Veröffentlicht: 20.10.2026. Rubrik: Unsortiert
Vom weltlichen schon weit entfernt
„Warum kamst du mir nicht nach?“ Katja kam aus dem Bad stand dann hinter mir und legte beide Hände aufstützend auf meine Schultern.
„Du hast keine Geduld und ich schreibe, wie du weißt an meinem neuen Roman“. Sie beugte sich über mich schien zu lesen, während ich aufhörte zu schreiben.
„Der Herr schreibt wohl wieder über mich wie ich lese und meinen Namen benutzt du auch noch dafür“.
„Du bist mir sehr, sehr wichtig“.
„Fang jetzt nicht wieder so an, komm mit und zeige es mir“. Sie lachte, sprach weiter dabei.
„Du bist ja vom weltlichen längst umgeschwenkt ins darüber Schreiben. Ich hätte es wissen müssen bin leider nicht darüber aufgeklärt worden von meiner Mutter oder den Omas“. Sie kraulte meinen Nacken, biss mir dann ins Ohrläppchen.
„Ich zieh mich wieder an, gehen wir ausessen oder willst du etwas bestellen?“
„Wir gehen ins Loretta Katja, ich nehme diesmal meinen Wagen nicht die Bahn zum Wannsee damit du was trinken kannst“.
„Prima, danach könnten wir…“. Was sie sagte, verstand ich nicht, denn die Türklingel schrillte los. Katja sagte zu mir wir sind nicht da, ich will heute keinen mehr sehen. Es dauerte ewig, bis sie zurück war. Frauen und anziehen, wenigstens da ist sie schneller aber mit Schminken auf jugendlich dazu dauert es seine Zeit. Ich schaute in die Küche sah sie dort sitzen und überlegte ob jetzt eine Bemerkung dazu passend wäre. Besser nicht ihrer bisher guten Laune wegen.
Ich machte mich fertig, zog einen Übergangsmantel an zu den neuen schwarzen Schuhen, die wir am Morgen gekauft hatten. Wartend an der Wohnungstüre hustete ich mehrmals ohne das Katja erschien.
„Ich brauche noch etwas du könntest den Wagen schon holen, unten warten“.
Ich ging los, kam zurück und Katja sprang förmlich neben mich. Ich ahnte ihr Lieblingsgesprächthema kommt, sobald wir mit dem Essen fertig sind. Es kam beim Rausgehen aus dem Lokal. Sie ärgert mich damit, um etwas zu erreichen.
„Vorhin als du zur Toilette warst, hat der Kellner mich gefragt, ob du mein Vater bist. Er hat dich hier schon gesehen mit einer älteren Frau“.
„Es kann sein. Ich bin müde, war früh auf heute und morgen will ich zu einer Auktion habe schon eine Nummer erhalten für 9 Uhr“.
„Du bist zu mir wirklich wie ein Vater“. Sie lachte und ich grinste innerlich damit sie es nicht mitbekam. Katja kann anstrengend sein und kostet Nerven und Kraft.
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Ich sah auf die Wanduhr es wurde Zeit mein Schreiben zu beenden, denn gleich würde der Anruf kommen mit der Frage, ob ich komme oder sie den Bus nehmen muss. Ich speichere ab, klappe den Laptop zu, nachdem ich auf Beenden gedrückt habe. Wieder ein Kapitel beendet. Eines weiß ich längst es werden mehr werden müssen und Katja spielt darin eine Art erotische Zwischenrolle, eine Episode die mit einer Überraschung zu Ende geht von ihr aus. Wie im echten Leben kommt der Zeitpunkt wo es dem Ende zugeht, der Mann über die hyperaktive Frau lächelt, ihr den Rat gibt sich etwas Jüngeres zu suchen als einen Vergnügungs-Daddy.
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Geschichte Nummer 11125



