Veröffentlicht: 19.10.2026. Rubrik: Nachdenkliches
Vergleiche
Sobald wir einen Fuß auf diesen Planeten setzten, werden wir mit anderen verglichen:
Sofort nach der Geburt werden wir vermessen, gewogen und anhand von Tabellen beurteilt. Bist du zu leicht erfolgt der erste kritische Blick des Arztes.
In den Kinderjahren geht es dann regelmäßig zur „Vorsorgeuntersuchung“ beim Kinderarzt, ob du der Norm entsprichst, welche irgendjemand mal irgendwann aufgestellt hat. Ist das Kind dann etwas zu schwer, erfolgen mahnende Worte und weitere kritische Blicke des Kinderarztes, der, anhand einer Tabelle in welcher eine blaue und eine rote Linie verläuft vergleicht, ob du der Norm innerhalb dieser Linien entsprichst.
Dann kommt der Schulanfang. Nun geht es wieder zum Arzt mit dem armen Wurm, denn der Arzt soll jetzt feststellen, ob du der Norm für eine „Normale Schule“ entsprichst, oder ob du auf eine „Sonderschule“ gehen musst. Das legt einfach ein Mensch so fest, der dich nicht kennt, der dich nicht schon seit deiner Geburt begleitet und nicht weiß, wie du „tickst“.
Spätestens zu diesem Zeitpunkt, wenn nicht schon früher, werden dann so genannte Krankheiten wie ADHS, Autismus, Lernschwierigkeiten oder sonstige „abnormale“ Verhaltensweisen diagnostiziert.
Bis zu diesem Zeitpunkt durchlaufen Eltern samt Kind eine stetige Entwicklung ununterbrochener Vergleiche, nicht nur durch Ärzte, sondern auch durch ihre Mitmenschen, die auch immer zu einem Fehlverhalten oder einer „abnormalen“ Entwicklung des Kindes einen nicht immer konstruktiven, verbalen Beitrag leisten.
Weiter geht es in der Schule, wenn du dich nicht in die Norm einfügst bekommst du Probleme mit den Schülern, Lehrern, Eltern...
Ich persönlich kenne kein einziges Kind, dass nicht willig wäre zu lernen. Im Gegenteil, Kinder sind wissbegierig, sie wollen Erfahrungen machen, dazu lernen, denn sie wollen wachsen! Nur erreicht man durch Verbote, Druck und Strafen, gemäß des Gesetztes der Anziehung, ausschließlich das Gegenteil, von dem was gewünscht ist.
Wenn man nun dies ( wie ich ) selbst durchlaufen hat und stetig mit Vergleichen des eigenen Kindes mit anderen Kindern konfrontiert war und sieht, was aus dem eigenen Kind wird, wenn man dem allen ( oder dem Meisten ) die kalte Schulter zeigt und einfach seinen eigenen Weg geht, nicht auf alle „gut gemeinten“ Ratschläge hört, sondern auf seine innere Stimme, sein Bauchgefühl, dann denkt man: „Gut, dass ich mich nicht habe beirren lassen!“
Ich weiß nicht mehr wie oft ich von Lehrern in die Schule zu einem Gespräch zitiert wurde, aber es war oft, sehr oft und jedes mal nahm ich meinen Sohn mit zu diesen Gesprächen. Bis wir nach diesen Elterngesprächen wieder zuhause ankamen hatten mein Sohn und ich bereits alles geklärt und abgehakt. - Unsere Kinder sind nicht auf dieser Welt um es allen recht zu machen, denn das ist gar nicht möglich, denn zu viele Menschen haben zu viele verschiedene Anforderungen an das Kind. Würden Eltern und Lehrer sich bezüglich der Kinder positiv ausrichten und erwarten, dass beispielsweise alle Schüler lernwillig und umgänglich sind, dann wären Elterngespräche nicht nötig. Denn dann wären alle Kinder lernwillig und umgänglich. ( Alles ist Schwingung, jeder ist mit jedem verbunden, die Gedanken der Lehrer übertragen sich auf die Kinder )
Du hast sicher schon bemerkt, dass du selbst in der Schule im gleichen Schulfach je nach Lehrer entweder erheblich besser oder schlechter warst. Das lag nicht an dir sondern an der Erwartungshaltung des Lehrers. Mir erging das jedenfalls in meiner Schulzeit so.
Ja, da kann man sich schon mal selbst auf die Schulter klopfen und tief durchatmen. Denn das tat ich, als ich die Schulphase endlich hinter mir hatte.
Eines Tages sagte mein Sohn zu mir: „Mama, du bist mein Mentor!“
Damit hat er mir die höchste Auszeichnung verliehen, die ich mir denken kann.
Ja, wir lieben uns sehr – bedingungslos! Denn er muss sich nicht in einer Art und Weise verhalten, damit ich mich gut fühlen kann.
Mein Motto, seit der Geburt meines Sohnes war und ist es noch immer:
Ich weiß, dass er seinen eigenen ( einen guten ) Weg gehen wird ( auch wenn es nicht mein Weg ist ) und ich werde ihn darin Best möglichst begleiten, bestärken und unterstützen. Und sein Weg war gut und ist es noch immer.
Es war nicht immer einfach aber dennoch rückblickend der richtige Weg.
Hier erkennt man, dass ein sehr großes Potenzial an Stress entsteht. Nicht nur bei den Eltern sondern auch bei den Kindern, die diesem Stress und der Angst der Eltern, dass diese evtl. Fehler machen könnten, bei der Ernährung, Erziehung und dass ihre Kinder sich evtl. von der breiten Masse durch Verhaltensauffälligkeiten oder schlechte Noten in der Schule von anderen abheben könnten, ausgesetzt sind.
Von Geburt an sind die Gedanken der Eltern mit den Kindern vernetzt und wenn die Eltern beispielsweise negativ/ängstlich über etwas denken, überträgt sich dieser Glaube an das Kind und diese vermeintliche Krankheit, Lernschwierigkeit etc. ( die nur eine Schwingung sind ) tritt dann auch auf. Denn erwarten die Eltern dies, wird ihnen das Gesetz der Anziehung dies auch bringen. Woran du glaubst, das bekommst du, was du erwartest, das ist!





