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3xhab ich gern gelesen
geschrieben 2026 von Christina Kopany (Daniela Geb. Kopany).
Veröffentlicht: 25.02.2026. Rubrik: Nachdenkliches


Ich habe den Mut anders zu sein! ( Teil 9 )

Geben und nehmen

Achtsamkeit, wie definiert man das?
Achtsam, seinen Mitmenschen gegenüber sein kannst du nur wirklich, wenn du achtsam gegenüber dir selbst bist.
Wenn du merkst, dass du zu einer bestimmten Zeit ein Pause benötigst, einen Schritt zurück machen solltest.

Eigne Leistungen geben oder Leistungen "bringen", dein "Bestes" geben, gelingt nur, wenn du auch hier immer wieder selbst bemerkst, dass du eine Pause benötigst und du dir diese Pause dann auch gönnst. Sonst fällt deine Leistung ab und du hast niemanden mehr etwas zu geben.
Das haben viele Firmen erkannt und stellen Mitarbeitern Ruheräume, Fitnessräume, Pausenräume, evtl. mit Ablenkungen wie z.B. Tischkicker oder anderen Aktivitäten zur Verfügung.
Mitarbeiter können weitestgehend selbst bestimmen, wann sie eine Pause benötigen, denn das ist von Mensch zu Mensch verschieden, je nach der Leistung, die er erbringt.
Dieses Modell hat Vorbildfunktion!
Denn jeder Mensch hat andere Bedürfnisse und benötigt eine Pause zu einer anderen Zeit als vielleicht sein Kollege.
Der eine bemerkt sein Leistungstief um 11:00 Uhr ein anderer erst um 13:30 Uhr.
Es geht im Leben nicht nur darum ständig präsent zu sein und eine gewisse "Leistung" permanent auf einem bestimmten Level zu halten.
Wir sind Menschen und keine Maschinen, die ständig die gleiche Menge
an Energie zur Verfügung haben, und nicht nur das unterscheidet uns von "Maschinen"!

Wenn du einem Beruf nachgehst, der dir Freude macht, der dich in einer gewissen Weise "flexibel" sein lässt, in dem du Freiheiten hast, auch wenn es nur so ist, dass du deine Pausen selbst bestimmen kannst, dann ist das Allgemeine Wohlbefinden aller Mitarbeiter sehr gut. Du freust dich morgens auf deine "Arbeit", auf deine Kollegen, auf Kunden, du bist bei deiner Arbeit glücklich und dieses Glück springt auf deine Kollegen, deine Mitmenschen und auch auf deine Familie über. Du fühlst dich selbst ausgeglichen, dein Beruf ist für dich keine Last, sondern du machst sogar freiwillig mehr, als in deinem "Arbeitsvertrag" steht. Einfach, weil du glücklich dabei bist.
Nur wenn du glücklich bist, hast du überhaupt jemanden anderen etwas zu "geben", bist du unglücklich, hast du nichts, was du jemanden anderen geben könntest.
Auch hier kommt das Gesetz von Ursache und Wirkung ( das Gesetzt der Anziehung ) zum tragen: Unglück zieht Unglück an, Glück zieht Glück an!

Das Leben soll sich gut anfühlen!
Gut fühlen kannst du dich nur, wenn du auf dich selbst achtest und glücklich bist. Dann kannst du dich selbst und andere wertschätzen, dich selbst und andere loben, dir selbst und anderen verzeihen, dich selbst und andere lieben, dein Glück mit anderen teilen...

Genauso wichtig wie Pausen während der Arbeit, ist die Zeit nach der Arbeit!
Glücklich ist der, der seine "Firma" verlässt und wirklich "abschalten" kann: Du lässt die Tür beim Verlassen der "Firma" hinter dir ins Schloss fallen und alles "Gedankliche" bleibt in der Firma bis zum kommenden Tag zurück. Denn das, was du gedanklich nicht erledigt hast, solltest du dort in der Firma lassen, denn du wirst in deiner Freizeit nicht dafür bezahlt, darüber noch weiter nachzudenken! Es steht nicht in deinem "Arbeitsvertrag" dass du zuhause nach der Arbeit weiterhin gedanklich in der Firma verbleiben musst! Das tust du freiwillig! Niemand zwingt dich dazu!

In meinem früheren Angestelltenverhältnis tat ich genau dies:
Ich verließ die Firma und mein Kopf war frei!
Ich konnte generell sehr gut "abschalten". Ich ließ alles hinter mir und hatte auch nach meiner Arbeit keinen Kontakt ( und schon gar nicht im Urlaub!) zu meinen Kollegen, wenn ich das nicht wollte ( Handys und soziale Medien gab es noch nicht).
Es ist wirklich sehr wichtig, sich diesen Freiraum zu verschaffen und auch einfach mal ( was auch immer ) abzuschalten.
Ja, auch ich habe mich nach meiner Arbeitszeit mit Kollegen "getroffen", wenn ich das wollte und dazu bereit war! Dann und nur dann!

Den "Kopf frei machen", nach der Arbeitszeit, Probleme und Gedanken hinter dir lassen, wie geht das?
Durch Ablenkung!
Sport ( Joggen, Laufen, Rad fahren, spazieren gehen...), ein Buch lesen, Freunde treffen, Familie, ein Nickerchen machen ( im Sommer im Freien oder im Bett ), Musik hören... Meinen Kopf bekomme ich am besten in der Natur frei! Je natürlicher, desto besser! Wenn ich im Garten bin und den Wildtieren zusehe oder Nachbars Katze dabei beobachte, wie sie mich beobachtet, meine Pflanzen ansehe oder in der Erde "wühle", dann bekomme ich meinen Kopf frei! Damals wie heute. Ich vergesse alles um mich herum und bin ganz bei mir.
Ich bin generell ( das war ich noch nie ) nicht immer "telefonisch" erreichbar, mein Handy liegt meist an meinem Arbeitsplatz und der Akku ist, glaube ich, auch schon wieder leer...

counter3xhab ich gern gelesen

Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von Angricolan am 25.02.2026:
Kommentar gern gelesen.
Als erstes mit Interesse gelesen am 25.2. - mich dabei an meine eigenen Texte zum Thema Achtsamkeit erinnert, dazu als ich begann ein stressiges Leben zu beenden. Den Anstoß dazu gab mir eine Frau mit viel Theorie im Wort, im eigenen Leben weniger ( was Sie verschwieg am Anfang).
Jede Zeitspanne hat ihr verdecktes Eigenleben. In dieser Zeit des Neuen mit anfangs fremden Menschen, dem Wort Achtsamkeit im Kopf, hält man sich zurück, beobachtet mehr. ( wie erwähnt)
Es hält nicht ewig. Nur Lächeln, sich zurückhalten, den anderen reden lassen oder toben, sich einfach abwenden, weggehen, klappt nicht immer.
-außer-
Man fährt ans Meer, geht allein oder zu zweit Stunden spazieren, schweigt dabei und nimmt nur die ans Ohr kommenden Geräusche auf, es hilft wenn... kein beruflicher, privater Stress danach zurückkommt.
Beste Grüße und wie geht es weiter nun?

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