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geschrieben von PawelekMarkiewicz.
Veröffentlicht: 04.11.2019. Rubrik: Fantastisches


zarte Apollfabel mit dem Gedicht 2

Der Fabelgeist (I)

der Fabelgeist
weint wenn die
dunkle Nacht kommt
denn seine Tagessterne
erlöschen
der wilde Nachtwind
ergreift die Welt
der Fabelgeist mag unsere Zeit
prahlt mit dem Gold
das Gefühle schmückt

der Fabelgeist ist ein bunter Gott
der Menschen grenzenlos liebt
ihrethalben


Die (Spiegel)beobachtung um 21 Uhr - die einundzwanzigste Fabel

   Ein Fabelgeist mag lichte Tage, wenn die Sonne scheint. Er hasst Nächte, denn seine verträumten Tagessterne erlöschen. Jetzt in seiner Behausung im ägyptischen Kairo feiert er und seine Gäste seinen sechzigsten Geburtstag. Die Gäste geben ihm Schätze wie Gewebe, das Gold aus der Ferne, Bananen aus Sahara's Oase, eine Handvoll Rubine usw. Unter den Gästen gibt es eine ehemalige Piratin, die eine Feindin der Familie vom Fabelgeist ist. Sie verschenkte dem Geburtstagskind eine schlimme schwarze Katze. Diese Katze soll ihn in der Nacht töten, in dem Sinne, dass die Katze seine Halsschlagader beim Schlaf abzubeißen vermag, sodass es zu einem tödlichen Blutausfall käme. Die Party kommt zu Ende und die Gäste gegen fort. Der Fabelgeist nimmt die Katze in sein Zimmer mit, und streichelt sein Fell. Dann liest es ein Buch. Ein wilder Nachtwind ergreift die Welt. Danach schläft er ein. Die Katze versucht ihn zu töten. Es misslang ihr dies, weil ein Telefon klingelt. Er nimmt einen Hörer ab. Gerade telefoniert er mit seiner Schwester. Er sagt zu ihr in dem Telefonat: „Ich mag unsere Zeit. Ich erhielt heute viel Gold, das Gefühle schmückt”. Sie warnt ihn: „Ich hatte einen Warnschlaftraum, dass du in der Nacht ums Leben kommt”. Der Fabelgeist glaubte an eine Kraft der Schlafträume, deswegen achtet auf die Katze, die ihn töten kann. Er simuliert einen Schlaf. Die schwarze Katze springt auf ein Bett und bleckt ihre Zähne. Sie gedenkt anzugreifen. Der Geist macht Augen auf und sogleich sperrt die Katze in einem Käfig. Er besinne sich auf eine uralte Sage, die sagt: Gegen das Böse der Welt könne die Ambrosia wirken. Glücklicherweise hat es dieses Getränk in einem Kästchen. Er verschüttet die Ambrosia aufs Fell der Katze und die Katze wird entzaubert sowie milder. Dies beobachtet Osiris durch einen Spiegel. Er will seine Dankbarkeit dem Fabelgeist bezeigen, deswegen nominiert er für einen wahrlich bunten Gott, der eine Menschenliebe fühlt.

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