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geschrieben von Mittermayer Christa.
Veröffentlicht: 05.09.2026. Rubrik: Unsortiert


Lukas und Emmi -unsere alten Hunde

Zuerst, bevor ich von diese Hunden erzähle, beide gehören uns nicht, wir betreuen sie nur.
Lukas, seit 14 Jahren eigentlich sein Hund. Ein Setter, groß und schwarz, jetzt schon sehr eigensinnig, wenn nicht stur. Heute tut mir alles weh, ich gehe nicht spazieren. Kein Leckerli - dann bleibst du halt zu Hause - ein wunderschönes Jagdhaus am Waldrand. Am Abend, mein Mann gibt es nicht auf: "Komm, hier ist etwas ganz Besonderes, Schinken," und eingewickelt seine Medikamente. Es klappt, er steht mühsam auf und dann geht es los. "Wo gehen wir, den Berg hinunter? Bergsteigen nicht angesagt?" Er bellt kurz und es geht los. Am Abend, mein Mann ist ganz glücklich, und so hatten beide, gemeinsam alt geworden, ein Erfolgserlebnis. "Er ist doch mein Hund, auch wenn er nicht bei uns wohnt." Die Besitzerin, glücklich, ihr Hund wird bestens betreut, und wenn wir einmal auf Urlaub fahren - "Um Gottes willen, jetzt wird er mir immer ins Haus machen, und mit niemanden will er spazieren gehen."
Emmi, das Gegenteil von Lukas, ein ehemaliger rumänischer Straßenhund, Überleben erfahren, eine Dackelmischung, fand nach 6 Jahren in Salzburg ein neues Zuhause - bei unserer Nachbarin gegenüber.
Doch diese stürzte unglücklich, Wirbelbruch, und so kam ich zu Emmi. Stundenlange Spaziergänge, unterbrochen - jetzt bin ich endlich frei - und weg war sie. So lernte ich alle Waldwege, alle Futterstellen kennen. Bis heute ist sie total verfressen. Ein Jagdaufseher, auf eine Entschuldigung von mir. "Ja, ja, wir haben sie immer in unserer Kamera, sie frisst sogar Rüben. Rehe erwischt sie sowieso nicht." Ich war beruhigt. Das Alles spielte sich vor circa 7Jahren ab, und heute? Ihr Frauchen schwer krank, ans Bett gebunden , Emmi sehr alt, dick, doch sie will mit! Ich belle doch nicht umsonst, bitte, bitte, nimm mich mit! Das tun wir auch, einmal mein Mann, dann wieder ich, im Schneckentempo schleichen wir dahin. Aber sie ist glücklich. Doch heute eine Schreckensnachricht, sie sah das, was mir schon seit einiger Zeit aufgefallen: "Sie ist völlig blind! Darum geht sie auch so langsam und schnuppert so viel."
Doch zum Glück haben wir noch Valentin, 6Jahre alt, den liebsten Rauhaardackel, den es gibt. Er wohnt bei meiner Freundin, leider auch krank, und wir gehen mit ihm spazieren.

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