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geschrieben 2026 von Lüdel (lüdel).
Veröffentlicht: 01.07.2026. Rubrik: Märchenhaftes


4.Der Zwerg und der Riese – die Gülriesen

Gülriesen waren freundlich und hilfsbereit.

Gerne halfen sie den Bewohnern der Dörfer beim Holzschlagen in den Wäldern.

Nur hier wussten sie, dass dies ein Schutzwald war.

Mit ihrer Größe von einer gewöhnlichen Tanne gehörten sie eher zu den kleineren Riesen. Ihr unverwechselbares Lächeln und ihre freundliche Art hatten den Bewohnern der Dörfer Vertrauen zu ihnen gegeben.

Heute folgten Riese Goldleo und Zwerg Rony dem Adler, der auf der Suche nach Mäusen war. Hinter dem Wald lag eine große Wiese, auf der es genug davon gab.

Bisher war Riese Goldleo noch nie hier gewesen.

Zwerg Rony kannte die Gegend, denn damals kam er von dort. Hinter der Wiese und den kleinen Hügeln lagen mehrere kleine Dörfer.

Fast waren sie angekommen, da kamen ihnen zwei Gülriesen entgegen.

Die beiden lachten freundlich und hoben die Hand zum Gruß.

Sie reichten dem Riesen Goldleo gerade bis zu den Knien.

Kurzerhand setzten sie sich auf liegende Baumstämme. Die beiden Gülriesen begannen zu erzählen.

Und sie endeten damit, dass sie niemals lange an einem Ort blieben.

Riese Goldleo ging ein Gedanke durch den Kopf, und er erzählte den beiden, dass es am anderen Ende des Waldes ein Dorf gab, das ihre Hilfe gut gebrauchen konnte.

Er erklärte ihnen, dass er sich wünsche, sie würden dort als Dorfwächter bleiben. Bisher habe sich noch kein Betrüger gewagt, in den Wald zu kommen.

Auch deshalb nicht, weil der Berggeist Rübezahl hier wachte.

Die beiden Gülriesen machten große Augen und murmelten erstaunt:
„Rübezahl.“

Einen solch besonderen Auftrag wollten sich die beiden nicht entgehen lassen, und so willigten sie ein.

Gemeinsam gingen sie zum anderen Ende des Waldes.

Ein einzelner alter Mann, der sich auf einen Stock stützte, schien dort auf sie zu warten – ein Weiser.

Die Gülriesen grüßten ihn freundlich. Riese Goldleo und Zwerg Rony nickten ihm zu.

Und so gingen die Gülriesen mit.

Einige Tage später, als sich Riese Goldleo und Zwerg Rony am Fluss aufhielten, erzählten die beiden Gülriesen, dass die Dorfbewohner dankbar seien, denn durch sie gebe es keine Überfälle mehr.

Die beiden Gülriesen dankten Riese Goldleo, denn schließlich war es sein Vorschlag gewesen.

Goldleo nickte nur.

Somit war auch der Schutzwald sicher.

Der Adler kam herangeflogen, und von oben sah er die vier am Ufer des Flusses sitzen. Sein Schatten glitt über das Wasser, und er ließ einen guten Abendpfiff erklingen.

Alle blinzelten zu ihm hinauf und beobachteten seine Flugkreise.


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Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

Einen Kommentar schreiben

geschrieben von Rautus Norvegicus am 01.07.2026:

Liebe Lüdel,

wenn es das Abenteuerland nicht schon gäbe, hättest du es mit deinen bunten Schilderungen erfunden😊

Liebe Grüße
🐀
Ratte Rautus




geschrieben von lüdel am 01.07.2026:

Danke Rautus, wer weis, wer weis?
Lüdel🧚‍♂️





geschrieben von lüdel am 01.07.2026:

Danke euch für eure Herzen 💜🧚‍♂️ Lüdel


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