geschrieben 2013 von Angricolan (Angricolan).
Veröffentlicht: 31.10.2026. Rubrik: Lustiges
Wir sind alle eine Familie
Vorwort:
Eine lockere, rasante Kurzgeschichte von 2013 in kurzen Worten wobei sich der Autor entschuldigt bei den namentlich genannten Personen, die vielleicht echt sind, wer weiß es so genau. Vielleicht war es so damals in einer Firma, die heute nicht mehr existiert, übernommen oder aufgelöst wurde wie so viele andere Unternehmen. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen. Autor Angricolan mit Cop und allen Rechten an dieser Kurzgeschichte.
Wir sind alle eine Familie
Jeder hat mal klein angefangen, Ulf Trappmann blickte auf, schob den Blick vom Monitor zu seiner Chefin hin. Chefin stimmte zwar nicht, es gab einen Mann über ihr der das letzte Wort hatte, dem diese Firma gehörte.
Elvira, Elfi genannt, musste er anreden mit Frau Schlott. Du lernst mich noch kennen. Dieser erste, ernste Satz von ihr blieb in seinem Gedächtnis haften. Lehrlinge haben zu schweigen, zu tun was man ihnen sagt.

Eugen, ein kleiner, hagerer Azubi im letzten Lehrjahr galt als stiller Beobachter. Er versuchte Elfi aus dem Weg zu gehen. Eugen, so im Vorbeigehen erwähnte, habe zwei ältere Schwestern, kenne mich mit Frauen aus. Ulf hüte dich vor Frau Schlott, sie saugt dich aus, wenn du mit ihr allein bist, kein Zeuge auftauchen kann. Was er damit meinte, blieb sein Geheimnis.
Frau Schlott und ihr Hund. Kein kleiner, bekannt ein stattlicher Rüde, belebte Eugens Fantasie. „Es bleibt unter uns Ulf, bin bei Twitter, weiß was Frauen so treiben. Warum gibt es wohl hier keine weiblichen Lehrlinge zum Industriekaufmann“.
Schweig lieber, Ulf verwirrten all die Gedanken von Eugen, dem Twitterer. Es schien, als wäre Ulf nun sein Vertrauter, sein Freund. Ein Ohr für seine Gedanken am Tage.
Es wurde wärmer draußen, drinnen bei geschlossenen Fenstern strömte die Wärme von unten hoch aus der Produktionshalle. Die Klimaanlage kühlte nah erhitzte Gemüter. Die sichtbaren Veränderungen waren nun offene Türen im Bürotrakt. Die Mitarbeiterinnen trugen Röcke oder dünne enge Hosen, dünne Blusen, ein Shirt, keinen Rollkragenpullover mehr.
Für Eugen war es die schönste Zeit des Jahres.
Frau Schlott nannte Eugen ihren Kleinen. Sie teilte mit ihm ein Geheimnis, seit im Archiv der Rauchmelder piepste an einem Freitagnachmittag wo Aufräumen, Umräumen angesagt war.
Fehlalarm, Eugen als erster zur Stelle gab Entwarnung, wurde gelobt von Elfi die großartig es weitergab. Zurück vom Chef rutschte Eugen die Hose, weil die Schnalle durch eine plötzliche Bewegung ihre Funktion verlor.
Hier breche ich ab und der komplette Text ist lesbar in der PDF- Datei. Wer nun fragt warum so jetzt, der wird beim bis zu Ende lesen es verstehen.
2x
Geschichte Nummer 11239


