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2xhab ich gern gelesen
geschrieben von ORF.
Veröffentlicht: 30.10.2026. Rubrik: Satirisches


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In meinen Jugendjahren war ich als ziemlich "böser Finger" manche würden vielleicht auch Rüpel sagen, verrufen. Unter anderem bin ich da, mit genauso zweifelhaften Mitgliedern der männlichen Jugend unserer Stadt in die Katakomben vom heimischen Schloss eingestiegen. Ich würde jetzt nicht so frei darüber berichten, wenn es nicht schon lange verjährt wäre und ich zudem damals schon mit einer empfindlichen Strafe belegt wurde. Ich wurde aus der A G Junge Historiker ausgeschlossen und das mit herben Worten garniert, durch den damaligen Leiter dort.
Ich durfte nie wieder in einem Museum historische Rüstungen und Harnische polieren noch alte Schwerter putzen Wir wurden halt erwischt und somit auch der Möglichkeit beraubt der hiesigen weißen Dame zu begegnen, die, dem Vernehmen nach, dort in den unterirdischen Gängen herumgeisterte. Und dabei war alles so gut vorbereitet gewesen. Das Eisengitter am Einstiegsfenster war aufgesägt. Die Schnittstelle war gut getarnt. Zum Schutz gegen das Gespenst, welches unter dem Pseudonym "weiße Dame" bekannt war hatten wir mehrere Kreuze dabei und ebenso Knoblauch in hinreichenden Mengen sowie mehre angespitzte Eichenpfähle . Man konnte ja nicht wissen und vielleicht hausten da unten noch irgendwelche Vampire mit ihren Verwandten.
Die Schutzmittel kamen nicht zum Einsatz da wir zu viel Krach machten.
Der Museumsdirektor, der dies hörte, rief die Polizei und diese stellte uns untertage. Zum Glück waren wir alle noch nicht strafwürdig und so blieb es bei barschen Beschimpfungen und Belehrungen, dass wir dies nie wieder tun dürften. Das geschah noch vor Ort durch den zuständigen ABV (Abschnittsbevollmächtigter) der heimischen Volkspolizei.
Das bedeutet, dass auch heute noch irgendwelche Unwesen oder besser noch, Unholde ihr verwerfliches Tun betreiben können. Zumindest hat es sich bis zu mir noch nicht herumgesprochen, dass sich da irgendwas getan hat in dieser Richtung. Tja, im alten Rumänien hätte man das Problem schon lange erfolgreich gelöst.
Vielleicht sollte ich da mal mit unserem Vierbeiner hin. Der ist rumänischer Immigrant.
(O.R.F.)

counter2xhab ich gern gelesen
Geschichte Nummer 11219

Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von Angricolan am 30.10.2026:
Kommentar gern gelesen.
Frage: In wie weit spielte immer schon Fantasie und Mitteilsamkeit in deinem Leben in der ... glaube DDR eine wichtige Rolle. Um die Satire scheinst du nie einen großen Bogen dabei gemacht zu haben. Ich vermute die Vereinigung von Ost und West hat alles stark noch beflügelt.
Du hast einen starken Unterhaltungs-Wert lesbar und doch... nur auf den Rumänenhund kannst du nicht ewig aufbauen denn sein Leben ist endlich und was kommt danach?
Fragende Grüße von Einem, der sozialkritische Texte schreibt und deswegen, auch heute schon(FB-Stadtgruppe), wieder Zoff hatte und beleidigt wurde aber schmerzfrei bei sowas ist.




geschrieben von ORF am 30.10.2026:

Ein bengalesischer Igel?
Aber noch lebt er ja, der Hund und das soll solange wie möglich bleiben, denn wir mögen uns sehr!

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