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geschrieben 2026 von Christina Kopany.
Veröffentlicht: 16.10.2026. Rubrik: Nachdenkliches


Konformität versus Vielfalt

Wenn wir Menschen alle gleich wären, wäre das Leben auf diesem Planeten sehr eintönig.
Stell dir vor, jeder Mensch würde dem anderen gleichen:

-Alle Menschen sehen optisch gleich aus
-Jeder denkt gleich
-Jeder tut das Gleiche
-Jeder schmeckt das Gleiche
-Jeder fühlt das Gleiche
-Jeder sieht das Gleiche
-Jeder er-lebt das Gleiche
-Jeder verhält sich gleich...

Mich erinnert dies eher an eine menschliche Maschine als an ein menschliches Wesen.
Das Leben, wenn man dies dann überhaupt so nennen könnte, wäre sehr monoton.
Des weiteren, was für einen Sinn würde es machen, überhaupt erst an diesem Leben teilnehmen zu wollen?
Geboren zu werden?
Sich hier auf diesem Planeten zu verkörpern?
Sich hier auf diesem Planeten bewusst zu verkörpern?

Unser Universum ist so ausgelegt, dass es eine Konformität niemals geben wird, so sehr sich der Mensch auch bemühen mag, dies durch Gesetze, Regeln, Grenzen usw. durchsetzen zu wollen, es wird ihm niemals gelingen. Wenn, dann nur für eine kurze Zeitspanne und unter radikalen Maßnahmen.

Unser Universum ist so ausgelegt, dass eine Konformität niemals stattfinden wird.
Was bedeutet dies?
Hat das jemand so festgelegt?
Wenn ja, wer?
Wie ist unser Planet, unser Universum eigentlich entstanden?

War es ein Urknall, der alles entstehen ließ und alles hat sich zufällig so gefügt, so perfekt und der Zufall lässt Vielfalt entstehen? Eine so perfekte Vielfalt in allem Leben?
-Nein, Zufälle gibt es definitiv nicht.
Also gab es auch keinen plötzlichen, zufälligen Urknall.

Im Schöpfungsbericht werden Adam und Eva erwähnt.
In anderen Glaubensgemeinschaften oder in wissenschaftlichen Studien ähnelt sich diese Ansicht.
Sie erwähnen Yin & Yang, das Positive & Negative...
Gleich, mit welchen Worten man dies belegen mag, es kommt immer wieder auf den gleichen Punkt:
Auf das erste geistige Paar aus zwei komplementären Einheiten mit dem das Universum seinen Anfang nahm. Ein positives Positron und ein negatives Elektron.
Wenn dieses Paar ( das Positron und das Elektron ) sich nun zu einer Einheit verbindet und in einem menschlichen Körper durch die physische Geburt verkörpert, entsteht ein perfektes, menschliches Wesen, in einer Reinheit und Klarheit, Güte und Liebe wie sie mit menschlichen Worten nur schwer zu beschreiben ist: Das sind unsere Kinder. Unsere Kinder sind noch reine Wesen aus der Ursprungsenergie. Sie sind quasi angeleint, fest verbunden. Es sind Engel, die mit ihrer Reinheit ein Licht in die Welt bringen, ein Licht, dass nie erlischt, sie lieben bedingungslos. Wenn die Eltern und Lehrer dies noch erkennen würden ( es nicht selbst vergessen hätten, dass sie selbst auch in diesem Zustand auf die Welt kamen ), würden sie nicht versuchen ihre Kinder in eine Schiene oder Konformität zu zwängen, sondern würden ihre Kinder so sein lassen wie sie sind: Perfekte Wesen, die sich bewusst verkörperten um ihre eigene Lebenserfahrung hier auf diesem Planeten zu machen. Um allem was ist einen wertvollen Beitrag mit dieser Verkörperung hinzuzufügen, um ihr eigenes und unser aller Wachstum zu fördern. Um diesen Planeten voran zu bringen. Die Kinder kommen nicht in diese Welt um anderen gefällig zu sein, um für die Erwachsenen aus einer Laune heraus etwas zu tun, was diese wollen, damit sich diese ( die Erwachsenen ) besser fühlen. Denn jeder Mensch kann dieses Gefühl selbst herbeiführen, er benötigt niemanden, der dies für ihn erledigt und schon gar keine Kinder.
Wenn die Kinder nun von dieser Energiequelle, durch die vermeintlich gut gemeinte Erziehung, getrennt bzw. abgeklemmt werden, können sie ihr Leben nicht so leben, wie es ihr ursprünglicher Plan war. Sie verkümmern innerlich, Krankheiten treten auf, sie geraten in die negative Schiene...und : Das sind die Erwachsenen von morgen, die Erwachsenen, die verzweifelt versuchen ihre innere Stärke zu spüren und wild um sich schlagen, die Erwachsenen die lieber Krieg führen als Frieden zu schließen, die ihren inneren Krieg nach außen projizieren...

Materie ist unsterblich und Geisttragend und ihre Funktion ist nur mit dem menschlichen Gedächtnis vergleichbar.
Den Beginn unseres Universums haben wir demnach gebündelter Energie zu verdanken, vergleichbar mit dem Strom aus unseren Steckdosen. ( Nikola Tesla hat dies für das menschliche Auge sichtbar gemacht.)
Einer Ur-Energie, die niemals endet und in unserem Bewusstsein stetig durch uns hindurch fließt. Das Bewusstsein, das uns Menschen zu individuellen Geschöpfen größter Vielfalt macht, hat dies alles ausgelöst. Ein Strom, ein Bewusstseinsstrom der ewig fließt. Ein Bewusstseinsstrom, einer Ur-Energie, welche in jedem Menschen seit seiner Geburt fest verankert ist, dein zweites Ich, dein inneres Wesen. Dieser Strom fließt von Anbeginn bis zum Ende des Universums. Er endet niemals er besteht aus reiner, purer Quellenenergie. Er durchdringt alles bis auf Zellebene und verbindet alles mit allem.

Wenn du dann über den Tod nachdenkst, erkennst du, dass, wenn dieser Bewusstseinsstrom ewig fließt, es gar keinen Tod geben kann. Jedenfalls nicht in der Hinsicht, dass du irgendwann stirbst, dann tot bist und dein Bewusstsein erlischt. Denn das Bewusstsein ist unvergänglich, es fließt ewig.
Der Mensch stellt, wenn er sich dessen bewusst ist, die perfekte Verbindung des Physischen mit dem nicht Physischen dar.
Unser inneres Wesen hat somit die gesamte Geschichte unseres Universums miterlebt, es hat Zugriff auf sämtliche Gedanken, die jemals gedacht wurden und jemals gedacht werden.

Was mich zu diesen Gedanken bewog? Nicht nur zu diesen Gedanken in diesem Text, sondern zu allem, was ich hier im Gesamten geschrieben habe und auch noch schreiben werde?
Eine Aussage meines Vaters, er sagte vor etwa 10 Jahren ( kurz vor seinem physischen Tod oder besser: kurz vor seinem physischen Übergang in das nicht Physische) zu mir:
„Du ( also ich ) warst ein Unfall! Du warst nicht geplant.“
Warum sagte er mir das erst nach 50 Jahren?
Ja ,im Grunde war mir das immer schon klar, aber ich dachte darüber nie nach, dass meine Eltern völlig überrascht waren, als ich mich ankündigte...
Sicher, meine Mutter lernte ich nie kennen, da meine Eltern sich schon kurz nach meiner Geburt wieder trennten. Aber diese Aussage löste etwas in mir aus. Ich begann darüber nachzudenken:
-Warum bin ich hier auf diesem Planeten?
-Warum mache ich das ganze hier überhaupt?
-Welchen Sinn hat mein Leben?
-Bin ich wirklich zufällig, aus einem Unfall entstanden?
-Bin ich wirklich hier, um für jemanden Arbeiten zu erledigen nur um dann später in Rente zu gehen und um dann diesen Planeten wieder zu verlassen ( zu sterben )?
-Welchen Sinn soll das alles haben?
-Ist das willkürlich oder kann ich das selbst beeinflussen ( habe ich das selbst alles so geplant )?
-Hinterlasse ich irgendwelche relevanten Spuren in diesem Leben, Spuren, die irgendjemanden in irgendeiner Weise dienlich sein können?

„Mein lieber Vater, du wusstest, dass du durch diese Aussage mir einen kleinen Schubs in die richtige Richtung geben würdest und dafür bin ich dir unendlich dankbar!
Ich liebe dich, wie auch du mich liebst, bedingungslos!"

Konformität bedeutet Stillstand.
Vielfalt regt zum Wachstum an, Vielfalt lässt in uns neue Wünsche zur Verbesserung entstehen.
Da unser Universum sich in einem ewigen Prozess der Entwicklung befindet, es niemals stillstehen kann und wird, wird es auch niemals Konformität geben. Das wäre das Ende allen Seins.

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