Veröffentlicht: 30.08.2026. Rubrik: Unsortiert
Eine Orange in Indien
Rania bremste vorsichtig. Sie stieg ab, lehnte ihr Fahrrad an die große Hütte und nahm, nachdem sie sorgfältig ihre Kleider gerichtet hatte, ihren Henkelmann vom Lenker. Ihr schwarzes Haar glänzte in der Sonne.
Ein kleiner Laster mit offener Fläche fuhr holpernd an ihr vorbei, es staubte, und eine Orange fiel im hohen Bogen von der Ladefläche vor ihre Füße.
Rania freute sich bis tief ins Herz hinein. Ihre Mutter liebte Orangen. Was für ein schönes Mitbringsel aus der Schule und gleichzeitig ein kleiner Dank, dass ihre Mutter in den vergangenen Jahren beständig mit ihr zum Tempel in die weit entlegene Stadt gereist wahr, damit sie beide ihr Haar dort opfern lassen würden, was sie dann auch taten.
Als große Segnung empfingen sie nach einigen Opfern viel Gebet, Wohltätigkeit, Hoffnung und Vertrauen, die unendliche Überraschung, dass sie das Habe ihrer verstorbenen Nachbarin, die allein gelebt hatte, erben würden.
So wurden sie also erhört. Rania konnte nun zur Schule, später eine einfache, aber gute Arbeit finden. Sie war sehr zufrieden mit sich und der Welt.
Sie steckte die Orange in die Tasche ihres Kleides, nahm ihren Henkelmann, wo die Mutter Reis mit Curry eingefüllt hatte, und folgte der Schulhütte entlang der Lehrgesänge der Schüler, bis sie an ihrer Klasse angekommen war.
Sie bestieg die Stufe zum Klassenzimmer und war entschwunden in ihre neue Welt aus Zahlen und Buchstaben, aus Physik und Biologie.
Autorin: Von Gott inspiriert, von mir, Silla/Herbstsonne, niedergeschrieben.
Meine Geschichten sind auf Rechtschreibung und Grammatik geprüft, mit Unterstützung von ChatGPT.
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