Veröffentlicht: 02.04.2026. Rubrik: Satirisches
Kürzlich…
sprach mich eine sehr gut erhaltene Dame, die nicht direkt arm aussah, an und es stellte sich überraschenderweise heraus (das berühmte Sahnehäubchen), es war sogar eine, der wenigen Personen die schon mal etwas von mir gelesen hatten.
"Ihr männlichen Autoren seid immer so unsensibel und wenn ein Objekt (des Schreibens) einmal am Boden liegt dann tretet ihr zumeist nochmal nach...!" Die Pünktchen deshalb weil noch vieles mehr gesagt wurde, was ich aber lieber unerwähnt lasse.
"Werte Dame“ sprach ich da, "gute Frau, zwar bin ich, statistisch gesehen ein Nachfahre von August dem Starken (Sachse) der nicht nur durch sein Hufeisenverbiegen, sein Gevögel durch alle möglichen Betten und sonstiges rüpelhaftes Benehmen einen gewissen Bekanntheitsgrad erlang, aber trotz alledem bin ich sehr wohl empfindsam, sensibel also zu allem, was sich nicht dagegen zur Wehr setzt. Ich empfinde mit fast allen meinen Figuren mit und auch der reale Teil der Menschheit ist meiner wärmsten Fürsorge gewiss,
Ausgenommen sind zwei Typen, die ich zum einen Teil nicht namentlich nenne, weil ich eine gute Erziehung habe und zum anderen der Datenschutz da sicher ein gewichtiges Wörtchen mitreden könnte. Nur so viel, der eine spricht fließend russisch und der andere trägt eine orangene Tolle. Vielleicht ist es ja auch ein Toupet (künstliches Haarteil) aber da möchte ich mich keinen Vermutungen hingeben“.
(O.R.F.)





