Veröffentlicht: 22.02.2026. Rubrik: Nachdenkliches
Ich habe den Mut anders zu sein! ( Teil 6 )
Raum und Zeit
Es ist jetzt 5:24 Uhr am 22.02.2026 auf meiner Uhr. Meine Uhr ist generell "richtig" eingestellt, sie passt sich "automatisch" der "richtigen Zeit" an, in der "ich" lebe. Am anderen Ende des Planeten ist es eine ganz andere Uhrzeit, ein anderer Tag. Schon innerhalb Europas haben wir "Zeitunterschiede". In manchen Ländern, wie bei uns, gibt es eine Sommer- und eine Winterzeit, welche sich jeweils 2 mal pro Jahr um eine Stunde verschiebt. Das "Schaltjahr", alle vier Jahre hängen wir im Februar einen Tag am 28.2. dran: Den 29.2.
Dir ist es sicherlich auch schon einmal passiert: Du hattest eine Verabredung und wurdest "versetzt". Die andere Person, mit welcher du verabredet warst, kam nicht.
Warum?
Evtl. weil diese andere Person eine andere Zeit oder einen anderen Tag "im Kopf" hatte als du?
Ich erinnere mich an einen Freund, wenn wir verabredet waren, kam dieser generell "pünktlich" eine Stunde zu spät.
Was machte ich?
Ich setzte unser Treffen für diese Person einfach eine Stunde früher an, für mich aber nicht.
Von diesem Zeitpunkt an trafen wir uns "pünktlich" zu der verabredeten Uhrzeit, obwohl diese nach "unser beider Uhren" sich um eine Stunde unterschied.
Ich wache morgens um 5:30 Uhr auf und denke:" Ja eine gute Zeit um aufzustehen!"
Ich verrichte allerlei Dinge: Koche Kaffee, füttere die Katze, meditiere, schreibe Texte. "Gefühlt" sind schon einige Stunden vergangen.
Ich sehe "zufällig" auf die Uhr, sie zeigt mir jetzt 5:30 Uhr an. Es ist "scheinbar" nicht eine Minute vergangen...
Die Uhr ist nicht "stehen geblieben" und läuft ganz normal.
Was ist passiert?
Habe ich alles "geträumt"?
Seit einem Jahr haben ich "gefühlt" mehr Zeit am Tag zur Verfügung. Ich arbeite und der Vormittag ist ewig lang.
Das war früher nicht so. Die Tage vergingen früher wie im Flug und ich wusste nicht wie ich all das, was ich täglich "schaffen" wollte, in dieser für mich so "kurzen Zeit" bewältigen sollte.
Das stresste mich täglich. Der Tag hatte einfach nicht genug Stunden.
Je mehr ich darüber nachdachte, desto weniger Zeit hatte ich pro Tag. Das stresste mich immer mehr und mehr. -
Eine Spirale, welche sich immer schneller drehte.
Dann ließ ich los. Ich ließ Dinge los, Menschen los, Tätigkeiten los, die zu dieser Spirale beitrugen. Ich ließ nicht alles auf einmal los, sondern in einem schleichenden Prozess. Sanft und immer mehr werdend.
So, wie ich diese "Dinge" losließ, so kam automatisch mehr Zeit in mein Leben, welche ich zur Verfügung hatte.
Zeit ist relativ.
Was für den einen relativ früh ist, ist für den anderen relativ spät.
Was für den einen relativ schnell ist, ist für den anderen relativ langsam.
Der eine lebt im "Gestern", der andere in der "Zukunft".
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verschmelzen in einander, oder auch nicht, je nachdem, aus welcher Perspektive du dies betrachtest!
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