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1xhab ich gern gelesen
geschrieben von ORF.
Veröffentlicht: 25.04.2026. Rubrik: Satirisches


Beim Gassi

Kürzlich kamen das Dreamteam, bestehend aus Alfy (Hund) und einem seiner Menschen (mich), wieder einmal an der ehemaligen Pferdekoppel vorbei. Ehemalig deshalb, weil Pferde auf dieser Wiese schon ziemlich lange Geschichte sind. Seitdem wird das ganze Areal von Schafen, der verschiedensten Generationen verwaltet und bearbeitet.
Ich wurde in einer winzigen Gemeinde groß und meine Eltern haben uns, den Kindern (ich habe noch zwei Schwestern) schon beizeiten nahegelegt alle und jeden zu grüßen, bevor der Gegenpart zieht, den Hut, die Mütze, was weiß ich. Meiner guten Kinderstube geschuldet, grüße ich im Heute auch immer die Wollnischel wenn wir ihrer ansichtig werden. Die winken nicht etwa mit ihren Hufen zurück, dass nicht aber ein begeistertes Bähen oder Mähen, so genau weiß ich das nicht, ist immer der Lohn für meine Höflichkeit. Das eine Schaf hat nur ein ganz dünnes Stimmchen. Das liegt daran, dass es noch ein Lamm ist, und da sehen wir großzügig darüber hinweg.
Klar könnte man sich jetzt fragen warum schreibt er diesen ganzen Sermon? Ich will damit darauf hinweisen, dass Grüßen noch großgeschrieben wird, also üblich ist, hier auf dem Lande, in der tiefsten Provinz.
(O.R.F.)

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