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geschrieben 2026 von Christina Kopany.
Veröffentlicht: 26.10.2026. Rubrik: Persönliches


Vorahnungen und andere Phänomene

Wer kennt sie nicht, die Vorahnung auf ein Ereignis, welches erst noch eintreffen wird?

Ich möchte hier nur einige wenige Beispiele geben, diese Vorahnungen hatte ich nicht nur einmal, sie ziehen sich durch mein ganzes Leben.
Aber es waren nicht nur Vorahnungen, die ich hatte, sondern mir kam auch unverhofft Hilfe herbei oder wie man so schön sagt „Glück gehabt“ , wobei ich nicht an dieses Glück bezüglich „Glück gehabt“ glaube, genauso wenig wie an den Zufall. Des weiteren hatte ich ein Erlebnis im Meer, welches ich mir bis vor einem Jahr nie erklären konnte.
Ich weiß heute mit 100%iger Sicherheit: Ich kann nicht ertrinken! Denn ich bin, nicht nur im Wasser, generell sicher!


1.
Als Kind bin ich mit einer Freundin im Schwimmbad, wir sind im tiefen Becken und das Bad ist sehr gut besucht, viele Menschen sind im Wasser. Meine Freundin bekommt im Wasser plötzlich Panik, hält sich an mir fest und drückt mich unter Wasser, ich habe keine Möglichkeit von selbst wieder nach oben zu kommen, der Druck meiner Freundin, die sich verzweifelt an mir festklammert, ist zu hoch/zu schwer. Nach einer gefühlten Ewigkeit unter Wasser spüre ich eine Hand an meinem Arm, diese zieht mich nach oben. Ich wusste viele Jahre nicht, wie ich gerettet wurde bzw. wer mich gerettet hat. Meiner Freundin ist nichts passiert.

2.
Ich bin ca.13 Jahre alt, schwimme allein im Meer, gedankenverloren eine gefühlte Ewigkeit in Richtung Horizont, als das Wasser unter mir von blau in schwarz überwechselt. In mir steigt ein ungutes Gefühl auf und ich drehe mich um und sehe nach, wie weit ich vom Ufer entfernt bin.
In der Richtung, aus der ich kam sehe ich kein Land mehr.
Ich versuche zurückzuschwimmen, komme ein Stück vorwärts, bemerke aber, dass die Unterwasserströmung mir schwer zu schaffen macht. So leicht wie ich in Richtung Horizont schwamm, komme ich nicht zurück und auch meine Kräfte lassen nach. Dann mache ich eine Pause und denke nach. Es ist weit und breit nichts zu sehen außer Wasser und Himmel, kein Mensch, kein Schiff, kein Vogel oder Fisch. Ich bin ganz ruhig. Plötzlich kommt in mir ein Gedanke hoch und ich denke und sage laut: „Ich will dorthin, wo ich hergekommen bin“. Diesen Satz habe ich noch heute im Ohr.
Als hätte mir jemand diesen Satz in den Mund gelegt und ich spreche ihn einfach aus, als wüsste ich, was zu tun ist.

Dann habe ich einen Filmriss, meine Erinnerung setzt erst wieder ein, als ich Land unter meinen Füßen spüre, ich laufe langsam aus dem Wasser an Land und zwar genau an der Stelle, von der ich zuvor los geschwommen bin. Wenn man die starke Meeresströmung mit einberechnet, eigentlich unmöglich.
Es ist eine skurrile Situation und der Strand ist menschenleer.

Ich weiß heute: Ich kann nicht ertrinken, gleich in welcher Situation, ich bin sicher!
Da ich heute eine stabile, unzerstörbare Verbindung zu meinem inneren Wesen aufgebaut habe und mit diesem kommuniziere, habe ich erfahren, dass ich damals einen Quantensprung durch Raum und Zeit machte. Es stieg eine, in uns allen, tief sitzende Kraft in mir auf, welche mich dazu befähigte, mich selbst zu retten.


3.
Ich bin als Beifahrer im Auto unterwegs, wir fahren zügig. Vor einer uneinsehbaren Kurve an einem Hang sage ich laut, wie aus dem Nichts, ohne zuvor darüber nachzudenken, ganz spontan: „ Fahr langsamer“! Es ist, als hätte mir jemand diese Worte in den Mund gelegt.
Der Fahrer geht vom Gas und bremst leicht ab, als urplötzlich ein anderer Wagen vor uns aus dieser Kurve entgegen kommt, die Kontrolle verliert und wie ein Pfeil von der Straße schießt.
Uns und auch unserem Wagen ist nichts passiert.


4.
Ich fahre auf der Autobahn. Diese ist komplett leer, keine anderen Fahrzeuge.
Ich fahre auf der linken Spur, als ich rechts hinter mir, oberhalb meines Sehfeldes einen Wagen auf den Zubringer zur Autobahn kommen sehe.
Der andere Wagen ist schnell unterwegs, er rast förmlich.
Plötzlich kommt dieser Wagen seitlich rechts an mir vorbeigeschossen, gerät ins Schleudern und knallt kurz vor mir links in die Leitplanke.
Ich bin ganz ruhig und bremse nicht ab, sondern lenke meinen Wagen sachte in einer fließenden Bewegung, wie ferngesteuert, nach rechts an der Unfallstelle vorbei.
Mir und meinem Wagen ist nichts passiert.

Eine ähnliche Situation hatte ich in der Stadt. Wir fuhren nach einer Silvesterparty nachts im Auto zurück. Die Straßen in der Stadt waren leer. Wir sind zügig unterwegs als sich ein Taxi von einer Straße rechts oben schnell auf unsere Fahrspur zubewegt. Mein Fahrer bemerkt nichts und ich sage nur: „Gib Gas!! „Mein Fahrer gab sofort Vollgas und das Taxi fuhr kurz hinter uns in die Fahrbahnbegrenzung der Mittelspur. Uns ist nichts passiert.

5.
Mein Sohn ist ca. 8 Monate alt. Er sitzt in seinem Hochstuhl und isst ein Stück Brot, als er plötzlich röchelt und keine Luft mehr bekommt. Ein Stück Brot steckt im Hals fest. Ich denke nicht weiter darüber nach, bleibe ruhig und reagiere nur reflexartig:
Ich gehe, wie ferngesteuert, zum Hochstuhl, nehme meinen Sohn aus dem Hochstuhl, drehe ihn auf den Kopf, halte ihn, in der Luft hängend, an einem Bein kopfüber fest und klopfe ihm mit der freien Hand zweimal fest auf den Rücken. Sofort ist der Hals wieder frei und er kann wieder frei atmen.

6.
Ich bin mit einigen Freunden zusammen in Urlaub. Einer meiner Freunde hat ein Motorrad dabei und wir zwei fahren meist morgens damit zum Bäcker um Brötchen zu holen. Es besteht zu dieser Zeit noch keine Helmpflicht und ich sitze generell ohne Helm hinten. Bis auf einen Tag:
An diesem Tag setze ich den Motorradhelm auf. Ganz spontan und ohne zu überlegen, es ist ein Impuls. Wir sind auf dem Rückweg vom Bäcker als plötzlich aus einer Einfahrt ein Betrunkener Autofahrer uns die Vorfahrt nimmt und wir mit dem Motorrad auf die Straße schleudern. Ich bin unter dem Motorrad eingeklemmt, habe aber nichts weiter als ein paar kleine, oberflächliche Schrammen am Bein. Der Motorradfahrer bleibt unverletzt.

7.
Ich habe den Tod ( bzw. den Übergang in das nicht-Physische ) bei sämtlichen Mitgliedern meiner Familie vorher gesehen. Entweder einen Tag zuvor, bei meinem Vater ein halbes Jahr zuvor.
Ich habe nicht direkt gesehen, was passiert, sondern ich hatte das innere Gefühl, dass mich diese bestimmte Person verlassen wird.


8.
Generell, wenn ich bei Ikea war, traf ich bekannte Gesichter!
Ich renovierte das Zimmer meines Sohnes, als dieser auf Klassenfahrt war. Am vorletzten Abend, kurz vor Fertigstellung des Zimmers, fuhr ich mit dem Auto zu Ikea und wollte noch ein paar Möbel besorgen um das Zimmer fertigzustellen, es sollte eine Überraschung für meinen Sohn werden. Er ahnte nichts von der Renovierung.
Nur: Mein Auto war viel zu klein für das ganze Zeug, was ich im Möbelhaus zusammentrug. Ich wusste schon, als ich zuhause losfuhr, dass der Platz im Auto nie und niemals ausreicht!
Aber: Ich wusste auch, dass ich generell bei Ikea jemanden treffe, den ich kenne!
Ich stehe also mit samt 2 vollgepackten Einkaufswägen in einer Schlange an der Kasse. Hatte aber bisher niemanden bekannten getroffen. Ich schaute mich um und dachte dabei:“ jetzt wird es aber Zeit, es ist bestimmt jemand hier, den ich kenne!“
Und: Da war er! Der Vater einer Mitschülerin meines Sohnes stand 5 Kassen weiter in der Schlange! Ich lief sofort zu ihm und fragte ob er noch Platz im Auto hat.
„Kein Problem“ sagte dieser, er war mit einem Lieferwagen da, und fuhr mir meinen Einkauf bis vor die Haustüre.

9.
Nach langen Jahren war ich wieder bei einem Klassentreffen meiner alten Schule. Es war ein wunderbarer Abend und eine ehemalige Klassenkameradin war danach so lieb, mich ein Stück mit dem Auto mitzunehmen. Ich stieg an unserer Hauptstraße aus und hatte nur noch etwa 400 Meter bis zur Haustüre. Ich war fröhlich und gut gelaunt, denn der Abend war wirklich super! Ich kam an einem kleinen, vertrauten Gartenweg vorbei, der hinter meinem Haus vorbei führte. Plötzlich, wie aus dem Nichts überkam mich ein ungutes Gefühl, es stieg leichte Panik in mir auf und plötzlich hatte ich drei Worte im Kopf: „LOS JETZT LAUF!“
Ich begann so schnell wie möglich zu rennen, lief um mein Leben, holte dabei meinen Schlüssel aus der Jackentasche, kam an der Haustüre an, schloss schnell auf und knallte diese hinter mir zu.
Dann stand ich da und fragte mich: „Was war das?“ So etwas hatte ich noch nie erlebt.
Ich weiß bis heute nicht, warum meine innere Stimme mich warnte, aber ich weiß bestimmt: Es hatte einen guten Grund! Das ist für mich völlig ausreichend.

10.
Ich laufe die Steintreppe im Haus hinunter. Habe den Wäschekorb bis oben hin voll bepackt in den Händen und keine Hand frei. Auf der 6. Stufe vor Ende der Steintreppe rutsche ich aus und knalle ungebremst mit dem Rücken auf die harten Stufen.
Ich liege da, bewege mich kurz und denke dabei: „ Alles gut!“
Dann stehe ich auf und mache einfach weiter, als wäre nichts geschehen.
Ja, der Schmerz war schon sehr heftig!
Am nächsten Tag traue ich mir einen Blick in den Spiegel zu, da ich zuvor feststellte: „ Alles gut!
Ich bin voll bewegungsfähig!“
Beim Blick in den Spiegel wurde mir schlecht...
Von oben bis unten blauschwarz, alles, selbst Arme und Beine, aber nichts geschwollen.
Ich zog mich wieder an und machte einfach mit dem weiter, was ich zuvor tat.
Irgendwann war dann alles wieder gut...

-Bei Nr.10 stelle ich definitiv die Verbindung zu einer Geschichte her, welche mir eine Freundin kurz zuvor erzählte und zu dem Gesetz der Anziehung:
Wir unterhielten uns über ihren Treppensturz in ihrem Haus, den sie kurz zuvor erlebte und ich war damals darüber emotional sehr aufgewühlt und mitfühlend. Als mir dann kurz später das gleiche passierte, sprach ich nochmals mit dieser Freundin über mein Erlebnis. Zwei Wochen später fiel meine Freundin zum 2. mal die Treppe in ihrem Haus hinunter. Das brachte mich zum Nachdenken, ob ich mir das nicht selbst durch mein falsches Denken zugefügt habe und zu dem Wunsch: "Ich bin sicher!"

-Ebenso bei Nr. 5: Hier hatte ich zuvor Angst, dass so etwas passieren könnte.

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Seit meiner Kindheit begleitet mich dieses tiefe Wissen, dass alles gut ist oder gut wird. Es ist ganz felsenfest in mir verankert, so tief, dass ich selbst in den Zeiten der Ausweglosigkeit zu guter Letzt doch einen Ausgang/Ausweg fand und mich selbst aus den tiefsten Tiefen wieder empor zog.
Auch, als ich als Kleinkind die über 30 Stufen im Haus meiner Großeltern, im wahrsten Sinne des Wortes, hinunterflog und auf der letzten Stufe, kurz vor dem harten Steinboden aufschlug, hatte ich nichts weiter, als eine kleine Platzwunde oberhalb der linken Augenbraue, diese kleine Narbe ziert noch heute mein Gesicht. Ich erinnere mich, dass ich als Kind immer sehr stolz auf diese Narbe war...

Mein inneres Wesen ist mein Schutzengel, mein bester Freund, mein ständiger Begleiter, mein Ratgeber, mein Impuls, mein Reflex, mein Wahrsager, meine Intuition, mein Leben...
Diese Verbindung ist konstant, stabil, unzerstörbar und ewig...
Es sieht mein Innerstes und bestätigt mir nicht nur meine Gesundheit und Sicherheit, wenn ich danach frage.

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Geschichte Nummer 11172

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