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3xhab ich gern gelesen
geschrieben von ORF.
Veröffentlicht: 12.02.2026. Rubrik: Satirisches


Mia san mia

Seit kurzem, wenn ich mit Hund Gassi gehe, schlurfen wir (zumindest ich) an einem Kleinbus vorbei auf dem in großen Buchstaben „Mia san mia“ aufgesprüht steht. Da ich nicht auf der Wurstsuppe dahergeschwommen, das bedeutet hier nicht ganz unbeschlagen (unwissend) bin, weiß ich natürlich dass dies bayrisch ist (Wir sind wir) und im Zusammenhang mit Fußball steht. Bayern ist aber nicht hier sondern Thüringen, und zwar relativ tiefes! Die Landeshauptstadt Erfurt (Bildungsvermittlung) ist gleich nebenan, etwa 15 km, Weißwürste gibt es hier nicht, selbst ein Ableger der CSU ist uns hierorts noch nicht untergekommen.
Vielleicht dass man uns heimlich feindlich übernommen hat? Doch da würde sicher irgendwelche englisch amerikanische Wortgebilde stehen und das, liebe Damen und Herren, könnte ich tatsächlich nicht verstehen, denn ich bin der englischen Zunge nicht mächtig und Hund teilte mir mit, dass er dafür nicht aus Rumänien getürmt wäre, wenn dem so wäre.
Da es hierorts weder ein Oktoberfest gibt bzw. an irgendwelchen Brezen herumgenagt wird oder ein gewisser Marcus Gasthausreden schwingt, kann es nur ein verwirrter bzw. verirrter Fußballfan des bayrischen Superclubs sein, den es hierher verschlagen hat. Ich meine ich bin bereits im vorigen Jahrhundert nach Thüringen in die Diaspora gegangen (worden) alldieweil hier alles so ähnlich wie in Sachsen ist! Konnte und kann eben mein Geburtsland nicht verleugnen.
(O.R.F.)

counter3xhab ich gern gelesen

Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von Angricolan am 12.02.2026:
Kommentar gern gelesen.
Ihr san ? Nun wer Thüringen vom Westen her sah, erlebte nah, ahnt das die von denen präsentierte Internetwelt nicht damit konform geht. Wir im Westen sind längst... ihr habt noch Nachholbedarf, bevölkert die Seniorenportale die andere längst verlassen haben da sie *junge Alte* sind. ( Satire )
Helau, wie klingt es bei euch derzeit und hier im Regenland( passt heute perfeckt), ist Trockenheit ein Fremdwort. Nachholbedarf um ein Paradies zu erschaffen und die Hundeschwemme des Westens, dieser männliche Ersatz vieler älterer Damen, scheint für den Herrn bisher zu fehlen.
Ich ahne einige Leser lachen jetzt die aus bayrischem Umfeld sind.
Helau die Jecken werden heute nass oder füllen mehr die Kneipen und nächste Woche die Arztpraxen, so wie jedes Jahr.
Beste Grüße




geschrieben von ORF am 12.02.2026:

Als Kind bin ich Rosenmontag und Faschingsdienstag den Leuten solange auf den Keks gegangen bis sie welche rausrückten oder Bonbons usw.
Hier, auf dem ziemlich ländlichen Terrain tut sich eher weniger was den Faschings betrifft. Klar diverse Vereine gibt es aber die Kinder ziehen zum Schnorren nicht mehr umher




geschrieben von Angricolan am 12.02.2026:

Geändert hat sich in meiner Umgebung hin zum aktuellen Geschehen so einiges. Es artet oft aus und verdienen wollen daran die noch aktiven Gastwirte. Den Unrat sieht man noch Tage herumliegen. Alkoholikertreffen, sagt man heute und ahnt einige lassen ihren Frust raus. Der Zuckermüll wurde weniger doch in den Schulen ist heute Narretei angesagt.
Wer es mag soll sich tummeln unter Gleichgesinnten aber danach nicht klagen über... Die Folgen jedes Jahr sind gleich, ein Fressen für die Medienlandschaft die darüber berichtet.

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