Veröffentlicht: 20.06.2026. Rubrik: Menschliches
Von wegen!
Um das Ausschlafen ist es heute morgen nicht sehr gut bestellt. Unser Hund, an sich ein stattlicher Rüde, ist nicht schussfest und kratzt aufgeregt an unserer Schlafzimmertür, weil es irgendwo blitzt und Donner grollt. Da schnappe ich mir die zitternde Schnuffelnase und gehe mit ihm in die vermeintlich sicherste Zone des Hauses, den Keller. „Hier kann dir nichts passieren mein Freund und einer deiner Menschen ist bei dir!“ Beruhigende Streicheleinheiten außer der Reihe gibt es zusätzlich.
Was für ein Zufall. In dem Raum, in dem Tier und sein menschliches Alphatier Zuflucht vor dem "bösen" Gewitter suchten steht mein Laptop! Ein Kaffee ist schnell aufgebrüht und los geht es mit der Schreiberei. ...derzeit ist so ein Gewitter in der Gegend…
Klar ist es noch ziemlich früh am Morgen und ausgeschlafen bin ich auch noch nicht direkt, aber was tut man nicht alles, um einen angstbebenden Fellträger zu beruhigen. Früher als ich noch in Schichten arbeitete und es war gerade Frühschicht bin ich um diese Zeit bereits zur Arbeit gefahren. Steckt noch irgendwie drin, das Munterwerden in, an sich, nachtschlafenen Zeiten.
(O.R.F.)
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