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3xhab ich gern gelesen
geschrieben von ORF.
Veröffentlicht: 11.04.2026. Rubrik: Satirisches


Wie ich in den Ruch…

einer Nahtoderfahrung kam.

SatirepatzerSatirepatzerKurz und gut ich sollte an der linken Schulter operiert werden in einem kirchlichen Spital (Marienstift) in Arnstadt. Wegen Arthrose oder weil es vielleicht meinem Äußeren sonst gut getan hätte. Wer weiß, ist ja auch egal bzw. schon um einiges verjährt.
Der vermeintliche Operateur kam einen Tag vor dem Ereignis (die OP) auf das Zimmer stellte sich namentlich vor und erörterte nochmals in einer, auch für medizinische Laien wie mich, verständlichen Sprache was genau, wo getan werden und vor allem, wie lange der Spaß dauern würde. Einen Tag später, kurz vor der OP verabreichte mir eine Schwester eine Art Voranästhetikum damit ich nachher auf dem Tisch nicht so rumzappelte oder so. Unmittelbar vor dem Ereignis, so versprach sie, gäbe es noch eine Vollnarkose und da würde ich von der eigentlichen Prozedur gar nichts spüren. Langer Schreibe kurzer Sinn, das Vorzeug hat bei mir nicht angeschlagen so dass ich sehr wohl den Typen mit dem Skalpell sah, er hatte an seinem Chirurgen Kittel ein Namensschild und es war ein ganz anderer als der, welcher sich bei mir vorgestellt hatte. Dann schlug schon die Vollnarkose zu...und das war es, vorerst.
Am nächsten Tag, ich war bereits wieder im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte, betrat der Mann mit den Messern, aber an diesem Tag ganz und gar ohne Waffen, mein Zimmer. „Wie geht es ihnen? Gut, freut mich zu hören und wissen sie wer ich bin?“
„Klar, sie sind Dr. Sowieso und haben mich operiert“
Da klappte ihm der untere Teil des Kiefers. !Äääh, das können sie doch gar nicht wissen!“
„Doch“, entgegnete ich ihm. Während der OP glitt ein Teil meines Inneren, die Seele vielleicht, nach oben unter die Zimmerdecke und sah ihnen, natürlich ehrfurchtsvoll, bei ihrem blutigen Tun zu. Soweit ich dieses beurteilen kann haben sie ihr Bestes gegeben!“
„Gotogott“ schrie der Mann. „Ogottogot eine Nahtoderfahrung!“ und stürzte wie von Furien gehetztz aus dem Raum. Leider habe ich den Herrn nie wieder gesehen um ihm zu verklickern wie es sich tatsächlich verhielt.
Aber damit muss ich leben und das war mir n mal lieber als wenn bei der OP was schief gegangen wäre.
(O.R.F.)

counter3xhab ich gern gelesen

Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von Jo Hannes Coltitz am 11.04.2026:
Kommentar gern gelesen.
Hallo @ORF, eine Geschichte, die uns zeigt, dass es sich vielleicht anders verhält, als uns die Lehrmeinung vermittelt.
Wenn Du der OP zusehen konntest, dann heißt das für mich, dass Du unabhängig von Deinem Körper weiterlebst, bzw. weiterleben kannst.
Fragen, nichts als Fragen...
Viele Grüße, Jo




geschrieben von ORF am 11.04.2026:

wie in der Geschichte steht hat nur die "Vornarkose" bei mir nicht gewirkt so dass ich den Operateur noch erkennen konnte bevor die Vollnarkose zuschlug. Ich wollte den Typen nur ein wenig auf die Schippe nehmen von wegen die Seele wäre unter die Decke geschwebt und so. Hat jedenfalls ziemlich gut geklappt damals




geschrieben von Jo Hannes Coltitz am 11.04.2026:
Kommentar gern gelesen.
Na prima, da bin wohl getappt!
Sei es drum, dennoch gibt es Menschen, die genau das berichtet haben.
Von Nahtoderfahrungen!
Trotzdem gern gelesen...😎
Viele Grüße, Jo




geschrieben von ORF am 12.04.2026:

Das "auf den Arm nehmen" des Mediziners hat jedenfalls Spaß gemacht!
Und ich finde das ist die Hauptsache da dabei auch niemand weder beleidigt noch sonst verletzt wurde. Hattest du eigentlich die Frage mit der Baufirma in Sachsen (Glauchau) beantwortet? Da gab bzw. gibt es eine mit dem Namen Coltitz!




geschrieben von Jo Hannes Coltitz am 12.04.2026:
Kommentar gern gelesen.
Hallo @ORF,
Mit der Baufirma gibt es keinen familiären Zusammenhang.
Jo Hannes Coltitz ist der Name unter denen ich meine Geschichten in diesem Forum veröffentliche. Nenne es "Künstlername"!
Ihn so zu schreiben, hat mit den Geschichten zu tun, die ich schreibe.
Zum Beispiel passt "Jo Colt" besser zu Westerngeschichten als Johannes Colditz. 🤠
Und das Jo als Spitzname gefällt mir allemal besser als Johannes oder Hannes.
In dem Sinne ein schönes Wochenende und treib es nicht zu toll mit den Göttern in weiß.
Viele Grüße, Jo

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