Veröffentlicht: 24.02.2026. Rubrik: Satirisches
Pupertät
Das Zimmer ist nicht wirklich reinlich,
dafür sind Eltern nur „voll peinlich“.
Nicht Fisch, nicht Fleisch, so zwischendrin,
sucht man fürs Leben neuen Sinn.

Die Stimmung schwankt im Stundentakt,
sich selbst zu finden, ein Drahtseilakt.
Man rollt die Augen kunstvoll weit,
ein Meisterwerk der Bockigkeit.
Der Körper macht jetzt, was er will,
Geschmäcker werden laut und schrill.
Ein Pickel hier, ne Wölbung dort,
Hormone plagen in einem fort.
So beißt und zickt die Pubertät,
die diese Welt nicht mehr versteht.
Doch irgendwann, zum großen Glück,
ist sie vorbei, kommt nicht zurück.
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