Veröffentlicht: 17.10.2026. Rubrik: Satirisches
Der große Gestank
Gestern, am Morgen stank die Welt zum einen, weil ringsum gegüllt (gejaucht) wurde und zum anderen, weil politische Ereignisse stattfanden und-finden, die nicht nur Elend und Tod verursachen, sondern auch sonst extrem gen Himmel stinken. Früher war es viel einfacher. Klar hat es da auch schon gemüffelt. Aber da kannten wir den Feind und der uns. Ich meine nicht den, der uns durch Schulen und andere Bildungseinrichtungen eingetrichtert wurde.
Die ureigensten Ordnungsorgane waren es, zumeist bewaffnet und wir die widerporstige (aus dem „Leben des Brian" von Monthy Pythons), im Aufruhr gegen Diktatur und deren Doktrin befindliche Jugend. Zumindest der Teil der nicht staatskonform war. Und ja, es ist wahr, wir hatten keine Waffen. Zumindest ist mir nichts anderes bekannt. Die Jungschen sind übrigens auch heute noch ein nachwachsender Rohstoff, also als nachhaltig zu betrachten.
Diese perfiden Polizisten hatten oft die Aufgabe, uns mit ihren Migränestäben (Schlagstock, Gummiknüppel und Kopfschmerzverursacher) zu züchtigen und Loyalität gegenüber unserem Arbeiter- und Bauernstaat zu erzwingen. Häufig hatten sie Hunde dabei die uns uns in Angst und Schrecken versetzen sollten.
Das haben sie ja auch. Klar wollten wir sie streicheln (mit Erlaubnis des Hundeführers, der dabei meist fies grinste) aber immer knurrte der Bello (meistens ein Schäferhund) und zeigte deutlich, dass er uns sofort angreifen würde, wenn er dürfte.
Das mit dem Streicheln haben wir dann lieber gelassen und gegen die bewaffnete Staatsmacht hatten wir entweder nur die Fäuste oder aber ließen es uns wie weiland Nehru in Indien geschehen ohne Gegenwehr zu zeigen. War sicher in den, speziell westlichen Medien. sehr wirkungsvoll.
(O.R.F.)





