Veröffentlicht: 23.08.2026. Rubrik: Unsortiert
Minka - Aktion Juli-
Minka
Schon wieder war Minka, die Katze von Frau Greta entlaufen.
Minka streunte gerne herum, wobei sie dann ein paar Tage verschwunden blieb.
Doch diesmal, machte sich ihr Frauchen große Sorgen, den als sie Minka zuletzt gefüttert hatte, nahm sie von dem Fressen nichts an, sondern strich nur wehleidig jammernd um Frauchens Beine.
Leider musste Frau Greta dieses unterbinden, da sie an offene schmerzende Beine litt, so schupste sie Minka immer wieder weg, bis diese letztlich davonlief.
Natürlich machte Frau Greta sich jetzt nicht nur Sorgen, sondern hatte außerdem durch das wegschupsen der Katze, noch ein schlechtes Gewissen.
Das ging dann so weit, dass sie meinte, in der Nacht, wenn es im Haus besonders ruhig war, ein klägliches jammern zu vernehmen.
Schließlich bat sie ihren Nachbarn, die Katze zu suchen. Überall wurde nachgesehen, doch Minka blieb verschwunden.
Das Haus neben Frau Greta, gehörte meiner kürzlich verstorbenen Mutter, so wurde auch ich gebeten bei der Katzensuche, mitzuhelfen.
Ich durchsuchte das leerstehende Haus von Oben bis unten, doch die Katze blieb Verschwunden.
Eins war jedoch merkwürdig, der Fress- und Wassernapf, von Minka, die immer neu mit Leckereien befüllt wurde, war jeden Tag wieder ratzeputz leer.
Da es ein sehr trockener Sommer war, begann auch ich genau wie einst meine Mutter, der Katze Wasser anzubieten, welche ebenfalls dankend angenommen wurde.
Am Sonntag derselben Woche, regnete es schon am frühen Morgen, in Strömen. So dass ich zum leerstehenden Haus hinüberging, um das schon den ganzen Sommer offenstehende Oberlicht des Waschküchenfensters, zu schließen. Dort angekommen, traute ich meinen Augen nicht.
Der Geflieste Fußboden, war übersät mit Katzen Fußspuren. Als ich genauer hinsah, führten diese direkt zur Waschmaschine meiner Mutter. Darin sah ich zunächst ein Handtuch, gleich darauf 3kleine winzige Kitten, dessen Augen noch geschlossen waren.
Ich war begeistert.
Gerade im Begriff eins dieser noch nackt, Piepsenden Tierchen in die Hand zu nehmen, als mir plötzlich eine Warnung meiner Oma einfiel, die da hieß, wenn eine Katze bemerkte das Jemand ihre Jungen entdeckt hatte, würden die Kleinen schnell von ihr woanders untergebracht.
Dieses geschah, in dem sie jedes Junge einzeln in ihrem Maul, zum neuen Versteck trug.
Also lies ich es sein.
Der Nachbarin erzählte ich, dass die Katze von mir gesehen wurde, als diese durch den Garten rannte.
Sie solle immer weiter das Fressen auffüllen, und vielleicht noch ein bisschen mehr dazu tun, dann würde sie bestimmt irgendwann Wiederauftauchen. Von den Kitten, erzählte ich ihr nichts.
Ich war selber sehr unruhig auf die erste Begegnung. Ungefähr einen Monat dauerte es.
Leise öffnete ich die Tür der Waschküche, einen Spaltbreit.
Da waren sie, alle drei, und spielten auf dem Fußboden, - plötzlich ein knallendes Geräusch, im Haus, wahrscheinlich der Wind, „husch,“ waren alle drei in der Waschmaschine verschwunden.
Ein paar Tage wartete ich noch, dann wollte ich die Türen aufstellen, damit die kleinen Kätzchen in den Garten hinauskonnten. Doch die Kätzchen waren verschwunden.
Waschküche so wie auch die Waschmaschine waren leer.
Ich begann zu suchen, und fand alle drei wohlbehalten, mit ihrer Mutter im Sonnenschein unterm Apfelbaum.
Jetzt zeigte ich auch Frau Greta ihren Familien Zuwachs.
Später durfte ich mir eins der Kätzchen aussuchen. Die mich von da an auf schritt und tritt begleitete.
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