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2xhab ich gern gelesen
geschrieben 2026 von Catarina (Catarina).
Veröffentlicht: 07.06.2026. Rubrik: Menschliches


Organspende

Ein Herz, das schweigt, kann weitergehen,
ein Leben endet, doch bleibt nicht stehen.
Die Dunkelheit, sie wird zu Licht,
Organspende – unsere Pflicht!

Sie ist kein Heldentum, kein großes Wort,
nur Menschlichkeit im Hier und Dort.
Sie macht aus Abschied manchmal Segen,
auf aussichtslos geglaubten Wegen.

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Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von Hessehex am 07.06.2026:

Liebe Catarina, ich habe im Krankenhaus in der entsprechenden Abteilung gearbeitet und weiß, was mit den "Verstorbenen" (Spendern) geschieht. Entsprechende Schilderungen laß' ich lieber sein. Aus diesem Grunde gibt es für mich keine Organspende - ich warte lieber, bis die Forschung ausgereift ist und man körpereigene Organe nachzüchten kann. Aber ich respektiere Deine Ansicht. Lieben Gruß Anne




geschrieben von Catarina am 07.06.2026:

Liebe Hessehex
das muss jeder für sich selbst entscheiden. Mir ist egal, was man mit meinen "fleischlichen" Überresten einmal macht und würde mich freuen, wenn ich einem anderen Menschen noch einige Jahre Leben schenken könnte.
Nach einer Feuerbestattung ist nichts mehr übrig, für die Nachwelt.
In vielen Fällen wird ja auch eine Obduktion angeordnet. Da wird niemand gefragt. Schön? Nein, abeer nützlich, genau wie die Organspende.
LG Catarina




geschrieben von Hessehex am 07.06.2026:

Bei einer Obduktion sind die Menschen wirklich tot. Bei Organspenden leider nicht. Ich habe gesehen, wie die "toten" Körper sich aufbäumen. Aber für mich trifft das eh nicht zu - ich bin zu alt für Organspende, und ich möchte auch keine mehr. Wenn meine Zeit abgelaufen ist ......o.k.




geschrieben von Catarina am 07.06.2026:

Hallo Hessehex
das sind spinale Reflexe. Sie können bei hirntoten Patienten auftreten, wenn der Körper bei der Organentnahme berührt oder bewegt wird.Diese Phänomene sind rein mechanisch und haben nichts mit einem tatsächlichen Empfinden oder Leben zu tun. Das Gehirn ist beim Spender nachweislich und unwiderruflich tot (Hirntod). Das Rückenmark im Körper ist jedoch vom Gehirn unabhängig und arbeitet als eigenständiges Nervensystem weiter. Der Patient empfindet dabei keine Schmerzen, da das Bewusstsein und die Schmerzverarbeitung vollständig erloschen sind.





geschrieben von Hessehex am 07.06.2026:

Ich möchte, um für mich dieses Thema abzuschließen, verweisen auf das folgende Buch (NICHT mein Text, sondern zitiert wird die Erläuterung des Verlags dazu), ich finde es lesenswert für alle, die sich einen Organspendeausweis zulegen möchten.
Organspende: Die verschwiegene Wahrheit von Richard Fuchs
Es ist ein Kompendium für alle, die beruflich mit der Thematik zu tun haben, aber auch für jeden einzelnen, der vor der Frage steht 'Soll ich einen Organspendeausweis unterschreiben oder ihn zerreißen?' Das Transplantationsgesetz von 1997 und auch die Novelle von 2012 leiden unter schweren Geburtsfehlern. Private Stiftungen übernehmen Beschaffung und Verteilung der Organe, die Bundesärztekammer, ein nicht rechtsfähiger Verein, hat die Deutungshoheit zur Todesfeststellung. Das installierte System ist schwer zu durchschauen und zu kontrollieren. Das Hirntod-Kriterium ist eine interessengeleitete Vereinbarung bar jeder wissenschaftlichen Erkenntnis. International wurde wiederholt über Hirntod-Fehldiagnosen berichtet. In den USA wird bereits diskutiert, ob man künftig nicht wahrheitsgemäßer von 'Justified Killing' sprechen sollte. Doch in Deutschland wird dies ignoriert, denn der Hirntod ist die Geschäftsgrundlage der Transplantationsmedizin. Die Skandale in Regensburg, Göttingen und Essen erschüttern die Transplantationsmedizin. Wichtige Aspekte blieben auch bei der Novelle des Transplantationsgesetzes 2012 unbeachtet und viele Fragen unbeantwortet: Leidet das System an einer 'deregulierten Verantwortungslosigkeit', wie der Staatsrechtler H. Lang feststellt? Ist die Organtransplantation ein Akt der Nächstenliebe oder eher ein lukratives Geschäft? Erhöhen wirtschaftlicher Druck und Zielvorgaben die Versuchung für die Kliniken, die Zahl der Transplantationen ohne Rücksicht auf die Qualität des Ersatzorgans zu erhöhen? Der Chefarzt der Uniklinik Bochum gibt zu: Eine 'florierende Transplantationsabteilung ist eine Goldgrube für das gesamte Krankenhaus. Schon mit einer vergleichsweise geringen Spendenzahl lässt sich viel Umsatz erzielen.'

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