Veröffentlicht: 08.04.2026. Rubrik: Satirisches
Ganz schön blümerant*...
war mir letzte Nacht zumute, denn mich trieb die Meldung von einer doch recht renommierten Seite um. Kürzlich hatte ich da gelesen, dass man, vielleicht um frische Luft ins Brauchtum zu bekommen, oder aber auch die Hasenimporte aus dem Russland Putins weiter einzuschränken bzw. ganz und gar zu unterbinden (Restriktionen), die bisherigen Hasen als Eierbringer in Rente schicken will, um sie durch sogenannte Osternilpferde zu ersetzen. Das gilt dann wohl ab nächstem Jahr. Nun hat die Gewerkschaft der Osterhasen (GdO) eine Untergruppierung der allseits bekannten Verdi, zu bedenken gegeben, dass so kolossale Eierbringer ihre Gaben nicht in Indoorverstecken unterbringen könnten, da ihnen die oft in Häusern zu findenden Katzenklappen garantiert zu klein sein werden. Papperlapaap, so die Reaktion der Bundesregierung und ihrer Taskforce „Ostereier“. Man würde die Nilpferde aus Flugzeugen abseilen (zumeist aus Lockheed C -130 Hercules die für die Dickhäuter entsprechend umfunktioniert würden). Die O.nilpferde würden dann ihre Überraschungsgaben in der Nähe der Schornsteine des jeweiligen Gebäudes absetzen und bevor die Statik der Bauten bzw. ihrer Bedachung bedrohlich nachgeben würde, könne man sie dann problemlos wieder nach oben ziehen.
Damit täte man vier Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Zum einen als Impuls für den Breitensport (Klettern auf Gebäuden), die Schonung jeglicher Bausubstanz durch Nilpferdbelastungen (Dachstatik), das Freihalten der Straßen ohne Beeinträchtigung des fließenden Verkehrs und nicht zuletzt endlich mal was Neues bei den ziemlich angestaubten Osterbräuchen. Als positiven Nebeneffekt könne man auch die Bekämpfung der Höhenangst bei einigen Osterfreunden rechnen.
(O.R.F. inspiriert durch eine Meldung der „Markscheid am Mittwoch“)
*eigenartig
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