Veröffentlicht: 09.09.2026. Rubrik: Satirisches
Auf einem...
unserer letzten Hundeläufe, von Alfy und mir, begegnete ich der Hundeführerin die ab und an, den berühmt, berüchtigten Killerpudel (der sicher schon mehrfach vom Schreiber dieses Texte erwähnt wurde) ausführt. Seit dieses Tier fachgerecht entrüdet wurde hat sich sein Zustand von einer globalen Bedrohung zur Harmlosigkeit einer Fußhupe entwickelt. Wobei ich schon selbst erleben musste und auch aus vielen berufenen Mündern gehört habe, dass eben die (die vermeintlich harmlosen Fußhupen) nur auf den Moment warten das Blickkontakt zwischen dem menschlichen Opfer und dem, im Inneren von Killerinstinkten gebeutelten Tier, abreißt. Aber dann…!
Die obligaten Fragen zwischen den Hundeführern: „woher?“ und „wohin des Weges?“ ließen wir außen vor, denn zum einen weiß ich, wo sie wohnt, und sie ist in Kenntnis, dass ich es weiß. Zum anderen beantwortete sich die zweite Frage von selbst, denn es fing gerade mit Regnen an und da will man so schnell wie möglich ins schützende Heim zurück. Klar, ein dichtes Dach sollte schon obenauf sein also nicht in dachlosen Rohbauten oder gar dem Freien Schutz vor Niederschlägen (Wetter) suchen. Auf meine geäußerte Verwunderung,, warum sie heute allein unterwegs wäre, da ja der Pudel der Tochter gehört, brabbelte sie etwas von „...die Tochter hätte sich im Bad verkantet…“ und war weg.
Nun bleibt mir der Rest des Tages mit dem quälenden Problem, ob sich ihr Kind hoch- oder quer Kant verkeilt habe und wie man solches tut, da ich genau dies noch nie geschafft habe.
Selbstverständlich bleibt die Zeitspanne des Seniorensports frei von diesen Zweifeln (am späten Nachmittag) da wir uns dort aufs sportliche Geschehen konzentrieren müssen,
(O.R.F.)





