Veröffentlicht: 06.10.2026. Rubrik: Satirisches
Seit dem späten Nachmittag ...
des gestrigen Tages sind Hund und ich zurück aus den sächsisch-vogtländischen Gefilden.
Gleich wurde auf einem späten Gassi Gang die heimische Umgebung kontrolliert, ob alles noch seine Richtigkeit hat und jegliches an der altbekannten Stelle aufzufinden war.
Nur so viel, so weit war alles in Ordnung nur pupstrocken (im Bordsteinmillieu täte man furz- schreiben) Die Gefahr hier über einen Pilz zu stolpern, sich deshalb die Beine zu brechen und in einer grünen Wildnis zugrunde zu gehen, weil Hilfe, wenn überhaupt erst viel zu spät käme, ging gegen Null. Es hat in den letzten sieben Tagen vor Ort nicht geregnet, die Wälder sind bräunlich und ziemlich kahl, Nutzpflanzen neigen sich entsagungsvoll gen Boden. Es mangelt an Wasser von oben. Aber ich fahre nicht zurück ins Vogtland. Ab Wochenmitte soll es hier ekliges Wetter geben also Niederschläge, vielleicht nicht vom Feinsten aber sehr gehaltvoll sollen sie sein. Ob das noch nützt. Wir lassen uns überraschen, weil ja uns sonst nichts überbleibt.
Ach so Hund! An gewohnter Stelle, nach mehrmaligem Markieren gegen saft- und kraftloses Gehölz, empfing uns ein lautes, aufgeregtes Gebell einer der Freundinnen von Alf. XXXX (Datenschutz) wollte von unserem Rüden besucht und von mir ausgiebig gestreichelt werden. Vorher hätte sie keine Ruhe gegeben. Die Hündin ist eine Ur, ur, noch mehr Uhren, Nachfahrin der ersten Hündin im All und sieht dieser verblüffend ähnlich. Eine Laika Hündin. Dies fiel mir ein, weil wir vergangene Woche in einer Weltallaustellung in Morgenröthe – Rautenkranz waren, dem Geburtsort von Siegmund Jähn, dem ersten Deutschen im All. Damals war er noch DDR-Bürger und Pilot auf der MIG 21, stationiert in Marxwalde. Zu fast der gleichen Zeit tat meine Wenigkeit Dienst als Flugzeugmechaniker in Peenemünde, an dem gleichen Flugzeugtyp, Höher habe ich es eben nicht geschafft, obwohl ich so gerne Kosmonaut geworden wäre, jetzt nennt man den Job Astronaut.
Noch eine kleine Geschichte über den Siegmund Jähn (S.J.) und seine Zeit auf der MIR (russische Raumstation, ist mittlerweile verglüht)
Als S.J. landete wurde er gleich danach von einem Arzt untersucht. „Siegmund“ fragte der, „Siegmund warum hast du so geschwollene Hände?“.“ Ganz einfach antwortete dieser, jedes Mal wenn ich da oben was anfassen wollte, haben mir die russischen Genossen auf die Griffel (Hände) geschlagen mit dem Hinweis lass das! Und im Laufe der Zeit, nun ja“.
(O.R.F.)





