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1xhab ich gern gelesen
geschrieben von Sarah K15.
Veröffentlicht: 06.03.2019. Rubrik: Nachdenkliches


Anxiety

Deine Stimme beginnt zu brechen. Traurigkeit überkommt dich wie ein Schauer. Deine Augen füllen sich mit Tränen. Dein Herz schlägt immer schneller und schneller und schneller. Panik. Hilfe. Was sollst du tun? Du wirst immer nervöser. Ein Blick in den Spiegel könnte dich zum explodieren bringen. Es könnte dich zum weinen bringen,weil du dich selbst so hasst. Es könnte dich zum schreien bringen, weil du dich selbst so hasst.

Stopp.

Schaue nicht in den Spiegel. Hebe deinen Blick nicht. Schaue nicht in den Spiegel. Gehe einen Schritt nach hinten. Versuche etwas ruhiger zu atmen. Konzentriere dich nur auf deinen Atem. Nur auf deinen Atem. Auf nichts anderes. Du kannst das. Beruhige dich.

Atme.

Dann setze dich. Setze dich da hin, wo du dich am wohlsten fühlst. Ganz egal wo. Setze dich und atme wieder tief ein und aus. Schließe deine Augen. Öffne sie für eine Weile nicht. Lasse sie einfach geschlossen. Und dann denke. Denke an irgendeinen Ort oder eine Person oder einen Moment. Denke an etwas, an das du gute Erinnerungen hast.

Denke.

Vergesse einfach einmal alles um dich herum. Schließe es einfach aus deinem Kopf aus. Aus deinen Gedanken. Aus deiner Wahrnehmung. Ignoriere dieses Gefühl. Dieses Gefühl, dass dich in diese Situation gebracht hat. Ignoriere es. Du brauchst es nicht. Es macht dich nur kaputt.

Ignoriere.

Und zum Schluss öffne die Augen wieder. Du wirst spüren, wie dein Herz in einem normalen Rhythmus schlägt. Du wirst spüren, wie dein Körper sich entspannt. Genieße diesen kurzen Moment von Entspannung.

Spüre.

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Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von DancingAngel am 01.03.2020:

Gelungene literarische Auseinandersetzung mit einem komplexem Thema, gefällt mir.

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