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1xhab ich gern gelesen
geschrieben 2024 von Angricolan.
Veröffentlicht: 30.03.2026. Rubrik: Lustiges


Leibesübungen

Leibesübungen, eine lustige Kurzgeschichte in drei Teilen.

SatirepatzerSatirepatzerTeil 1

Veronika Winter, Joggerin aus Leidenschaft ließ die ersten Sonnenstrahlen ihren nackten Oberkörper liebkosen. Sehen konnte es kein Fremder, sie pausierte stets angelehnt an einer Buche, streckte sich, hob die Arme und schaute auf ihre Oberweite.
Noch geht es, sagte sie zu sich selbst. Fingerspitzen bis auf den Waldboden, hängen lassen und Arme wieder hoch. Das mit durchgestreckten Beinen 10-mal. Oberteil mit Sport-BH wieder an und weiter.
Top fit betrat sie eine Stunde später ihr Büro. Kein Kaffee, sie trank ihren Energie Drink, warf sich dabei zwei Vitaminpillen rein, rülpste kurz und startete ihren PC.
Geben sie ihr Passwort ein. Der Satz erschien auf dem Monitor. Sie tippte ein: Muschel1991, drückte Enter und erwartete ihre Freigabe.

Veganes Leben, wieder eine Nacht allein fleischlos verbracht. Es war ein kurzes Vergnügen nur gewesen. Das Date mit diesem Jüngling, sein Foto geschönt, er war geizig mit Komplimenten zu ihr gewesen. Drei Fragen, ihre erste zeigte schon keine Wirkung, die anderen beiden zeigten ihr es ist ein Flop.
Nur verhüllt hatte sie ihm gesagt, zwei übereinander. Bei mir musst du unten liegen und jetzt will ich ein Glas Sekt zum Anfang. Der Knabe Tom bekam rote Bäckchen, bestellte sich nur eine Cola light. Voll die Niete. Sie hatte ihm eine Hand auf den Oberschenkel gelegt. Die Wirkung war Null. Es war ein Dilemma mit dem Typ. Abservieren war einfach. Ich habe Hunger, bevor wir zu mir gehen, sollten wir noch etwas essen. Teilen wir uns einen Hummer?
Bezahl mal und geh zu Mutti zurück, mit uns wird heute nichts. Sie stand auf, hängte sich die Handtasche um, ging zur Garderobe. Mit ihrem schwarzen Ledermantel über dem linken Arm verließ sie das Bistro neben dem Kino.

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Zwei Stunden hielt Verena Winter durch dann klopfte ihre Blase. Einmal kurz in den Spiegel am Waschbecken, Hände abtrocknen, du siehst Klasse aussagen. So kam sie zurück in ihr Büro.
„Wie geht es ihnen denn heute Frau Winter?“
Sebastian Römerling der Schwarm aller Frauen über fünfzig machte wieder seinen Rundgang.
„Sie wissen, heute brauche ich ihre Liste für die Bestellungen. Ihr Blick sagt mir ich bekomme sie pünktlich auf meinen Schreibtisch“.
„Sie bekommen mich nicht auf ihren Schreibtisch. Fräulein Agnes saß dort schon letzte Woche. Haben sie es vergessen?“
„Frau Winter, derart Anspielungen sollte auch sie bitte unterlassen“.
„Herr Römerling, mal unter uns, sie lieben Hartholz genauso wie ich auch. Bei der nächsten Betriebsfeier möchte ich ihre Favoritin sein“.
„Frau Winter sie haben den falschen Namen. Vicky würde besser zu ihnen passen“.
Lachend ging er aus ihrem Büro. Verena grinste, falsche Zeit, falscher Ort.
Es war nach Arbeitsschluss gewesen. Sie hatte ihr Handy vergessen im Büro, kam an Römerlings Büro vorbei und hörte Töne, die sie kannte. Es gab da noch diese Zwischentüre im Nebenbüro. Etwas stand sie offen, wer leise ist, sie war es machte Fotos und den Slip von Agnes auf dem Boden kam mit aufs Bild, die Sektflasche offen aber keine Gläser stand neben ihnen.
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