Veröffentlicht: 04.05.2026. Rubrik: Satirisches
Immer wieder…
flattert uns postalisch oder auf elektronischem Wege Werbung zu, die Hilfe verspricht, wenn aufgrund zunehmenden Alters oder auch anderen biologischen Bedenklichkeiten, beim Menschen die Hörfähigkeit nachlässt. Man kann so ein „Hörgerät“ zuvor ja auch ausprobieren (Wollen sie nicht ein Jahr Testhörer werden?) Die Namen der Firmen, die dies versprechen sind fast ohne Zahl aber um sie letztlich nicht in Verlegenheit zu bringen oder irgendjemand Vorteile auf dem Markt zu verschaffen, werde ich mich hüten hier Namen zu nennen.
Aber noch nie, ich betone niemals, ist uns in dieser Richtung etwas, Hunde betreffend, untergekommen. Unser Hund wird nächstes Jahr zehn Hundejahre alt und irgendwann, im Laufe der nächsten Zeit wird sein, bisher fulminantes Hörvermögen nachlassen und dann kann er an sich nur noch vorrangig mit der Nase agieren. Wie oft habe ich schon andere Hundeführer klagen hören, der meinige (manche sagen auch unserer) ist steinalt und fast taub aber sein Riechorgan tut es noch.
Es kann doch wohl nicht allzu schwer sein, ein Hörgerät für ältere Hunde zu entwickeln. Wäre das nichts für angehende oder Erfinder überhaupt? Man könnte es ja im Nachgang in der `Höhle der Löwen´ vorstellen, ein Startup gründen und es patentieren lassen.
Eines muss natürlich klar sein. Auch anteilmäßig wird sich keine gesetzliche Krankenkasse an den Kosten der Anschaffung beteiligen. Wie das bei Privatversicherten ist, entzieht sich logischerweise meiner Kenntnis, da ich ein sogenannter Kassenpatient (also NICHT privatversichert) bin.
(O.R.F.)
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