Kurzgeschichten-Stories
Autor
Schreib, wie du willst!
Startseite - Registrieren - Login - Kontakt - Impressum
Menu anzeigenMenu anzeigen
hab ich gern gelesen
geschrieben von Angricolan (Angricolan).
Veröffentlicht: 30.08.2026. Rubrik: Nachdenkliches


Bitte nicht anfassen.

Bitte nicht anfassen.
Berührungen mag ich nicht von fremden Menschen. Es war eng, ich wartete wollte beide durchgehen lassen, ihnen den Vortritt wie man sagt lassen. An Ladys first hatte ich da nicht gedacht jetzt stehend und von oben beleuchtet durch eine Lampe an einem Mast.
Warum jetzt die Nähe von einer von ihnen. Sie ergriff meine rechte Hand, ließ sie nicht los. Ihr Blick auf meine Finger entging mir nicht. Die andere lächelte, stand zwei drei Schritte entfernt schaute zu. Ich entzog ihr meine Hand, trat einen Schritt zurück, wobei ich an der Hauswand landete.
„Du nix Frau?“
Alles klar, doch was sollte alles jetzt. Was hatten beide vor, beabsichtigt. Es war ein Fehler so spät den engen Weg zu nehmen zwischen Haus und Hecke nah am neuen Flüchtlingsheim. Durch diese Abkürzung ersparte ich mir eine gute viertel Stunde.
Stadtrand, diese dort lebenden Menschen wollte man lieber fern der Innenstadt sehen. Übergangswohnheim, so stand es in der Tageszeitung.
„Hast du Arbeit für mich? Ich mach alles, putzen, kochen, was du willst. Du alt, du brauchen Hilfe. Ich helfe“.
Ich kann mir selber helfen, putzen, kochen und was sonst anfällt. Warum sollte ich es ihr sagen? Mein kleines Helfersyndrom begann sich in meine Gedanken einzumischen. Es blieb klein, stieß eine Warnung aus die ich so nicht erwartet hatte. Mein Blick zur zweiten Frau, sichtbar älter, zeigte bei ihr ein abwartendes Schweigen. Sie hielt ihre Augen auf mich gerichtet. Ich hörte Stimmen, arabisch nicht deutsch. Kamen nun noch mehr?
Ein freies Land, ein Neubau, die Umzäunung mit großen Müllbehältern in einer Art Käfig. Ein zweites Gebäude ein Stück davor war laut Tafel in Planung, nur die Bodenplatte bisher gegossen. Ich war vorher da entlanggekommen, kurz stehengeblieben, um zu lesen. Lasset die Kindlein zu uns kommen sagte einst eine selbst kinderlose Regierungsfrau und lächelte dabei. Sie dachte da nicht an sich selbst und ihre Wohnung, schob alles zu den Bürgern hin, ob die es wollten oder nicht. Grüne Weiblein, kopfmanipuliert jubelten, später nicht mehr als sie farbige Kinder bekamen. Verrückte Welt und heute schon Gewohnheit geworden.
Mit ich wünsche euch ein wunderschönes Leben in der BRD verabschiedete ich mich, wählte den anderen Weg. Keiner weiß wie alles einmal endet.

counterhab ich gern gelesen

Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

Einen Kommentar schreiben

Mehr von Angricolan (Angricolan):

Haarig oder glatt
Hier geht es, wo noch?
Bitte zieh dich wieder an
Haste für mich ein paar Euro?
Ich empfehle nichts, ich stelle vor....