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2xhab ich gern gelesen
geschrieben 2020 von Christine Todsen.
Veröffentlicht: 01.01.2020. Rubrik: Unsortiert


Zwanzigzwanzig

Happy New Year! 2020 ist aus zwei Gründen ein besonderes Jahr.

Nur einmal pro Jahrhundert ist die Aufeinanderfolge zweier identischer Zahlen-Zweiergruppen möglich: Zuletzt 1919, das nächste Mal 2121. Bis zum 13. Jahrhundert gab es sogar Vierer-Kombinationen mit Tag und Monat, zuletzt am 12.12.1212. Das geht nicht mehr, da wir nur 12 Monate haben. Eine spiegelbildliche Kombination dieser Art ist jedoch der 02.02.2020.

Außerdem ist 2020 ein Schaltjahr. Wie jeder weiß, bedeutet dies, dass der Februar 29 Tage hat, sodass alle an einem 29. Februar Geborenen zum ersten Mal seit 2016 wieder richtig Geburtstag feiern können. Den allerwenigsten dagegen dürfte bekannt sein, dass der 29. Februar gar nicht der eigentliche Schalttag ist! Es ist extrem kompliziert zu erklären, jedenfalls für mich, daher begnüge ich mich mit einem Zitat aus dem Artikel „Februar“ in der deutschen Wikipedia:

„Der eigentliche Schalttag ist der 24. Februar, d. h. in Schaltjahren wird nach dem 23. Februar ein Tag eingeschoben, was jedoch nur für die kirchlichen Feiertage und Namenstage von Bedeutung ist, die sich vom 24. Februar und den folgenden Tagen in Schaltjahren auf den 25. Februar etc. verschieben. Dies erklärt, weshalb das Schaltjahr bspw. im Französischen année bissextile heißt: In der Antike wurde der 24. Februar (der sechstletzte Tag vom 29. aus gerechnet, lat. sex) doppelt (lat.bis) gerechnet.“

Lesern, denen dies noch nicht kompliziert genug ist, empfehle ich den Wikipedia-Artikel „Schaltjahr“, von dem ich fast überhaupt nichts mehr kapiere. Mir genügt es zu wissen, dass es im heute begonnenen Jahr wieder mal einen zusätzlichen Tag gibt - ob dies nun der 24. oder der 29. Februar ist. Alles Gute also für „Zwanzigzwanzig“!

Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von metti am 01.01.2020:
Der 24. Februar kam mir in Schaltjahren schon immer etwas komisch vor. So reingequetscht. Ich wusste, da ist irgendwas im Busch. ;-)




geschrieben von Christine Todsen am 16.01.2020:
Wie inzwischen bekanntgemacht wurde, hat die Jahreszahl 2020 einen Nachteil. Verbraucherschützer warnen, man solle sie bei Datumsangaben nicht mit „20“ abkürzen. Betrüger könnten sonst einfach eine Zahl dranhängen, sodass dann z.B. „2019“ zu lesen wäre. Also immer schön alle vier Ziffern schreiben! Ein Trost: Das Problem taucht danach erst 2121 wieder auf…




geschrieben von RudiRatlos am 16.01.2020:
aber ... aber ..: '20 zu schreiben, hat auch einen Vorteil: man spart DruckerPatronenTinte ...




geschrieben von Christine Todsen am 16.01.2020:
RudiRatlos, gute Idee mit dem Apostroph vor der 20! Darauf sind die warnenden Verbraucherschützer offenbar nicht gekommen! (Ich ehrlich gesagt auch nicht.)

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