Veröffentlicht: 01.07.2026. Rubrik: Satirisches
Preisschock
Am zweiten Tag unseres Urlaubes, waren Freund Alfy und ich schon beizeiten aufgebrochen. Gassi, Seeluft und zusätzlich motivierend für einen derart frühen Morgenausgang wirkte noch der Fakt, dass ich eh nicht mehr schlafen konnte. Hell war es schon und die Außentemperaturen von +18 Grad Celsius zu Beginn wurden von Tier und Mensch sehr dankbar entgegen genommen. Als wir gegen halb acht etwa zurückkehrten kratzte das Quecksilber des Außenthermometers schon etwas über 23 Grad herum.
Nach einem reichlichen Frühstück ging es über die Ländergrenze nach Polen auf den Markt und zum Tanken. 1,40 Euro /Liter Super (kann sein dass es E10 war).
Wir Bundesdeutschen stehen über solchen Dingen und erschaffen genau dazu eine Taskforce, die Erfolge und Erleichterung beim eigenen Bürger erzielt die nicht nur gegen Null sondern ziemlich steil nach unten tendieren. Das 17 Cent/ Liter Geschenk der Bundesregierung an ihre Autofahrer ist ab dem 01.07. (heute) diesen Jahres sowieso erst mal Geschichte, abgesehen davon, dass der Spritpreis, bei uns, auch in Vorkriegszeiten eh viel höher war als in den Nachbarländern. Wie machen die das nur? Abgucken ist nicht, wir erfinden das Fahrrad lieber neu. Wenn ich so zurückdenke fällt mir ein, dass sich die Mineralölkonzerne sicherlich schon seit Jahrzehnten einen Ast über die dämlichen Deutschen gelacht haben, die schon seit Geraumen mit zu den Spitzenzahlern für Sprit zählen.
Von den anderen Energiepreisen mal ganz zu schweigen!
(O.R.F.)
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