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3xhab ich gern gelesen
geschrieben 2021 von Dante (Dantesface).
Veröffentlicht: 07.07.2021. Rubrik: Grusel und Horror


Horror im Pflegeheim Teil 1.

Ich Schreibe hier da mir in den letzten 3 Wochen Albtraumartige dinge passiert sind.
Ich habe einige davon schon mal bei meinen twitter Account anonym geteilt aber dieser wurde ohne Begründung gelöscht deswegen schreib ich einfach dieses Online Tagebuch. Um euch auf den Neusten stand zu bringen:

Vor ab der Aufbau des Hauses.

Im Erdgeschoss befinden sich Zimmer 1-15 so wie Speisesaal, Küche, Dienstzimmer und Heimleitungsbüro so wie die Wäscherei und einige Reinigungsräume in denen Reinigung Utensilien und Pflegeartikel Lagern.

Im 1. Stock Zimmer 16-27 und einige Abstellräume für Obengenanntes.
Im 2. Stock Zimmer 28-34 und das Zweitbüro bzw. das Büro für den Nachtdienst

Verbunden wird alles durch 5 Treppen so wie eines zweiseitigen Aufzuges, die Treppen werden mit einer Anti-Demenz Forte gesichert.

Nun die Geschehnisse der letzten 3 Wochen:
1. Einige Bew. Wiesen leichte Verletzungen auf, Beispielsweise Kratzer oder Hämatome. Es ist nicht klar, wo diese herkommen aber eigentlich ist es normal das sich Bew. Nachts mal kratzen oder gegen Bett, Tür, Schrank etc. Stoßen. Es waren halt nur vermehrt die Bew. im 2. Stock die ansonsten vom Kopf Her Fit waren.
2. Einige Bew. Verhielten sich Zusehens merkwürdiger, damit meine ich nicht Dementer oder ähnliches, sondern mehr Wesens verändert bis hin zu Aggressiv. Ebenfalls im 2. Stock.
3. In meinen letzten Nachtdiensten häuften sich die "Gruseligen" Geschehnisse.


Man hört ehh immer mal etwas zu Knallen oder ein Rufen etc. aber in der Nacht am 12.4.2014 hörte ich erstmals dieses Knurren. Es klingt wie das eines Hundes aber leicht... Dunkler? Verzerrter? Tiefer? Es lässt sich schwer beschreiben. Ich bin natürlich nach schauen gegangen aber fand nichts Ungewöhnliches. Darüber hinaus habe ich Nachts vermehrt Bew. an unüblichen Orten getroffen.
Zum Beispiel War die Dame aus Zim.29 im Saal und versuchte wie Versessen in die Küche zu Gelangen (Die Dame ist nur leicht Dement aber ansonsten Klar und hat auch nur Pflegegrad 1.) Als ich mich ihr nährte, fauchte sie Sauer wieso sie nichts zu essen bekäme, Ich versuchte sie zu beruhigen und sie schien plötzlich wie ausgewechselt. Völlig verwirrt fragte sie mich wieso sie im Saal wäre. Sie ging anschließend wieder zurück in ihr Zimmer und war auch wieder völlig klar. Ich berichtete das natürlich am nächsten Morgen aber wir gehen davon aus das sie an dem Tag zu wenig getrunken hatte und das sie bei der Wärme einfach nur dehydriert, war.
4. Mittlerweile haben 4 Mitarbeiter gekündigt. Die Mitarbeiter waren alle nach und nach nicht mehr zur Arbeit erschienen und warne auch nicht mehr erreichbar. Einige Zeit Später kamen dann die Kündigungsschreiben bei denen keine Gründe angegeben waren, ebenfalls kam mit jeder Kündigung eine Krankschreibung von jetzt bis zum letzten Arbeit Tag.
5. Der Tod und damit auch der Grund für meinen Redebedarf, von Fr. U.
Fr. U war immer sehr ruhig und zurückhaltend aber stets freundlich wir haben uns immer gut verstanden und im Nachtdienst hatten wir die Angewohnheit das ich ihr immer in der ersten Runde einen Tee mit Honig brachte, um ihr süße träume zu wünschen... kitschig ich weiß.
Am 17.05.2014 kam Ich wie immer gegen 19:30 zur Nachtschicht, nach der kurzen Übergabe (es war wie meistens am Wochenende nichts Wichtiges passiert) fing ich an die Medikamente vorzubereiten als ich wieder dieses Knurren vom 12.04. hörte, nur ging Ich diesmal direkt nachsehen. Das Knurren schien aus dem 2. Stock zukommen.

Im zweiten Stock angekommen schaute ich die Zimmer durch und wünschte allen Bewohner eine ruhige Nacht während ich möglichst Neutral nachfragte, ob jemand Abends irgendetwas Ungewöhnliches gehört hätte aber niemand schien das Knurren bemerkt zu haben. Als ich zu Zim.32 kam (Fr. U's Zimmer) fiel mir ein das ich den Tee vergessen hatte, Ich stellte das Medi Tablett kurz ab und ging wieder nach Unten zur Küche um den Tee vorzubereiten. Als ich zurückkam war das Medi Tablett verschwunden (es waren zwar nur noch die Tabletten von Fr U darauf aber dennoch ist so etwas Sehr, sehr schlecht...) Ich ging davon aus das Sie sie bereits genommen hatte und klopfte an die Tür und betrat das Zimmer.
Das Zimmer war komplett Dunkel, was insofern merkwürdig war da Fr. U sonst immer bis 23:00 Fernsehen sah, die Badezimmer Tür war, zu weswegen ich davon ausging, dass Sie grade auf der Toilette wäre. Ich schaltete das Licht ein nur, um festzustellen, das es nicht ging. Auch die Nachttischlampe und der Fernseher schienen nicht zu gehen, langsam machte ich mir Sorgen, dass Sie im Bad auch kein Licht hatte, Ich klopfte an die Tür und bekam keine Antwort. Besorgt probierte ich es noch einmal. Wieder nichts. Ich Schloss mit meinem Dienst schlüssel das Bad auf und öffnete vorsichtig die Tür.
Im inneren war es tatsächlich auch stockfinster, Ich versuchte mit meinem Dienst Telefon Display zumindest für etwas Licht zu sorgen und sah schockiert wie Fr. U leblos in der Dusche lag. Ich versuchte einen Puls zu fühlen aber es war zu spät ich rief einen Krankenwagen und stellte dann fest das Überall im Bad Blut war. Dies teilte ich der Rettungsleitstelle mit, welche mich darauf hin anwies nach einer Verletzung zu suchen. Ich leuchtete ihren Körper entlang und stellte fest das sie am Mundwinkel und am Hals entlang mehrere Kratzer und Schnitte hatte, welche sich dem Linken Arm entlang zogen bis hin zu ihrer nicht mehr vorhanden Hand. Mir wurde schlecht...

Ich versuchte noch die Blutung zu stillen aber es war zu spät. Ich ging grade zur Tür, um den Sanitäter nach oben zu bringen als ich wieder dieses Knurren hörte, blitzschnell drehte ich mich um und sah wie die eben noch im Bad liegende Fr. U hinter mir stand... Dann ging das Licht im Flur ebenfalls aus.
So schnell ich konnte rannte ich zum Lichtschalter und schaltete das Licht ein, Fr. U. war verschwunden. Ich ging schnell nach unten und holte die Sanitäter und erklärte unterwegs was passiert war (bis auf das ich sie im Tür rahmen stehen sah).
Wir betraten das Zimmer (Ich hatte mir aus dem Dienstzimmer eine Taschenlampe geholt) und das erste was mir auffiel, waren vereinzelte Blutstropfen die zum nun geöffneten Fenster führten. Vorsichtig schauten wir aus dem Fenster nach unten, dort lag Fr. U.
Die Sanitäter versuchten vergebens Sie zu Reanimieren und die Polizei wurde dazu geholt. Bei meiner Aussage verschwieg ich das Knurren so wie, das ich sie noch einmal in der Tür sah und wurde für eine Woche beurlaubt. Wir alle stehen Unterschock laut Autopsie Bericht hatte sie sich die Hand selbst abgekaut und ist an dem hohen Blutverlust verstorben, keiner weiß was in sie gefahren ist.
Morgen habe ich meine Nächste Nachtschicht von 7 Tagen ich werde dann einmal wöchentlich Berichten ob und was passiert ist.

3xhab ich gern gelesen

Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von Phönixmädchen am 19.08.2021:

WOW CRASS

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