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geschrieben 2018 von Alfred Plischka (Alfred Plischka).
Veröffentlicht: 15.05.2019. Rubrik: Lyrisches


Herbst

Der Sommer nähert sich dem Ende,
verliert im Nu sein mattes Grün,
verkündet bald darauf die Wende
und meldet schon recht ungestüm

den Herbst in seinem bunten Kleid,
dass er Natur neu coloriert.
Der hält sein Farbenspiel bereit,
weil er voll Lust nach Farbe giert.

Der Herbst als Abbild der Natur
begegnet uns in sattem Dur.
In seiner bunten Blätterpracht
hat er die Wirkung wohl bedacht.

Sein Anblick ist ein Augenschmaus,
lässt manchen Pulsschlag höher schlagen.
Manch einer geht nun aus dem Haus,
um seine Seel an ihm zu laben.

Hat er dann Baum und Strauch entlaubt,
versinkt der Farbenrausch in Moll.
Wer hätte vorher wohl geglaubt,
dass sich da noch was ändern soll?

Nun stehn die Bäume nackt und kahl.
Ihr Anblick macht Gesichter fahl.
Der Herbst entbietet Abschiedsgrüße
und hilft dem Winter auf die Füße.




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