Veröffentlicht: 28.06.2026. Rubrik: Satirisches
Oha! (1.Tag im Urlaub)
Jetzt wird es interessant. Meine brandenburgische, angeheiratete Cousine, diente kürzlich einem gefräßigen Fisch als Objekt der Begierde. Sie wurde bei einem Badegang von irgendwas unter Wasser bis aufs Blut gebissen. Wie ein Nachbar bestätigte, war es wohl ein Wels, der sich erdreistete an der „Krone der Schöpfung“ herumzuknabbern. Woher es der bewusste Nachbar wusste, ist mir momentan noch unklar, die Ärzte (Chirurgen?) waren auf jeden Fall Happy, als sie die Wunde vernähten, denn für sie war es das absolute Debut.
Ein übergriffiger Friedfisch? Da war doch vor Jahren mal was in einem bayrischen (fränkischen) Dorfweiher. Da hat wohl ein gefrässiger Kiemenatmer Menschen gebissen und ganz und gar einen kompletten Dackel verspeist. Ob er im Nachgang gerülpst hatte, wurde nicht überliefert. Dazumal war es gerade „Sauregurkenzeit“ auf der Informationsschiene und der hatte ich es entsprechend zugeordnet. Da nimmt man es nicht so genau mit dem Wahrheitsgehalt einer Meldung, Hauptsache Leser, noch besser, wenn gleich Abos abgeschlossen werden!
Aber hier und jetzt, in der hitzegebeutelten Mark Brandenburg? Die Betroffene jedenfalls wird heute von uns noch heimgesucht und da werden wir sehen.
Vielleicht hat der Fisch (hervorragender Speisefisch bis zu etwa 3m groß) ja nur Brutpflege betrieben und sein Gelege (die Babyfische) gegen einen vermeintlichen Aggressor verteidigt. Wer weiß!
(O,R.F.)





