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geschrieben von Eren Jäger.
Veröffentlicht: 31.03.2020. Rubrik: Unsortiert


Tragische Ereignisse

Liebe, etwas Schreckliches und Wunderschönes zugleich. Nicht jeder weis sie zu schätzen, anderer leiden unter ihr. Trauer und Hass gehen einher mit diesem Gefühl. Mit dem Verlangen nach jemanden, diesen Durst nach mehr, die grenzenlose Erregung und das Prickeln des Körpers.
Stille, das leise schlagen eines Herzes zerreißt mit aller macht die ruhe des nichts. Blicke, alle auf die Quelle des Tones gerichtet. Das schlagen verschnellert sich. Schneller, immer schneller. Schmerz, dieser unermessliche schmerz. Wo her kommt er? Mit einem Lauten krachen zerspringt das Herz in Tausend Teile. Stille.
Mit verquollenen Augen wachte ich aus dem Reich der Träume auf. Ich fühlte mich schlecht. Mein Kopfkissen war nass vor tränen. Wieder einer dieser seltsamen Träume. Erinnern was ich geträumt hatte konnte ich nicht. Deprimiert schlurfte ich in mein kleines Bad. Mit kaltem Wasser benetze ich mein Gesicht und wusch die Trauer von mir ab. Ich versuchte es zu mindestens. Mein Magen machte sich mit einen lauten rumoren auf sich aufmerksam. Nach dem ich etwas Gefrühstückt hatte, zog ich mich an. Ein blick auf die Uhr verriet mir das es kurz nach zwölf war. In zwei stunden wollte ich mich mit meinen besten Freund Erik treffen. Wir kannten uns seit dem Kindergarten und er verstand mich wie kein anderer. Die Restliche Zeit verbrachte ich auf der Couch und versuchte auf eine bessere Stimmung zu kommen. Es klingelte und ich öffnete die Tür. Ein großgewachsener Typ mit braunen kurzen Haaren und mit Muskeln, welche sich deutlich unter dem Shirt abzeichneten, stand vor mir. Erik. „Komm doch rein“ hörte ich mich sagen. Wir setzten uns zusammen auf die Couch. Nach einer Weile rückte Erik endlich mit der Sprache heraus. „Sophia, ich muss dir etwas gestehen. Mir fällt das nicht leicht und es ruiniert vielleicht alles.“ Stille. Er schien sich zu sammeln und allen Mut aufzubringen. „Wir kennen uns jetzt schon mehr als 15 Jahre. Du warst immer für mich da und auch umgekehrt“ Unfähig irgendetwas zu erwidern blickte ich ihn weiterhin stumm an. „Ich will mehr, ich will dich. Du bist das Mädchen welches ich seit Ewigkeiten Liebe. Du bist alles was ich begehre. Tag und Nacht denke ich an dich.“ Plötzlich beugte er sich vor und küsste mich auf den Mund. Er schmeckte nach einer Mischung von Kalten Saft und Pfefferminz. Starr ließ ich den Kuss über mich ergehen. Es brach mir das Herz was darauffolgen sollte. Er schaute mich Erwartung voll an. „Ich, Ich kann nicht.“ Ich stotterte wie ein kleines Kind. Überfordert mit der Situation wendete ich mich ab, eine kleine Träne rann über mein Gesicht. Eine weitere geliebte Person die ich aufgrund meiner Dummheit verlieren sollte?

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