Kurzgeschichten-Stories
Autor
Schreib, wie du willst!
Startseite - Registrieren - Login - Kontakt - Impressum
Menu anzeigenMenu anzeigen
2xhab ich gern gelesen
geschrieben 2026 von Christina Kopany.
Veröffentlicht: 28.10.2026. Rubrik: Nachdenkliches


Darf ich dir behilflich sein?

Es anderen recht machen wollen und andere Glücksmomente


Wer kennt sie nicht, die kleinen Gefälligkeiten welche man gerne bereit ist, für einander zu tun, wenn ein anderer Hilfe benötigt. Entweder man wird danach gefragt oder man bietet sich selbst freiwillig an. Man macht es gerne, denn schließlich fühlt man sich selbst danach auch gut, denn ein Lob oder ein freundliches „Danke, das hast du gut gemacht, was würde ich nur ohne dich machen?“ geht runter wie Öl und schenkt einem selbst ein gutes Gefühl. Manchmal ist auch eine Tasse Kaffee drin oder mehr.
Denn wir alle streben schließlich danach uns gut zu fühlen. Sei es durch das Lob, welches uns andere Menschen entgegenbringen oder aber auch durch ein Goodie, welches wir uns selbst schenken, entweder durch ein gutes Essen in einem Lokal, eine ausgedehnte Shoppingtour, einen schicken Sportflitzer, einen tollen Urlaub, das aktuellste Handy oder was auch immer der Geldbeutel zulässt und das Herz / die Seele begehrt...
Haben wir diese Dinge bekommen, hält dieses gute Gefühl aber nicht so lange an, wie wir es uns wünschen und streben dann sogleich wieder nach etwas neuem. So gerät man wieder an den Anfang zurück, man lässt sich von anderen gerne dazu verführen, seine Dienste anzubieten, welche diese Person auch evtl. leicht selbst bewältigen könnte, nur um ein Lob einzuheimsen und sich selbst gut zu fühlen, man geht weiterhin Shoppen und Essen, ja, das Leben ist schön und man fühlt sich so gut dabei, es anderen recht zumachen, man fühlt sich des weiteren auch etwas unentbehrlich.
Dann kommen immer mehr andere, die etwas von dir wollen, oder aber die Personen, welchen du spontan immer gerne hilfst, stehen plötzlich fast täglich vor deiner Haustüre, immer mit einem neuen Problemchen, welches du dann für sie erledigen darfst. Hier meldet sich dann dein schlechtes Gewissen ( dein inneres Wesen sendet dir ein negatives Gefühl, damit du deine Ausrichtung änderst ), du hast ein negatives Gefühl, und sagst ganz spontan und automatisch „ja, ich helfe dir“, obwohl du eigentlich keine Zeit dazu hast oder lieber etwas anderes tun würdest.
Dein negatives Gefühl welches hierbei auftritt möchte dich darauf hinweisen, dass du gerade im Begriff bist, dir etwas negatives in dein Leben zu holen und du dein Denken ändern sollst und nicht, dass du ein schlechtes Gewissen haben musst, wenn du nicht hilfst!
Dies ist das Gesetz der Anziehung in Aktion!
Wenn du dem jetzt nicht Einhalt gebietest und dich selbst ernsthaft fragst: „Was will ICH eigentlich?“
Wird sich diese Spirale immer weiter drehen und immer stärker werden.
Dein schlechtes Gefühl wird immer stärker werden, du fühlst dich ausgenutzt und wenn du dich dann doch einmal traust ein kleines „nein, ich habe gerade keine Zeit“ zu äußern, wirst du komisch angesehen, denn schließlich will sich auch dein Gegenüber gut fühlen, und dazu sollst du nun beitragen, denn du hast die andere Person unbewusst ( du hast es schließlich nur gut gemeint ) von dir abhängig gemacht. Diese Person ist nun ( unbewusst ) abhängig von dir, dass du ihr ein gutes Gefühl bereitest!
Die andere Person ist jetzt der Meinung, dass sie sich nur gut fühlen kann, wenn du etwas für sie tust. Du und kein anderer! Denn durch dich bekommt die andere Person gute Gefühle...

Wie kommt man da wieder raus?
Du kannst es auf die knallharte Tour machen und konsequent NEIN! sagen. Ja das darfst du, denn schließlich geht es auch um dich! Du solltest generell der Mittelpunkt deines Lebens sein und dich gut fühlen. Die Beziehung zu der anderen Person kannst du dann wahrscheinlich knicken...

Oder aber du machst es auf die sanfte Tour, sodass sich jeder gut fühlen kann:
Übe das vorher für dich zuhause ein.
Schreibe dir genau auf, was du dieser Person, wenn sie dich wieder auf Hilfe ansprechen sollte, sagen willst und sage es dir vor, damit du beim kommenden Dialog bereit für einen Konter bist.
Das könnte wie folgt aussehen:
„Ich freue mich sehr darüber, dass du mich so schätzt und dich über meine Hilfe freust, aber zur Zeit wäre ich dir keine große Hilfe und möchte dich höflich bitten, jemanden anderen zu fragen. Ich will ( muss ) mich jetzt erst einmal um mich selbst kümmern.“
Gibt die Person nicht auf und versucht weiterhin dich zu überzeugen ihr doch zu helfen, dann kannst du deinen eingeübten Satz bekräftigen, indem du nur vier Worte davor setzt und diesen Satz wiederholst:
"Wie ich schon sagte, ich freue mich sehr darüber...."
Diese Bekräftigung des Satzes ( Durch die Worte: "Wie ich schon sagte" ) lässt keinen Widerspruch zu. Er unterstreicht deinen Willen und deine innere Stärke.
Widerstand ist bei diesen Worten zwecklos, denn du kannst diese beliebig oft wiederholen, bis der andere aufgibt!

Es ist sehr wichtig auch einmal egoistisch und konsequent zu sein. Auch in Anbetracht, dass diese Person sich dann von dir zurückzieht. Aber auf solche Kontakte, die nur aus Energieentzug bestehen ( denn so ist es, du lässt dir, durch deine Gutmütigkeit Lebensenergie entziehen ) kannst du verzichten! Nach diesem Dialog, wirst du dich selbst sehr erleichtert fühlen, gleich wie dieser endet.

Wenn du zuerst an dich selbst denkst, wird sich auch dein gutes Gefühl wieder einstellen, denn nichts ist wichtiger, als sich selbst gut zu fühlen.
Du benötigst kein Lob anderer, oder Dinge die du käuflich erwirbst, um dich gut fühlen zu können. Das einzige, was du benötigst sind positive Gedanken und wenn du anfängst positiv zu denken, wirst du bemerken, dass du gar keine Dinge von außen benötigst um ein gutes Gefühl hervorzurufen. Denn du wirst dich ganz automatisch, beständig gut fühlen, ganz ohne äußere Einflüsse und wirst auch deine direkte Umgebung viel mehr zu schätzen wissen.
Des weiteren wirst du diese Leere in dir nicht mehr fühlen, die du mit Dingen von außen zu füllen versuchst, denn diese Leere gibt es dann nicht mehr. Der weitere Effekt, welcher eintritt ist dieser: Deine sehnlichsten Wünsche werden deine Erfahrung fluten, sie können sich durch deine positive Ausrichtung nur endlich in deinem Leben manifestieren ohne, dass du etwas mit deinen Händen dafür tun musst.
Wenn du dann irgendwann wieder um Hilfe gebeten wirst, kannst du ganz entspannt ja oder nein sagen, je nachdem, wie du dazu bereit bist.

Es ist einfach wichtig, sich anderen gegenüber eine gewisse Haltung zuzulegen. Denn jeder kann sein gutes Gefühl selbst hervorrufen, niemand benötigt irgendjemanden oder irgendetwas von außen, um sich innerlich gut zu fühlen. Man muss sich nur selbst mögen, sich selbst lieben, selbst positiv denken, bei sich selbst beginnen.

counter2xhab ich gern gelesen
Geschichte Nummer 11194

Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

Einen Kommentar schreiben

geschrieben von Rika am 28.10.2026:
Kommentar gern gelesen.
Ja, da hast du sicher Recht. Ich möchte auch oft gerne Leuten mit meinen Fähigkeiten helfen. Allerdings fand ich es eher immer schade, dass diese Fähigkeiten so selten gebraucht werden. Dein Text hat mich zum Nachdenken gebracht, und seit ich jetzt angefangen habe, positiv zu denken und mir immer wieder vorzustellen, dass ich voller Freude und Energie bin, bin ich das auch sehr oft. Nur heute morgen hatte ich ein nicht so positives Gefühl, keine Ahnung warum. Jetzt habe ich es wieder.




geschrieben von Angricolan am 28.10.2026:
Kommentar gern gelesen.
Super wäre es wenn, beziehe mich aufs Ende deines Textes, wirklich so wäre oder so einfach. Jeder trägt ein Last bildlich auf seinen Schultern. Sie/er möchte gerne, kann es kurz und bei Sonnenaufgang beginnt ein neues Lebensabenteuer.
Wie geht es dir heute?
Du wirst mir keine Antwort geben können wahrheitsgemäß, weil ich dich dabei nicht ansehen kann.
Die Frage kann ich mir am Frühstückstisch sparen, da ich in ihr Gesicht sehe, so weiß es wird kein leichter Tag wieder sein.
Nachdenkliche Grüße von mir

Mehr von Christina Kopany:

Das Gesetz von Ursache und Wirkung
Gibt es Gott?
Hat unser Körper ein Verfallsdatum?
Vorahnungen und andere Phänomene
Ich will glücklich sein!