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19xhab ich gern gelesen
geschrieben von Karo (Karo).
Veröffentlicht: 06.07.2018. Rubrik: Kinder und Jugend


Mandy’s Abenteuer

Das Meer rauschte als Mandy die Augen auf machte. dachte sie sich. Sie stand vorsichtig auf und streckte ihre Flügel und Beine. Langsam hüpfte sie an den Rand des Nestes, zu aufgeregt um zu laufen. Sie schaute zurück zu ihrem Bruder der noch schlief. . Und schon hüpfte Mandy aus dem Nest.

Das Nest hatten ihre Eltern auf einem kleinen Hügel gebaut der von trockenem Gras umgeben war. Vom Boden aus konnte man es nicht sehen. Mandy lief und hüpfte aufgeregt durch das Gras immer in Richtung des rauschenden Meeres. Und dann ganz plötzlich hörte das Gras auf. Sie stand am Strand. Der leichte Wind spielte mit ihren Federn. Es war ein angenehmes Gefühl. Sie schloss die Augen und genoss das kribbeln des Windes. sie spreizte die Flügel, öffnete die Augen und lief los. Mit den Flügeln schlagend rannte sie so schnell wie sie konnte. Und auf einmal hob sie ab.

Mandy konnte es kaum fassen das sie endlich in der Luft war. Es war anstrengend, zugegeben, aber dennoch das tollste was sie sich vorstellen konnte. Sie flog immer höher und weiter in Richtung Meer. In der Ferne konnte sie ein paar andere Vögel sehen und flog auf sie zu. Der Wind wurde stärker und das Fliegen anstrengender. Sie schlug mit aller Kraft die sie hatte mit den Flügeln. Doch der Wind drückte sie langsam nach unten und die Kraft in ihren Flügeln wurde weniger. der Wind zwang Mandy umzudrehen doch das war nicht so leicht. Schließlich war sie bis jetzt nur gerade aus geflogen. hat Mama gesagt. Mandy fing an zu grinsen . Doch kaum hatte sie den Rat ihrer Mutter befolgt, geriet Mandy ins trudeln und stürzte ab.

Panisch vor Angst versuchte sie wieder ins Gleichgewicht zu kommen doch ohne Erfolg. Immer und immer wieder versuchte sie sich zu drehen und den Sturz zu bremsen. Doch das Wasser kam immer näher. Kurz bevor sie auf dem Wasser aufschlug fiel ihr ein was ihr Vater gesagt hatte . Sie würde in dieser Situation sowieso tauchen gehen das wusste Mandy. Doch würde diese Methode wahrscheinlich nicht weh tun. Und da sie eh mit dem Kopf voran Richtung Wasser schoss blieb ihr nicht viel übrig als diese Theorie zu testen. Kaum hatte sie die Flügel angelegt tauchte Mandy mit fest geschlossenen Augen ins Wasser ein.

Wie ihr Vater gesagt hatte, schoss sie wie ein Pfeil durch das Wasser in die Tiefe. Es war kalt und drückend. Als Mandy die Augen öffnete war es auch noch dunkel. Und so wusste sie das sie sehr tief getaucht war. Sie schaute nach oben und sah wie die Wasseroberfläche bläulich grün schimmerte. sie ließ die Flügel angelegt und paddelte mit den Füßen so schnell wie möglich. Zu ihrer Überraschung kam sie schnell voran und war nach ein paar Sekunden wieder an der Luft. Oben angekommen sah sie nix als Wasser um sich herum. Die Panik die immer noch in ihren Knochen steckte wurde stärker. Sie hatte völlig die Orientierung verloren. Ohne viel Erfolg versuchte Mandy sich zu beruhigen. Ihr ganzer Körper Schmerzte von den Anstrengungen zu fliegen. Doch sie musste wieder in die Luft um Land zu finden.

Mandy prüfte ihre Federn und legte ein paar wieder an die richtige Stelle. . Mit viel Mühe flatterte sie los. Das Wasser schien sie fest halten zu wollen. Doch Mandy war fest entschlossen und strampelte mit den Füßen. Sie wurde immer schneller doch ihre Füße wollten einfach nicht aus dem Wasser. Und endlich nach gefühlten Minuten gegen das Wasser kämpfend hob sie langsam ab. Als sie ein paar Meter über dem Wasser war wurde Mandy klar das sie Kurven fliegen üben musste. . Sie flog etwas höher und zu ihrer Erleichterung flog sie gerade auf den Strand zu. Als der Strand in der Nähe war versuchte sie noch einmal zu wenden und landete prompt wieder im Wasser dachte sie deprimiert. . Nochmal aus dem Wasser zu starten würde sie nicht schaffen und so paddelte sie los.

Völlig erschöpft und deprimiert kam sie am Strand an. . Zitternd vor Erschöpfung ging Mandy ohne sich umzusehen am Strand entlang. Einfach gerade aus. Doch plötzlich fiel ihr etwas auf. Der Sand vor ihrem Nest war ganz fein und weich. Doch Mandy lief jetzt auf groben Kies. Mandy war zwar an Land doch vor Aufregung hatte sie sich verirrt. Fertig mit der Welt verließen ihre Beine die Kraft. Weinend lag sie am Boden, unfähig sich zu bewegen. Nach ein paar Minuten der Verzweiflung schlief Mandy vor Erschöpfung ein.

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