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3xhab ich gern gelesen
geschrieben von Effi Träumerin (Effi Träumerin).
Veröffentlicht: 01.02.2016. Rubrik: Kinder und Jugend


Beste Freunde eben

Heute möchte ich euch eine Geschichte erzählen über einen lieben alten Freund von mir, Aguna Hallizont.
Aguna ist 16 Jahre und lebt in Ballista de Hause in einer kleinen Hütte, zusammen mit seinem besten Freund Joey dem kleinen grauen Esel. Aguna und Joey sind bereits ihr ganzes Leben lang zusammen. Selbst als sie noch klein waren, waren sie unzertrennlich und konnten sich immer aufeinander verlassen. Aguna ist in seinem Dorf für die Überbringung der Post und Pakete zuständig, was er nun auch schon seit langer Zeit macht. Joey ist immer an seiner Seite und begleitet ihn dabei. Die beiden sind mutig und haben keine Angst. Kein Berg ist ihnen zu hoch und keine Insel zu weit weg. Auf sie ist immer Verlass. Post, die sie überbringen sollen, kommt auch an.
Die Geschichte spielt an einem Tag in der Regenzeit. Aguna und Joey erhielten an diesem Tag einen Auftrag, einen wichtigen Brief auf den Berg Stokata zu bringen.
Zur Regenzeit ist der Weg dort hoch immer besonders schwierig, da sie einen Fluss überqueren müssen. Aguna steckte den Brief in seine Bauchtasche und sie machten sich auf den Weg. Sie kamen sehr gut vorwärts, auch den matschigen Waldboden hatten sie schnell hinter sich gebracht. Sie erreichten den Fluss und schauten mit großen Augen. Dass so viel Wasser durch den Fluss floss, hatten sie noch nie gesehen. Besorgt schauten sie zueinander. Joey stupste Aguna an und sagte, er solle sich auf seinen Rücken setzen und sich gut festhalten. Aguna überlegt erst, kletterte aber dann doch auf Joys Rücken. Trotz des kalten Wassers kam Joey gut vorran. In der Mitte des Flusses rutsche Joey plötzlich mit dem Hinterfuß von einem Stein und Aguna konnte sich nicht mehr halten. Aguna viel in den kalten Fluss. Gerade noch rechtzeitig konnte Joey ihn mit seinem Maul am Arm fassen und mit aller Kraft ans Ufer ziehen. Beide waren sehr froh, dass nichts Schlimmes geschehen war, doch da fiel Aguna der Brief ein. Eilig holte er ihn aus seiner Brusttasche und…..Oh nein…. Verzweifelt sah er Joey an… Der Brief war ganz nass geworden. So etwas ist in der ganzen Zeit noch nie vorgekommen. Beide überlegten fieberhaft, wie sie den Brief wieder trocknen könnten. Plötzlich hatte Joey eine Idee, er hatte letztens gesehen, wie im Dorf die Männer mit zwei Steinen ein Feuer machten und ihre Kleider getrocknet haben. Aguna begann sofort zwei Steine zu suchen. Die Beiden suchten einen Felsvorsprung und setzten sich darunter, um nicht mehr im Regen zu sein. Aguna nahm die beiden Steine und tatsächlich, es klappte sehr gut und nach kurzer Zeit brannte ein tolles Feuer. Vorsichtig trockneten sie den Brief über dem Feuer und anschließend sich selber. Nachdem alles wieder trocken war, freuten sich Aguna und Joey sehr. Aguna packte den Brief wieder in seine Brusttasche und beide setzten den Weg zum Dorf auf Stokata fort. Sie kamen Problemlos an und waren beide sehr froh, dass alles noch so gut ausgegangen war.
Dieser Tag hatte beiden wieder einmal mehr gezeigt, dass sie sich hundertprozentig aufeinander verlassen können.
Beste Freunde eben.

3xhab ich gern gelesen

Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von Marco am 16.02.2016:

Nette Geschichte, die nicht viele Worte braucht. "Aguna viel in den kalten Fluss" - Da würde ich "fiel" draus machen.




geschrieben von Maximinator am 07.06.2016:

Ja finde ich auch




geschrieben von Froschkönigin am 27.12.2017:

Wunderschöne Geschichte!




geschrieben von Mandy2018 am 31.03.2018:

Gut geschrieben

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