.
"In der Tat.", Larissa klopfte kurz auf seinen Oberkörper.
"Dann los."
"Wir müssen dafür leider aufstehen, Mylady.", Larissa warf den Kopf in den Nacken, stieg seitlich von ihm herunter und Lucas richtete sich auf.
"Kommt, ich zeige Euch was.", er winkte sie hoch und Larissa schritt zu ihm. Zusammen gingen sie zu ihrem Zimmer, und sie zögerte. Überall in der Wand waren Einschusslöcher, herausgebrochene Teile des Gesteins, der Pfeiler hinter dem Lucas stand war völlig im Acker. Larissa schlief in einem anderen Flügel des gewaltigen Hauses, sie bekam immer Panik, wenn sie in der Nähe ihres alten Zimmers war. Lucas bemerkte ihre Scheu, und warf ihr mitfühlende Blicke zu. Dann öffnete er die ramponierte Tür. Die gesamte Wand ihnen gegenüber war auseinander gesprengt, Einschusslöcher waren im Möbeliar, dem Boden, den Wänden, überall zu sehen, und Larissa wurde prompt schlecht. Lucas ging langsam nach vorne zum Abgrund. Das Sonnenlicht flutete das gesamte Zimmer, Larissa hatte das Gefühl in einer alten Burgruine zu stehen, doch es war ihr Zimmer. Lucas hielt vor der zerstörten Mauer, die untergehende Sonne warf ihren rötlichen Schein. Er wandte sich zu ihr um, und ging in die Hocke.
"Ich bin mir Sicher, dass wir in diese Richtung gehen müssen.", er zeigte mit dem ausgestreckten Arm durch sie durch. Larissa blieb nahe der Tür stehen, sie wagte es nicht weiter herein.
"Wie? Wohin? Wie kommst du darauf?", fragte Larissa etwas überfordert. Lucas erhob sich wieder.
"Achtet auf den Wind, wenn die Steine fliegen, so ging der Text, nicht wahr?", fragte Lucas sie. Larissa nickte nur.
"Ich bin mir sehr sicher, dass damit die Windrichtung, zur Zeit der Explosion gemeint ist. Laut Wetterbericht genau in diese Richtung.", Larissa schaute in die Richtung in die Ferne.
"Da liegt nur Wald. Erst kommt die LAufbahn, dann etwas Wald, und dann endet unser Grundstück und mündet in noch mehr Wald.", Lucas nickte.
"Sollen wir mal schauen gehen, Mylady?", Larissa wusste nicht wirklich.
"Es ist auch kein Problem, wenn ich alleine gehen soll.", Larissa winkte wehement ab.
"Nein, wir gehen zusammen. ICh will diesen scheußlichen Raum so schnell wie möglich verlassen.", ziemlich flott strakste sie aus dem Raum, die Treppe herunter, in die Eingangshalle. Dort angekommen atmete sie tief durch, und ihre Lungen wurden zum ersten mal wieder, seit sie in ihrem Zimmer waren, mit Sauerstoff geflutet.
Larissa stützte sich mit den Händen auf den Knien ab. Lucas trat neben sie und legte ihr eine Hand auf den Rücken.
"Kommt Mylady, ich bin bei Euch.", Larissa richtete sich auf und ihre Augen trafen auf seine. Noch immer hatte er nicht seine Rüstung an, sondern eine chillige Kurze Hose und ein weißes Hollister Shirt.
"Gehen wir auf Schatzsuche.", zusammen verließen beide das Gebäude, gingen über die Laufbahn, die Wiese, dann rein in den Wald.
Als sie am Zaun ankamen war es bereits so dämmrig, dass Larissa ihr Handy mit der Taschenlampe anmachte, sodass sie überhaupt etwas sehen konnten. Der Zaun war Fünf, wenn nicht gar sechs Meter hoch, Larissa wusste das überall im Boden Druckdetektoren waren, doch sie hatte Natasha auf dem Weg zum Zaun gesagt, dass sie diese in dem Sektor ausschalten soll, solange sie und Lucas dort sein würden.
Der obere Teil des Zaunes war mit dichtem Stacheldraht versehen. Larissa blickte sich um, ein wenig Dreck war in ihre Schuhe geraten, es nervte jetzt schon.
"Puh, und jetzt?", fragend blickte sie sich um. Lucas schaute sich ebenfalls um.
"Natasha?", fragte er und die KI antwortete aus Larissas Handy.
"Guten Abend Lucas, was kann ich für dich tun?"
"In welcher Höhe befindet sich Larissas Zimmer?"
"In vier Metern und 16 Centimeter.", Lucas reckte daraufhin den Kopf.
"Leuchtet mal nach oben, Mylady.", forderte er sie ruhig auf. Larissa legte den Kopf in den Nacken und leuchtete in die Baumkronen. Bei suchten die Wipfel ab, und Larissa hätte Lucas beinahe genervt gebeten seine doofe Rüstung anzuziehen, da sah sie etwas, was nicht zum Laub der Bäume passte.
"Lucas, komm mal her bitte.", rief sie ihm herüber, sofort joggter dieser herüber.
"Sieh mal, da oben, was ist das?", fragte sie und zeigte nach oben.
"Keine Ahnung, aber gleich wissen wir es.", Lucas suchte einen Stein auf dem Boden, fand einen, warf diesen, traf natürlich das Objekt, und schon prallte es auf dem Weg nach unten gegen mehrere Äste, ehe es auf dem Laubboden aufkam. Lucas hob es auf, und Larissas Hals zog sich zusammen. Sie taumelte einige Schritte rückwärts. Es war die gruselige Maske, welche Lola gesehen haben muss. Sie sah aus wie ein Troll, oder Kobold, mit dünnen Schlitzen als Augen und einem breiten, verdrehten Lachen, der den Mund verzog.
"Oh mein Gott.", flüsterte sie. Lucas zog ein kleines Gerät aus dem Innern der Maske. Es sah aus wie ein Datenstick. Lucas machte erneut etwas an seinem Unterarm.
"Natasha, du müsstest jetzt Daten von meinem System empfangen, was ist das?", fragte er. Natasha antwortete aus ihrem Smartphone und LArissa trat näher, ohne den Blick nur eine Sekunde von dem scheußlichen Ding zu nehmen.
"Es ist eine verschlüsselte Webadresse, dessen Code ich nicht knacken kann. Bitte führe das Objekt in ein Gerät ein, welches in meinem Intranet veretzt ist. Die Zugriffsblockaden deines Systems verhindern eine entpackung der Datei.", erneut verstand Larissa nichts von dem, was Natasha erzählte.
"Ich bin mir da nicht sicher Natasha, nicht das da ein Virus oder so drauf ist.", die KI antwortete prompt.
"Meine Firewall ist nicht zu durchbrechen, aber ich fühle mich durch deine Sorge um mich geschmeichelt.", Lucas und Larissa grinsten. Beide traten den Rückweg an, und gingen in Lucas Zimmer.
"Natasha, rufe 0991459901 an.", sprach Lucas. Das Telefongeräusch nach dem Wählen erklang.
"Städtisches Museum Iden, Loraschek am Apperat. Wie kann ich Ihnen helfen?", erklang eine tiefe männliche Stimme, und Larissa schaute Lucas verdutzt an.
"13342.", antwortete Lucas. Komplette Stille war zu hören und Larissa setzte sich aufs Bett. Lucas kramte ein Kabel aus einer Tasche heraus, als eine freudige Stimme eines jungen Mannes erklang.
"Captain. Ich fasse es nicht, du bist es wirklich. Leute, der Captain ist dran, kommt her!", bei den letzten Worten schien der Anrufer seinen Kopf nach hinten gedreht zu haben.
"Was?", die Stimme einer Frau.
"Lucas, echt jetzt?", die einer weiteren Frau.
"Wo ist der Sack, ich reiße ihm eigenhändig den Sack ab.", erklang die tiefe und sehr massige Stimme eines Mannes, bei wessen Worten Lucas ein kleines Lachen entwich.
"Captain, wie geht es dir?", fragte die erste, welche den Kerl mit dem Telefon erreicht zu haben schien, denn ihre Stimme war deutlich lauter.
"Lucas du kleiner Wichser, wenn ich dich in die Finger kriege!", erklang wieder die massige Stimme des anderen Mannes.
"Wartet leute, lasst ihn doch erstmal zu Wort kommen.", forderte die zweite Frauenstimme die anderen zur Ruhe auf.
"Hallo LEute.", antwortete Lucas nur und alle anderen jubelten. Lucas setzte sich neben Larissa, welche nur zu grinsen begann. Dies war wahrscheinlich seine Truppe aus dem Schattenbattalion, oder zumindest einige davon.
"Erzähl Captain, wie geht es dir?", fragte der erste.
"Gut soweit, aber ihr wisst ja, ohne euch bin ich mal wieder hilflos."
"Dann hat sich nichts geändert.", scherzte der massige Mann.
"Hey, sei nicht so fies, Naz. Ich erinnere dich an Norwegen?", stichelte die erste Frau von der Seite.
"Norwegen zählt nicht.", verteidigte sich der Kerl.
"Und Singapur?", fragte der erste Kerl.
"Das war ein Missverständnis, die beiden sahen sich unglaublich ähnlich.", Lucas schritt nun dazwischen, breit grinsend. Larissa lehnte ihren Kopf an seine Schulter.
"Leute, Leute. Ich freue mich auch riesig euch zu hören, aber ich brauche eure Hilfe, vor allem deine Sminty.", auf seine Worte hin meldete sich die zweite Frau zu Wort.
"Ahhh, du brauchst elektronische Aufklärung?"
"Genau."
"Alles klar, ich hole eben meinen Gottesschlüssel.", sie verschwand.
Larissa stand auf und zog sich den Pullover aus. Nur noch in Leggins und BH stand sie vor Lucas, welcher ihrem Blick standhielt, und nicht auf ihre Brüste schaute, obwohl sie es provozierte. Larissa setzte sich rittling auf ihn und drückte seinen Oberkörper nach unten. sie begann ihn zu küssen.
"Da bin ich wieder, ich bin einsatzbereit.", erklang die Stimme der Frau. Lucas konnte nicht antworten, Larissa drückte so feste mit ihren Lippen gegen seine, dass er zu erst keine Chance hatte.
"Captain?", fragte der erste Mann. Larissa richtete sich wieder auf und Lucas antwortete hektisch.
"Ich bin da, ich bin da, tut mir leid.", antwortete er schnell.
"Was gibt es so dringendes?", antwortete die Frau mit dem Namen Sminty.
"Ich schicke dir gleich eine Datei, bitte entpacke sie."
"In was für einer Scheiße steckst du wieder, Captain?", antwortete der massige Mann.
"In keiner, meine Klientin hat nur einen seltsamen Anruf bekommen, und ich will nicht, dass auf der Datei etwas ist, was dem Hausinternen Intranet schadet. Und Smintys Laptop ist im Leben nicht zu hacken.", antwortete Lucas ruhig.
"Das stimmt, ihr Bitches, mein Laptop ist sicherer als die Muschi der Queen.", der ganze Trupp lachte und Larissa runzelte mit offenem Mund die Stirn.
"Ich wette mit dir....", weiter kam der massige Mann nicht.
"Schnauze, Dev.", erklang die Stimme allere Anrufer gleichzeitig, Lucas schüttelte amüsiert mit dem Kopf.
"Ich hab sie, Captain, mein Programm entpackt sie schon und sobald es fertig ist, schicke ich sie an dein System zurück."
"Danke, Sminty."
"Ach, nicht der Rede wert."
"Melde dich mal wieder, okey Lu?", erklang die Stimme der ersten Frau.
"Mache ich, danke euch LEute."
"Machs gut Captain, pass auf die auf.", sprach der Mann namens Dev.
"Machts gut, LEute.", mit den Worten legte Lucas auf und Larissa blickte ihn eindringlich an.
"Was war das denn?", fragte sie und ging ganz dicht vor sein GEsicht.
"Mein altes Team, also ein Teil davon.", erklärte er ruhig. Larissa richtete sich auf und richtete ihren BH. Lucas schaute für den Bruchteil einer Sekunde auf ihre Brüste.
"Hab ich dich, starker Captain.", Lucas ließ den Kopf nach hinten fallen.
"Ihr lasst mir ja nahezu keine Wahl."
"Ich will die keine Wahl lassen.", sprach sie so leise, beinahe am flüstern. Larissa griff sich hinter den Rücken und mit einem leisen klicken war ihr BH geöffnet und fiel auf Lucas Oberkörper. Larissa griff ihn schnell und warf ihn in den Raum, ehe Lucas ihn greifen konnte. Lucas riss beinahe zwanghaft seine Augen nach oben zu ihren Augen.
"Mylady ihr seid....", er lächelte verspielt. Larissa lehnte sich mit dem Oberkörper zurück und stützte sich mit den Armen auf seinen Knien ab, Lucas Füße standen noch immer auf dem Boden. Sie reckte ihre Brüste förmlich in sein Gesicht, doch Lucas blieb standhaft und blickte in ihre Augen. Ihre Brüste waren perfekt, sie hatten die perfekte Größe und perfekte Form, ihre Brustwarzen wurden hart. Lucas richtete sich auf, und umarmte sie. Larissa konnte seine Hände auf ihrem Nackten Rücken spüren, welche sanft auf und ab strichen. Dann küsste er sie innig, und Larissa krallte sich in seine Haare am Hinterkopf.

Erst durch ein kurzes Klingeln wurden sie voneinander getrennt und schauten beide auf den Laptop. larissa seufizte tief, stand auf, und Lucas griff den Laptop. Kurz musste sie sich durch die Haare fahren.
"Das war wild.", sprach sie etwas außer Atem. Lucas nickte lächelnd.
"In der Tat.", Larissa blickte ihn an und als er nach kurzen Augenblicken aufschaute lachte sie.
"Du und deine feine Sprache.", Larissa ging an seinen Schrank, griff sich ein langes Trikot der New England Patriots, und zog es sich an. Es reichte ihr bis zu den Knien.
"Wie chillig ist das denn?", fragte sie und blickte an sich herunter.
"Es steht Euch vorzüglich.", sprach er, während er irgendwas am Laptop machte. Dann zog er plötzlich die Augenbrauen hoch.
"Mylady, kommt her.", er winkte sie zu sich und Larissa ließ sich neben ihn auf das Bett fallen. Auf dem Bildschirm war ein Webcamfenster aufgeploppt. Bevor einer der beiden etwas sagen konnte erschien plötzlich ein Kopf mit der Maske vorm Gesicht. Larissa zuckte zurück un dihr entwich ein panischer, kurzer Schrei. Lucas Miene wurde ernst. Sie hatten keine Webcam an, nur ihr GEgenüber.
"Gut gemacht, ihr habt das Rätsel gelöst.", krächzte die Stimme los. Der Hintergrund war pechschwarz.
"Nur ich werde reden, ihr hört zu, dass sind alle Regeln die ich habe.", kurze Pause.
"Ich bin weder euer Feind, noch bin ich euer Freund. Wir haben das selbe Anliegen, und da ihr das mächtigste Mitglied des Schattenbattalions an eurer Seite habt, können wir etwas schaffen, was noch nie jemand zuvor geschafft hat. Doch ich muss sichergehen, wie viel ihr bereit seid zu opfern, deswegen kommt hier mein nächstes Rätsel. Begebt euch zur Stadt der unendlichen Kirche, welche doch dem Teufel gehört, auf die rechte Seite, welche doch wieder falsch ist, in die Höhe 261.", der Anruf war beendet. Sprachlos saßen beide auf dem Bett. Mehrere Minuten lang. Lucas klappte den Laptop zu.
"Hmm, sehr faszinierend, unser geheimnisvoller Unbekannter weiß gut bescheid.", Larissa stand beinahe wutentbrannt auf.
"Faszinierend, Lucas?", sie blickte ihn entrüstet an. Lucas schaute ihr nur ruhig in die ihren.
"Das ist irgendein Spinner, der hier seine Spielchen mit uns spielt. Ich habe Angst!", Lucas erhob sich und streckte sich ausgiebig. Seine beinahe Teilnahmslosigkeit schürten ihren Zorn nur noch mehr. Ihr Herz war wild am Pochen.
"Dich scheint das aber relativ wenig zu kümmern, toll.", Lucas lächelte schmal, ging auf sie zu und legte seine Hände auf ihre Wangen. DAnn blickte er sie liebevoll an.
"Larissa, ich werde niemals zulassen, dass du dich in Gefahr befindest.", kurz küsste er sie auf die Wange. LArissa bekam Gänsehaut.
"Sminty hat seinen Standort lokalisieren können, von wo aus er das Video gerade gesendet hat.", Larissa seufzte tief und blickte zu boden. Sanft hob Lucas ihren Blick.
"Also, machen wir uns morgen auf den Weg?", Larissa schlang die Arme um seinen Nacken und stellte sich auf die Zehenspitzen. Gierig sog sie seinen Duft ein und vergrub ihr Gesicht in seiner Schulter.
"Tut mir leid.", flüsterte sie und sie hatte Schuldgefühle, dass sie ihn so angefaucht hatte.
"Muss es nicht, Mylady.", so standen sie einige Zeit im Raum und erst Natashas Stimme zerbrach die Ruhe.
"Fräulein Larissa, Eure Eltern sind wieder im Hause. Ich wollte Euch nur vorwarnen, ehe es zu einem Missgeschick kommt.", Larissa grinste. Sie küsste ihn, ehe LArissa zur Tür schritt.
"Wir sehen uns morgen.", noch einmal wandte sie den Blick über die Schulter. Lucas nickte, und neigte dann leicht den Kopf.
"Schlaf gut, Babe.", sprach er ruhig. Als er sie Babe nannte zuckte sie beinahe herum, rannte noch einamal auf ihn zu und durch die Wucht des Aufpralls fielen beide auf das Bett. Leidenschaftlich küssten sich die beiden.
"Larissa?", rief ihr Vater von unten, doch sie machte einfach weiter, sie konnte nicht aufhören gerade. Natashas Stimme erklang.
"Ich habe Ihren Vater in der Leitung, Fräulein Larissa.", auch das war ihr egal, Larissa war so angetan von Lucas in dem Moment, sie fühlte wie ihre VAgina feucht war, sehr feucht. Am liebsten hätte sie sich die Kleider vom LEib gerissen, und seine direkt mit. Schritte erklangen aus dem Flur, und zu spät hatten die beiden gemerkt, dass ihr Vater auf dem Weg zu Lucas war. Außer Atem rissen sie sich voneinadner los. Larissa musste sich ein Lachen verkneifen.
"Scheiße.", flüsterte sie grinsend.
"Schnell, neben die Tür.", er deutete auf die Tür. Larissa blickte ihn fragend an, die Schritte kamen immer näher.
"Vertraut mir Mylady.", er machte eine huschende Armbewegung. LArissa sprang an die Wand und Lucas öffnete die Tür. Sie hörte noch wie sich seine Rüstung bildete, dann erklang schon die Stimme ihres Vaters.
"Lucas, hallo."
"Guten Abend, Sir. Hatten Sie einen angenehmen Aufenthalt auf dem Basar?", sprach er elektronisch verstellt. In der Stimme ihres VAters hörte sie eine gewisse Eile.
"Es war akzeptabel. Sag mal, hast du Larissa gesehen?", fragte er.
"Nein, Sir, zuletzt saß sie draußen auf der Veranda mit Fräulein Lola und Melanie.", antwortete er in gewohnter NAtur.
"Sie geht nicht dran, wenn Natasha sie anruft. Natasha, konntest du sie bereits erreichen?", fragte er. Die Zarte Frauenstimme erklang.
"Nein, Herr Sekaschewski, doch ich versuche es weiter.", Michael vergrub das Gesicht in den Händen.
"Finde sie, Lucas, schnell.", befahl er streng.
"Selbstverständlich, Sir.", zusammen mit Michael schritten sie aus der Tür und Larissa stand alleine in Lucas Zimmer. Erleichtert atmete sie aus, wartete noch kurz und schlich sich aus dem Zimmer heraus. Auch die Wachen waren sie am suchen, sie flitzte in den anderen Flügel, in ihr Zimmer, und legte sich ins BEtt.
"Natasha, ruf Lucas an."
"Ich rufe Lucas an.", erklang ihre Stimme. Lucas war sofort in der LEitung, antwortete nicht, Larissa konnte ihren VAter neben ihm reden hören, und sie lachte ins Kissen.
"Ich bin in meinem Zimmer, alles gut.", sprach sie amüsiert und legte auf. Nur zwei Minuten später kamen die beiden in ihr Zimmer.
"LArissa.", ihr Vater rannte beinahe auf sie zu und LArissa tat so, als wäre sie gerade wach geworden.
"Dad, was ist denn los?", gespielt rieb sie sich die Augen. Ihre Haare waren von all der Leidenschaft sowieso zerzaust. Ihr Vater blieb vor dem BEtt stehen.
"Ach nichts, ich freue mich nur dich zu sehen."
"Ja, ich mich auch, morgen früh.", grinste sie, Michael grinste und blickte Lucas an.
"Danke nochmal."
"Nicht der Rede wert, Sir.", Michael verließ den Raum und schloss die Tür. Larissa richtete sich mit dem Oberkörper auf.
"Das war knapp.", wieder schlich sich ein Grinsen auf ihr Gesicht.
"Wundervolles Schauspiel.", er neigte den Kopf. Larissa winkte ihn herbei und klopfte dann neben sich auf das Bett. Lucas setzte sich und blickte sie voller Emotionen an.
"Lucas, ich weiß mein Vater kann manchmal streng sein, aber ich erkenne, dass er deine AAnwesenheit sehr schätzt.", mit nun ernster Miene blickte sie ihren Bodyguard an. Er schüttelte mit dem Kopf.
"Er hat mich nicht engagiert, damit ich Euch Eure Kleider rauslege, den Garten pflege oder Euch das Frühstück mache.", er machte eine kurze Pause, und griff ihre Hand. Sie schloss ihre Finger in seine und drückte dann zu.
"ICh soll Euch beschützen, und man merkt, dass er Euch über alles liebt. Ich respektiere seine Strenge, und mich stört es auch nicht.", Larissa setzte sofort nach.
"Ja, aber er hat doch gar nicht das Recht dazu. Mir tut es einfach immer so leid.", sie legte noch ihre zweite Hand auf seine.
"Ich fühle mich wohler, als je in meinem Leben zuvor, vergesst das nicht.", Lucas blickte sie eindringlich an und erwartete eine Reaktion. Larissa nickte. Lucas beugte sich vor, küsste sie und stand dann auf.
"Ich liebe dich, Larissa.", bei ihren Worten klopfte ihr Herz heftig gegen ihren Brustkorb.
"Ich liebe dich auch.", ergänzte sie und musste sich anstrengen, nicht die Stimme zu verlieren, so sehr war so am beben. Lucas verließ das Zimmer und sie ließ den Kopf auf das Kissen fallen.
"Danke NAtasha, dass du mich gedeckt hast."
"Für Euch würde ich doch alles tun, Fräulein Larissa."
"Weißt du, wie sehr ich Lucas liebe?", Larissa zog ihre Leggins aus, und lag nur noch in String und Lucas langem Trikot im Bett.
"Meinen Erfahrungswerten nach enorm, da ich solch Worte noch nie von Euch vernommen habe."
"Weil ich sie noch nie gesagt habe.", Larissa hob unterstützend den Finger.
"Da sprechen Sie die Wahrheit."
"Ich gehe jetzt schlafen, Natasha."
"Schlafen Sie gut.", zufrieden schloss Larissa die Augen und fiel in einen schlaflosen Traum.

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