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geschrieben 2026 von Catarina (Catarina).
Veröffentlicht: 11.03.2026. Rubrik: Nachdenkliches


Vandalismus

Beim Weglaufen, da haben sie es eilig,
und nichts ist ihnen wirklich heilig.
Wenn sie zerstören, voller Wut,
dann geht es ihnen richtig gut.

Ihr Handeln ist kein Heldentum,
zum Demolieren braucht es keinen Mumm.
Wo Dummheit sich mit Kraft überlappt,
wird selbst die Stromversorgung gekappt.

Oder die Fahrzeugflotte der Polizei,
Bagger, Bahntrassen – einerlei.
Die Zerstörungswut kennt kein Tabu –
die Opfer schauen hilflos zu.

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Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von Butterblume am 12.03.2026:
Kommentar gern gelesen.
Deine Botschaften sind stark.

Beste Grüße 😉




geschrieben von Angricolan am 12.03.2026:
Kommentar gern gelesen.
Auf den Punkt gebracht die Realität in der BRD.

Vandalismus 2025/26 hat seinen Höhepunkt erreicht und die Folgen davon sind in einer Kleinstadt besonders spürbar.
Die Täter(hier zwar ermittelt), noch nicht verurteilt, aber dennoch bezahlt es der Bürger dessen Steuern erhöht wurden da die Schäden von der Versicherung nicht vollständig bezahlt werden.
Die Täter bezeichne ich mal als hier lebende junge Gäste ohne Eigenkapital.
Mit Blick zur Justiz erlaube ich mir ein gequältes Lächeln.

Beste Grüße an die Autorin





geschrieben von Catarina am 12.03.2026:

Danke Butterblume und LG




geschrieben von Catarina am 12.03.2026:

Angricolan
so ernst der Sachverhalt auch ist, aber Deine "liebenswerte" Umschreibung der Täter ist zu schön.
LG




geschrieben von Hubert Staller am 12.03.2026:
Kommentar gern gelesen.
Hallo Catarina,
du bringst den Vandalismus auf den Punkt. Bei der Hilflosigkeit der Ordnungshüter ist es kein Wunder, dass dieser Vandalismus immer mehr zunimmt. Dein Gedicht beschreibt, wie unsere Gesellschaft immer mehr verroht. Und das ist nicht gut. Für niemanden.
Ich lese solche Texte nicht gern, gebe dir aber sehr gern ein „Gern gelesen“. Vor der Wahrheit darf man die Augen nicht verschließen.
Inter-nette Grüße
Hubert







geschrieben von Catarina am 12.03.2026:

Lieber Hubert
ich wünschte, es gäbe keinen Grund darüber zu schreiben.
LG




geschrieben von Jo Hannes Coltitz am 12.03.2026:
Kommentar gern gelesen.
Hallo @Karin, schön das Du wieder dabei bist!
Viele Grüße, Jo




geschrieben von Catarina am 12.03.2026:

Hallo Johannes
sporadisch -
Danke, für Deine netten Worte und liebe Grüße




geschrieben von Angricolan am 13.03.2026:
Kommentar gern gelesen.
Um meinen 1. Kommentar zu vertiefen weise ich auf 1 Schule hin wo Vandalismus extrem ist. Renoviert wird seit Jahren nichts mehr, sieht schlimm aus innen.
Hier zeigt sich der Unterschied zwischen einer Gesamtschule und dem Gymnasium des Ortes.
Die Verrohung im Miteinander gespickt mit Brutalität und Zerstörung wurde mehr anstatt weniger. Es wird gedeckelt hin zur Öffentlichkeit außer es ist durch nächtliche Einbrüche bekannt geworden. Wer fragt nach Sicherungseinrichtungen, Kameras oder Alarmanlagen ahnt die Antwort. Alles zu teuer und so nimmt man es in kauf, bezahlt ja der Bürger, nicht die Täter.
Hier nach dem Stadtrat zu fragen ahnt deren Antwort.
Hurra die Schule brennt... gab es schon. Ehemalige Schüler kennen sich aus und zahlen ihre Schäden nicht.
Wir leben im besten Deutschland aller Zeiten sagen ältere Mitbürger und schütteln ihren Kopf über soviel Naivität.




geschrieben von EliJ am 19.03.2026:

Ich reiße ein, was längst verfault,
weil unter Lack der Rost sich staut.
Was du bewahrst, ist oft nur Schein,
ein „Früher war´s so“, zwingt uns zum Sein.

Zerstörung ist nicht Ziel von mir,
sie ist der Anfang, führt zu dir.
Ein Riss im Glas, ein Stein, der fällt,
macht Raum für eine andere Welt.

Von außen laut, vielleicht auch roh,
doch Brüche gibt es auch im Büro.
Mit Macht der Gesetze, Tag für Tag,
nur dass man weiße Handschuhe trag´,

Ich bin sichtbar, grob, direkt,
weil leise Wut, Massen nicht weckt.
Wenn deine Ordnung Stillstand ist,
dann bin ich Chaos, ein erster Riss.

Nicht alles was ich tue, ist klug,
manches Trotz und blinder Zug.
Doch zwischen Trümmern, Staub und Dreck
Liegt Neubeginn, noch halb versteckt.





geschrieben von Catarina am 20.03.2026:

Hallo EliJ
Dein Kommentar bestätigt meine Meinung: wer selbst nichts besitzt und auch nichts zuwege bringt, wird niemals materielle Dingen achten. Das Zerstören von Dingen des öffentlichen Lebens ist feige und dumm - und spiegelt den Charakter der Täter.


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