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3xhab ich gern gelesen
geschrieben 2026 von Angricolan (Angricolan).
Veröffentlicht: 06.03.2026. Rubrik: Satirisches


Kleinstadtgeschichten 8

Kriegsflüchtlinge 1. und 2. Klasse
Schön wenn man Bekannte hat und diese gleich aktiv werden. Ein Haus mit einer Wohnung die gerade leer wurde nebenan. Da stand ein Landrover aus der Ukraine eines Morgens auf dem Parkstreifen. Große Hilfe kam lesbar von einem CDU-Mitglied wohnend gegenüber in alle Briefkästen im Umfeld. Die Ukrainer brauchen…
Schön und gut allerdings wer darf gleich mietfrei wo wohnen erstmal und aus dem Landrover lief das Öl sichtbar, der Ölfleck wurde immer größer bis endlich mal die Feuerwehr kam und Bindemittel streute unters Fahrzeug. Andere eintreffende Kriegsflüchtlinge wurden in einem ehemaligen abseits liegenden Hotel untergebracht. Die Zustände dort ahnt man, braucht sie nicht zu schildern. Waschmaschinen und Trockner hielten nicht lange durch.
Erwähntes junges Ehepaar besaß gleich ein neues Fahrzeug, der Landrover er bastelte später kurze Zeit daran, stand ab da unbewegt abgestellt nah an der Wohnung.
2025 im Dezember, das Haus wurde verkauft, wird saniert. Die Ukrainer zogen aus, erzählt wurde weiter weg, ihr Landrover blieb stehen, blockiert noch immer die wenigen Parkplätze, bezahlt einst von den Anwohnern.
Kein TÜV nötig, ob versichert, fahrbereit, weiß man nicht nach ca.3 Jahren Standzeit. Nun kommen die deutschen Gesetze ins Spiel. Kein Handlungsbedarf meint das Ordnungsamt, das jede Woche ca. einmal vorbeifährt.
Fremde Autos dürfen endlos stehen, der Halter unbekannt für sie und TÜV wie deutsche Autos brauchen sie nicht. Sollte der einst den Wagen Fahrende nun sagen er gehört einem Freund, kann dieser nicht ermittelt werden und so bleibt das Fahrzeug weiter dort stehend Jahr für Jahr auf dieser Anliegerstraße, wo jeder parken kann, da ER/SIE ja ein Anliegen hat, dort parken will.
Bitte nicht lachen, denn es ist so in der BRD. Durch Fremde Dauerparker nimmt man den Anwohnern den Parkraum in den Parkbuchten weg. Die zuständige Behörde zuckt mit den Schultern, ist ja überlastet durch die vielen Knöllchen, die mittlerweile fürs Falschparken 55 Euro einbringen.
Das kann lange dauern, bis wir den Halter oder Eigentümer des Fahrzeuges ermittelt haben. Sollten das tröstende Worte sein oder ein Witz in Zeiten des Internets und den staatlichen Netzwerken?
Mit Blick nach Österreich sieht es da anders aus. Solche Fahrzeuge verschwinden schnell aus dem öffentlichen Parkraum, werden entsorgt. Dem zuständigen Amt nur so wenig Arbeit machen wie möglich scheint die Devise zu sein. Die Mentalität ist mit Gleichgültigkeit längst gespickt. Vor Jahren war es noch anders. PS: ein Einzelfall ist es nicht.
Die 14 Tage-Regelung gilt nur für Anhänger aber alle anderen Fahrzeugtypen haben freies Parken bis in alle Ewigkeit, sollten sie nicht ein deutsches Nummernschild haben.
Anliegerstraßen sind Schwammstraßen und von der Verkehrsschilder-Aufstellung ein Witz, denn niemand kontrolliert ob da einfach nur eine Abkürzung benutzt wird, sei es LKW oder die Raser in der Nacht die so Anwohner aus dem Schlaf reißen trotz Tempo 30.
Ich wünsche gute Fahrt und lächeln über alles kann gelernt werden damit Ärgern fernbleibt.

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