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6xhab ich gern gelesen
geschrieben 2026 von Tobias (Tobi).
Veröffentlicht: 05.04.2026. Rubrik: Persönliches


Gedanken zur Empathie

Empathische Menschen besitzen die Zauberkraft hinter Masken zu schauen. Man kann ihnen schwer etwas vormachen. Sie sind mit der Dimension der Tiefe in Kontakt. Je tiefer sie in ihrer eigenen Existenz hinabgestiegen sind durch aufrichtigen Kontakt mit dem Hier und Jetzt, desto klarer und umfassender der Blick.

In der Regel besitzen empathische Menschen starke natürliche Heilkräfte. In Form der Selbstheilung und Aussenheilung. Sie sind sehr offen für universale Gesetzmäßigkeiten, mögen meist Stille, Natur und allein sein. Drei Herausforderungen für empathische Menschen gibt es aus meiner Sicht: 1. die eigenen Bedürfnisse vergessen oder nicht wichtig nehmen 2. fehlende Körperlichkeit durch den regelmäßigen Zugang zu intensiven Gefühlen 3. da sie oft als Spiegel agieren (spüren intuitiv Ungleichgewichte und nehmen den Gegenpart ein, übertreiben den Part oder Ähnliches), sind Schattenprojektionen auf sie wahrscheinlich

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Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von Angricolan am 05.04.2026:
Kommentar gern gelesen.
Deinen 1. Satz kann ich voll bestätigen. Danach allerdings schweift es ab in die esoterische Gedankenwelt der allerdings mit Vorsicht und eigenen Erfahrungen begegnet werden muss.
Wie lange hält die Empathie des Anderen an?
Es wurde darüber viel geschrieben, diskutiert und am Ende muss jeder selbst entscheiden wie weit seine Empathie er/sie ausleben kann, in der heutigen Zeit.




geschrieben von Tobi am 05.04.2026:

Ja Subjektivität spielt in der Esoterik eine größere Rolle, im Gegensatz zur wissenschaftlichen Exoterik. Sehe ich auch wie du, dass eigene Erfahrungen dabei am wichtigsten sind! Wer ähnliche Erfahrungen gemacht hat, kann mit dem Text vielleicht was anfangen.

Deine Frage nach den Grenzen der Empathie finde ich gut. Ich würde schon sagen, dass sich die Empathie im Laufe der Zeit verändern kann. Sie ist aber bei jedem Menschen unterschiedlich angelegt. Von großer Empathie bis kaum Empathie ist sicher alles dabei.





geschrieben von Phoberos am 18.04.2026:
Kommentar gern gelesen.
Empathie wird ja oft als sehr positiv dargestellt – fast schon als etwas grundsätzlich Gutes.
Ich sehe das etwas anders.

Empathie ist für mich kein Wert an sich, sondern ein Werkzeug.
Wer andere gut versteht, kann helfen – oder gezielt beeinflussen.
Ein guter Verkäufer oder auch ein Politiker braucht Empathie.
Nicht unbedingt, um Gutes zu tun, sondern um zu wissen, wo er ansetzen muss.

Deshalb frage ich mich:
Ist Empathie wirklich eine Stärke – oder einfach nur eine Fähigkeit, die wir gerne moralisch aufladen?

Und vielleicht noch unbequemer:
Wie oft nutzen wir Empathie selbst, bewusst oder unbewusst, um etwas zu erreichen?

Ev.müssen wir auch zwischen kognitiver und emotionaler Empathie differenzieren.




geschrieben von Tobi am 19.04.2026:

Dank dir für deinen Kommentar Phoberos. Ja da sagst du was, eine Idealisierung von Empathie scheint immer eine Gefahr zu sein. Auch wenn Idealisierungen an sich recht menschlich sind.

Mit "Werkzeug", "gezielt beeinflussen" und "Empathie nutzen" kann ich persönlich nicht viel anfangen in dem Kontext. Empathie im Text oben geht eher auf die fühlende, spürende Seite ein, anstatt auf Kognitives.

Spontanes Zitat dazu: "Mehr Spüren, weniger Spuren."
:-)

Liebe Grüße



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